DE2049457C2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Übertragen von pulslängenmodulierten Signalen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum Übertragen von pulslängenmodulierten Signalen

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DE2049457C2
DE2049457C2 DE2049457A DE2049457A DE2049457C2 DE 2049457 C2 DE2049457 C2 DE 2049457C2 DE 2049457 A DE2049457 A DE 2049457A DE 2049457 A DE2049457 A DE 2049457A DE 2049457 C2 DE2049457 C2 DE 2049457C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs sowie eine Schaltungsanordnung zur Durchfürung desselben.
Verfahren und Anordnungen der eingangs genannten Art sind durch die Ch-PS 2 43 748 bekannt Bei diesen
3 4
werden modulationsbestimmende Signalwerte in kon- matische Verstärkungsregelung erreichen. Die Spra-
stanten Zeitabständen abgetastet, d.h. es werden Ampli- cheneinstellung verbessere die Verständlichkeit der
tuden- oder Phasenmodulationen der Signale vorge- Sprache bei geringem Tonsignal-Rauscb-Verhältnis.
nommen. Hierbei kann nacheinander zum Zwecke der Durch die automatische Verstärkungsregehing wird
Amplituden- oder Phasenmodulation die linke oder 5 ein hoher Modulationsgrad erreicht, und die dynamische
rechte Impulsflanke gesteuert werden. Kompression wird dazu benutzt, die wirksame Modula-
Durch die US-PS 27 84 255 ist ein Verfahren zur Pha- tion zu verstärken. Die Vorverzerrung kann 6 dB pro
senumtastmodulation bekannt, bei dem ein pulszeitmo- Oktave betragen, wobei der Empfänger eine Entzer-
duliertes Signal auf ein phasenumtastmoduliertes Si- rung von 6 dB pro Dekade bewirkt Normalerweise hat
gnal moduliert wird. Zur Wiederherstellung des endgßl- to die männliche Stimme etwa bei 300 Hz ein Maximum
tigen Ausgangssignals werden dabei bestimmte Taktre- und fällt tatsächlich oberhalb von 300 Hz etwas schnel-
ferenzen im Signal benutzt Die Zurückbildung der Si- ler ab als die vorgewählte Vorverzerrung von 6 dB.
gnale erfolgt dabei unter Verwendung von Synchroni- Durch die Vorverzerrung erhält die Stimme ein nahezu
sierimpulsen. flaches Frequenzspektrum. Durch die Übertragung mit
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu- 15 der Vorrichtung nach F i g. 1 kann daher bei allen Fre-
grunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der ein- quenzen innerhalb des Durchlaßbereiches eine vollstän-
gangs genannten Art anzugeben, mit welchen die Er- dige Modulation erreicht werden,
zeugung eines Impulszuges mit variablen Vorder- und In dem Empfänger wird durch Entzerrung das drei-
ROrkflanken möglich ist eckförmige Frequenzspektrum der Stimme wieder her- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im 20 gestellt, ebenso wie auch für das Rauschen wieder ein
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angege- dreieckförmiges Frequenzspektrum hergestellt wird,
benen Maßnahmen gelöst Deshalb ist das Signal-Rausch-Verhältnis im gesamten
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sowie Schal- Tonausgangsfrequenzspektrum nahezu konstant Ohne
tungsanordnungen zu deren Durchführung ergeben Vorverzerrungen verschwinden die Tonhöhen, die einen
sich aus den Unteransprüchen. 25 großen Teil des Nachrichtengehalts enthalten, allmäh-
Mit dem erfindungsgemäßen Verfuhren wird erreicht, lieh unter den Pegel des flachen Rauschfrequenzspek-
daß bei der Übertragung von Signalen sendeseitig ein trums.
