DE2043948A1 - Faden bzw Faserzufuhrvornch tung - Google Patents
Faden bzw Faserzufuhrvornch tungInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B9/00—Circular knitting machines with independently-movable needles
- D04B9/14—Circular knitting machines with independently-movable needles with provision for incorporating loose fibres, e.g. in high-pile fabrics
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- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
4, Sep. 1970
Ρ?!to Vj.--.: M „ . . -
fripl -I··Q. a. Grinecker
Dr.-Ing H. Kinkäfdsy · '■ ' '
Dr.-lng. W. Stockmair
2OA 3 94
8 München 22, Maximilianstr. 43
THE BUIiKlR-RAMO CORPORATION
Qakbrook North, Oak Brook, Illinois / USA ' "
Faden- bzw. Faserzuführvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen
von Fäden bzw. Fasern an die Nadeln einer Maschine zum Stricken
oder Wirken von florstoffartiger, insbesondere fellähnlicher
Ware.
Die bekannten florstoffartigen Strick- und Wirkwaren wurden
auf Rundstrick- oder -wirkmaschinen erzeugt, die nur für
diesen speziellen Zweck konstruiert waren. Diese Maschinen waren mit einer Anzahl von Vorrichtungen zum Zuführen von
Fasern zu dem Maschenbildungsmechanismus.versehen. Die\ _" "'
Zuführeinrichtungen waren am Umfang eines Nadelzylinders montiert, der auch als "Mischer" bezeichnet wird. Wenn sich
die Maschenbildungsnadeln des NadelZylinders dem Bereich nähern,
in dem die Vorrichtung angeordnet ist, werden die Nadeln so angehoben, daß der Nadelhaken sowohl die den Faserflor bildenden
Fasern als auch den die Grundstruktur der Jerseyware bildenden Faden erfassen kann. Danach werden die Nadeln zur
Bildung der Maschen der Jerseyware gesenkt. Man erhält auf
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diese Weise eine. Ware mit einer aus Fadenmaschen bestehenden
Grundstruktur, wobei jede der Maschen ein Faserbüschel festhält, welches auf der Innenseite der Ware einen Faserflor
bildet.
In jeder der Vorrichtungen werden während einer Umdrehung der Maschine eine Anzahl von Maschen gebildet. Unter sonst gleichen
Bedingungen erzeugt daher eine mit zwei Vorrichtungen ausgerüstete Maschine in einem gegebenen Zeitraum doppelt so viel
Ware wie eine Maschine, die nur mit einer einzigen Vorrichtung versehen ist.
Die Produktionsleistung von Maschinen zum Stricken o-der Wirken
von florstoffartiger Ware ist daher in hohem Maße von der
Anzahl der Zuführungsvorrichtungen abhängig, die eingebaut werden können. Die Vorteile einer Erhöhung der Anzahl der
mit derartigen Strick- oder Wirkmaschinen zusammenarbeitenden Zuführungsvorrichtungen sind seit einiger Zeit bekannt, doch
konnten die genannten Vorrichtungen bisher in der Praxis nur in einer geringen Anzahl verwendet werden, weil sie sehr
komplex und schwer sind, hohe Anschaffungskosten bedingen und einen großen Baumbedarf haben.
Vorrichtungen der vorliegenden Art müssen imstande sein, Fasern in konstanten Mengen abzugeben und sie gleichmäßig auf die
Nadeln der Strick- oder Wirkmaschine zu verteilen·. Bisher ist jedoch eine praktisch anwendbare Lösung dieses Problems noch
nicht bekannt.
