DE204780C - - Google Patents

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DE204780C
DE204780C DENDAT204780D DE204780DA DE204780C DE 204780 C DE204780 C DE 204780C DE NDAT204780 D DENDAT204780 D DE NDAT204780D DE 204780D A DE204780D A DE 204780DA DE 204780 C DE204780 C DE 204780C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/08Cutting tools with blade- or disc-like main parts
    • B23B27/086Cutting tools with blade- or disc-like main parts with yieldable support for the cutting insert

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204780 KLASSE 49«. GRUPPE ^
ADOLF BRUNEMANN in RHEINE i. W.
Federnder Stahlhalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1908 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Halter für Drehstähle u. dgl.
Zum Schneiden von Gewinden und zum Durchstechen von Wellen benutzt man in der Regel Stähle, welche entsprechend der Tiefe des eindringenden Stahles ausgestreckt werden müssen. Es kommt nun außerordentlich leicht vor, besonders beim Abstechen von Wellen, daß die Stähle durch Festsetzen von Spänen
ίο brechen.
Um die Stähle widerstandsfähiger zu machen, hat man solche hergestellt, bei welchen die Schneide mit dem; eigentlichen Stahl federnd verbunden ist, indem man den Stahl entsprechend ausgestreckt und zu einer bügeiförmigen Feder gestaltet hatte, an welche sich die eigentlichen Schneidstähle anschlossen. Auch diese Stähle sind mangelhaft, da beim Abbrechen eines Stahles dieser und die Feder neu hergestellt werden müssen.
Ferner sind aber auch solche Stahlhalter bekannt, bei denen der Stahl von einem mit dem Stahlhalterschaft federnd zusammenhängenden Teile getragen wird. Doch auch diese Einrichtung besitzt erhebliche Mängel, deren größter darin besteht, daß bei dem erforderlichen verschieden starken Anspannen der Feder, das durch die Eigenschaften der verschiedenen zu bearbeitenden Materialien bedingt ist, die Stahlschneide stets eine andere Stellung zur Drehachse einnimmt, während vorteilhaft nur eine bestimmte Stellung der Schneide in Frage kommen kann.
Die vorliegende Erfindung sieht nun einen Stahlhalter vor, der aus zwei Teilen besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind und zwischen denen eine starke Spiralfeder zwischengeschaltet ist, die auswechselbar und einstellbar ist und ein vorzügliches Federn des Stahles sichert, wobei, ganz gleich, welche Spannung der Feder gegeben wird, die Stellung der Schneide zur Drehachse stets die gleiche bleibt, was dadurch erreicht wird, daß die Verdrehung der beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile gegeneinander durch Anschläge, Laschen 0. dgl. verhindert wird, gleichviel, welche Spannung den Federn erteilt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Draufsicht.
Der Stählhalter besteht aus zwei Teilen a und b, die durch das Gelenk c miteinander verbunden sind. Der Teil b ist mit einem Sattel d ausgestattet, dessen Durchbohrung zur Aufnahme des aus Rundstahl hergestellten Stahles e dient, der mittels einer Schraube / festgeklemmt werden kann. Der Teil α ist mit einem Ansatz g versehen, zu welchem ein ähnlicher Ansatz h des Teiles b das Gegenstück bildet. Der Teil g ist mit einer Einbohrung ausgestattet, die zur Lagerung einer Feder i dient., Diese Feder i reicht durch eine entsprechende Durchbohrung des Teiles h, die durch eine verstellbare Schraube k abge-
schlossen wird. Durch Ein- oder Ausschrauben der letzteren läßt sich die Spannung der Feder genau regulieren. Die Teile α und b sind durch Laschen I so miteinander verbunden, daß die Drehung des Teiles b um den Teil a im gebrauchsfertigen Zustande vermieden wird, bzw. auch deshalb, um beim Anzug der Feder einen Widerstand zu schaffen. Um jedoch dem auf den Stahl ausgeübten Druck nachgeben zu können, sind die Laschen mit Langlöchern m ausgestattet. Das seitliche Ausweichen eines der Teile wird durch einen Ansatz η verhindert, der mit dem Teile α bzw. dem Ansätze g aus einem Stück besteht und in eine entsprechende Nut des Teiles b eingreift.
Sowohl der Stahl· e wie auch die Feder i sind leicht auswechselbar.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ I. Federnder Stahlhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlhalter aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (a und b) besteht, zwischen welche eine Feder (i) derart geschaltet ist, daß diese den auf den Stahl ausgeübten Druck aufnehmen kann, und daß eine Verdrehung der beiden Teile (a und b) gegeneinander durch Anschläge (n) und Laschen (I) verhindert wird.
  2. 2. Stahlhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i) entsprechend der zu nehmenden Spanstärke mittels einer Schraube (k) gespannt werden kann, wobei das Auseinandergehen der beiden Teile (a, b) des Halters durch die Laschen (I) vermieden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Gedruckt In der reiChsdruckereI.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750622C (de) * 1941-03-15 1945-01-20 Federnder Stahlhalter, insbesondere fuer Gewinde-, Abstech- und Hobelstaehle
DK87091C (da) * 1955-03-10 1959-03-31 Holger Hansen Stålholder til drejebænke.
DE1107482B (de) * 1960-01-04 1961-05-25 Rudolf Gampper Stahlhalter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750622C (de) * 1941-03-15 1945-01-20 Federnder Stahlhalter, insbesondere fuer Gewinde-, Abstech- und Hobelstaehle
DK87091C (da) * 1955-03-10 1959-03-31 Holger Hansen Stålholder til drejebænke.
DE1107482B (de) * 1960-01-04 1961-05-25 Rudolf Gampper Stahlhalter

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