DE2043761C3 - Blockiervorrichtung für den Radbremszylinder einer Radbremse - Google Patents
Blockiervorrichtung für den Radbremszylinder einer RadbremseInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Blockiervorrichtung für den Radbremszylinder einer Radbremse, insbesondere
einer innenbackenbremse, zwischen dessen Bremsk.olben und dem von diesem beaufschlagten Bremsbacken
ein Druckstock angeordnet ist, das eine Verzahnung aufweist, mit der eine Verzahnung eines von einer
Hilfsbetätigungsvorrichtung verschiebbaren Riegels in Eingriff bringbar ist, insbesondere mit einem innerhalb
des Druckstücks angeordneten und zwischen Abstützflächen des Druckstücks und einer im Druckstück ver-
schiebbar geführten Schubstange eingespannten Federspeicher.
Bei einer bekannten Blockiervorrichtung dieser Gattung (DT-AS 1 162 215) sind beiderseits der dem
Bremskolben zugeordneten Verzahnung achsparallele Führungsflächen vorgesehen, die in jeder Stellung des
Bremskolbens an in bezug auf den Bremszylinder ortsfesten Führungsflächen geführt sind, so daß der Bremskolben samt der ihm zugeordneten Verzahnung gegen
Drehen festgehalten und ebenso wie das Druckstück nur in axialer Richtung des Bremskolbens verschiebbar
ist. Die dem Bremskolben zugeordnete Verzahnung weist ein Sägezahnprofil auf, so daß sie die komplementär ausgebildete Verzahnung des von der Hilfsbetätigungsvorrichtung verschiebbaren Riegels überrat-
sehen kann, während dieser in drucklosem Zustand der hydraulischen Hilfsbetltigungsvorrichtung von einer
Feder radial zum Bremskolben hin gedrängt wird. *
- Bei anderen bekannten Blockiervorrichtungen für hydraulische Kolben-Zylinder-Anordnungen (US-PS
> 2 6324*26 und 2 804 053) ist am hydraulischen Kolben
als Kraftabgabeglied eine hohle Kolbenstange befestigt, die gegen Drehen gesichert ist und eine steilgän
gige Gewindespindel aufnimmt, die sich durch ehe
axiale Bohrung des Kolben;, hindurcherstreckt und mit
einem in ditser oder in der hohlen Kolbenstange ausgebildeten Innengewinde im Eingriff steht. An der Gewindespindel ist eine Bremsscheibe befestigt, der ein an
dem einen Ende des Zylinders ortsfest angeordneter Bremskörper zugeordnet ist Wird der Kolben mit hydraulischem Druckmittel beaufschlagt, so bewegt er
sich wegen der Steilgängigkcit der Gewindepaarung zwischen ihm und der Gewindespindel ohne Behinderung duich diese in axialer Richtung, wobei die Kolbenstange ausgefahren wird und die Gewindespindel durch
ein Axiallager daran gehindert ist, sich ebenfalls axial zu verschieben, so daß sie sich dreht und die an ihr
befestigte Bremsscheibe einen kleinen Abstand von dem ortsfesten Bremskörper aufrechterhält Entfällt
der dem Kolben beaufschlagende hydraulische Druck, so bewegt sich der Kolben infolge der von ihm beim
Ausfahren der Kolbenstange hervorgerufenen Reaktionskraft um eine kleine Strecke zurück, und dabei
kommt die an der Gewindespindel befestigte Bremsscheibe mit dem ortsfesten Bremskörper in Reibungseingriff, wodurch eine weitere Drehung der Spindel
verhindert wird und damit der durch seine Kolbenstange an jeglicher Drehung gehinderte Kolben der erwähnten Reaktionskraft auch in axialer Richtung nicht
weiter nachgeben kann. Dieser Blockierzustand der Kolben-Zylinder-Einheit kann dadurch aufgehoben
werden, daß ein an dem freien Ende der Gewindespindel in einem Hilfszylinder angeordneter Hilfskolben
derart mit hydraulischem Druckmittel beaufschlagt wird, daß er die Gewindespindel in axialer Richtung
verschiebt und dadurch die Bremsscheibe wieder vom Bremskörper löst
Bei diesen bekannten Blockiervorrichtungen kann die vom Kolben über das Druckstück bzw. die Kolbenstange auf das zu betätigende Bauteil beispielsweise
einen Bremsbacken, aufgebrachte Kraft beim Blockieren nicht in voller Größe aufrechterhalten werden, weil
das Blockieren ein mehr oder weniger erhebliches Zurückweichen des Kolbens voraussetzt. Dadurch wird
die Zuverlässigkeit von Parkbremsungen vermindert