Eine derzeit verwendete Vorrichtung besitzt Zylinder zum Zuführen von Faserflockmaterial, eine Krempeltrommel, eine oder mehrere
!Trommeln zum Ausrichten oder Strecken der Fasern, eine Kamintrommel
und eine Verteilertrommel. Die Drehzahl jedes dieser Teile muß einzeln einstellbar sein. Daher sind diese !eile
sehr kompliziert\ sie haben einen großen Baumbedarf und eine
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erhebliche Masse, so daß starke Hochleistungsmotoren erforderlich sind und Spezialmaschinen von hoher mechanischer
Festigkeit vorgesehen sein müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte,
einfach konstruierte Vorrichtung zum Zuführen von Fasern,
zum Krempeln und Kämmen der Fasern und zum Verteilen derselben
auf die Nadeln von bekannten Jersey-Strick- oder Wirkmaschinen anzugeben, mit der beispielsweise florstoffartige Ware ohne
die genannten Nachteile hergestellt wenden kann. Es soll
eine einfache Vorrichtung angegeben wurden, die zum Zuführen |
von Fasern an die Nadeln einer Strick-" oder Wirkmaschine dient, und in der das Auffangen der Fasern und deren ___. Verteilung
auf die Nadeln mit Hilfe einer einfachen Einrichtung erfolgen kann, die imstande ist, Fasern in konstanten Mengen abzugeben
und sie gleichmäßig auf die Nadeln der Strick- oder Wirkmaschine zu verteilen. -
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine
Einrichtung zur Bildung eines Faserstroms von langgestreckten Fasern,durch eine Einrichtung zum Abtransport des Faserstroms
von der zu seiner Bildung dienenden Einrichtung und durch eine Einrichtung zum Verteilen der Fasern-des Faserstroms λ
auf die Nadeln der Strick- oder Wirkmaschine, wobei die Einrichtung zum Verteilen der Fasern eine drehbar gelagerte
Trommel besitzt, die an ihrem Umfang mit Mitteln zum Krempeln der Fasern des Faserstroms versehen ist, und ein Teil der
zum Abtransport dienenden Einrichtung dazu dient, die Fasern
des Faserstroms mit mindestens einem Teil des Umfanges der Trommel in Berührung zu bringen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gibt Fasern im bestmöglichen '
Zustand an die Nadeln der Strick- oder Wirkmaschine ab. Sie
ist in der Konstruktion einfach und billig, hat ein niedriges Gewicht und eine kleine Masse und kann in alle bekannten
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Strick- oder Wirkmaschinen eingebaut werden, ohne daß deren Konstruktion verstärkt werden muß. Die Verwendung der Vorrichtung
bedingt nur eine sehr kleine Erhöhung der Antriebsleistung. Da die Vorrichtung nur einen kleinen ßaumbedarf hat,
kann man Jeder Strick- oder Wirkmaschine eine größere Anzahl von Vorrichtungen zum Zuführen von Fasern zuordnen.
Durch die praktische Anwendung der Erfindung kann man daher die Produktionsleistung von Strick- oder Wirkmaschinen erhöhen
und dadurch die Produktionskosten^ herabsetzen. Durch
die Verwendung der' erfindungsgemäßen Vorrichtung in vorhandenen
Anlagen kann man infolgedessen die Amortisation der Maschinenanlage pro Meter des erzeugten Stoffes stark
herabsetzen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung zum Zuführen von Fasern ist mit einem endlosen Band zum Transport von
Faserflockmaterial an eine Düse versehen. Vorteilhafterweise werden die Fasern ausgerichtet und geordnet, ehe sie zu einer
rotierenden Trommel gelangen, die einen biegsamen Kratzenbeschlag trägt, der Zähne besitzt und gleichzeitig zum Krempeln,
Kämmen und Verteilen der Fasern dient.'Das endlose Band steht
längs eines Teils des Trommelumfangs mit dem Kratzenbeschlag in Berührung. Dabei ist es günstig, wenn die Umfangsgeschwindigkeit
der rotierenden Trommel höher als die Geschwindigkeit des endlosen Bandes und die Geschwindigkeit des
Nadelzylinders der Strick- oder Wirkmaschine ist, die mit der Vorrichtung versehen ist. Die Trommel ist auf der
Maschine derart montiert, daß die sich hebenden Nadeln in den Krätzenbeschlag eindringen und die Fasern von dem
Kratzenbeschlag abnehmen. Weiterhin ist es günstig, eine Krempeltrommel vorzusehen, die mehrere hakenförmige Zähne
trägt, die unter einem Winkel zum Durchmesser der Trommel '\
angeordnet sind und auf einen Faserstrom am Außenumfang der
Trommel eine Krempel- und Kämmwirkung ausüben.
