eine federelastische, formschlüssige Kupplung, wo-Patentanspruch:
durch ein weiches Anfahren und eine gute Dämpfung
insgesamt der Nabenverbindung erzielt wird.
Spannsatz zur Nabenbefestigung, bestehend aus In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung
einem Innen- und einem Außenspannring mit .'. beispielsweise dargestellt. Es zeigt
glatten, konischen Berührungsflächen und mit zy- F i g. 1 den kombinierten Form- und Kraftschluß-
lindrischer, achsparalleler verzahnter Innen- bzw. spannsatz gemäß der Erfindung in einem Schnitt in
Außenfläche, dadurch gekennzeichnet, Richtung der LinieB-B, eingesetzt zwischen einer
daß zum Spannen planetarisch angeordnete In- Welle und einer Nabe und
nensechskaritspannschrauben (3) mit elastischer ·■>
F i g. 2 den Spannsatz in der Vorderansicht.
Ummantelung (4) in Durchgangsbohrungen der Der kombinierte Spannsatz nach Fig. 1 und 2 be-
Spannringe (1, 2) vorgesehen sind. steht aus einem geschlossenen Innenspannring 1 mit
zylindrischer Innenfläche, konischer Außenfläche und einem geschlossenec Außenspannring 2 mit zylindri-
i5 scKer Außenfläche und korrespondierender konischer
Innenfläche, wobei Innen- und Außenspannring 1, 2 durch planetenartig angeordneten Innensechskan·-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spannsatz zur Spannschrauben 3 unter Zwischenschaltung von ge-Nabenbefestigung,
bestehend aus einem Innen- und härteten Unterlagscheiben 3a koaxial beaufschlact
einem Außenspannring mit glatten, konischen Bc- ao werden, die den Außenspannring 2 in purchgan«·--
rührungsflächen und mit zylindrischer, achsparalleler bohrungen, den Innenspannring 1 in Gewindebohrunverzahnter
Innen- bzw. Außenfläche. ' gen durchdringen. Die zylindrischen Flächen des
Dieser Spannsatz arbeitet mit kombiniertem Form- Innen- und Außenspannrings 1, 2 weisen eine durch
und Kraftschluß (deutsche Patentschrift 1185 424). eine umlaufende Nut Ib, 2b von den Zylinderflächen
Bei axialer Beaufschlagung der bekannten Spann- 25 getrennte Mitnehmerzahnung la, 2a auf, um die
ringe mittels einer auf dem Gewindeansatz der Welle Kerbbeanspruchung über die Breite gering zu halten
sitzenden Spannmutter in Verbindung mit einem und den verbleibenden glatten zylindrischen Teil für
Druckstück wird der Außenspannring über die ko- die Zentrierung zur Verfügung zu haben. Der Innennische
Fläche des Innenspannrings bewegt, wodurch spannring 1 sitzt im ungespannten Zustand ohne
der Innenspannring mit seinen Zähnen radial auf die 30 merkliches Spiel auf der Welle 6 und hat an seiner
Welle, der Außenspannring mit seinen Zähnen radial dickwandigen Stirnseite eine Anschlagschulter 1 c für
an die Bohrung der Nabe gepreßt wird, so daß die Nabe 7. Die Innensechskantspannschrauben 3
zwischen Welle, Nabe und den Spannringen eine weisen eine elastische Ummantelung, z. B. Gummi-Formschlußverbindung,
zwischen den glatten korres- oder Kunststoffmantel 4, auf. Zwischen den gegenpondierenden
Konusfläehen der Spannringe eine auf 35 überliegenden Stirnflächen der Spannringe 1, 2 sind
Reibung basierende Kraftschlußverbinduag besteht. elastische Gummi- oder Kunststoff ringe 5 von run-
Eine größere Drehmomentübertragung wird durch dem Querschnitt angeordnet.
die Mitnehmerzähne der Spannringe nicht erzielt, da Beim Anziehen der planetenartig angeordneten
das maximale Drehmoment aus dem zwischen den Innensechskantspannschrauben 3 wird der Innen-Konusflächen
bestehenden Reibungsschluß resultiert; 40 spannring 1 auf Grund seines engen Passungssitzes
sie würde aber in einem gewissen Maß durch Mehr- auf· der Welle mit der am dünnwandigen Ende der
fachspannen mit mehreren Schrauben an Stelle der Bohrung befindlichen achsparallelen Mitnehmerzah-Spannmutter
erreicht. Diese Methode ist bei einem nungla — Kerbverzahnung — und der durch eine
Spannsatz mit formschlüssigen Kerbleisten angewen- umlaufende Nut Ib abgeteilten Zylinderfläche zuerst
det worden (deutsche Patentschrift 1194 652). Ein 45 radial form- und kraftschlüssig auf die Welle 6 geentsprechendes
Vorgehen führt jedoch zu keinem be- preßt. Beim weiteren Anziehen der Innensechskantfriedigenden
Ergebnis, da auf Grund der angegebenen Spannschrauben 3 bewegt sich dann der Außenspannkombinierten
Form- und Kraftschlußverhältnisse ring 2 in axialer Richtung mit seiner Innenkonuseine
relative tangentiale Verschiebung der Spannringe fläche über die äußere korrespondierende Konusuntereinander
bzw. zwischen Nabe und Welle eintre- 50 fläche des Innenspannrings 1, wodurch auch der
ten kann. Das Spiel zwischen Spannschrauben und Außenspannring 2 mit seiner Mitnehmerzahnung 2 a
Bohrungen würde keine ausreichende Dämpfung, und der äußeren Zylinderfläche mit zunehmender
insbesondere beim Anfahren, ermöglichen. Radialpressung an die Bohrung der Nabe 7 gepreßt
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, wird, so daß ein spielfreier Form- und Kraftschluß
größere Drehmomente bei guter Dämpfung zu über- 55 zwischen der Welle 6, dem Spannsatz und der Nabe 7
tragen. besteht zur Übertragung größter Drehmomente.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, Gleichzeitig wurde durch die Axialbewegung des
daß zum Spannen planetarisch angeordnete Innen- Außenspannrings 2 die aufgesteckte Nabe 7 gegen die
sechskantspannschrauben mit elastischer Ummante- Anschlagschulter Ic des Innenspannrings 1 gedruckt,
lung in Durchgangßbohrungen der Spannringe vor- 60 wodurch eine hohe Rundlaufgenauigkeit nach erfolggesehen
sind. tem Spannvorgang der Nabe 7 zur Welle 6 erzielt Durch die elastische Ummantelung der Innensechs- wird. Durch Zurückschrauben der Innensechskantkantspannschrauben,
z. B. aus Gummi oder Kunst- Spannschrauben 3 kann der Außenspannring 2 mit stoff, besteht zwischen Innen- und Außenspannring der Nabe 7 vom Innenspannring 1 abgezogen werden.