DE204366C - - Google Patents
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- DE204366C DE204366C DENDAT204366D DE204366DA DE204366C DE 204366 C DE204366 C DE 204366C DE NDAT204366 D DENDAT204366 D DE NDAT204366D DE 204366D A DE204366D A DE 204366DA DE 204366 C DE204366 C DE 204366C
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- ring
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C5/00—Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
- A42C5/04—Ventilating arrangements for head coverings
Landscapes
- Helmets And Other Head Coverings (AREA)
Description
OiW
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Kopfbedeckungen bekannt, welche einen an der Innenwandung auswechselbar
befestigten Tragring besitzen. Die Verbindung mit dem Tragring und der Kopfbedeckung
ist dabei aber eine starre, und ein Druck gegen den Kopf des Trägers läßt sich nicht vermeiden. Es ist auch bekannt, den
Tragring bzw. das denselben ersetzende Schweißband mit Ausschnitten oder Ausbiegungen
zu versehen, um die empfindlichen Schläfenstellen o. dgl. vom Druck der Kopfbedeckung
zu befreien. . Weiter sind auch Tragringe bekannt, die durch nahezu senkrecht
verlaufende Stege mit der Kopfbedeckung verbunden sind, um zwischen dem Tragring und der Kopfbedeckung einen größeren
Abstand zu schaffen und demzufolge eine günstige Luftzirkulation zu erzielen.
Bei allen bisher bekannten Einrichtungen dieser Art war die Verbindung zwischen Tragring
und Kopfbedeckung durch starre Organe bewirkt, und die Lüftungsvorrichtung war, da
sie selbst aus starren Organen bestand, der Kopfform nicht ohne weiteres anpaßbar.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Kopfbedeckung kennzeichnet sich gegenüber
sämtlichen bisher bekannten Einrichtungen ähnlicher Art im wesentlichen dadurch, daß
der Tragring elastisch und am unteren Rande der Innenwandung der Kopfbedeckung durch
annähernd senkrecht nach oben gehende elasti- i sche Stege befestigt ist, deren oberes Ende
durch einen Führungsdraht mit dem Innenrande eines den Luftraum regelbar abschließenden
Zugstoffringes verbunden ist. Durch die elastische Verbindung zwischen Tragring und
Kopfbedeckung werden Stöße und Erschütterungen, denen die letztere ausgesetzt ist, sehr
gemildert auf die Tragvorrichtung übertragen, und durch die Verwendung des Zugstoffringes
am oberen Ende der elastischen Stege läßt sich selbst ein sehr großer Querschnitt zum
freien Durchstreichen der Luft in einfacher Weise regelbar abschließen.
Zweckmäßig ist der äußere Rand des Stoffringes von einem federnden Draht mit übereinandergelegten
Enden durchzogen, welche beim Anziehen ein Zusammenziehen der Drahtschleife und ein teilweises Verdecken oder
vollständiges Abschließen des Luftringes durch den Stoffring bewirken. Hierdurch wird eine
sehr leicht zu handhabende Lüftungsöffnung geschaffen.
Auf den Zeichnungen bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch einen mit der Einrichtung ausgerüsteten Kolonialhut
bei seiner Anwendung,
Fig. 2 eine Oberansicht des mit dem Hut lösbar zu verbindenden Tragringes nebst der
daran befestigten Ventilationsabschließvorrichtung,
. Fig. 3 eine Seitenansicht von Fig. 2, v
. Fig. 3 eine Seitenansicht von Fig. 2, v
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Tragvorrichtung mit dem zur Abschließung
der Ventilationsöffmmg dienenden Stoffring,
Fig. 5 eine entsprechende schaubildliche Darstellung bei zusammengezogenem Stoffring,
Fig. 6 eine Sonderdarstellung der den Stoffring durchziehenden elastischen Drahtspirale in
zwei Stellungen, während
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie A-B der
ίο Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe veranschaulicht.
