DE2039246B2 - Kühlschrank, insbesondere Zweitemperaturen-Kühlschrank - Google Patents
Kühlschrank, insbesondere Zweitemperaturen-KühlschrankInfo
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Description
65
Die Erfindung betrifft einen Kühlschrank, insbesondere einen Zweitemperaturen-Kühlschrank, mit einem
Tiefkühlfach und einem durch eine wärmeisolierte Zwischenwand davon getrennten Normalkühlfach,
sowie einem intermittierend betreibbaren Kühlaggregat mit einem Sammler und zwei im Strömungsweg des
Kältemittels hintereinander geschalteten, dem Tiefkühlfach und dem Normalkühlfach zugeordneten Verdampfern, von denen der im Normalkühlfach angeordnete
Verdampfer während der Stillstandszeiten des Aggregats abgetaut wird.
Bei Zweitemperaturen-Kühlschränken der genannten Art ist es üblich, den Verdampfer des Normalkühlfachs
während der Stillstandszeiten des Kühlaggregats regelmäßig abzutauen. Dies geschieht in der einfachsten
Weise durch die Einwirkung von Wärme, die dem Kühlgut, den Kühlschrankwänden und dem im Normalkühlfach eingeschlossenen Luftvolumen entzogen wird.
Der Abtauprozeß wird dabei von derjenigen Wärmemenge unterstützt, die aus der den Kühlschrank
umgebenden Raumluft durch die Wärmeisolation in das Normalkühlfach eindringt
Dieses einfachste Verfahren zum Abtauen des Verdampfers im Normalkühlfach ist aber insofern
nachteilig, als der Wärmeaustausch zwischen dem Verdampfer und der den Kühlschrank umgebenden
Raumluft verhältnismäßig gering ist Der Abtauprozeß nimmt daher sehr lange Zeit in Anspruch. Es werden
somit zwischen der. einzelnen Kühlzyklen des Kühlaggregats sehr lange Stillstandszeiten erforderlich. Dies
führt im Innern des Kühlschranks zu erhblichen, das eingelagerte Kühlgut schädigenden Temperaturschwankungen.
Der Abtauvorgang wird bei diesem einfachen Abtauverfahren auch dadurch verzögert, daß zunächst
ein großer Teil der zur Verfügung stehenden Wärmeenergie dazu verbraucht wird, das nach dem Stillsetzen
des Kühlaggregats noch im Verdampfer des Normalkühlfachs vorhandene flüssige Kältemittel zu verdampfen. Das eigentliche Abtauen des Reif- oder Eisansatzes
beginnt somit erst wenn das Kältemittel in diesem Verdampfer restlos verdampft ist
Es ist daher schon vorgeschlagen worden, einen Wärmeaustausch zwischen dem Verdampfer des Normalkühlfachs und dem als Drosselorgan des Kühlaggregats dienenden Kapillarrohr vorzusehen, um das nach
dem Stillsetzen des Kälteaggregats im Verdampfer des Normalkühlfachs noch vorhandene flüssige Kältemittel
mit Hilfe der Wärmeenergie des im Kapillarrohr noch nachströmenden Kältemittels rasch zu verdampfen.