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Stromaufwärts von dem mit dem Kratζenbeschiag in Berührung
stehenden Teil des Bandes ist ein Zylinder montiert, der auf dem endlosen Band aufliegt und mit einer Umfangsgeschwindigkeit
angetrieben wird, die gleich der Geschwindigkeit des Bandes ist. Dieser Zylinder wirkt mit dem Band derart
zusammen, daß das IPaserflockmaterial am Austritt der Düse
zusammengedrückt wird. Diese Maßnahme gewährleistet eine
gleichmäßige Zufuhr und das Vorhandensein einer gleichbleibenden Fasermaterialmenge zwischen dem endlosen Band und der Krempeltrommel.
Die Fasern des Faserflockmaterials werden vollständig gekrempelt. Der Kratzenbeschlag besitzt mehrere Zähne, welche *
die verschiedenen Fasern des sich bewegenden Faserflockmaterials voneinander trennen. Infolge des Umlaufs des Bandes "werden
die Fasern an den Nadelspitzen der Strick- oder v/irkmaschine gekämmt, wobei sie gegen das Band gedruckt werden, das die
Fasern gleichmäßig verteilt und parallel anordnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der beigefügten Zeichnungen beschreiben. In diesen zeigt:
Fig. 1 im Querschnitt die in der Nähe des Nadelzylinders angeordnete Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig.
und
Fig. 3 schematisch die Winkel zwischen den verschiedenen
Teilen der Kratzenbeschlagzähne und der Trommel.
Wie besonders aus der Fig. 1 hervorgeht, wird der Erfindungsgegenstand in einer Strick- oder Wirkmaschine verwendet, die
einen Nadelzylinder 10 besitzt, der an seiner Außenfläche Zungennadeln 20 trägt.
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Die Nadeln 20 können sich in einer vertikalen Richtung bewegen
und werden von bekannten Mitteln in Bewegung gehalten, z.B mit Hilfe von Nadelhebern $0, die auf Bunde 40 an den
Nadeln einwirken. Auf einer mit dem Nadelzylinder 10 konzentrischen Ringscheibe 60 sind Platten 50 montiert, die
sich in Bezug auf den kreisförmigen Nadelzylinder 10 radial bewegen können. Die Platten werden von Plattenhebern 70 betätigt.
Sie halten die fertige Jerseyware 280 und helfen den Nadeln 20 beim Bilden neuer Maschen. Diese Teile und ihre
Punktionen sind bekannt und werden nachstehend nicht näher beschrieben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zuführen von Pasern besitzt eine Krempeltrommel 80, die auf einer horizontalen Welle 210
drehbar gelagert und an ihrem Umfang mit einem Kratzenbeschlag versehen ist. Der Kratzenbeschlag besteht aus einem Grund 90
und biegsam angebrachten Zähnen 100. Jeder Zahn 100 hat einen von dem Grund 90 ausgehenden Unterteil 110, der entgegengesetzt
zu der Drehrichtung P der Trommel 8Θ geneigt ist. An seinem freien Ende hat jeder Zahn 100 einen kurzen Endteil 120, der
gegenüber dem Unterteil 110 in der Drehrichtung der Trommel geneigt ist.
In Pig. 3 ist der Winkel der Rückwärtsneigung des Unterteils
110 der Zähne 100 mit A bezeichnet. Dieser Winkel wird von dem durch den Puß jedes Zahns 100 gehenden Durchmesser der
Trommel 80 aus gemessen. Der Winkel A kann in dem Bereich von 20 bis 70° liegen und beträgt vorzugsweise 40 .
Der Endteil 120 jedes Zahns erstreckt sich von dem Unterteil 110 des betreffenden Zahns unter einem Winkel B, der in dem
Bereich von 100 bis 170° liegt und vorzugsweise 125° beträgt.
Ein endloses Band 130 wird von einer Antriebsrolle 150 angetrieben,
deren Mantelfläche 170 einen hohen Reibungskoeffizienten
besitzt. Durch Einstellen des Zylinders 140 können die Länge
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und Zugspannung des Bandes 130 gewählt und dadurch, der
Berührungsdruck zwischen dem Band 130 und den Kratzenbeschlagzähnen
100 bestimmt werden.
