DE2045593C3 - Vorrichtung zum Projizieren eines Lichtbildes - Google Patents
Vorrichtung zum Projizieren eines LichtbildesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Projizieren eines Lichtbildes eines Originals auf eine
sich bewegende Bildebene gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus »IBM Technical Disclosure Bulletin. Juni 1969, Seite 173« ist eine derartige Vorrichtung bekannt.
Durch die sich an die Auflageplatte für das Origiril anschließende, abfallende Seitenwand besteht die
Möglichkeit, einzelne Seiten aus Büchern zu kopieren, indem das aufgeschlagene Buch derart aufgelegt wird,
daß die zu kopierende Seite auf der Auflageplatte aufliegt, während die zweite aufgeschlagene Seite an
der Seitenwand anliegt. Zur Beleuchtung des Originals ist bei der bekannten Vorrichtung eine Lichtquelle
vorgesehen, die aus einem nach oben geöffneten Schacht besteht, in dem zwei Reihen vertikal angeordneter
Lampen angeordnet sind. Das von dem Original reflektierte Licht fällt durch einen am unteren Ende des
Schachtes vorgesehenen Schlitz auf die Optik. Eine derartige Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß
diejenigen Stellen eines abzubildenden Originals, die im Bereich der Seitenkante liegen, d.h., die Stellen im
Bereich des Bucheinbandes, nicht ausreichend beleuchtet werden. Dies führt dazu, daß die entsprechenden
Photokopien an den betreffenden Stellen schlecht lesbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die
eine bessere Beleuchtung eines zu projiziercnden Originals gewährleistet.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindiingsgemäß
durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmaie gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden auch diejenigen Stellen des Originals ausreichend beleuchtet,
, die im Bereich der Seitenkante der Auflageplatte liegen. Bei der Beleuchtung des Originals läuft das Lichtband
der Lichtquelle gleichsam voraus. Dadurch, daß das Original gut und gleichmäßig an allen Stellen beleuchtet
wird, wird erreicht, daß die Bildebene an alkn Stellen
ι gut belichtet wird. Die hierdurch erhaltenen Photokopien sind an allen Stellen gut lesbar. Aus der deutschen
Patentanmeldung B 17 911 ist es zwar bekannt, eine Lampe mit einem Längsschlitz zu versehen, so daß das
Licht in Form eines Lichtbandes durch den Längsschlitz austritt, jedoch konnte dieser Druckschrift kein Hinweis
auf die erfindungsgemäße Lösung gegeben werden, denn dort findet sich keine Anregung, die Lampe derart
einzustellen, bzw. anzuordnen, daß das Lichtband bei einer Vorrichtung der hier in Frage stehenden Art
schräg auf die Seitenkante fällt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in Anspruch 2 angegeben. Durch die Zusatziichtqueiie
wird erreicht, daß das Original noch besser beleuchtet wird, so daß auch bei kontrastarmen Originalvorlagen
eine gute Kopie erzielt wird.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näiier erläutert Es
zeigt
Fi g. 1 eine Lichtquelle mit Antriebsmechanismus,
Fi g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Teils einer Vorrichtung zum Projizieren eines Lichtbildes,
Fig.3 eine Draufsicht auf die Auflageplatte und den
Antriebsmechanismus der Lichtquelle der in F i g. 2 dargestellten Vorrichtung, und
Fig.4 eine Seitenansicht der in Fig.2 dargestellten
Lichtquelle mit Vorschubeinrichtung.
Bei der in F i g. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung wird ein zu kopierendes Original, beispielsweise ein Schriftstück
oder ein Buch, auf eine transparente Auflageplatte
14 aufgelegt und mit einem beweglichen optischen Abtastsystem zur Erzeugung eines fortlaufenden Lichtbildes
abgetastet. Das Abtastsystem enthält eine Lampe
15 und eine Optik 18, die jeweils quer über die Auflageplatte 14 geführt werden. Die optische Achse
des Systems ist mit zwei Bildspiegeln 19 und 20 gefaltet, so daß das Lichtbild auf die Unterseite einer
elektrophotografischen Aufzeichnungstrommel 10 projiziert wird. Zuvor wird die Trommeloberfläche jedoch
gleichmäßig elektrostatisch mit einem nicht dargestellten Corotron aufgeladen. Durch das fortlaufend
projizierte Lichtbild wird diese gleichmäßige Ladung selektiv abgeleitet, wodurch ein latentes elektrostatisches
Abbild des Originals auf der Trommeloberfläche entsteht.