Dieser Nachteil ist bei einer anderen bekannten Blockiervorrichtung an einem Radbremszylinder einer
Radbremse vermieden (US-PS 3 405 78?). Dort ist im Radbremszylinder gleichachsig mit diesem eine Stange
befestigt, die in den topfförmig ausgebildeten Bremskolben hineinragt, dort ein axial verschiebbares Druckstück trägt und in ihrem mittleren Bereich ein Gewinde
aufweist, auf das eine mutternartige Nabe aufgeschraubt ist die ihrerseits mit einem Schneckenrad
drehfest, jedoch axial verschiebbar, verbunden ist. Das Schneckenrad steht in ständigem Eingriff mit einer
Schnecke, die auf einer im Radbremszylinder gelagerten Welle ausgebildet und mittels eines außerhalb des
Radbremszylinders auf der Welle befestigten, durch einen Bowdenzug schwenkbaren Hebels drehbar ist
Wird der Hebel gegen den Widerstand einer Rückstellfeder geschwenkt so dreht sich das Schneckenrad und
mit ihm die mutternartige Nabe, so daß diese auf der !Stange gegen das Druckstück geschraubt wird; das
Druckstück drücktinfoigedessen gegen den Bremskolben und hält diesen Jh'der %»rttnal erreichten Betätigungsstellung auch dann fest wenn im Zylinder kein
hydraulischer Betätigtiiigsdruck herrscht Die zum
Blockieren des Bremskolbens erforderliche Schwenkung des Hebeis hängt hier vom Abnutzungszustand
des Bremsbelags ab, da im Gegensatz zu Blockiervor'
richtungen der eingangs beschriebenen Gattung kein Riegel vorgesehen ist, der entsprechend der Abnutzung
Bremsbelags mit verschiedenen Stellen einer Ver-Tahng
in Engriff bringbar ist
' Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blöklaervorricbtung der eingangs beschriebenen Gattung vi schaffen, die zuverlässige Parkbremsungen auf einfa-Sehe Weise ermöglicht
' Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blöklaervorricbtung der eingangs beschriebenen Gattung vi schaffen, die zuverlässige Parkbremsungen auf einfa-Sehe Weise ermöglicht
Diese Aufgabe ist erfindungsgeraäo dadurch gelöst,
4aß die Verzahnungen des Druckstücks und des Rie-
>gels eine Schraubgewindepaarung bilden und daß das Jjruckstück außerdem eine Ritzelverzahnung aufweist,
{jje mit einer Zahnstangenverzahnung eines mit dem
{tiegel verbundenen Betätigungsgliedes der Hilfsbetätigungsvorrichtung
bei einer Bewegung in Richtung zur Verriegelungsstellung in Eingriff bringbar ist
Damit wird erreicht, daß beim Blockieren des Rad-Jjrernszylinders
nach dem Ineingriffkommen der Veriahnungen des Druckstücks einerseits und des Riegels
andererseits noch eine schraubende Relativbewegung M zwischen beiden stattfindet, durch die das Druckstück
im Siinne der Betätigung der Radbremse weiter axial verschoben wird, bis jegliches Spiel, insbesondere zwischen
den Ranken der genannten Verzahnungen, aufgehoben ist Das Druckstück kann deshalb nicht mehr as
zurückweichen, wenn der Druck entfällt mit dem der Bremskolben beaufschlagt worden war.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfin-(Hingsgemäßen
Blockiervorrichtung weist das Betätiningsglied der HHfsbetätigungsvorrichtung einen nicht
verzahnten, abgeflachten Abschnitt auf, der bei einer Bewegung in Richtung zur Verriegelungsstellung vor
der Zahnstangenverzahnung am Druckstück zur Anlage kommt. Damit wird erreicht, daß die Verzahnungen
des Riegels einerseits und des Druckstücks andererseits
sich, beispielsweise unter der Wirkung einer gegen den Riegel drückenden Feder, zunächst aneinanderlegen, so
<laß die Verzahnungen dann sicher und ohne einander j:u überratschen miteinander in Eingriff kommen, wenn
das Druckstück durch die Einwirkung der Zahnstangenvcrzahnung
auf die Ritzelverzahnung gedreht wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Radbremszylinder mit Blockiervorrichtung,
im axialen Schnitt,
F i g. 2 die entsprechende Draufsicht bei abgenommener
Abdeckkappe,
F i g. 3 die zugehörige Seitenansicht,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 2,
F i g. 5 ein einzelnes Bauteil aus F i g. 4 in perspektivischer Ansicht.