aus einem Taktimpuls und gegebenenfalls einem Ton- Eine weitere Spracheinstellung, welche die Vereingangssignal kombiniertes Signal in einen mäander- ständlichkeit erhöht, ist die Kompression oder Begrenförmigen Impulszug umgewandelt wird, bei dem die 30 zung. Die Übertragung mit der Vorrichtung nach F i g. 1 eine Flanke der Impulse eine Phasenlage hat, die der erfolgt mit zwei Begrenzern. Einer von ihnen ist ein Dauer eines Abtastwertes entspricht, während die tan- Pulslängenmodulator; der andere Begrenzer befindet dere Ranke eine Phasenlage hat, welche der Dauer des sich in der Spracheneinstellungsschaltung und folgt in unmittelbar darauf folgenden weiteren Abtastwertes seiner Einstellung dem vorverzerrenden Teil der Spraentspricht Die Phasenlagen der Impulse des Impulszu- 35 cheneinstellungsschaltung. Dabei erhöht die Kompresges sind dabei auf die Phasenlage eines Rasters bezogen, sion oder die Begrenzung die wirksame Modulation, welches nicht mitübertragen wird. Empfängerseitig wird Die Ausgangssignale des Tonfrequenzverstärkers 10 das Signal wieder zurückgebildet, ohne daß Synchroni- werden einem Tiefpaß 12 zugeführt Der Tiefpaß 12 unsierimpulse notwendig sind. terdrückt alle Tonfrequenzen über FIl, wobei F die Ab-
Im folgenden wird das Verfahren und die Schaltungs- 40 tasttakt-PuIsfrequenz ist Der Taktpuls wird einem Sä-
anordnung zu deren Durchführung anhand der Zeich- gezahngenerator 14 zugeführt, und die Taktsignale
nungen beschrieben. Es zeigen haben solche Form, wie es in F i g. 3(a) dargestellt ist
F i g. 1 das Blockschaltbild einer Anordnung zur Das Ausgangssignal des Tiefpasses 12 wird einer AbDurchführung des Verfahrens, tasteinrichtung 16 mit Halteglied zugeführt Die Abtast-
F i g. 2 das Blockschaltbild der empfangsseitigen An- 45 einrichtung 10 mit Halteglied tastet kurzzeitig, beispiels-
ordnung und weise eine Mikrosekunde lang, ab und hält den abgeta-
F i g. 3 die mit der Anordnung nach F i g. 1 und 2 sen- steten Wert für die Abtastzeit, die MF ist, wobei F die deseitig und empfängerseitig erzeugten und umgewan- Frequenz des Abtastpulses ist Das Ausgangssignal der delten Signale. Abtasteinrichtung 16 mit Halteglied ist in F i g. 3(c) darin F i g. 1 ist das Blockschaltbild einer sendeseitigen so gestellt und entspricht einer Stufenkurve, die der Ton-Vorrichtung dargestellt, die ein Toneingangssignal in signalkurve, die in F ig. 3(b) dargestellt ist, nahekommt ein pulslängenmoduliertes, phasenumtastmoduliertes Die Wirkung der Spracheneinstellungsschaltung und Ausgangssignal ohne Raster bzw. Taktimpuls umwan- des Tiefpasses sind nicht dargestellt, da es einfacher ist, delt Die Arbeitsweise des Verfahrens in Verbindung mit die Wirkungsweise der Einrichtung zu verstehen, wenn der Vorrichtung nach Fig. 1 ist anhand der Signalkur- 55 man diese Wirkungen vernachlässigt, da sie die Signalven in F i g. 3(a) bis 3(g) dargestellt Die in F i g. 3(a) bis kurven beeinflussen würde. Die Spracheneinstellungs-3(g) dargestellten Kurven stellen die Signale an entspre- schaltung wird in der angegebenen Weise verwendet chenden Punkten der Vorrichtung nach F i g. 1 dar, die Das Ausgangssignal der Abtastereinrichtung 16 mit mit kleinen Buchstaben des Alphabets bezeichnet sind. Halteglied kann als pulsamplitudenmoduliertes Signal
Nach Fig. 1 wird das Eingangssignal von einem Mi- ro angesehen werden, da die Impulszeiten konstant, die krofon, welches das Toneingangssignal bildet einem Amplituden der Impulse jedoch veränderlich sind. Tonfrequenzverstärker und Spracheneinstellungsschal Das Ausgangssignal des Sägezahngenerators 14 ist in tungen zugeführt Das Toneingangssignal, das dem Fig.3(d) dargestellt Wie Fig.3(d) zeigt, erzeugt der Tonfrequenzverstärker 10 zugeführt wird, kann einen Sägezahngenerator 14 ein Ausgangssignal, das bis auf Kurvenverlauf aufweisen, wie es durch die Kurve in 65 einen bestimmten Wert anwächst Das Ausgangssignal F i g. 3(b) dargestellt ist Die Spracheneinstellung läßt der Abtastereinrichtung 16 und das Ausgangssignal des sich beispielsweise durch Vorverzerrung, dynamische Sägezahngenerators 14 werden einer Vergleichsein-Kompression oder dynamische Begrenzung und auto- richtung (Komparator) 18 zugeführt Das Ausgangssi-
gnal der Vergleichseinrichtung 18 ist in F i g. 3(e) dargestellt Wenn das Signal der Abtastereinrichtung 16 (F i g. 3(c)) seinen Wert ändert, wächst das von der Vergleichseinrichtung 18 erzeugte Ausgangssignal auf einen bestimmten Wert an. Wenn das Signal des Sägezahngenerators 14 die gleiche Amplitude hat wie das Signal der Abtastereinrichtung 16, erzeugt diese Koinzidenz einen Abfall im Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 18. Das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 18 ist somit ein Pulssignal, dessen hintere Flanke nur bei Koinzidenz der Signale des Sägezahngenerators 14 und der Abtasteinrichtung 16 auftritt Die Impulsdauer des Ausgangssignals der Vergleichseinrichtung 18 entspricht somit der Amplitude des Signals der Abtastereinrichtung 16 und das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 18 ist ein pulslängenmoduliertes Signal.