Es hat sich gezeigt, daß mit Federn ausgestattete Rückführungsmechanismen für die Lampe und die
Optik zu Schädigungen der Lampe und der Optik führen können. Bei der hier gezeigten Vorrichtung werden der
Lampenschlitten und die bewegliche Optik während der Abtastphase und während der Rückführungsphase des
jeweiligen Kopiezyklus durch ihren jeweiligen Steuermechanismus angetrieben.
Die zur Projektion eines Lichtbildes des stationären Originals auf die bewegte lichtempfindliche Oberfläche
der rotierenden Trommel 11 verwendete optische Abtastvorrichtung ist mit seitlichen Halteplatten 55 und
versehen, die Teile der Reproduktionsmaschine sein
können oder, wie in Fig.2 und 3 dargestellt, als
besondere Elemente ausgeführt und mit dem Hauptrahmen der Maschine durch Bolzen oder andere Befestigungsmittel
verbunden sind. Die beiden Seitenplatten sind zueinander parallel angeordnet und miteinander
fest verbunden, sie tragen zwischen sich die Welle 58 für den Lampenschlittenantrieb und die Lampenschlittenlagerschiene
59.
Die stationäre Auflageplatte 14 ist in der oberen Abdeckplatte 60 der Maschine in der in Fig.2 m
gezeigten Weise in einer öffnung angeordnet Sie besteht aus optisch durchsichtigem Glas 61 und ist auf
einem Befestigungsrahmen 62 angeordnet, der mit der Unterseite der Abdeckung verbunden ist. In diesem
Rahmen ist die Platte auf drei Seiten gelagert, während η ihre linke Kante (Fig.2) an dieser Seite des
Hauptmaschinenrahmens frei liegt. Eine geneigte Platte 63 ist an der linken Seitenplatte 55 befestigt und liegt an
der freien Kante der Auflageplatte an, so daß diese in eine zusammenhängende abfallende Seitenwand über- :
geht, auf die ein gebundenes Original, beispielsweise ein Buch, eine Zeitschrift o. ä. aufgelegt werden kann, ohne
beschädigt zu werden. In Fig.2 ist ein Buch 68 in Kopierlage gestrichelt dargestellt Es kann .vrner eine
Plattenabdeckung vorgesehen sein, die die Oberfläche >-, der Auflegeplatte schützt und ein zu kopierendes
Original in flächiger Berührung mit ihr hält Diese Abdeckung kann an einer Kante des Halterahmens 62
schwenkbar befestigt sein.
In einer mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden m elektrophotographischen Reproduktionsmaschine der
hier beschriebenen Art ist eine sehr empfindliche photoleitfähige Aufzeichnungsplatte, d. h. eine in photographischer
und elektrophotographischer Hinsicht extrem »schnelle« Platte, für die verwendete relativ r,
kurze Belichtungszeit zur vollständigen Bildbelichtung erforderlich. Wegen dieser hohen Lichtempfindlichkeit
kann eine Lichtquelle relativ geringer Stärke verwendet werden. Diese ist auf einem Lampenschlitten 71
angeordnet, der zwischen der Antriebswelle 58 und der mi
Lagerschiene 59 vorgesehen ist Er bewegt eine längliche Lichtquelle 15 in zwei Richtungen parallel zur
Auflageplatte.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht, hat der
Lampenschlitten 71 der Vorschubeinrichtung über den -r,
größten Teil seiner Länge einen L-fdrmigen Querschnitt und ist an seinen Enden mit elektrischen Fassungen 70
versehen, in denen eine Lampe 15 gehalten wird. Die Lampe ist vorzugsweise eine längliche Leuchtstoffröhre,
deren Längsachse parallel zur Auflageplatte w angeordnet ist Die Außenfläche der Lampe ist zum
größten Teil undurchsichtig, bis auf einen Längsschlitz 72. Zur Speisung der Lampe sind die Lampenfassungen
über ein flexibles Kabel mit einer nicht dargestellten
Stromquelle verbunden.