Abgesehen vor der hierbei erforderlichen komplizierten und daher teuren Führung des Kapillarrohres
ergibt sich hierbei der Nachteil, daß der beim Abtauen im Verdampfer des Normalkühlfachs entstehende
Kältemitteldampf in den Verdampfer des Tiefkühlfachs wandert, dort rückkondensiert und durch die freiwerdende Kondensationswärme den Verdampfer des
Tiefkühlfachs unzulässig erwärmt Bei bekannten Kühlschränken ist es daher notwendig, das Tiefkühlfach
mit einem besonderen Kältespeicher auszustatten, mit dessen Hilfe die infolge der Rückkondensation des
Kältemittels im Verdampfer des Tiefkühlfachs entstehende Erwärmung ausgeglichen werden kann. Ein
derartiger besonderer Kältespeicher engt aber das Nutzvolumen des Tiefkühlfachs erheblich ein und
verteuert darüber hinaus die Herstellung des Kühlschranks.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei den
bekannten Zweitemperaturen-Kühlschränken der eingangs näher beschriebenen Art beim Abtauen des
Verdampfers for das Normalkühlfach auftretenden Nachteile auf einfachste Weise zu beheben und
insbesondere die Rückkondensation des Kältemitteldampfes im Verdampfer des Tiefkühlfaches und damit
die aufgrund freiwerdender Kondensationswärme eintretende Erwärmung dieses Verdampfers zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Sammler von einer Wärmedämmschicht
umgeben und unterhalb des Verdampfers des Normalkühlfachs derart angeordnet ist, daß das bei eingeschal- ι ο
tetem Kühlaggregat in diesem Verdampfer vorhandene flüssige Kühimittelvolumen bei ausgeschaltetem Kühlaggregat durch natürliches Gefalle in den Sammler
fließt
Die erfindungsgemäße Anordnung des wärmeisolier- is
ten Sammlers bewirkt, daß das in den Kanälen des Verdampfers für das Normalkühlfach vorhandene
flüssige Kältemittel beim Einleiten des Abtauvorganges durch Ausschalten des Kühlaggregates nicht weiter
verdampft, sondern in flüssiger Form in den Sammler zurückfließt und dort gespeichert wird. Damit wird die
gesamte im irmern des Normaikühlfachs vorhandene
und auch die von außen durch die Wärmeisolierung einfallende Wärmeenergie vollständig zum Abtauen des
Reif- oder Eisansatzes am Verdampfer ausgenutzt Gegenüber den bekannten, nur durch natürliche Wärme
abtaubaren Zweitemperaturen-Kühlschränken, gelingt es mit der erfindungsgemäßen Anordnung, den Abtauvorgang erheblich abzukürzen und darüber hinaus die
sich bei den bekannten Zweitemperaturen-Kühlschränken beim Abtauen einstellende Rückkondensation und
die dadurch bewirkte Erwärmung des Verdampfers im Tiefkühlfach zu vermeiden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung ergibt sich bei einem Zweitemperaturen-Kühlschrank nach der Erfindung
dadurch, daß der Sammler in die Kältemittelkanäle des
Verdampfers für das Normalkühlfach eingeschaltet ist
Auf diese Weise wird erreicht, daß einerseits das beim
Abschalten des Kühlaggregats in den Kältemittelkanälen des Verdampfers des Normalkühlfachs noch
vorhandene flüssige Kältemittel rasch in den Sammler läuft andererseits aber beim Wiedereinschalten des
Kühlaggregats rasch zur Füllung dieses Verdampfers zur Verfügung steht
Bei einem Kühlschrank, bei dem das Kältemittel zunächst den Verdampfer des Tiefkühlfachs und
anschließend den des Normalkühltachs durchströmt ist
nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Sammler dem Verdampfer des Normalkühlfaches vorgeschaltet ist.