Direkt oberhalb der Rolle 150 ist auf der entgegengesetzten
Seite des Bandes 130 eine Andrückrolle 180 gelagert, auf- die
eine geeignete elastische Einrichtung, z.B. die Feder 190, eine konstante Druckkraft ausübt. Die Rollen 150 und 180
sind möglichst nahe bei dem äußeren Ende der Endteile 120
der Zähne 100 der Trommel 80 angeordnet/ |
Die Rolle 160 dient zur Führung des endlosen Bandes 130 und
bewirkt, daß dieses um einen Teil, des ümfangs der Trommel
80 herumläuft. Die Rolle 160 ist so nahe wie möglich bei den_.-Zähnen
des Kratzenbeschlages angeordnet, und ihr Abstand von der Rolle 150 ist mindestens so groß wie die Länge der zu
behandelnden Fasern.
Es ist ein als*"Düse" bezeichnetes Rohr 310 vorgesehen, das
allgemein kegelstumpfförmig ist und dessen größerer Außendurchmesser
dem Durchmesser des losen Faserstroms entspricht, der auf die Torrichtung aufgegeben wird-. Die Düse 310 ist
im Bereich der Außenfläche des,, Bandes 130 in seiner Bewegungs- "
richtung verjüngt und oberhalb der geraden Strecke des Bandes 130 zwischen dem Zylinder 140 und den Rollen 150 und 180 angeordnet.
Die Welle 210 der Trommel 80 und die Welle der Antriebsrolle
150 können von einer einzigen Antriebswelle 220 (Fig. 2)
aus über Zwischenglieder 240 angetrieben werden, die eine Veränderung der Drehzahlen der Wellen gestatten.
Die Antriebswelle 220 kann mit dem Getriebe der Strick- oder
Wirkmaschine durch eine geeignete Kette verbunden sein, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 80 höher ist als die
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Umfangsgeschwindigkeit des Nadelzylinder der Strick- oder
Wirkmaschine.
Die Welle der Antriebsrolle 180 kann mit der Antriebsrolle 150 direkt, z.B. mittels geeigneter Zahnräder, verbunden
sein, so daß die Umfangsgeschwindigkeit stets gleich der Geschwindigkeit des Bandes 130 ist. In diesem Pail wirken die
Andrückrolle 180, das Band 1J0 und die Antriebsrolle 15O derart
zusammen, daß das Faserflockmaterial 300 stetig bewegt wird.
Der Zylinder 140 zum Einstellen der Zugspannung des Bandes 130 kann auf seiner Welle frei drehbar'gelagert sein.
Man kann einen Druckluftstrom erzeugen, der über die äußeren
Teile der Fasern streicht, die von den sich über den- Kratzenbeschlag
hinaus erstreckenden Nadeln erfaßt werden. Dieser Luftstrom soll eine mögliche Verschiebung der Fasern verhindern,
die mit ihrem einen Ende noch den Kratzenbeschlag berühren, während das andere Ende der Fasern bereits frei beweglich ist.
Wenn diese Anordnung gewählt wird, sieht man zweckmäßig auch eine Saugvorrichtung vor, damit eine Verwirbelung der
Luft vermieden wird, die Staub und Fremdfasern enthalten kann.
Im Betrieb wird Faserflockmaterial 300 auf die Oberseite des im wesentlichen horizontalen Bandes 130 aufgegeben. Dieses
Faserflockmaterial bewegt sich zu der großen öffnung der Düse 310. Es wird von dem Band 130 und der auf der Antriebsrolle
150 ruhenden Andrückrolle 180 durch die Düse gezogen
und verläßt diese durch ihre kleinere öffnung in einem etwas gestreckten, verdichteten und ausgerichteten Zustand.
Die Andrückrolle 180 preßt das Faserflockmaterial 300 und zwingt es, sich längs einer Bahn zu bewegen, die durch den
dauernden Umlauf der Druckrolle 180 und die Bewegung des Bandes 130 bestimmt wird. Die Fasern kommen dann mit dem
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Kratzenbeschlag auf der Trommel 80 in Berührung. Die Umfangsgeschwindigkeit
der Trommel 80 ist höher als die Geschwindigkeit des Bandes 130, so daß das auf dem Band ruhende Faserflockmaterial
kräftig gekämmt wird. Der Kratzenbeschlag schiebt die freien Fasern über die Antriebsrolle 150, wobei die Fasern
gut ausgerichtet bleiben. Infolge der Umlaufbewegung und der gleichzeitigen Aufwärtsbewegung der Nadeln 20 der Strick- oder
Wirkmaschine werden die Fasern zu den Spitzen der Nadeln 20 bewegt
und von diesen erfaßt. Dabei halten die Nadeln nur jene Fasern fest, die von den Nadelspitzen in. der Mitte der Fasern
erfaßt werden, weil sich an einer anderen Stelle erfaßte Fasern |
nicht im Gleichgewicht befinden und mit ihrem längeren Ende zu den Zähnen des Kratzenbeschlags geschoben werden." Diese
Fasern werden dann nach einer weiteren Umdrehung der Trommel
80 erneut den Nadeln zugeführt.