Eine andere Ausführungsform des Lampenschlittens ist in Fig.4 dargestellt. Er enthält zwei vertikal
übereinander angeordnete Lampen 15 ähnlich der beschriebenen Lampe. Der Schlitten ist mit 69
bezeichnet. Die Längsschlitze 72 der Lampen sind so ho
angeordnet, daß sie ein Flächenelement der Auflageplatte beleuchten, das in Abtastrichtung vor dem
Lampenschlitten liegt Es ist zu erkennen, daß bei einer derartigen Lampe lannrdnung die verschiedensten
Lagen des Lampensi-'ilittens möglich sind, ohne vom b;
Grundgedanken de' Erfindung abzuweichen.
Es ist eine Schaltungsanordnung zur Steuerung der
Speisestromqudle für die Lampen zu Beginn und während der Abtastphase eines Kopiezyklus vorgesehen.
Wird der Lampenschlitten in seine Anfangsstellung zurückgeführt, so wird der Speisestrom für die Lampen
jedoch auf einen Wert unter dem zur Zündung erforderlichen Schwellwert reduziert, so daß die
Lampen während der Rückführungsbewegung kein Licht abgeben. Zwei Endschalter 73 und 74 sind arc
Maschinenrahmen befestigt und werden durch einen Teil des Lampenschlittens betätigt Bewegt sich der
Lampenschlitten in Abtastrichtung vorwärts, so wird der Endschalter 73 betätigt und damit der Stromkreis
für die Lampe geschlossen. Am Ende der Abtastbewegung gibt der Endschalter 74 ein Signal ab, das eine
Verringerung der Lampenspannung unter den genannten Schwellwert bewirkt Auf diese Weise ist die zur
Bilderzeugung erforderliche Energie minimal, so daß eine Oberbelichtung der Trommel vermindert wird.
Wie aus F i g. 2 hervorgeht, ist der Längsschlitz 72 der
Lampe so angeordnet daß ein Lichtband in Abtastrichtung vor den Schlitten geworfen wird. Wird die Lampe
bei der in F i g. 3 gezeigten Anordung von rechts nach links bewegt, so bewegt sich das Liclitband über die
Auflageplatte bis zu deren freiliegenden Kante, wo die abfallende Seitenwand 63 angeordnet ist. E« ist zu
erkennen, daß bei der erfindungsgemäßen Abtastvorrichtung eine Sichtkontrolle der Ecken oder anderer
sonst unzugänglicher Bereiche möglich ist
An der rechten Seite des Lampenschlittens ist ein nach unten ragendes Lagergehäuse 76 vorgesehen, in
dem eine Lagerung 77 (Fig. 1, 2) angeordnet ist. Diese ist auf einer drehbaren Antriebswelle 58 geführt. Ein
Stift 78 ragt durch das Lagergehäuse und die Lagerung und ist in einer spiralförmigen Vertiefung 79 der Welle
geführt. Die Welle ist durch die Seitenplatte 56 geführt und mit zwei Kegeb.ahnrädern 84 und 85 gekoppelt, die
durch das Antriebszahnrad 82 des Maschinenantriebs gedreht werden. \uf diese Weise ist die Bewegung des
Lampenschlittens zeitlich auf die Bewegung der Trommeloberfläche und der Abtastoptik abgestimmt
Ein weiteres nach unten ragendes Lagergehäuse 80 ist an der anderen Seite des Lampenschlittens vorgesehen
und mit seiner inneren Lagerfläche auf einer Lagerschiene 59 geführt Die Lagerschiene und die Lagerfläche
besteht aus Kunststoff, beispielsweise aus Nylon, Polyäthylenterephthalat oder Tetrafluoräthylen, der
einen geringen Reibungskoeffizienten hat und dessen Festigkeit bei Raumtemperatur einen hohen Widerstand
gegenüber Abnutzung gewährleistet Die Antriebswelle besteht gleichfalls aus einem derartigen
Material, so daß die freie Bewegung des Lampenschlittens in beiden Richtungen leicht zu erzeugen ist.