Weitere in den Ansprüchen gekennzeichnete vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in der Zeichnung
schematisch dargestellten fünf verschiedenen Ausführungsbeispielen von Verdampfersystemen für Zweitem-
peraturen-Kühlschränke erläutert Es zeigt
F i g. 1 als erstes Ausführungsbeispiel einen Zweitemperaturen-Kühlschrank mit oben angeordnetem Tiefkühlfach und einem darunterliegenden Normalkühlfach,
dessen Verdampfer ein von einer Wärmedämmschicht μ umgebener Sammler vorgeschaltet ist,
Fig.2 als zweites Ausführungsbeispiel einen Verdampfer für das Normalkühlfach mit einem in dessen
Kanalsystem eingeschalteten wärmeisolierten Sammler und die
Fig.3 bis 5 urn weitere Ausführungsbeispiele für
Zweitemperaturen-Kühlschränke, bei denen das Tiefkühlfach unterhalb det Normaikühlfachs liegt und bei
denen der schaubildlich gezeichnete Verdampfer des Tiefkühlfachs mit dem Sammler eine Baueinheit bildet
Ein in F i g. 1 als erstes Ausführungsfeeispiel schematisch dargestellter Zweitemperaturen-Kühlschrank 10
hat ein oben angeordnetes Tiefkühlfach 11 mit einem Verdampfer 12. Darunter ist durch eine wärmeisolierte
Zwischenwand vom Tiefkühlfach 11 getrennt ein Normalkühlfach 13 mit einem Verdampfer 14 angeordnet Der Verdampfer 12 ist in bekannter Weise als
Kastenverdampfer mit an seinen Wänden angeordneten Kältemittelleitungen ausgebildet während der Verdampfer 14 plattenförmig mit mäanderartig gewundenem Kältemittelkanal ausgebildet ist Die beiden
Verdampfer 12 und 14 sind im Strömungsweg des Kältemittels hintereinander geschaltet und durch eine
Kältemittelleitung IS verbunden. Das flüssige Kältemittel wird von einem nicht dargestellten Verflüssiger
durch ein Kapillarrohr 16 in den Verdampfer 12 des Tiefkühlfachs eingeleitet Am Ende des Verdampfersystems wird das dampfförmige Kältemittel durch eine
Saugleitung 17 abgesaugt die oben :n dem Verdampfer 14 angeschlossen ist Am Ausgang dos Verdampfers !2
ist in der Kältemittelleitung 15 ein als Siphon wirkender Rohrbogen 18 angeordnet dessen Scheitel höher liegt
als der höchste im Verdampfer 12 erreichbare Pegel des flüssigen Kältemittels. Dem Verdampfer 14 im Normalkühlfach 13 ist ein von einer Wärmedämmschicht 19
umgebener Sammler 20 vorgeschaltet der unterhalb des am tiefsten reichenden Kältemittelkanales des Verdampfers 14 des Normalkühlfachs Hegt Die Wärmedämmschicht 19 ist so ausgelegt daß die Wandtemperatur des Sammlers wenigstens so tief liegt wie die
Temperatur im Verdampfer 12 des Tiefkühlfachs 11.
Der Sammler 20 ist im wärmeisolierten Boden des Kühlschranks angeordnet und vorzugsweise aus einem
die Wanne schlecht leitenden Werkstoff hergestellt Er
kann jedoch auch mit Vorteil in einer der wärmeisolierten Seitenwände oder auch in der ebenfalls wärmeisolierten Rückwand des Kühlschranks angeordnet sein.
Die den Sammler 20 mit der Kältemittelleitung 15 und den Kanälen des Verdampfers 14 verbindenden
A .schlußstutzen 21 bzw. 22 sind ebenfalls aus einem die Wärme schlecht leitenden Werkstoff hergestellt Der
aus dem Sammler 20 herausführende Anschlußstutzen 22 für den Verdampfer 14 ist am tiefsten Niveau des
Sammlers 20 angeordnet Das Volumen des Sammlers 20 ist so bemessen, daß es wenigstens dem Volumen der
verflüssigten Kältemittelfüllung des Verdampfers 14 für das Normalkühlfach 13 entspricht Der Sammler 20
weist an seiner oberen Wand Trennwände 23 auf, die in seinen Innenraum hineinragen und jeweils am Boden
des Sammlers einen kleinen Durchlaß 24 offen lassen.
Das in F i g. 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten im wesentlichen dadurch,
daß der Sammler 20* in das Kanalsystem des Verdampfers 14' *ür das Normalkühlfach eingeschaltet
ist. Dadurch wird das Kanalsystem des Verdampfers 14' in zwei Abschnitte unterteilt Außerdem sind in dem
Sammler 20' anstelle der Trennwände sickenartige Einziehungen 23 vorgesehen, die von der Oberseite des
Sammlers in dessen Innenraum hineinragen und an dessen Boden jeweils einen engen Durchlaß 24' offen
lassen.