Der Taktpuls, der in Fig.3(a) dargestellt ist, wird einer bistabilen Kippschaltung 20 zugeführt, die den Taktpuls in der Frequenz halbiert Das Ausgangssignal der Kippschaltung 20 wird einem Eingang einer exklusiven ODER-Schaltung 22 zugeführt Dem anderen Eingang der exklusiven ODER-Schaltung wird das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung 18 zugeführt Die exklusive ODER-Schaltung 22 gibt ein zusammengesetztes Signal zweiter Ordnung des pulslängenmodulierten Signals der Vergleichseinrichtung 18 und des F/2-Signals der Kippschaltung 20 ab, so daß ein Raster entsprechend den Taktimpulsen in dem pulslängenmodulierten Signal e der Vergleichseinrichtung 18 nicht vorhanden ist Das Ausgangssignal / der exklusiven ODER-Schaltung 22 ist deshalb ein pulslängenmoduliertes Signal ohne Raster bzw. Taktimpuls und hat einen Verlauf, wie er in F i g. 3(0 dargestellt ist, d. h. es bildet einen mäanderförmigen Impulszug.
Wie F i g. 3(0 zeigt, ändert sich der Impulszug f nur bei Auftreten der Hinterflanke des Pulssignals e, welches in Fig.3(e) dargestellt ist Dies hat die Wirkung, daß der Nachrichtengehalt, der mit einem Signal einer bestimmten Bandbreite übertragen werden kann, sich erhöht, wodurch der Wirkungsgrad der Übertragung vergrößert ist
Der Impulszug /"wird nach einer bevorzugten Ausführungsform dazu verwendet, einen Phasenumtastmodulator 24 zu modulieren. Der Phasenumtastmodulator 24 kann von einem Überlagerungsoszillator 26 angesteuert sein. Das Ausgangssignal des Phasenumtastmodulators 24 ist in F i g. 3(g) dargestellt Nach F i g. 3(g) ist das hochfrequente Signal, das vom Überlagerungsoszillator 26 erhalten wird, in seiner Phase an jedem Über- so gang des pulslängenmodulierten Signals /der exklusiven ODER-Schaltung 22 verschoben. Die Verwendung des mäanderförmigen Impulszuges / zur Modulierung des Phasenumtastmodulators ergibt eine äußerst wirksame Verwenijung der Bandbreite des Ausgangssignals, und es läßt sich dadurch eine sehr wirksame und prak-' tisch brauchbare Übertragung erreichen.