Zur dargestellten Blockiervorrichtung gehört ein Bremszylinder, mit zwei Gehäuseteilen XA und Iß, ein
hohler äußerer Bremskolben 2 sowie ein aus vollem Material bestehender innerer Bremskolben 3. Die Gehäuseteile
IA, Iß und die Bremskolben 2 und 3 begrenzen
zwei getrennte Zylinderkammern 4 und 5, die über je einen Einlaß 6 bzw. 7 an getrennte hydraulische
Bremssysteme anzuschließen sind. Bei einer normalen Betriebsbremsung werden beide Zylinderkammern unter
Druck gesetzt; wenn jedoch ein Bremssystem ausfällt, läßt sich die Bremse immer noch mit dem anderen
betätigen.
Aiii linken Ende des Gehäuseteils XA ist eine Gabel 8
ausgebildet, die sich unmittelbar mit dem einen Bremsbacken einer Innenbackenbremse verbinden läßt Der
äußere Bremskolben 2 liegt mit seiner rechten Stirnfläche am Kopf U einer Schubstange 9 an, der über eine
Beilagscheibe 12 gegen einen Federspeicher 13 in Gestalt eines Tellerfederpakets druckt Der Federspeicher
13 ist auf der rechten Seite durch ein gabelförmiges Endstück 14 begrenzt, das sich mit dem zweiten Bremsbacken
der Innenbackenbremse verbinden läßt Das Endstück 14 ist durch einen Querstift 16, der sich durch
ein in axialer Richtung langgestrecktes Loch in der Schubstange 9 erstreckt mit dieser verbundea Der
Federspeicher 13 ist vorgespannt, so daß der hydraulische Druck vom Bremskolben 2 über den Federspeicher
wie über ein starres Druckstück auf das Endstück
14 übertragen wird, solange eine bestimmte Betätigungskraft
nicht überschritten wird; bei Überschreitung dieser Betätigungskraft gibt der Federspeicher
entsprechend seiner Federcharakteristik nach.
Zum Blockieren der Bremsbacken in der angedrückten Stellung beim Parken ist eine mechanische Blokkiervorrichtung
mit einem im wesentlichen zylindrischen, hülsenförmigen Druckstück 20 vorgesehen. Das
Druckstück 20 bildet ein Gehäuse für den Federspeicher 13 und weist an seinem linken Ende einen nach
innen ragenden Ringflansch 21 auf, der hinter die Beilagscheibe 12 greift Das Druckstück 20 ist gleichachsig
mit den Bremskolben 2 und 3 in bezug auf die Gehäuseteile IA, Iß drehbar und axial verschiebbar angeordnet
so daß es den axialen Relativbewegungen des Bremskolbens 2 gegenüber den Gehäuseteilen normalerweise
folgen kann. Am in F i g. 1 linken Abschnitt des Druckstücks 20 ist ein sägezahnförmiges Schraubgewinde 22
ausgebildet; der rechte Abschnitt des Druckstücks weist eine Ritzelverzahnung 23 auf, deren Zähne sich in
axialer Richtung erstrecken.