Die Wirkungsweise der beiden bisher beschriebenen
Ausführungsbeispiele ist folgende:
Während der Xühlporiode, d.h. bei laufendem
Verdichter, verdampft ein Teil des vom Verflüssiger durch das Kapillarrohr 16 in den Verdampfer 12 des
Tiefkühlfachs eingeleiteten Kältemittels in diesem Verdampfer. Die Tetmperatur des Verdampfers 12 liegt
dabei, bedingt durch die starke Wärmeisolierung des Tiefkühlfachs, nur knapp über der im Verdampfer
herrschenden Verdainpfungstemperatur. Aus dem Verdampfer
12 gelangt das mit Dampfblasen durchsetzte flüssige Kältemittel über den als Siphon wirkenden
Rohrbogen 18 in die Kältemittelleitung 15. Beim ersten Ausführungsbeispiel nach der F i g. 1 gelangt das
Kältemittel aus der liältemittelleilung 15 direkt in den
Sammler 20, wahrem;! es beim zweiten Ausführungsbeispiel
nach der Fig. 2 zunächst im ersten Abschnitt des
Kanalsystcms des Verdampfen 14' weiterverdampft und dann erst in den in das Kanalsystem dieses
Verdampfers eingeschalteten Sammler 20' gelangt. In dem wärmeisolierteri Sammler 20 bzw. 20' verdampft
das Kältemittel nur !schwach weiter. Die Sammlertemperatur ist dabei, bedingt durch den infolge des
Strömungswidcrstanoies im Verdampfer i2 und in der
Kältemittelleitung l!l auftretenden Druckverlust und vor allem wegen der Wärmeisolierung J9, tiefer als die
Temperatur im Verdampfer 12 des Tiefkühlfachs 11. Auch der schlecht wärmeleitende Werkstoff des
Sammlers und der Anschlußstutzen 21 und 22 trägt dazu bei, daß der Wärnieeinfall in den Sammler durch
Wärmeleitung gering bleibt. Auf diese Weise wird das Verdampfen des Kältemittels im Sammler weitgehend
unterdrückt.
Da während der Kühlperiode im Sammler bereits ein großer Teil des Kältemittels in gasförmiger Phase
vorliegt, bewirken die von oben in den Sammler 20 hineinragenden Trennwände 23 bzw. die Einziehungen
23', daß im Sammler eine hohe Strömungsgeschwindigkeit herrscht. Auf diese Weise wird das noch in der
flüssigen Phase verbliebene Kältemittel rasch von dem Kältemittelstrom durch den Sammler hindurchgerissen
und verhindert, daß während der Kühlperiode eine größere Menge flüssigen Kältemittels in dem Sammler
stehen bleibt. Das restliche flüssige Kältemittel verdampft dann endgültig im Verdampfer 14 des
Normalkühifachs 11 bzw. in dem zweiten Abschnitt des
Kanalsystems im Verdampfer 14', so daß durch das Saugrohr 17 nur noch Kältemitteldampf angesaugt wird.
Während der Stillstandsperiode der Kältemaschine, d.h. nach dem Stillsetzen des Verdichters und bei
einsetzendem Druckausgleich zwischen der Saug- und Druckseite des Kältemittelsystems läuft das in den
Kanälen des Verdampfers 14 bzw. 14' noch vorhandene flüssige Kältemittel aufgrund seiner Schwerkraft nach
unten in den kalten, wärmeisolierten Sammler 20, wo die weitere Verdampfen;? wegen des fehienden Wärmeeinfalls
unterbrochen wird. Der am Ausgang des Verdampfers 12 des Gefrierfachs angeordnete, als Siphon
wirkende Rohrbogen 19 verhindert, daß flüssiges Kältemitte! aus dem Verdampfer 12 durch die
Kältemittelleitung 15 in den Verdampfer 14 oder den Sammler 20 nachläuft.
Nachdem das restliche flüssige Kältemittel aus dem Verdampfer in den Summier gelangt ist, beginnt sich der
Verdampfer 14 bzw. 14' und die auf ihm befindliche Reifschicht durch Aufnahme von Wärme zu erwärmen.
