DE204196C - - Google Patents
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- DE204196C DE204196C DE1905204196D DE204196DA DE204196C DE 204196 C DE204196 C DE 204196C DE 1905204196 D DE1905204196 D DE 1905204196D DE 204196D A DE204196D A DE 204196DA DE 204196 C DE204196 C DE 204196C
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- DE
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- clamping lever
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- triggering
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 15
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/25—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
- F41A19/27—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
- F41A19/29—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
- F41A19/36—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in block-action guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
204196" KLASSE 72 c. GRUPPE
mit Schrauben- oder Keilverschluß.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abfeuern von
Spannabzugsschlössern* für Geschütze mit Schrauben- oder Keilverschluß und besteht
darin, daß die Auslösung des Schlagbolzens, welcher durch das Schließen des Verschlußstückes
gespannt wird, im Augenblick des vollständigen Schließens des Verschlusses erfolgt,
indem der Abzugshebel in diesem Augenblick durch einen Anschlag oder einen zweiten
Hebel in die Stellung gebracht wird, bei welcher die Auslösung des Schlagbolzens erfolgt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist
eine Seitenansicht der einen Ausführungsform. Fig. 2 ist hierzu eine zum 'Teil geschnittene
Ansicht von oben, aus der die Stellung der Teile im Augenblick des Abfeuerns ersichtlich
ist. Fig. 3 zeigt in einer teilweise geschnittenen Ansicht von oben die Teile in der Stellung
nach dem Schuß. Fig. 4 zeigt die Stellung beim Beginn des Anspannens des Abzugshebels.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform in der Stellung der Teile, in der
der Abzugshebel von Hand bewegt werden kann. Fig. 6 veranschaulicht den Spannhebel
in einer Ansicht. Fig. 7 zeigt die gegenseitige Stellung der Teile beim selbsttätigen Abfeuern.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 wird der Verschlußkeil ά durch Handhabung
der Verschlußkurbel b in an sich bekannter Weise vor die Öffnung des Laderaums
geschoben. Sobald dabei der Verschlußkeil in die in Fig. 4 angedeutete Lage gelangt ist,· . also noch das Stück χ bis zum
vollständigen Abschluß zurückzulegen hat, stößt ein in der Kurbel b verschiebbares Gleitstück
c gegen einen Daumen d, der mit seinem verlängerten Drehzapfen e im Bodenstück des
Geschützes gelagert ist. Wird die Kurbel b weiter nach der Rohrmitte hinbewegt und dadurch
der Verschlußkeil vollständig in die Schlußlage gebracht, so erteilt das Gleitstück c
dem Daumen d eine Drehung um seinen Zapfen e bis in die in Fig. 2 dargestellte Lage.
Auf dem Zapfen e sitzt aber ein Druckhebel f, der durch die erwähnte Drehbewegung
des Daumens d und · des Zapfens e nach vorn hervortritt und dadurch den im Verschlußkeil
drehbar gelagerten Spannhebel g nach außen drückt, bis er die in Fig. 2 dargestellte
Lage angenommen hat. Der Verschlußkeil hat sich inzwischen ganz geschlossen,
und das in der Kurbel verschiebbare Gleitstück c ist dadurch, daß es mit einem Zapfen
in einem schrägen Schlitz h des Verschlußkeiles
geführt ist, infolge der Relativbewegung zwischen Kurbel und Verschlußkeil so weit
nach links verschoben worden, daß der Daumen d an der Spitze des Gleitstückes c vorbeigehen
kann. Durch das Zurückdrängen des Abzugshebels mittels des Druckhebels f
ist der Schlagbolzen angespannt und ausgelöst worden. Sobald das Gleitstück c den
Daumen d in der eben beschriebenen Weise freigibt, wird der Abzugshebel g durch die
auf seinem Drehzapfen sitzende Torsionsfeder i wieder in seine Ruhelage zurückgeführt, wie
Fig. 3 veranschaulicht.
Tritt beim Schließen des Verschlußkeiles und der dadurch selbsttätig herbeigeführten Auslösung
des Schlagbolzens ein Versager ein, so kann man den Abzugshebel g an dem Handgriff k aus der Lage nach Fig. 3 ungehindert
wieder in die Lage nach Fig. 2 zurückziehen und dadurch das Abfeuern von Hand ausführen.
Die Anordnung kann auch so getroffen
"' werden, daß die Bewegung des Daumens d
vom Verschlußkeil selbst abgeleitet wird.
