DE204716C - - Google Patents
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- DE204716C DE204716C DENDAT204716D DE204716DA DE204716C DE 204716 C DE204716 C DE 204716C DE NDAT204716 D DENDAT204716 D DE NDAT204716D DE 204716D A DE204716D A DE 204716DA DE 204716 C DE204716 C DE 204716C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 456. GRUPPE
ALBERT SPIES in CLEVE.
Stalldüngerstreuer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Düngerstreumaschine, die so eingerichtet ist, daß damit
Stalldünger in gleichmäßiger Verteilung selbsttätig gestreut werden kann. Die Erfindung
besteht darin, daß die biegsamen Stäbe eines nach hinten abfallenden Rostes in schwingende
Bewegung gesetzt werden, um den durch hin und her bewegte Gabeln auf dem Rost verteilten Dünger zu schütteln und nach
ίο hinten zu befördern. Dadurch, daß die biegsamen
Stäbe bei der Auf- und Abbewegung schleudern, wird der Dünger in gleichmäßiger
Verstreuung durch den Rost auf den Boden befördert. Die biegsamen Roststäbe können
aus Drähten, Ketten, Bändern, Drahtseilen o. dgl. bestehen.
Die Bewegung der Roststäbe kann auf beliebige Weise hervorgerufen werden. Am
zweckmäßigsten erfolgt sie dadurch, daß die Stäbe, Drahtseile o. dgl. mit jedem Ende an
einer von zwei parallelen Kurbelwellen in deren Kröpfungen gelagert sind. Die Bewegung
der Verteilergabeln wird vorteilhaft ebenfalls von den Kurbelwellen des Rostes' abgeleitet.
' Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt
die Düngerstreumaschine von der Seite gesehen, an einen Düngerwagen angehängt.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt quer zur Fahrrichtung. Fig. 3 ist eine Ansicht des
Streurostes von oben.
Der Gestellrahmen α ist auf zwei Rädern b
fahrbar gelagert und kann an einen Düngerwagen derart angehängt werden, daß sein
vorderes Ende etwas höher liegt als das hintere Ende, der Rahmen also eine gewisse Neigung
annimmt. Die Achse der Räder b bildet gleichzeitig eine vielfach gekröpfte Kurbelwelle
c. Am vorderen Ende des Rahmens ist eine ähnliche Kurbelwelle d gelagert, die mit
der Welle c zu beiden Seiten durch starre Pleuelstangen e verbunden ist. Von jeder
Kröpfung der Welle c nach der entsprechenden Kröpfung der Welle d erstrecken sich die
Roststäbe /, die mit Ringen in den Wellenkröpfungen gelagert sind. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel sollen die Roststäbe durch Drahtseile gebildet werden und
einen gewissen Durchhang haben.
Über dem Rost ist ein Kasten g befestigt, der mit einem Einwurftrichter h versehen ist
und in den zwei oder mehr Gabeln i hineinragen, die bei k drehbar gelagert sind. Diese
Gabeln sind durch Stangen I mit Hebeln m
verbunden, die am Kasten schwingbar gelagert sind und an die Stangen η angelenkt sind,
die mit dem anderen Ende wiederum gelenkig mit den Pleuelstangen e verbunden sind.
Der Dünger wird nun während der Fahrt von dem Wagen in den Trichter h geworfen.
Durch das Fahren wird die Kurbelwelle c und von dieser mittels der Pleuelstangen e auch
die Kurbelwelle d . in. Umdrehung versetzt. Infolgedessen erhalten durch das Hebelgestänge
m η I k die Gabeln i in dem Kasten g eine
hin und her schwingende Bewegung, wodurch der eingeworfene Dünger quer über den Rost
Verteilt wird. Durch die Umdrehung der
Wellen c und d werden aber auch die Drahtseile f auf und nieder geschwungen und nehmen
infolge ihres Durchhanges zugleich eine schleudernde Bewegung an. Dadurch wird der
Dünger gleichmäßig gestreut und gelockert, während er auf dem geneigten Rost nach
hinten rutscht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch : Stalldüngerstreuer, dadurch gekennzeicl> net, daß die biegsamen Stäbe eines nach hinten abfallenden Rostes in schwingende Bewegung gesetzt werden, um den durch hin und her bewegte Gabeln auf dem Rost verteilten Dünger zu schütteln und nach hinten zu fördern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204716C true DE204716C (de) |
Family
ID=467022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204716D Active DE204716C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204716C (de) |
-
0
- DE DENDAT204716D patent/DE204716C/de active Active
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