Wird die Antriebswelle in beschriebener Weise in Drehung versetzt, so tvirkt ihre spiralförmige Vertiefunfc
auf den stationär gehaltenen Stift 78 so ein, daß der Lampenschlitten auf seinem vorbestimmten Weg
transportiert wird. Die spiralförmige Vertiefung 79 wirkt als Mantelkurve, die dem Lampenschlitten eine
vorbestimmte Bewegung erteilt. Am Beginn der Abtastphase wirrt der Schlittert zunächst schnell auf die
Abtastgeschwindigkeit beschleunigt. Dann wird er in linearer Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit
über die Auflageplatte bewegt. Am Ende der Aotaslphase wird er schnell auf die Geschwindigkeit Nuil
verzögert und seine Bewegungsrichtung umgekehrt. Eine schnelle, jedo?h harmonische Rückführungsbewegung
wird durch die Mantelkurve auf den Schlitten übertragen, so daß dieser während der Rückführiingsphase
schnell beschleunigt und dann auf die Geschwin·
digkeit Null verzögert wird. Um die Maschinenzeit zwischen den Abtastvorgängen minimal zu halten, wird
der Lampenschlitten in ca. 0,5 Sekunden über einen Weg von ca. 25 cm in seine Abtastanfangsstellung zurückgeführt.
Die während dieser extrem kurzen Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge erzeugten Kräfte sind
relativ hoch.
Da die Lampe einen bestimmten horizontalen Abstand von der Antriebswelle hat, wird ein hohes
Kräftemoment während dieser Perioden erzeugt, das einen Stillstand der Anordnung bewirken kann. Ein
Gegengewicht 88 ist an der anderen Seite des Lampcnschlittens befestigt, es erzeugt ein entgegengesetzt
gleiches Kräftemoment um die Antriebsachse. Dadurch ergibt sich ein Kräftemoment, bei dem nur
axial gerichtete Kräfte auf die Vorrichtung ausgerichtet werden, welche über die Antriebswelle auf den
Maschinenrahmen übertragen und dort abgeleitet werden.
Die Vorschubeinrichtung für die Lampe kann während der Abtastphase und der Rückführungsphase
eines Kopiezyklus positiv getrieben werden, so daß sie mit Zeiten beschleunigt und verzögert werden kann, die
bei derartigen Abtastvorrichtungen bisher nicht erreichbar waren.
In direkter Richtung unter der Auflageplatte ist eine
Optikführung 100 für das optische System angeordnet, so daß dieses ein reflektiertes Lichtbild eines auf der
Auflageplatte liegenden Originals empfängt. Das optische System besteht aus einer Optik 18, die in einem
Optikschlitten 103 angeordnet ist. Ferner sind zwei Bildspiegel 19 und 20 vorgesehen, die zusammen mit der
Optik in einem Gehäuse 104 angeordnet sind. Dieses Gehäuse ist mit Präzisionslagerflächen versehen, die auf
zwei horizontalen Präzisionsführungsschienen 90 und 91 gelagert sind. Auf diese Weise sitzt das Gehäuse
innerhalb des Maschinenrahmens in einer vorbestimmten Lage.
Wie aus F i g. 2 hervorgeht, ist die Oberseite des optischen Gehäuses mit einer Abdeckung 97 versehen,
die eine Bildöffnung 98 enthält. Darunter ist eine balgenartig ausgebildete Lichtabschirmung 99 vorgesehen.
In einer Öffnung dieser Abschirmung ist die Optik lichtdicht angeordnet. Der übrige Teil des Gehäuses ist
gleichfalls lichtdicht ausgeführt, so daß nur durch die Optik hindurch Licht in das Innere eintreten kann. Auf
diese Weise wird die lichtempfindliche photoleitfähige Trommeloberfläche gegen eine Überbelichtung durch
Umgebungslicht geschützt, das in anderer Weise in das Gehäuse eintreten könnte.