Sobald dabei die Temperatur des Verdampfers über den Gefrierpunkt ansteigt taut der Reif- oder Eisbelag, der
sich bei der vorangegangenen Kühlperiode auf dem Verdampfer 14 bzw 14' angesetzt hat, auf. Das dabei
entstehende Tauwasser läuft von dem Verdampfer ab und wird unter dem Verdampfer in bekannter Weise in
einer nicht dargestellten Rinne aufgefangen und aus dem Kühlschrank abgeführt.
Da die relativ langen Rohrstutzen 21 und 22 aus einem die Wärme schlecht leitenden Werkstoff
bestehen, ist die während des Abtauens durch die Wandung der Rohrstutzen und die Isolierung 19 in den
Sammler 20 bzw. 20' gelangende Wärmemenge nur gering. Infolgedessen bringt sie erst dann etwas
Kältemittel zum Verdampfen, wenn der Sammler sich auf die Temperatur des Verdampfers 12 im Tiefkühlfach
11 erwärmt hat, was meistens erst zum Ende der Abtauzeit eintreten wird. Die hierdurch entstandene
geringe Menge von Kältemitteldampf wandert in den Verdampfer 12 des Tiefkühlfachs 11 zurück und
kondensiert dort. Durch diesen Verdampfungs-Konden-
irj sations-Vorgang bleiben sowohl der Verdampfer 12 als
auch der Sammler 20 bis zum Ende des Abtauvorgangs auf nahezu gleicher Temperatur. Nach dem weiteren
Erwärmen des Verdampfers 14 im Normalkühlfach 13 schallet der Regier der KäiieinasLMuii: ucii Verdichter
2n wieder ein und ein neuer Kühlzyklus setzt ein. Infolge der sich beim Anlaufen des Verdächters einstellenden
Druckdifferenz zwischen der Saugleitung 17 und dem Kapillarrohr 16 beginnt das Kältemittel wieder in dem
System zu strömen. Dabei stellt sich im Sammler 20 an den verengten Durchlässen 24 bzw. 24' eine starke
Beschleunigung ein, welche bewirkt, daß das hier gespeicherte flüssige Kältemittel innerhalb kurzer Zeit
nahezu w-llig in das Kanalsystem des Verdampfers 14
bzw. in den zweiten Abschnitt des Kältemittelkanales im
in Verdampfer 14' mitgerissen wird. Da dieser Verdampfer nach dem Abtauen noch relativ wurm ist, beginnt das
mitgerissene flüssige Kältemittel Süfort zu verdampfen, wodurch der Verdampfer schlagartig auf die gewünschte
tiefe Temperatur abgekühlt wird. Dies geschieht,
J5 bevor durch den wieder angelaufenen Kühlzyklus verflüssigtes Kältemittel aus dem Verflüssiger und dem
Verdampfer 12 des Tiefkühlfachs 11 in den Verdampfer 14 bzw. 14' gelangen kann.
Bei dem in der F i g. 3 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel ist bei einem Zweitemperaturen-Kühlschrank
25 ein Tiefkühlfach 26 unter einem Normalkühlfach 27 angeordnet. Das Tiefkühlfach ist mit einem
Verdampfer 28 aus einem U-förmig gebogenen Blech ausgestattet, welches an dem Boden, der Rückwand und
•?5 der Oberseite des Tiefkühlfachs anliegt Der Verdampfer
28 weist eine Kältemittelleitung 29 auf, die am obenliegenden Schenkel des U-förmig gebogener
Bleches beginnt, von dort senkrecht am Steg nach unten und am unten liegenden Schenkel des Bleches
mäanderartig geführt ist. Vom untenliegenden Schenke! des Verdampfers 28 steigt der Kältemittelkanal in einem
Bogen längs des Steges nach oben und mündet dort in ein senkrecht stehendes Rohr 30, welches der
Verdampfer 28 im Tiefkühlfach mit dem Kanalsystem einer senkrecht stehenden Verdampferplatte 31 an dei
Rückwand des Normalkühlfaches 27 verbindet Die Verdampferplatte 31 ist ebenfalls von einem mäander
artig angeordneten aufsteigenden Kältemittelkana durchzogen, der von seinem höchsten Punkt in dei
Verdampferplatte senkrecht nach unten geführt ist unt an deren Unterkante in ein Rohr 32 einmündet Durcl
dieses Rohr wird das Kältemittel in einen im oberei Schenkel des Verdampfers 28 im Tiefkühlfach 2<
mäanderartig verlaufenden Kanal eingeleitet, den da Kältemittel durch eine Saugleitung 33 verläßt
Die im unteren Schenkel des Verdampfers 21 mäanderartig angeordneten Kältemittelkanäle dienei
hierbei als Sammler. In diese Kältemittelkanäle ström
das Kältemittel aus den aufsteigenden Kältemiltelkanälen der Verdampferplatte 31 zurück, sobald der
Verdichter der Kältemittelmaschine des Kühlschranks stillgesetzt wi.d. Dies hat zur Folge, daß die
Verdampferplatte 31 beim Stillsetzen der Kältemittelmaschine sofort durch die aus der Umgebung
aufgenommene Wärme abgetaut wird, ohne daß noch eve;» uell in ihr enthaltenes Kältemittel zu verdampfen
wäre.
