DE204620C - - Google Patents
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- DE204620C DE204620C DENDAT204620D DE204620DA DE204620C DE 204620 C DE204620 C DE 204620C DE NDAT204620 D DENDAT204620 D DE NDAT204620D DE 204620D A DE204620D A DE 204620DA DE 204620 C DE204620 C DE 204620C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Dry Development In Electrophotography (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Entwickler für Acetylengas aus Calciumkarbid
mit Zulauf des Wassers von unten zum Karbid. Das Neue besteht im wesentliehen
darin, daß zur Erzielung eines gleichbleibenden Gasdruckes das Entwicklungswasser
durch Zufluß aus einem' besonderen Behälter stets auf annähernd gleicher Höhe gehalten
wird. Bisher war es . nur bekannt, bei
ίο Tropfentwicklern das Wasser im Tropfgefäß
durch besondere Einrichtungen auf -gleicher Höhe zu halten. Apparate mit Zulauf des
Wassers von unten entbehrten bisher einer Regelung des Wasserstandes zum Zwecke einer
gleichmäßigen Gaserzeugung.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt den Entwickler im senkrechten Schnitt nach Linie a-b in Fig. 3.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach c-d in Fig. 1,
und Fig. 3 ist ein Grundriß.
Der Entwickler besteht aus einem doppelwandigen Behälter a. In dem durch die
Doppelwandung eingeschlossenen Raum b befindet sich das Entwicklungswasser, das entsprechend
dem D ob er ei η er sehen und Kipp-. sehen Apparat nach Bedarf zufließt. Von
diesem Raum führt eine durch Hahn c verschließbare Leitung d nach einer Einflußdüse e
des Behälters a. Die Leitung d ist so eingerichtet, daß man sie nach Abnahme von
Verschlußkapseln an ihren Biegungen leicht reinigen kann. In dem Durchlasse der Düse e
befindet sich ein Reinigungsstift g (Fig. 1 und 2). Dieser ist im Durchmesser kleiner
als die Düsenbohrung, so daß der Stift sich bei Erschütterungen in der Bohrung auf und
nieder bewegen kann. Zur Verhinderung des Herausfallens sind die Enden des Stiftes flach
geschlagen. Die Einflußöffnungen der Düse e nach dem Behälter α sind schräg überdacht,
so daß sie von Schlamm frei bleiben müssen. Der Raum α läßt sich oben durch einen
Deckel k mittels Flügelschrauben o. dgl. und durch Einlegen einer Dichtung luftdicht verschließen.
Der Deckel hat eine Ausbauchung zur Aufnahme der Gasreinigungsvorrichtung i,
bestehend aus Schwamm oder anderem geeigneten Stoffe. Auf dem Deckel h befindet
sich ein Wasserbehälter k, durch den der Gasauslaß I hindurchgeführt ist. Der Wasserbehälter
hat einen Durchlaß m nach dem Raum b. Dieser Durchlaß ist ebenfalls wie
die Düse e mit einem Reinigungsstift versehen. Ein Durchfluß des Wassers- von dem
Behälter k nach b wird durch luftdichten Verschluß der Einfüllöffnung η verhindert. Wird
er freigegeben, z. B. durch Lüftung einer mit einer Nut versehenen Schraube, so tropft das
Wasser dauernd, in annähernd gleicher Menge in den Raum b. In den Behälter α ist eine
Karbidbüchse 0 einsetzbar. Für die Abdichtung am unteren Ende der Büchse ist eine
Dichtung q vorgesehen, während der obere Rand sich gegen die Dichtung r legt.
Nach dem Einsetzen einer Büchse hat man zunächst den Luftzulaß durch Einfüllöffnung η '
zu öffnen und gleichzeitig den Hahn c mehr
oder weniger in Offenstellung zu bringen. Das in Raum b enthaltene Wasser gelangt dadurch
durch die Düse e an das Karbid. Es entwickelt sich Gas, welches durch Auslaß I entweicht.
Das zuviel entwickelte Gas drängt das Wasser durch die Düse e zurück in den
Raum b, welcher oben mit einem Luftauslaß versehen ist.. Hierdurch hört die Entwicklung
auf, und gleichzeitig bildet das Wasser einen
ίο Druckausgleich. Das bei der Entwicklung zersetzte
Wasser wird ständig aus dem Behälter k durch Düse m ersetzt. Die letztere
ist natürlich in ihrer Weise dem Gasverbrauch entsprechend berechnet. Durch Verfeinerung
oder Verstärkung des Stiftes in der Düse läßt sich der Durchfluß ebenfalls regeln. Zur
Regulierung der Gasentwicklung läßt sich natürlich auch der Hahn c verwenden. Durch
Anordnung der Leitung ä mit ihren Verschlußkapseln
f in dem Hohlraum des Bodens des Entwicklers ist diese gegen Beschädigung
gut geschützt.
Claims (2)
1. Acetylengasentwiekler mit Zulauf des
Wassers von unten zum Karbid, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwicklungsund Druckausgleichwasser von einem besonderen
Behälter aus durch eine entsprechend weite Zulauf Öffnung dauernd auf gleicher Höhe zur Erzielung eines gleichmäßigen
Gasdruckes gehalten wird.
2. Entwickler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch leicht bewegliche Stifte, die
den Durchfluß nicht behindern, in den Wasserdurchlaßdüsen, zum Zwecke, durch die Bewegung der Stifte bei Erschütterungen
des Entwicklers die Durchlaßöffnungen gegen Verstopfung zu schützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204620C true DE204620C (de) |
Family
ID=466932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204620D Active DE204620C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204620C (de) |
-
0
- DE DENDAT204620D patent/DE204620C/de active Active
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