Unmittelbar nach' der Zufuhr der Fasern zu der Trommel-80 werden
die Nadeln 20 auf bekannte Weise mit dem Faden versehen. Danach werden die Nadeln gesenkt, wobei sie neue Maschen bilden, die
das jeder Nadel zugeführte Faserbündel unten festhalten. Diese Fäden bilden die maschenförmige Grundstruktur der Jerseyware,
auf deren Oberfläche die Fasern einen Flor bilden.
Die verschiedenen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Zuführen von Fasern können sehr klein sein. Infolge des geringen Raumbedarfs der verbesserten und vereinfachten Vorrichtung
gemäß der Erfindung kann man eine größere Anzahl von Vorrichtungen
zum Zuführen von Fasern zu der Strick- oder Wirkmaschine vorsehen. Das heißt, daß man pro Umdrehung der
Maschine eine größere Anzahl von Maschenreihen erzeugen kann als bei Verwendung der bekannten Vorrichtungen.
Infolge ihres geringen Gewichts und ihrer geringen Masse kann
man die erfindungsgemäße Vorrichtung an billigen Jersey-Strickoder
Wirkmaschinen vorsehen, die nicht besonders für die
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Herstellung von .florstoffartiger Ware ausgebildet sind. Man
kann auch vorhandene Jersey-Strick- oder Wirkmaschinen leicht abändern, die bisher nicht zur Herstellung von florstoffartiger
Ware verwendet werden.
Die erhöhte Produktionsleistung einerseits und die geringeren Anschaffungs- und Produktionskosten ermöglichen eine Herabsetzung
des Preises der hergestellten Ware ohne Qualitätseinbuße.
- Patentansprüche -
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Claims (10)
1. Vorrichtung zum Zuführen von Fädenf bzw. Fasern an die *
Nadeln einer Maschine zum Stricken oder Wirken von florstoffartiger,
insbesondere fellähnlicher Ware, g e k e n.n ζ
e i ch η e t durch eine Einrichtung (150,180,310) zur
Bildung eines FaserStroms von langgestreckten Fasern, durch
eine Einrichtung (1J0) zum Abtransport des Faserstroms von
der zu seiner Bildung dienenden Einrichtung und durch eine Einrichtung (80) zum Verteilen der Fasern des Faserstroms auf
die Nadeln der Strick- oder Wirkmaschine, wobei die Einrichtung zum Verteilen der Fasern eine drehbar gelagerte Trommel (80)
besitzt, die an ihrem Umfang mit Mitteln (100) zum Krempeln
der Fasern des Faserstroms versehen ist, und ein Teil der zum Abtransport dienenden Einrichtung (130) dazu dient, die Fasern
des FaserStroms mit mindestens einem Teil des Umfanges der
Trommel (80) in Berührung zu bringen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Einrichtung zum Abtransport ein ständig umlaufendes, endloses Band (130) einer ersten und einer
zweiten Bandstrecke besitzt, daß die erste Bandstrecke im
wesentlichen gerade und stromaufwärts von der Einrichtung (80) zum Verteilen der Fasern angeordnet ist und zum Transport der
Fasern zu der letztgenannten Einrichtung dient, daß die-zweite
Bandstrecke dem genannten Umfangsteil der Trommel angepaßt ist, ihn berührt und die Fasern des Faserstroms trägt und sie
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an den Mitteln (100) zum Krempeln der Fasern vorbeitransportiert, und daß die Fasern durch die Bewegung des endlosen Bandes
(150) auf dessen Außenfläche transportiert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die zur Bildung des Faserstroms dienende
Einrichtung eine Andrückrolle (180) besitzt, die im Bereich der Außenfläche des Bandes (130) an dem stromabwärtigen Ende
der ersten Bandstrecke angeordnet ist und die Fasern des Faserstroms zusammendrückt, ehe sie der Einrichtung (80) zum Verteilen
der Fasern zugeführt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch g e k e ·η η zeichnet
, daß die Einrichtung zur Bildung des Faser- " Stroms eine Antriebsrolle (I50) besitzt, die achsparallel zu
der Andrückrolle (180) angeordnet ist, reibungsschlüssig an der Innenfläche des Bandes angreift und diesem eine Bewegung