Der Tragring besteht aus einem schmalen Streifen α (Fig. 2, 3 und 4), welcher biegsam
und geschmeidig ist und zweckmäßig aus Leder gebildet wird. Die die empfindlichen
Schläfenstellen freilassenden Brückenstreifen b stehen mit den Streifen α und c derart in
Verbindung, daß sie die freie Beweglichkeit dieser Streifen nicht behindern. Der Ring
kann sich daher auch den verschiedensten Kopfformen anpassen.
An dem Tragring sitzt eine Anzahl Stege oder Federn d, welche in Augen oder Ösen h
endigen, mit deren Hilfe der Tragring in einem bestimmten Abstände von dem Hut
an diesem lösbar befestigt werden kann. Mit Hilfe von Klammern i, die durch Öffnungen
in dem Hut und durch die Hülsen oder ösen h greifen, an deren Stelle auch Druckknöpfe
treten können, läßt sich der Tragring mit den Stegen an dem Hut leicht auswechselbar
befestigen.
An den Stegen d des Tragringes ist der Innenrand eines Stoff ringes g (Fig. 4) befestigt.
Zur Versteifung dieses Randes ist derselbe in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise von einem
Draht e durchzogen. Der äußere Rand des Stöffstreifens wird von einem federnden Draht/
durchzogen (Fig. 4, 5 und 7), der in Fig. 6 besonders dargestellt ist. Die beiden Enden
dieses Drahtes werden so gekreuzt übereinandergelegt, daß man beim Ergreifen der an
den Drahtenden vorgesehenen Knöpfe die
- Drahtschleife so zusammenziehen kann, wie dies in Fig. 6 punktiert dargestellt ist.
Gewöhnlich nimmt der Stoffring g die in Fig. ι durch volle Linien und in Fig. 4 ersichtliche
Lage ein. Zieht man die sich kreuzenden Enden des Drahtes/ nach außen, wie dies aus Fig. 5 zu ersehen und in Fig. 6
punktiert angedeutet ist, dann wird der Stoffring g in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise
zusammengezogen. Diese Lage ist in Fig. 1 punktiert angedeutet.
Die Ventilationsöffnung ist dann vollständig abgeschlossen. Liegt dagegen der Stoffring g,
wenn er die aus Fig. 4 ersichtliche Lage einnimmt, in der durch volle Linien in Fig. 1
dargestellten Weise gegen die Innenwandung des Hutes an, dann kann die Luft in der
durch Pfeile angegebenen Richtung über dem Kopf der Person frei entlang streichen. Aus
einer abschließbaren und an sich bekannten Ventilationsöffnung I kann außerdem die warme
Luft nach außen dringen. .
Wird der Stoffring g mit dem Zugdraht / direkt im Innern des Hutes oder einer Mütze
befestigt und derart angebracht, daß man mit Hilfe derselben die dann entsprechend ausgebildeten, im Schweißleder vorgesehenen Lüf-
tungsvorrichtungen abschließen kann, dann ist es möglich, die Lüftungsöffnungen mit Hilfe
des Stoffringes abzuschließen, ohne den besonderen Tragring zu verwenden.
Claims (2)
1. Kopfbedeckung mit einem an deren Innenwandung auswechselbar befestigten
Tragring, der zwischen sich und der Innenwandung einen abzuschließenden Ringraum
für den Zutritt von Frischluft bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (c)
elastisch und am unteren Rande der Innenwandung der Kopfbedeckung (k) durch
annähernd senkrecht nach oben gehende elastische Stege. (d) befestigt ist, deren
oberes Ende durch einen Führungsdraht (e) mit dem Innen rande eines den Luftraum
regelbar abschließenden Zugstoffringes (g) verbunden ist.
2. Kopfbedeckung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere
Rand des Stoffringes (g) von einem federnden Draht (f) mit übereinandergelegten
Enden durchzogen ist, deren Anziehen ein Zusammenziehen der Drahtschleife (f) und
ein teilweises Verdecken oder vollständiges Abschließen des Luftringes durch den
Stoff ring (g) bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204366C true DE204366C (de) |
Family
ID=466701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204366D Active DE204366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204366C (de) |
-
0
- DE DENDAT204366D patent/DE204366C/de active Active
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