Mit dem Schraubgewinde 22 wirkt ein in F i g. 4 dargestellter, kolbenartiger Riegel 24 zusammen, der in
einer Bohrung im Gehäuseteil Iß geführt und von einer
nicht dargestellten Feder in Richtung zum Schraubgewinde 22 hin vorgespannt ist Am in bezug auf das
Druckstück 20 radial inneren Ende des Riegels 24 ist ein zum Schraubgewinde 22 passendes Muttergewinde
24A ausgebildet Der Riegel 24 läßt sich durch einen Kolben 27 einer Hilfsbetätigungsvorrichtung über
einen Hebel 28 mit dem Schraubgewinde 22 in und außer Eingriff bringen.
Der Hebel 28 besteht aus Bandmetall oder Blech und hat die in F i g. 5 dargestellte Form mit einem Ringabschnitt
29, einem langen Arm 30, einem in den Ringabschnitt 29 hineinragenden Lappen 31 und einem kurzen
Arm 32. Das äußere Ende 30A des langen Arms 30 ist kreisförmig abgerundet und greift in eine Ausnehmung
des Riegels 24 gelenkig ein. Der Ringabschnitt 29 umgreift ein als Kolbenstange des Hilfskolben 27 ausgebildetes
Betätigungsglied 33 der Hilfsbetätigungsvorrichtung; der Lappen 31 greift an einem Absatz des
Betätigungsgliedes 33 an, und der kurze Arm 32 greift unter einen Zapfen 34, der im Gehäuseteil Iß befestigt
ist
Der Hilfskolben 27 arbeitet in einem am Gehäuseteil Iß befestigten Hilfszylinder 36, dessen Achse die Achse
des Bremszylinders IA, Iß kreuzt, ti. h.. daß die beiden
Achsen sich im rechten Winkel zueinander und im gegenseitigen Abstand erstrecken. Der Hilfszylinder 36
hat seinen eigenen, nicht dargestellten Einlaß für das Druckmittel. Das Betätigungsglied 33 ist hohl und
nimmt eine nicht dargestellte, als Druckfeder ausgebildete Rückstellfeder auf, die bestrebt ist, den Hilfskolben
27 in den Hilfszylinder 36 hineinzudrücken. An seiner Außenseite weist das Betätigungsglied 33 eine
Zahnstangenverzahnung 37 auf, die mit der Ritzelverzahnung 23 des Druckstücks 20 zusammenarbeitet. In
der in F i g.4 ausgebildeten Stellung liegt ein nicht verzahnter, flacher Abschnitt des Betätigungsgliedes 33 an
einem nicht verzahnten Umfangsabschnitt, d.h. an einer Abflachung des Druckstücks 20 an, so daß das
Druckstück vom Betätigungsglied 33 zunächst nicht gedreht wird bzw. sogar daran gehindert ist, sich zu drehen.
In F i g. 1 ist der Radbremszylinder vollständig ausgefahren dargestellt, d. h, daß die beiden Zylinderkammern 4 und 5 unter Druck stehen und die Bremsbacken
an die Bremstrommel angedrückt sind. In F i g.4 ist der Hilfskolben 27 vollständig ausgefahren, da der Hilfszylinder 36 unter Druck steht, was der Normalfall ist,
wenn der Motor des Fahrzeugs läuft. In dieser Stellung hält der Hebel 28 den Riegel 24 in seiner vom Schraubgewinde 22 des Druckstücks 20 entfernten, entriegelten
Stellung.