An der Austrittsöffnung des optischen Gehäuses nahe der unteren Trommeloberfläche ist eine Schlitzblende
110 vorgesehen, deren längliche Öffnung 111 quer über
die Unterseite der Trommel verläuft. Diese Blende begrenzt das Bildfeld des auf die Trommeloberfläche
fallenden Bildelementes.
Da die photoleitfähige Oberfläche der elektrophotographischen
Trommel gekrümmt ist und diese beim Betrieb der Maschine laufend gedreht wird, kann das
Originalbild nicht in seiner Gesamtheit direkt auf die Trommeloberfläche projiziert werden. Um ein scharfes
und eindeutiges Bild auf der Trommeloberfläche zu erhalten, wird die Optik so bewegt, daß fortlaufende
Teilbilder des Originals auf die Trommeloberfläche projiziert werden. Diese Abtastbewegung erfolgt
parallel zur Auflageplatte synchron mit der Bewegung der Aufzeichnungstrommel, so daß die einzelnen
Bildelemente sukzessiv in richtiger Anordnung zueinander durch die Schlitzblende auf die Trommeloberfläche
projiziert werden und eine genaue Reproduktion des Originals ergeben.
Um eine gleichmäßige Ausleuchtung des zu reproduzierenden Originals zu gewährleisten, wird die Lichtquelle
in beschriebener Weise gleichmäßig über die Auflageplatte bewegt und ihre Bewegung mit der
Bewegung der Optik und der Trommeloberfläche koordhiert. Diese Synchronisation der drei Bewegungen
erfolgt mit einer Optiksteuerung, die aus einem Antriebsnocken und Antriebsgelenken besteht und
durch den auf der Trommelwelle 12 vorgesehenen Antriebsmechanismus angetrieben wird.
Das optische Abtastsystem der beschriebenen Vorrichtung ist mit der Trommelwelle gekoppelt und
bewegt sich nur dann, wenn sich die Trommel dreht. Die Maschinensteuerung hält beim Maschinenbetrieb die
elektrophotographischen Verfahrensstationen in einer Bereitstellung. Nachdem ein Original auf die Auflageplatte
aufgelegt ist, wird die gewünschte Anzahl von Kopien an der Maschine eingestellt und die Kopiertaste
gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Trommel ihre Drehung und bleibt in diesem Zustand, bis die
vorgegebene Anzahl Abtastzyklen durchgeführt ist Bei Koinzidenz eines Kopiezählers mit der voreingestellten
Kopiezahl wird die Maschine in einen Bereitzustand gesteuert, wobei die Trommel und die optische
Abtastvorrichtung stillgesetzt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Projizieren eines Lichtbildes eines Originals auf eine sich bewegende Bildebene,
mit einer das vom stationären Original reflektierte Licht auf die Bildebene fokussierenden Optik, die
eine zu der Bewegung der Bildebene synchronisierte Abtastbewegung vollzieht, einer horizontalen Auflageplatte
für das Original, einer sich an eine Seitenkante der Auflageplatte anschließenden abfallenden
Seitenwand, einer im wesentlichen parallel zu der Auflageplatte angeordneten, länglichen Lichtquelle,
die durch eine Vorschubeinrichtung in zeitlicher Abstimmung auf die Abtastbewegung der
Optik im wesentlichen orthogonal zur Längsachse der Lichtquelle und parallel zur Auflageplatte
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die längliche Lichtquelle bis auf einen durchsichtigen
Längsschlitz (72) lichtundurchlässig ist, und daß das aus deia Längsschlitz (72) austretende Lichtbündel
schräg in Richtung der Seitenkante auf die Auflageplatte (14) unter Bildung eines Lichtbandes
derart auftrifft, daß die Optik mit Licht beaufschlagbar ist, welches von dem der Seitenkante benachbarten
Bereich der Auflageplatte (14) reflektiert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine längliche Zusatzlichtcuelle
unterhalb und parallel zu der Lichtquelle angeordnet ist, und daß die Zusatzlichtquelle einen
Längsschlitz aufweist, der ein Lichtband auf die Lichtauffall· »eile der anderen Lichtquelle wirft
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |