DE2043760C3 - Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge

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DE2043760C3
DE2043760C3 DE2043760A DE2043760A DE2043760C3 DE 2043760 C3 DE2043760 C3 DE 2043760C3 DE 2043760 A DE2043760 A DE 2043760A DE 2043760 A DE2043760 A DE 2043760A DE 2043760 C3 DE2043760 C3 DE 2043760C3
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brake
disc
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yoke
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DE2043760A
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DE2043760A1 (de
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Inventor
Colin John Frederick Birmingham Tickle (Grossbritannien)
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Girling Ltd
Original Assignee
Girling Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H5/00Applications or arrangements of brakes with substantially radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/22Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads
    • F16D55/224Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members
    • F16D55/2245Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members in which the common actuating member acts on two levers carrying the braking members, e.g. tong-type brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge, bei der zwischen zwei parallelen, gelenkig aufgehängten Jochen beiderseits der Bremsscheibe je ein Zangenhebel mit einem Bremsbacken schwenkbar gelagert ist, wobei jede Bremsbacke am zugehörigen Zangenhebel um eine zur Achse des Gelenks zwischen dem Zangenhebel und den Jochen parallele Achse schwenkbar gelagert ist.
Bei bekannten Scheibenbremsen dieser Gattung (FR-PS 15 79 421) ist die einwandfreie Parallelführung der Bremsbacke an der Bremsscheibe von der exakten Aufhängung eines Gestänges mit gegabelten Enden abhängig. Dieses Gestänge ist am Rahmen in einem von der Jochenlagerung unabhängigen Bohrung gelagert, deren Parallelität zur Jochenlagerung gegeben sein muß. Eine derartige Herstellungsgenauigkeit ist jedoch nicht immer gewährleistet.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Scheibenbremse der eingangs genannten Art zu schaffen, in der für eine gleichmäßige Abnutzung der Bremsbacken durch eine bessere Führung Maßnahmen getroffen worden sind.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß jede Bremsbacke durch an den Jochen ausgebildete Führungsflächen im wesentlichen parallel zur Bremsscheibe gehalten ist
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Scheibenbremse weist jede Bremsbacke an ihrer von der Bremsscheibe abgewandten Seite zwei den zugehörigen Zangenhebel zwischen sich aufnehmende Lappen auf, an denen in einer gemeinsamen Ebene je ein Schlitz ausgebildet ist, in den ein mit je einer Abflachung an den beiden Winden des Schlitzes anliegender Vorsprung des benachbarten Jochs eingreift
Die Vorsprünge können vom Kopf je eim.5 am
ίο betreffenden Joch befestigten Zapfens gebildet sein.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die einander zugewandten Teile der Lappen jede Bremsbacke, durch die sich der Schlitz ebenfalls erstreckt, die beiden Enden eines am zugehörigen Zangenhebel angeordneten Schwenkzapfens aufnehmen, während die Vorsprünge der Joche von außen her in den Schlitz jedes Lappens eingreifen.
Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge»
F i g. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Stirnansieht derselben Bremse,
Fig.3 eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht einer Bremsbacke mit den zugehörigen Bauteilen und
F i g. 4 einen senkrechten Schnitt durch die Bremsbakke.
Die dargestellte Bremse umfaßt zwei zueinander parallele, im gegenseitigen Abstand starr aneinander befestigte Joche 1 und 2, zwischen denen zwei Zangenhebel 3 um je eine Achse 4 schwenkbar gelagert sind. Zum Auseinanderbewegen der äußeren Enden der Zangenhebel 3 ist zwischen den Jochen 1 und 2 eine Betätigungsvorrichtung 5 angeordnet Am radial inneren Ende jedes Zangenhebels 3 ist eine Bremsbacke 6 gelenkig gelagert, die Bremsbacken greifen an gegenüberliegenden Seiten einer Bremsscheibe an, die beim dargestellten Beispiel von beiderseits eines Rades 8 befestigten Bremsringen 7 gebildet ist
Die gesamte Bremsenkonstruktion ist an einem einzigen Punkt mit einem nicht dargestellten Schwenkzapfen aufgehängt, der sich durch Augen 9 im oberen Joch 1 und ein zugehöriges Teil des Fahrzeugs erstreckt Die Bremse kann beispielsweise an einem Arm aufgehängt sein, der an einem seitlichen Rahmenteil eines Drehgestells starr befestigt ist. Die schwenkbare
so Verbindung der Bremse mit dem Fahrzeug ist derart angeordnet, daß eine gewisse Winkelbewegung der gesamten Bremse um eine Achse 10 möglich ist, die sich im wesentlichen radial zur Bremsscheibe in deren Mittelebene erstreckt