Das Ausgangssignal der Vorrichtung nach F i g. 1 kann von einer emp?angsseaä|en Vorrichtung nach F i g. 2 empfangen werden. Nach F i g. 2 wird das Signal nach Fig. 3(g) einem Phasehumtastdemodulator 28 zugeführt Dieser Demodulator kann beispielsweise eine Costas-Schleife sein. Das Ausgangssignal des Phasenumtastdemodulators wird einem Begrenzer 30 zugeführt
Das Ausgangssignal des Begrenzers 30 ist in Fi g. 3(i) dargestellt, das einen mäanderförmigen Impulszug i ohne Raster bzw. Taktpuls darstellt und dem Signal /in F i g. 3(0 im wesentlichen gleicht Vor dem Begrenzer 30 kann das Signal des Phasenumtastdemodulators ein beträchtliches Rauschen aufweisen. Dieses Rauschen tritt in zwei Formen auf, welche als Rauschen durch Signalzittern und Nullduchgangsrauschen bezeichnet werde können. Das Rauschen durch Signalzittern verursacht eine zeitliche Veränderung des Nulldurchganges des pulslängenmodulierten Signals, und das Nulldurchgangsrauschen ist durch Abweichungen des Signals mit dem Rauschen gegeben, welches tatsächlich den Mittelpunkt des pulslängenmodulierten Signalhubs kreuzt und daher die Vorzeichen in dem pulslängenmodulierten Signal zu ändern scheint Je geringer die Bandbreite des vorgeschalteten Begrenzers 30 ist, desto mehr Nulldurchgangsrauschen wird ausgeschaltet
Der Begrenzer hat relativ große Bandbreite. Die Bandbreite ist erweitert, bis der Begrenzer einen Schwellwert erreicht, d. h. bis das Signal einen wirklichen Nulldurchgang beginnt, der aber nicht dann auftritt, wenn ein Übergang vorliegt Die Vergrößerung der Bandbreite sorgt für eine Verbesserung des Ausgangssignals des Begrenzers, da sich das Rauschen durch Signalzittern vermindert, wenn die Bandbreite vergrößert ist Es ist deshalb wünschenswert, eine Bandbreite für den Begrenzer nahe einem solchen Wert zu wählen, bei dem das Rauschen durch Signalzittern und das Nulldurchgangsrauschen etwa den gleichen Wert aufweisen, da sich dabei das geringste Gesamtrauschen für die Einrichtung ergeben würde.
Das Ausgangssignal / des Begrenzers 80 wird dem einen Eingang einer exklusiven ODER-Schaltung 32 zugeführt Der zweite Eingang der exklusiven ODER-Schaltung 32 ist mit einer bistabilen Kippschaltung 34 verbunden. Das Eingangssignal der bistabilen Kippschaltung 34 ist ein wiederhergestelltes Taktsignal, wie es in F i g. 3(h) dargestellt ist Die bistabile Kippschaltung 34 erzeugt ein Signal 5, wie es in F i g. 3(j) dargestellt ist, dessen Frequenz nur halb so groß ist wie die des Taktsignals A, welches in Fig.3(h) dargestellt ist Das pulslängenmodulierte Signal k der exklusiven ODER-Schaltung 32 hat einen solchen Verlauf, wie es in F i g. 3(k) dargestellt ist, und entspricht im wesentlichen dem pulslängenmodulierten Signal e, das in Fig.3(e) dargestellt ist In Fig.3(k) und in Fig.3(e) sind daher entsprechend gleiche Signale dargestellt
Das Signal Arder exklusiven ODER-Schaltung 32 wird einer Integrations- und Unterbrecherschaltung 35 und einer Integrationsschaltung 36 zugeführt Das Ausgangssignal der Integrationsschaltung 36 wird einem spannungsgesteuerten Oszillator 38 zur Steuerung seiner Frequenz zugeführt Die Integrationsschaltung 36 und der spannungsgesteuerie Oszillator 38 dienen zur Gewinnung des Taktimpulses h.
Das Ausgangssignal der Ir.tegrationsschaltung 36 weist einen Gleichspahnungswert Null (oder eine bestimmte Spannung, die eine Phasenäbweichung Null darstellt) auf, wenn die Phase des Ausgangssighals des spannungsgesteuerten Oszillators 38 den richtigen Wert besitzt Dies ist dadurch bedingt, daß der Mittelwert der Sprachinformation, welche in dem Impulszug /der exklusiven ODER-Schaltung 22 enthalten ist, einen Gleichspannungswert Null aufweist, wenn die Phase zwischen den Eingangssignalen der exklusiven ODER-Schaltung einen geeigneten Wert hat, so daß der Taktimpuls an einer bestimmten Stelle wieder eingeführt wird.
Da der Takt h des spannungsgesteuerten Oszillators 38 der bistabilen Kippschaltung 34 zugeführt wird und
das Signal j der bistabilen Kippschaltung 34 ein Eingangssignal für die exklusive ODER-Schaltung 32 darstellt, werden durch die Integrierschaltung 36 Phasenfehler zwischen den Eingängen der exklusiven ODER-Schaltung festgestellt, indem ein Gleichstromfehlersignal erzeugt wird, das diesem Phasenfehler entspricht. Das von der Integrationsschaltung 36 erzeugte Fehlersignal kann ein bekanntes Vorzeichen haben, wenn der Phasenfehler in einer ersten Richtung liegt, und es kann ein diesem entgegengesetztes Vorzeichen haben, wenn der Phasenfehler in einer zu der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung liegt.