Das in F i g. 4 gezeichnete vierte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich vom dritten lediglich dadurch, daß das mit 34 bezeichnete unten liegenden Tiefkühlfach
einen kastenförmig ausgebildeten Verdampfer 35 aufweist, der mit seinen Wänden an den Seitenwänden,
dem Boden und der Oberseite des Tiefkühlfachs anliegt. Die Wände des Verdampfers sind von einem mäanderartig angeordneten Kältemittelkanal durchzogen, der
zunächst in der einen Seitenwand des Verdampfers nach
unten geführt Is*. vnn dnrt länps rlpr Rndenwanrl
verläuft und in der gegenüberliegenden anderen Seitenwand wieder nach oben geführt ist. Von dort
strömt das Kältemittel durch ein Verbindungsrohr 36 in eine im Normalkühlfach 37 stehend angeordnete
Verdampferplatte 38. Das Kältemittel verläßt die Verdampferplatte über ein Verbindungsrohr 39, durch
das es in einen an der Deckwand des Verdampfers , ..anderartig angeordneten Kältemittelkanal strömt.
Von hier aus wird es durch eine Saugleitung 40 zum nicht dargestellten Verdichter zurückgeführt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel dient der KältemitteU \nal des Verdampfers 35 im Tiefkühlfach 34 als
Sammler.
Das in der F i g. 5 dargestellte fünfte Ausführungsbeispiel hat im Tiefkühlfach einen kastenförmigen Verdampfer 41, um den das Kanalsystem in engen
Windungen herumgeführt ist. Durch eine Verbindungsleitung 42 steigt das Kältemittel in den Verdampfer 4t in
einen senkrecht stehenden Verdampfer 43 im Normalkühlfach 44 auf. Das Kältemittel verläßt diesen
Verdampfer 43 durch einen in der Verdampferplatte s senkrecht nach unten geführten Kältemittelkanal, der in
eine zum Verdampfer 41 im Tiefkühlfach führende Verbindungsleitung 45 einmündet. Von der Verbindungsleitung 45 wird das Kältemittel durch einen um
den Kasten herumgeführten Kältemittelkanal geleitet
ίο und über eine Saugleitung 46 zu dem Verdichter der
Kältemaschine zurückgeführt. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel dient der Kältemittelkanal des Verdampfers 41 des Tiefkühlfachs als Sammler.
näle im Verdampfer des Tiefkühlfachs und im Verdampfer des Normalkühlfachs ist sichergestellt, daß
das beim Stillsetzen der Kältemaschine im Kanalsystem des Normalkühlfachs noch vorhandene flüssige Kältemittel aufgrund seiner Schwerkraft augenblicklich in das
Kanalsystem im Verdampfer des Tiefkühlfachs zurückläuft. Auf diese Weise wird mit Sicherheit erreicht, daß
die im Normalkühlfach zum Abtauen zur Verfügung stehende Wärmeenergie vollständig zum Abtauen des
Verdampfers im Normalkühlfach ausgenutzt wird, ohne
daß dabei zusätzliche Wärmeenergie zum Verdampfen
von in seinem Kanalsystem etwa noch zurückgebliebenen flüssigen Kältemittel verbraucht wird. Auch die
eingangs beschriebene auf RUckkondensation von Kältemitteldampf zurückzuführende unerwünschte Er
wärmung des Verdampfers im Tiefkühlfach wird auf
diese Weise mit Sicherheit vermieden.