erteilt, wobei die Antriebsrolle (150) mit der Andrückrolle (I8O) derart zusammenwirkt, daß die Fasern des
Faserstroms zwischen der Andrückrolle und der Außenfläche des Bandes zusammendrückbar sind.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Bildung des Faserstroms eine Düse C$10) aufweist, die im
Bereich der Außenfläche der ersten Bandstrecke angeordnet ist,
allgemein die Form eines sich in der Bewegungsrichtung des Bandes verjüngenden Kegelstumpfes hat und so angeordnet ist,
daß aus den in die Einrichtung zur Bildung des Faserstroms eintretenden Fasern ein Faserstrom herstellbar ist, der an
die Einrichtung (80) zum Verteilen der Fasern abgebbar ist.
6. Vorrichtung wenigstens nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch einen Spannzylinder (14-0), der
an der Innenfläche des Bandes (13Ο) angreift, das von dem
Spannzylinder (140 ) und der Antriebsrolle (15Ο) getragen ist.
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7· Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet , daß mit der Einrichtung
(80) zum Verteilen der Fasern die Fasern des FaserStroms über das stromabwärtige Ende der zweiten Bandstrecke hinaus
transportierbar und die Fasern des FaserStroms an die stromabwärts
von der zweiten Bandstrecke angeordneten Nadeln (20) abgebbar sind.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
7, daduroh gekennzeichnet , daß die Mittel zum
Krempeln der Fasern einen biegsamen Kratzenbeschlag (90,110) %
aufweisen, der Zähne (100) besitzt, die entgegengesetzt zu
der· Drehrichtung der Trommel (80) geneigt sind, wobei jeder
Zahn einen an der Trommel (80) angebrachten Unterteil (110)
und einen freien Endteil (120) hat, der einen in der Drehrichtung der Trommel geneigten Haken bildet·
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Zähne (100) bzw. jeder der
Zahnendteile (120) des biegsamen Kratzenbeschlages in Bezug auf einen durch die Mittelachse der Trommel (80) gehenden
Durchmesser eine vorherbestimmte Orientierung hat, wobei jeder der Zähne (100) mit dem genannten Durchmesser einen Winkel μ
von 20° bis 70° und jeder der Endteile (120) mit dem zugeorndeten Unterteil (WO) einen Winkel von 100° bis 170° einschließt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6930717A FR2058481A5 (de) | 1969-09-09 | 1969-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2043948A1 true DE2043948A1 (de) | 1971-03-18 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702043948 Pending DE2043948A1 (de) | 1969-09-09 | 1970-09-04 | Faden bzw Faserzufuhrvornch tung |
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| CH (1) | CH522763A (de) |
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| FR (1) | FR2058481A5 (de) |
| GB (1) | GB1320024A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0049857A1 (de) * | 1980-10-11 | 1982-04-21 | Sulzer Morat GmbH | Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Florware mit eingekämmten Fasern |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101100817B (zh) * | 2007-08-16 | 2010-11-10 | 徐丕义 | 提取秸秆纤维的方法及设备 |
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1970
- 1970-09-04 DE DE19702043948 patent/DE2043948A1/de active Pending
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- 1970-09-08 GB GB4301670A patent/GB1320024A/en not_active Expired
- 1970-09-09 CH CH1346270A patent/CH522763A/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0049857A1 (de) * | 1980-10-11 | 1982-04-21 | Sulzer Morat GmbH | Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Florware mit eingekämmten Fasern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2058481A5 (de) | 1971-05-28 |
| BE755938A (fr) | 1971-02-15 |
| GB1320024A (en) | 1973-06-13 |
| CH522763A (de) | 1972-06-30 |
| CA922918A (en) | 1973-03-20 |
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