Das Signal h des spannungsgesteuerten Oszillators 38 ist ein wiederhergestellter Takt, und dieser Takt wird der bistabilen Kippschaltung 34, einer Verzögerungsschaltung 40 und einer Abtasteinrichtung 42 mit Halteglied zugeführt Die Verzögerungsschaltung 40 kann eine sehr kurze Verzögerung, beispielsweise die von einer Mikrosekunde, aufweisen, und sie kann dazu benutzt werden, den Unterbrecherteil der Integrations-und Unterbrecherschaltung 35 zu steuern. Die Integrationsund Unterbrecherschaltung 35 integriert zuerst das pulslängenmodulierte Signal k der exklusiven ODER-Schaltung 32, und sie unterbricht dieses integrierte Signal auf einen Befehl des Taktes h jedoch nur, nachdem das Taktsignal h durch die Verzögerungsschaltung 40 verzögert worden ist
Das Ausgangssignal der Integrations- und Unterbrecherschaltung 35 wird der Abtasteinrichtung 42 zugeführt, und die Abtasteinrichtung tastet den Wert des Signals, der in der Integrations- und Unterbrecherschaltung 35 erzeugt wird, sofort ab, nachdem die Signale unterbrochen sind Das Ausgangssignal /der Integrationsund Unterbrecherschaltung 35 ist in Fig.3(1) dargestellt. Der Ausgang der Integrations- und Unterbrecherschaltung 35 weist Endwerte auf, die porportional zur Länge der Impulse des pulslängenmodulierten Signals
ίο der exklusiven ODER-Schaltung 32 sind.
Das Ausgangssignal der Abtasteinrichtung 42 ist in Fig.3(m) dargestellt Die Abtasteinrichtung 42 tastet den integrierten Endwert der Integrations- und Unterbrecherschaltung 35 ab und hält diesen Wert für eine Taktperiode. De Ausgang der Abtasteinrichtung 42 nach F i g. 3(m) entspricht im wesentlichen der Kurve, die in Fi g. 3(c) dargestellt ist
Das Ausgangssignal der Abtasteinrichtung 42 wird einem Tiefpaß 44 zugeführt, der unerwünschte Harmonische und Seitenbänder unterdrückt, damit das Tonsignal am Eingang der Vorrichtung nach F i g. 1 wieder hergestellt wird. Deshalb ist das Ausgangssignal des Tiefpasses, wie es in F i g. 3(n) dargestellt ist, im wesentlichen gleich dem ursprünglichen Eingangssignal, wel-
ches in Fig.3(b) dargestellt ist Schließlich kann das Ausgangssignal des Tiefpasses einem Tonfrequenzverstärker 46 zugeführt werden, der einen Entzerrer aufweist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Übertragen von pulslängenmodulierten Signalen in Form eines mäanderförmigen Impulszuges, dessen aufeinanderfolgende Flanken den Phasenlagen der Rückflanken zweier aufeinanderfolgender Impulse des pulslängenmodulierten Signals zugeordnet sind, in Fernmeldeanlagen, insbesondere in Fernsprechanlagen, bei denen zunächst abhängig von einem Taktimpuls ein amplitudenmoduliertes Impulssignal und dann daraus ein taktiertes pulslängenmoduliertes Signal erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sendesehig die dem Taktimpuls entsprechenden Flanken des pulslängecmodulierten Signals (e) durch Kombination mit einem durch Teilung (hier: Halbierung) der Taktfrequenz eines sendeseitig erzeugten Taktes (a) gebildeten Signal (hier: nicht dargestelltes Rechtecksignal) unterdrückt werden und die nicht dem Taktimpuls entsprechenden Flanken des pulslängenmodulierten Signals (e) in einen mäanderförmigen Impulszug (f) umgewandelt werden, dessen jeweils eine Flanke den Phasenlagen der nicht dem Taktimpuls entsprechenden jeweils einen Flanken und dessen unmittelbar darauffolgende jeweils andere Flanken den Phasenlagen der unmittelbar darauffolgenden nicht dem Taktimpuls entsprechenden jeweils anderen Ranken des pulslängenmodulierten Signals (e) entsprechen, und daß empfangsseitig der mäanderförmige Impulszug (i) durch Kombination mit einem durch Teilung (hier: Halbierung) der Taktfrequenz eines empfangsseitig erzeugten Taktes (h) gebildeten Signals (J) in ein pulslängenmoduliertes Signal (^umgewandelt wird,dessen nicht dem Taktimpuls entsprechenden Flanken der jeweils einen Impulse den Phasenlagen der jeweils einen Flanken und dessen nicht dem Taktimpuls entsprechende Flanken der unmittelbar darauffolgenden jeweils anderen Impulse den Phasenlagen der unmittlbar darauffolgenden jeweils anderen Flanken des mäanderförmigen Impulszuges (»entsprechen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig das pulslängenmodulierte Signal zur Rückgewinnung des Taktes (AJ integriert und als Eingangssignal einem spannungsgesteuerten Oszillator zugeführt wird, dessen Ausgangssignal einerseits nach Teilung mit einem begrenzten Signal (i) kombiniert und andererseits zur Lieferung eines sägezahnförmigen Signals (I) verzögert und integriert wird, welches seinerseits zur Erzeugung eines empfangsseitigen treepenförmigen Signals f/nj abgetastet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwandlung des pulslängenmodulierten Signalss (e) in den mäanderförmigen Impulszug (0 durch Phasenumtastung ausgeführt wird, daß der Impulszug (0 mit einem hochfrequenten Signal kombiniert wird und daß die Phase des hochfrequenten Signals bei jedem Übergang des Impulszuges verschoben wird.
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer ersten Einrichtung zur Erzeugung des amplitudenmodulierten Impulssignals und einer an die erste Einrichtung angeschlossenen zweiten Einrichtung zur Lieferung des pulslängenmodulierten Signals, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Einrichtung (22) zur Abgabe des pulslängenmodulierten Signals (Q vorgesehen ist
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die srste Einrichtung (16)
s durch ein Abtast- und Halteglied gebildet ist, daß die zweite Einrichtung (18) ein Vergleicher ist, dessen einer Eingang an das Abtast- und Halteglied (£6) und dessen zweiter Eingang an einen taktgesteuerten Sagezahngenerator (14) angeschlossen ist, und
to daß der Vergleicher mit einem die dritte Einrichtung bildenden exklusiven ODER-Glied (22) verbunden ist
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eingang des exklusi- ven ODER-Glieds (22) mit einer bistabilen Kippschaltung (20) verbünde ist, während der Ausgang des ODER-Glieds (22) an einen Phasenumtastmodulator (24) angeschlossen ist, der mit dem Ausgang eines Überlagerungsoszillators (26) verbunden ist
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eingangsseitig eine Spracheneinstellschaltung (10) zur Vorverzerrung und Kompression angeordnet ist
8. Schaltungsanordnung nach einem der An-Sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß emp fangsseitig eine Einrichtung (32) zur Erzeugung des pulslängenmodulierten Impulssignals und eine an diese angeschlossene Einrichtung (35) zur Lieferung des puisamplitudenmodulierten Signals vorgesehen sind, wobei an letztere Einrichtung (35) eine Einrichtung (42,44) zur Erzeugung eines analogen Signals angeschlossen ist
9. Schaltungsanordnung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32) zur Lieferung des pulslängenmodulierten Impulssignals ein exklusives ODER-Glied ist, dessen einer Eingang über einen Begrenzer (30) an einen Phasenumtaster (28) angeschlossen ist, und daß die Einrichtung (35) zur Lieferung des puisamplitudenmodulierten Si gnals eine Integrations- und Unterbrecherschaltung ist, die an ein Abtast- und Halteglied angeschlossen ist, wobei die das analoge Signal liefernde Einrichtung (42,44) durch ein Filter gebildet ist
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß der Ausgang des exklu siven ODER-Glieds (32) über eine Integrationsschaltung (36) mit einem spannungsgesteuerten Oszillator (38) verbunden ist, desse Ausgang an das Abtast- und Halteglied (42), über eine Verzögeso rungsschaltung (40) an eine Integrations- und Unterbrecherschaltung (35) sowie über eine bistabile Kippschaltung (34) an den zweiten Eingang des ODER-Glieds (32) angeschlossen ist
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dass durch gekennzeichnet daß ausgangsseitig eine
Spracheneinstellschaltung (46) vorgesehen ist
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzer (30) ein Breitbandbegrenzer ist
DE2049457A 1969-10-09 1970-10-08 Verfahren und Schaltungsanordnung zum Übertragen von pulslängenmodulierten Signalen Expired DE2049457C2 (de)

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