DE205225C - - Google Patents

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DE205225C
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wedges
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sealing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/012Use of fluid-tight or anti-friction material on outside of, or between, lining layers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

ΒλΪολχlamta.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Tübbingauskleidungen von Schächten, die in wasserführendem Gebirge geteuft werden, baut man zumeist in Abschnitten ein, die von Keilkränzen getragen werden. Die 5' Keilkränze werden am Stoß mit dem darunterliegenden obersten Tübbingsringe des anschließenden Absatzes der Auskleidung durch Holzkeile abgedichtet, die meistens von. der Schachtseite aus eingeschlagen werden. Man
ίο verwendet hierzu einfache oder Doppelkeile, deren Keilrücken nach dem Innern des Schachtes angeordnet sind. Diese Abdichtungen besitzen den großen Übelstand, daß die Keile bei hohem, von der Schachtstoßseite wirkendem Wasserdruck herausgetrieben werden, worauf das Wasser in den Schacht eintreten und dieser ersaufen kann. Zur Abwendung dieser Gefahr hat man bereits in Vorschlag gebracht, die Keile von der Schachtstoßseite aus zwischen den Keilkranz und den obersten Tübbingring einzutreiben, wobei der Keilrücken dem Schachtstoß zugekehrt wird. Zur Einbringung der Keile von der Schachtstoß seite muß hierbei ein Erweiterungsraum von mindestens 1,5 m Tiefe im Schachtstoß vorgesehen werden, in dem die Schachthauer arbeiten können, ferner müssen in den Tübbingen ' Mannlöcher für den Verkehr der Schachthauer vorgesehen werden. Bei dieser Einrichtung sind jedoch die Schachthauer durch starke Wasserzuflüsse, nachfallende Gebirgsmassen 'und etwa austretende Kohlensäure stark gefährdet. Schließlich besitzt diese Anbringungsweise noch den Nachteil, daß nach Ausgießen der Erweiterungsräume mit Zementmörtel und nach Verschraubung der Mannlöcher in den Tübbingen die Verkeilung nur von der Schachtseite aus nachgetrieben werden kann, wobei die erste Verkeilung herausgetrieben und gelockert wird.
Diese Übelstände sollen nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden werden, daß zwischen dem Keilkranz und dem obersten Tübbingring eines jeden Absatzes der Auskleidung vom Schachtinnern aus Keile eingesetzt werden, deren Keilrücken jedoch dem Schachtstoß zugekehrt sind, so daß diese Keile unter Einwirkung des Wasserdruckes von der Schachtstoßseite immer fester in die Dichtungsfuge eingetrieben werden. Die Keile werden mit ihrem gegen den Schachtstoß gekehrten Rücken durch Ausklinkungen der Oberkante des Tübbingringes eingeführt und gelangen durch Seitwärtsverschiebung in die nach der Schachtstoßseite erweiterte Ringnut. Die Einführungsausklinkungen für die Keile werden durch besondere, im Querschnitt rechteckige Schließkeile verschlossen, deren nach der Schachtstoßseite gekehrte Enden durch kleine Keilstücke verdickt und dadurch zu Keilrücken umgebildet werden.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil einer eisernen Schachtauskleidung mit darüberliegendem Keilkranz, Fig. 2 einen Schnitt durch die zur Aufnahme der Abdichtung dienende Fuge zwischen einem Tübbingring und einem Keilkranz nach der Linie A-B der
Fig. ι. Fig. 3 zeigt einen ähnlichen Schnitt' wie Fig. 2 während des Eintreibens des in Fig. 2 veranschaulichten Schließkeiles, während Fig. 4 einen zur Dichtung' dienenden Keil in Seitenansicht und in der Aufsicht darstellt.
An der Oberkante des obersten Tübbingringes α eines jeden Absatzes der Schachtauskleidung ist am Außenrand in bekannter Weise ein Flansch b angebracht, welcher nach
ίο dem Keilkranz c des darüberliegenden Auskleidungsabsatzes aufragt. Hierdurch entsteht an der Oberfläche des Tübbingringes α eine Nut d, die von- dem Innern des Schachtes aus nach dem Flansch b schräg abfallend eingerichtet wird, um einen keilförmigen Querschnitt zu erhalten. Ferner sind in gewissen Abständen voneinander in der Oberkante des Tübbingringes α Ausklinkungen e vorgesehen, deren Sohlen tiefer als die Ringnut d liegen, jedoch ebenfalls nach dem Flansch b zu schräg abfallen. Zur Abdichtung des Tübbingringes α gegen den Keilkranz c verwendet man die aus Fig. 4 ersichtlichen segmentförmigen Holzkeile f, die durch die Ausklinkungen e in die Nut d eingeführt werden. Die Ausklinkungen e müssen so tief sein, daß der verdickte Teil der Keile/ ungehindert in sie eingeführt werden kann, worauf die" Keile seitlich verschoben werden und hierdurch mit ihren verdickten Teilen in die Nuten d gelangen. Die Stärke der Keile f kann so gewählt werden, daß sie ohne Schwierigkeiten seitlich in die Nut d eingeführt und in ihr verschoben werden. Ein von der Schachtstoßseite auftretender Wasserdruck wird die Keile/wegen ihrer Form immer fester in die Nut d zwischen dem Tübbingring und dem Keilkranz eindrücken. Die Ausklinkungen β werden durch Schließkeile g verschlossen (Fig. 3). In den Rücken des ebenfalls aus Holz bestehenden Schließkeiles wird ein zweites Keilstück h eingeklemmt, das sich beim Eintreiben des Keiles g in die Ausklinkung e gegen den Flansch b stemmt und in den Schließkeil g eingetrieben, wird, wobei dessen nach der Schachtstoßseite zu liegender Rücken verdickt wird (Fig. 2). Infolgedessen wirkt der Schließkeil g nach seinem Eintreiben ebenso wie die Keile f; er wird auch durch den Wasserdruck von der Schachtstoßseite stets,immer fester in die Ausklinkung e eingetrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abdichtung der Stoßfuge zwischen dem ^ Keilkranz und dem darunterliegenden Tübbingringe bei Schachtauskleidungen durch Holzkeile, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilig oberste Tübbingring (a) eines Absatzes der Schachtauskleidung eine nach der Schachtstoßseite erweiterte, durch einen Randflansch, (b) begrenzte Ringnut (d) zur Aufnahme der auf der Schachtstoßseite verdickten Dichtungskeile (f) erhält, deren Sohle für das Einlegen der Dichtungskeile durch Ausklinkungen (e) unterbrochen ist, die durch. Schließstücke (g) mit außen eingesetztem Keil (h) gedichtet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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