Der Verdampfer des Tiefkühlfachs kann auch aus plattenförmigen Teilen zusammengesetzt sein, die als
Rollbondverdampfer, Drahtrohrverdampfer oder als
berohrte Blechverdampfer ausgebildet sind.
Claims (9)
1. KQhlschrank, insbesondere Zweitemperaturen-Kühlschrank, mit einem Tiefkühlfach und einem
durch eine wärmeisolierte Zwischenwand davon s getrennten Normalkühlfach, sowie einem intermittierend betreibbaren Kühlaggregat mit einem
Sammler und zwei in Strömungsweg des Kältemittels hintereinander geschalteten, dein Tiefkühlfach
und dem Normalkuhlfach zugeordneten Verdaimp- to
fern, von denen der im Normalkühlfach angeordnete Verdiunpfer während der Stillstandszeiten des
Aggregats abgetaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (20) von einer
Wärmedämmschicht (19) umgeben und unterhalb ts des Verdampfers (14) des Normalkfihlfachs (13)
derart angeordnet ist, daß das bei eingeschaltetem Kühlaggregat in diesem Verdampfer (14) vorhandene flüssige Kältemittelvolumen bei ausgeschaltetem
Kühlaggregat durch natürliches Gefalle in den Sammler (20) fließt
2. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (20) in die
Kältemittelkanäle des Verdampfers (14') für das Normalkühlfach eingeschaltet ist 2s
3. Kühlschrank nach Anspruch 1, bei welchem das Kältemittel zunächst den Verdampfer des Tiefköhlfachs und anschließend den des Normalkühlfachs
durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler (20) dem Verdampfer (14) des Normalkühlfachs (13) vorgeschaltet ist
4. Kühlschrank nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vc -dämpfer des Tiefkühlfachs tiefer liegt als ehr des Normalkühlfachs und
mit dem Sammler eine Baueinh it bildet
5. Kühlschrank nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kältemittelkanäle des dem Tiefkühlfach zugeordneten Verdampfers (14, 14')
über einen als Siphon wirkenden Rohrbogen (18) an die zum Verdampfer des Normalkühlfachs führende *o
Verbindungsleitung angeschlossen sind.
6. Kühlschrank nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Sammler (20, 20') mit den Kanälen des Verdampfers verbindenden
Kältemittelleitungen mit Anschlußstutzen (21, 22) aus einem Wärme schlecht leitenden Werkstoff
ausgestattet sind.
7. Kühlschrank nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Sammlers (20, 2C) wenigstens dem w
Volumen der verflüssigten Kältemittelfüllung des Verdampfers für das Normalkühlfach entspricht
8. Kühlschrank nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
der das Kältemittel aus dem Sammler herausführende Anschluß (22) der Kältemittelleitung am tiefsten
Punkt des Sammlers angeordnet ist.
9. Kühlschrank nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammler mit wenigstens einer von oben in dessen
Innenraum hereinragenden, den Strömungsquierschnitt im Sammler vermindernden Trennwand (23,
23') ausgestattet ist
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19702039246 DE2039246C3 (de) | 1970-08-07 | 1970-08-07 | Kühlschrank, insbesondere Zweitemperaturen-Kuhlschrank |
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| FR7129085A FR2102130B3 (de) | 1970-08-07 | 1971-08-09 |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702039246 DE2039246C3 (de) | 1970-08-07 | 1970-08-07 | Kühlschrank, insbesondere Zweitemperaturen-Kuhlschrank |
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| DE2039246C3 DE2039246C3 (de) | 1980-02-07 |
Family
ID=5779088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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