Der Druckmittelzufluß zum Hilfszylinder 36 läßt sich mit einem vom Fahrer mit der Hand betätigbaren, nicht
dargestellten Ventil steuern. Wenn das Fahrzeug geparkt werden soll, betätigt der Fahrer die Fußbremse
und macht gleichzeitig mit dem Handventil den Hilfszylinder 36 drucklos, so daß sich der Hilfskolben 27
unter dem Druck seiner Rückstellfeder in den Hilfszylinder 36 hineinbewegt und eine Schwenkung des Hebels 28 um den Zapfen 34 entgegen dem Uhrzeigersinn
ermöglicht Dabei wird der Riegel 24 von seiner Feder in seine Verriegelungsstellung bewegt, wobei er in das
Schraubgewinde 22 des Druckstücks 20 eingreift
Nach einer kurzen anfänglichen Bewegung des Hilfskolbens 27 und des Betätigungsgliedes 33 kommt deren
Zahnstangenverzahnung 37 mit der Ritzelverzahnung 23 des Druckstücks 20 in Eingriff. Die dadurch hervorgerufene Drehung des Druckstücks 20 bewirkt daß das
Muttergewinde 24Λ des Riegels 24 zwischen die Ge
windegänge des Schraubgewindes 22 eingreift, auch
wenn ursprünglich die Scheitel der beiden Gewinde einander gegenübergestanden waren; somit wird eine
richtige Gewindeverbindung zwischen dem Riegel 24 und dem Drückstück 20 hergestellt Jede weitere Bewegung des Hilfskolbens 27 und somit der Zahnstangenverzahnung 37 verursacht eine weitere Drehung des
Druckstücks20,.dessen Gewinde sich nun am Riegel24
abstützt, so daß sich das Druckstock infolge dieser Drehung nach außen, also in F i g. 1 nach rechts bewegt
wodurch ein etwa noch bestehender axialer Abstand zwischen dem Druckstück und der Beilagscheibe 12
überwunden wird.
Der Fahrer kann die Fußbremse nun freigeben, da i;( der Reaktionsdruck der Bremsbacken von dem sich
nun insgesamt starr verhaltenden Radbremszylinder aufgenommen wird. Der Reaktionsdruck wird nämlich
über das gabelförmige Ende 8, die Gehäuseteile 1Λ und Iß, den Riegel 24, das Druckstück 20, die Beilagscheibe
so 12 und den Federspeicher 13 auf das gabelförmige Endstück 14 übertragen. Die übertragene Kraft ist durch
die Vorspannung des Federspeichers 13 vorgegeben.
Um die beschriebene mechanische Verriegelung der Bremse zu lösen, wird der HHfszylinder 36 unter Druck
»5 gesetzt so daß die einzelnen Teile in die Stellung gemäß F i g. 4 zurückkehren und das Druckstück 20, den
Federspeicher 13 und das gabelförmige Endstück 14 freigeben, so daß diese Teile infolge der Federspannung in ihre Ausgangsstellung zurückkehrea Wenn die
Reibung zwischen dem Schraubgewinde 22 und dem Muttergewinde 24A des Riegels 24 so groß ist daß der
Druck im Hilfszylinder 36 sie nicht überwinden und den Riegel somit nicht vom Druckstück 20 lösen kann, dann
braucht nur die Fußbremse betätigt zu werden, damit der Bremskolben 2 sich nach außen bewegt und das
Druckstück 20 vom Druck des Federspeichers 13 entlastet
Claims (2)
1. Blockbrvorrichtung für den Radbremszylinder,
einer Radbremse, insbesondere einer Innenbacken- S bremse, zwischen dessen Bremskolben und dem von
diesem beaufschlagten Bremsbacken ein Druckstock angeordnet ist, das eine Verzahnung aufweist,
mit der «ine Verzahnung eines von. einer Hilfsbetätigungsvorrichtung verschiebbaren Riegels in Ein-
.griff bringbar ist, insbesondere mit einem innerhalb
ι des Druckstücjcs angeordneten und zwischen Abstützflächen des Druckstücks und einer im Druckstück verschiebbar geführten Schubstange eingespannten Federspeicher, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Verzahnungen des Druckstücks (20) und des Riegels (24) eine Schraubgewindepaarung (22,24Λ) bilden, und daß das Druckstück außerdem eine Rjtzelverzahnüng (23) aufweist, die mit einer Zahnstangenverzahnung (37) ao
eines mit dem Riegel verbundenen Betätigungsgliedes (33) der Hilfsbetätigungsvorrichtung (27. 33.36)
bei einer Bewegung in Richtung zur Verriegelungsstellung in Eingriff bringbar ist.
2. Blockiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch as
gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (33) der Hilfsbetätigungsvorrichtung (27, 33. 36) einen nicht
verzahnten, abgeflachten Abschnitt aufweist, der bei einer Bewegung in Richtung zur Verriegelungsstellung vor der Zahnstangenverzahnung (37) am
Druckstück (20) zur Anlage kommt.
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- 1970-09-03 US US69321A patent/US3682281A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1970-09-03 FR FR7032081A patent/FR2060903A5/fr not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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