Gestaltung und Zusammenbau der Bremsbacken 6 sind aus F i g. 3 und 4 ersichtlich. Jede Bremsbacke weist an ihrer von der Bremsscheibe abgewandten Seite zwei im Abstand untereinander angeordnete Lappen 11 auf. Die Lappen sind an ihrer Innenseite, zur Mitte der Bremsbacke hin, abgestuft und weisen miteinander fluchtende Aussparungen 12 auf, deren gemeinsame Ebene mit der Achse der Bremsscheibe einen kleinen Winkel von im dargestellten Beispiel etwa 12° einschließt (F i g. 2\ Die einander gegenüberliegenden
f>5 inneren Abschnitte dieser Aussparungen nehmen die freien Enden eines Bremsbackenzapfens 13 auf, der am der betreffenden Bremsbacke benachbarten Ende des zugehörigen Zangenhebels 3 befestigt ist und durch
Sicherungsstifte 14 am Boden der Aussparungen 12 festgehalten ist
An den beiden jeder Bremsbacke benachbarten Enden der Joche 1 und 2 ist je ein Jochzapfen 16 mit einem Kopf von quadratischem Querschnitt derart s befestigt, daB er sich gegenüber dem Joch nicht drehen kann. Jeder Jochzapfen 16 greift in den benachbarten oberen bzw. unteren Abschnitt der Aussparungen 12 des benachbarten Lappens U ein und liegt mit zwei voneinander abgewandten flachen Seiten seines Kopfes to an den beiden Seitenwänden der Aussparung an, so daB die Bremsbacke daran gehindert ist, sich in bezug auf die Joche zu drehen; die mit den Aussparungen 12 zusammenwirkenden Jochzapfen 16 lassen nur ein gegenseitiges Verschieben längs der Aussparungen zu. ι s
Beim Betätigen der Bremse schwenken die Zangenhebel 3 um ihre Achsen 4; dabei findet ein gewisses Drehen -der Bremsbackenzapfen 13 in den Aussparungen 12 statt, aber die Bremsbacken sind in ihrer zur Bremsscheibe im wesentlichen parallelen Lage gehalten. Die Mitnahmekraft der Bremse wird vom bei gegebener Drehrichtung vorderen Lappen 11 jedes Bremsbackens auf den zugehörigen Zangenhebel 3 und vom hinteren Lappen auf das benachbarte Joch übertragen. Bei zunehmender Abnutzung der Bremsbeläge bewegen sich die Bremsbacken allmählich in bezug auf die Jochzapfen 16. In Fig.4 ist die Lage der Bremsbacke 6 in bezug auf das obere Joch 1 und dessen Zapfen 16 bei neuem Bremsbelag und in bezug auf das untere Joch 2 mit dem zugehörigen Jochzapfen bei abgenutztem Bremsbelag dargestellt Der Winkel der Aussparungen 12 in bezug auf die Achse der Bremsscheibe ist so gewählt, daß die Bremsbacke bei jedem Abnutzungszustand ihres Belags die passende Lage einnimmt
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge, bei der zwischen zwei parallelen, gelenkig aufgehängten Jochen beiderseits der Bremsscheibe je ein Zangenhebel mit einer Bremsbacke schwenkbar gelagert ist, wobei jede Bremsbacke am zugehörigen Zangenhebel um eine zur Achse des Gelenks zwischen dem Zangenhebel und den Jochen parallele Achse schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bremsbacke (6) durch an den Jochen ausgebildete Führungsflächen (Seitenflächen der Jochzapfen 16) im wesentlichen parallel zur Bremsscheibe (7) gehalten ist
2. Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bremsbacke (6) an ihrer von der Bremsscheibe (7) abgewandten Seite zwei den zugehörigen Zangenhebel (3) zwischen sich aufnehmende Lappen (11) aufweist, an denen in einer gemeinsamen Ebene je ein Schlitz (12) ausgebildet ist, in den ein mit je einer Abflachung an den beiden Wänden des Schlitzes anliegender Vorsprung (16) des benachbarten Jochs (1 bzw. 2) eingreift
3. Scheibenbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge vom Kopf je eines am betreffenden Joch (1 bzw. 2) befestigten Zapfens (16) gebildet sind.
4. Scheibenbremse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Teile der Lappen (11) jeder Bremsbacke (6), durch die sich der Schlitz (12) ebenfalls erstreckt, die beiden Enden eines am zugehörigen Zangenhebel (3) angeordneten Schwenkzapfens (13) aufnehmen, während die Vorsprünge (16) der Joche (1 und 2) von außen her in den Schlitz jedes Lappens eingreifen.
DE2043760A 1969-09-03 1970-09-03 Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge Expired DE2043760C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4364769 1969-09-03

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DE2043760A1 DE2043760A1 (de) 1971-03-11
DE2043760B2 DE2043760B2 (de) 1978-02-09
DE2043760C3 true DE2043760C3 (de) 1978-10-05

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DE2043760A Expired DE2043760C3 (de) 1969-09-03 1970-09-03 Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge

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DE (1) DE2043760C3 (de)
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19508034A1 (de) * 1995-03-07 1996-09-12 Knorr Bremse Systeme Scheibenbremse für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
DE102004048218B4 (de) * 2004-09-30 2006-08-17 Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge
EP3540258B1 (de) * 2018-03-12 2023-04-26 KNORR-BREMSE Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH Anordnung einer zugstangenvorrichtung eines bremssattels und bremssattel

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DE2043760A1 (de) 1971-03-11
DE2043760B2 (de) 1978-02-09
GB1318193A (en) 1973-05-23
ZA705925B (en) 1971-04-28

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