Ebenso kann der Daumen auch mit seinem Zapfen im Keil gelagert werden und am
Bodenstück seinen Anschlag haben.
Die Ausschaltung der selbsttätigen Abfeuervorrichtung kann leicht in der Weise geschehen,
daß das Gleitstück c oder der Druckhebel f aus dem Verschluß herausgenommen
wird, oder dadurch, daß man den Zapfen des Gleitstückes c aus dem Schlitz h herausbringt
und das Gleitstück zurückzieht.
Bei der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsform ist am Geschützrohr ein
drehbarer Bolzen I als Anschlag angebracht, der an seinem äußeren Ende eine Nase m besitzt.
Dieser Bolzen paßt in eine Bohrung des Spannhebels 0 mit einer der Nase m entsprechenden
Nut n, die sich am Boden der Bohrung ringförmig erweitert. Infolgedessen kann in der in Fig. 5 dargestellten Lage der
Teile, in der der Spannhebel vollständig über den Bolzen I greift, letzterer mittels der
Handhabe q um 90 ° gedreht werden, wodurch die Nase m. in die ringförmige Erweiterung
der Nut η hineinpaßt und so ein Abziehen des Spannhebels 0 verhindert.
Dreht man aber den Anschlagbolzen I bei geöffnetem Keil, wenn er also nicht in den
Spannhebel 0 hineinfaßt, in die erwähnte Sicherstellung, so wird beim Schließen' des
Keiles durch Bewegen der Verschlußkurbel der Spannhebel 0 an der Nase m des An-Schlagbolzens
I zurückgehalten (Fig. 7). Die Höhe des Anschlagbolzens I ist dabei so bemessen,
daß in dem Augenblick des vollständigen Schlusses des Verschlußkeiles der Spannhebel
0 so weit zurücksteht, daß der Schlagbolzen vorschnellt und die Ladung entzündet.
Tritt bei dieser Konstruktion ein Versager ein, so wird der Anschlagbolzen I in die Stellung
gedreht, in der der Spannhebel 0 mit seiner Nut η über die Nase m in die in Fig. 5
dargestellte Lage gleiten kann. Man kann dann durch Ziehen an dem Griff j>
den Abzug nochmals abziehen-
Selbstverständlich kann man den Anschlagbolzen auch an dem Spannhebel befestigen,
während das Bodenstück des Geschützes die Bohrung mit der Nut enthält. ; I
Will man hier die selbsttätige Abfeuerung ausschalten, so braucht man den Anschlagbolzen
I nur in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung zu lassen. Der Spannhebel wird dann
beim Schließen des Verschlusses nicht zurückgehalten.
Die Erfindung läßt sich auch leicht auf Schraubenverschlüsse anwenden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Abfeuern von Spannabzugsschlössern für Geschütze
mit Schrauben- oder Keilverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Schlagbolzens, welcher durch das
Schließen des Verschlußstückes gespannt wird, im Augenblick des vollständigen Schließens des Verschlusses erfolgt, indem
der Abzugshebel in diesem Augenblick durch einen Anschlag oder einen
zweiten Hebel in die Stellung gebracht wird, bei welcher die Auslösung des Schlagbolzens
erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Schließbewegung des Verschlusses ein Hebel gedreht wird, der hierdurch den Spannhebel abdrückt, und der dann wieder
in seine Ruhelage zurückkehrt, so daß im Falle eines Versagers die Abzugsvorrichtung
auch von Hand abgezogen werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen den Spannhebel
beim Schließen des Verschlusses zwecks Auslösung des Schlagbolzens zurückhaltenden
Anschlag, der in eine solche Lage gedreht werden kann, daß er den Spannhebel nicht zurückhält, sondern mit diesem
in Eingriff kommt, worauf ebenfalls durch eine Drehung des Anschlagbolzens der Spannhebel gegen Abziehen gesichert wer-■·
den kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42065D AT42065B (de) | 1905-12-28 | 1906-12-21 | Vorrichtung zum selbsttätigen Abfeuern von Spannabzugsschlössern für Geschütze mit Schrauben- oder Keilverschluß. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE204196T | 1905-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204196C true DE204196C (de) |
Family
ID=5780584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905204196D Expired - Lifetime DE204196C (de) | 1905-12-28 | 1905-12-28 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204196C (de) |
| FR (1) | FR372938A (de) |
-
1905
- 1905-12-28 DE DE1905204196D patent/DE204196C/de not_active Expired - Lifetime
-
1906
- 1906-12-27 FR FR372938D patent/FR372938A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR372938A (fr) | 1907-04-23 |
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