DE204890C - - Google Patents
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- DE204890C DE204890C DE1906204890D DE204890DA DE204890C DE 204890 C DE204890 C DE 204890C DE 1906204890 D DE1906204890 D DE 1906204890D DE 204890D A DE204890D A DE 204890DA DE 204890 C DE204890 C DE 204890C
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- DE
- Germany
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- oil
- lubrication
- pumps
- driven
- suction
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- Expired - Lifetime
Links
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- 239000003921 oil Substances 0.000 description 18
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/38—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
- F16N7/40—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems in a closed circulation system
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vf 204890 KLASSE 47e. GRUPPE
DAIMLER-MOTOREN-GESELLSCHAFT in UNTERTÜRKHEIM b. STUTTGART.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung zum Speisen mehrerer Schmierstellen
und zur Herbeiführung einer Zirkulation des Schmieröles, hauptsächlich bei Automobilfahrzeugen,
durch welche das Schmieröl den Schmierstellen unter Druck zugeführt wird. Diese Zuführung geschieht in an sich bekannter
Weise durch einzelne Schmierpumpen, welche ohne Ventile arbeiten. Die Schmierpumpen
ίο werden gemeinsam angetrieben und werden
durch einen gemeinsamen, von der Antriebswelle für die Pumpen aus bewegten Drehschieber
derart gesteuert, daß sie abwechselnd mit dem Saugrohr und den nach den Schmierstellen
führenden Druckrohren in Verbindung gesetzt werden.
Der ölbehälter, aus welchem das Öl durch das für alle Schmierpumpen gemeinsame Saugrohr
entnommen wird, ist im Unterteil des Motorgehäuses angeordnet, und am Kurbelgehäuse
ist ein den ölstand in diesem be-■ stimmendes Uberlaufrohr angeordnet, welches
nach einer gemeinsam mit den Schmierpumpen angetriebenen und gesteuerten Saugpumpe
führt. Das im Kurbelgehäuse sich ansammelnde überschüssige Öl wird dann durch die
Saugpumpe abgeführt und nach Hindurchleitung durch eine beliebige Vorrichtung zum
Reinigen und Kühlen des Öles durch eine ebenfalls gemeinsam mit den Schmierpumpen
angetriebene und gesteuerte Druckpumpe an geeigneter Stelle in das Motorgehäuse zurückgeführt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Schmiervorrichtung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht dieselbe im Querschnitt. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den
zur Verteilung des Öles dienenden Drehschieber, und Fig. 3 veranschaulicht die Pumpen mit
dem Antrieb und dem Drehschiebergehäuse in der Ansicht. Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung
des zweiteiligen Drehschiebers, und Fig. 5 stellt die Abwicklung der Oberfläche der beiden
Drehschieberhälften dar.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb der Schmierpumpen durch
eine gekröpfte Welle a mit Hilfe eines Schaltwerkes. An Stelle des Schaltwerkes kann aber
natürlich auch eine Riemen- oder Kettenübertragung oder eine andere geeignete Bewegungsübertragung
treten. Die durch die gekröpfte Welle betätigten Schubstangen b bewegen die
Kolben c in den Zylindern d der Schmierpumpen auf und ab, wodurch beim Saughub
das öl aus dem im Unterteil des Motorgehäuses angeordneten Behälter e durch Rohr f
angesaugt und beim Druckhub durch die Rohre h, h1, A2 nach den Schmierstellen gepreßt
wird.
Die Schmierpumpen arbeiten ohne Ventile und werden durch einen gemeinsamen Drehschieber
i gesteuert, welcher durch Zahnradübersetzung von der Welle α aus mit der
halben Geschwindigkeit dieser Welle in Umdrehung versetzt wird. Der Drehschieber i
besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei durch eine Feder k zusammengezogenen
und hierdurch dicht an das Drehschiebergehäuse g gedrückten Konen, von welchen der angetriebene Konus durch Klauen-
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eingriff den zweiten Konus mitnimmt. Anstatt der Konen könnte natürlich auch ein
geeignet abgedichteter, zylindrischer Verteilungsdrehschieber oder auch ein geeigneter
Flachschieber verwendet werden. Der Drehschieber i besitzt, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich,
Steuerkanäle, welche so verlaufen, daß während des ganzen Saughubes der Kolben c die Zylinder d mit dem Saugrohr f in
Virbindung stehen. Beim Druckhub dagegen kann die Verbindung zwischen den Druckrohren
h, h1, h2 und den Zylindern infolge der
Anordnung der Kanäle auf kurze Zeit unterbrochen werden, wodurch sich die beiden Teile
des Drehschiebers infolge des hierbei entstehenden Druckes unter Überwindung der
Spannung der Feder k von ihrem Gehäuse g abheben, so daß öl auf die Schieberflächen
gelangen kann. Hierdurch werden diese stets geschmiert und ein Festklemmen oder Festfressen
derselben verhindert. Außer den Schmierpumpen sind noch eine Saugpumpe s und eine Druckpumpe p vorgesehen, welche
gemeinsam mit den Schmierpumpen von der Welle α aus angetrieben und durch den Drehschieber
i gesteuert werden. Diese beiden Pumpen führen einen Kreislauf des zum Zweck
der Schleuderschmierung im Kurbelgehäuse befindlichen Schmieröles herbei. Die Saugpumpe
s ist zu diesem Zweck an ein vom Kurbelgehäuse ausgehendes, den Ölstand in diesem regelndes Überlaufrohr m angeschlossen
und saugt bei Überschreitung des gewünschten ölstandes im Kurbelgehäuse das überflüssige
Öl aus diesem ab. Dieses Öl wird durch ein Rohr η in einen Behälter q eingeführt, in
welchem es gereinigt und abgekühlt wird, und gelangt aus diesem Behälter in die Druckpumpe
f, welche es durch ein Rohr σ an geeigneter Stelle in das Motorgehäuse zurückführt.
Eine Vermischung des im Ölbehälter befindlichen Öles mit dem öl im Kurbelgehäuse
ist hierbei ausgeschlossen; die einzelnen Schmierstellen erhalten stets frisches reines öl, während
das zur Schleuderschmierung dienende öl immer wieder verwendet wird.
Das von den einzelnen Schmierstellen ablaufende öl sammelt sich ebenfalls im Kurbelgehäuse,
aus welchem Grunde es erforderlich ist, der Saugpumpe s größere Abmessungen zu geben als der Druckpumpe j>.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Mehrere Schmierstellen speisende Schmier-Vorrichtung für Automobilfahrzeuge mit gemeinsam angetriebenen Schmierpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter, aus welchem die Schmierpumpen das Öl entnehmen, im Unterteil des Motorgehäuses angeordnet ist und vom Kurbelgehäuse ein den Ölstand in diesem bestimmendes Überlaufrohr nach einer gemeinsam mit den Schmierpumpen angetriebenen Saugpumpe führt, während eine ebenfalls gemeinsam mit den Schmierpumpen angetriebene Druckpumpe das abgesaugte öl, nachdem es in einer geeigneten, zwischen Saug- und Druckpumpe eingeschalteten Vorrichtung gereinigt und gekühlt ist, an geeigneter Stelle in das Motorgehäuse zurückführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT38286D AT38286B (de) | 1906-09-12 | 1907-08-17 | Mehrere Schmierstellen speisende Schmiervorrichtung für Automobilfarhzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204890C true DE204890C (de) |
Family
ID=467177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906204890D Expired - Lifetime DE204890C (de) | 1906-09-12 | 1906-09-12 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204890C (de) |
-
1906
- 1906-09-12 DE DE1906204890D patent/DE204890C/de not_active Expired - Lifetime
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