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Digitaluhr mit Weckeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Digitaluhr
ait Weckeinrichtung, iit auf nebeneinander angeordneten, trommelartigen Anzeigezystemen
aufgebrachter Uhr- und Weckzeit, wobei die Zeiger der eingestellten Weckzeit digital
durch wenigstens zwei koaxial zueinander angeordnete, mit Ziffernfolgen zur Anzeige
und Einstellung der Minuten und Stunden versehene Einstelltrommeln, die entgegen
einer Rast- oder Friktionskraft unabhängig voneinander nanuell verstellbar sind,
erfolgt, und koaxial und seitlich zu einer jeden dieser Einstelltroneln rom Uhrwerk
angetriebenes jeweils in einen den Anzeige@@@eich der ersteren entsprechenden Zeitraum
eine volle Umdrehung ausführende Auslösescheiben zugeordnet sind,und zwischen den
Scheiben und Trommeln eine Abtastung stattfindet, und bei dadurch feststellbarer
Übereinstimmung zwischen Uhrzeit und eingestellter Weckzeit eine Kontaktanordnung
betätigbar und der Wecksignalgeber bestrombar ist.
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Zweck der Erfindung ist es, den Aufbau und die Verwendbarkeit von
Digitaluhren nit Weckeinrichtung der vorstehend beschriebenen Art zu verbessern.
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Eine Digitaluhr nit Weckeinrichtung der vorbeschriebenen Art ist Gegenstand
eines älteren Vorschlages der Anselderin.
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Es sind bereits Digitaluhren nit Weckeinrichtung bekanntgeworden,
bei welchen die Zeitanzeige durch sogenannte Wende- oder Fallblätter erfolgt, die
beidseitig nit je einer Hälfte der aufeinanderfolgenden Zahlenanzeige bedruckt sind
und bei jeden Anzeigewechsel durch das Uhrwerk umgeschlagen werden, wodurch die
nene Anzeige in Zahlenfeld erscheint.
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Bei dieser bekanntgewordenen Digitaluhr nit Weckeinrichtung erfolgt
die Einstellung der Weckzeit durch eine kontinuierlich verstellbare Trommel mit
skalenartiger Beschriftung. Diese ermöglicht jedoch nur eine verhältnismäßig ungenaue
Einstellung.
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Der ältere Vorschlag sieht deshalb vor, zur Anzeige und Einstellung
der Weckzeit zwei koaxial zueinander angeordnete Zahlentroneln zu verwenden, von
denen die eine nit einer Ziffernfolge zur Anzeige und Einstellung der Stunden und
die andere nit einer Ziffernfolge zur Anzeige und Einstellung der Minuten versehen
ist.
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Dies Anordnung zur Einstellung und Anzeige der Weckzeit nach den älteren
Vorschlag ist funktionell nit einer aus Zahlentrommeln bestehenden Anzeigevorrichtung
verbunden, und es ist nun Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine zwecknäßige
Weiterbildung dieser in den älteren Vorschlag dargelegten Digitaluhr nit Weckeinrichtung
zu erreichen,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer
Digitaluhr mit Weckeinrichtung nach dem älteren Vorschlag eine räumlich günstige
und für den Benutzer der Uhr leicht ablesbare Anordnung der Anzeige zu treffen,
welche die Zuordnung weiterer, funktionsbedingter Getriebeglieder begünstigt und
einen einfachen konstruktiven Aufbau ermöglicht. Außerdem soll durch die Erfindung
die Höglichkeit zu einer zweckmäßigen Ausgestaltung der das Uhrwerk nebst digitalem
Anzeigesystem umschließenden Gehäuse gegeben werden.
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Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Vereinigung sämtlicher
folgender Merkmale: Stunden- und Minuteneinstelltrommel der Wecksignalauslösevorrichtung
sind so nebeneinander angeordnet, daß die im Anzeigefeld der Sichtblende erscheinende
Bezifferung beider Trommeln als digitale Stunden- und Minutenanzeige der eingestellten
Weckzeit lesbar ist.
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Zur Zeitanzeige der Minuten dient eine die Ziffern 0 - 9 umfassende
Einer-Minutenanzeigetrommel und eine die Ziffern 0 - 5 gleicher Abbildungsgröße
umfassende Zehner-Minutenanzeigetrommel, welche beide peripherietangierend so nebeneinander
angeordnet sind, daß die Minutenanzeige als zweiziffrige Zahl im Anzeigefeld der
Sichtblende lesbar ist.
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Die Anzeige der 24-Stunden ist auf der 24-Stundentronel auf 8 Dreikantsäulen,
mit je 3 Anzeigeeinheiten verteilt, die bei einer jeden vollen Umdrehung der 24-Stundentroniel
durch einen Anschlag alle um jeweils eine Anzeigeeinheit verstellbar sind.
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Die 24-Stundentrenel, die Einer-Minutentrommel, sowie die Einstelltrommeln
der Wecksignalauslösevorrichtung, weisen denselben Außendurchmesser auf und alle
Anzeige- und Einstelltrommeln tangieren in etwa eine geneinsane Anzeigeebene.
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Die Verwendung einer Einer-Minutenanzeigetrommel und einer Zehner-Minutenanzeigetrommel
zur Anzeige der Minuten bei einer Digitaluhr ist bereits bekannt. Ebenso ist die
Anzeige der 24-Stunden auf einer 24-Stundentronel, welche acht verstellbare Dreikantsäulen
nit je 3 Anzeigeeinheiten aufweist, bereit Gegenstand eines älteren Vorschlages
der Anmelderin.
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Es wird deshalb kein Schutz auf die Einzelnerknale der vorstehend
wiedergegebenen Vereinigung beansprucht, sendern das Ziel der Erfindung ist einzig
und allein die durch die Vereinigung der angegebenen 4 Merkmale erreichbare vorteilhafte
und sehr zweckmäßige Ausbildung einer Digitaluhr nit Weckeinrichtung.
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Eine zweckmäßige, als nit in Rahmen der Erfindung liegende Weiterbildung
wird eine solche Anordnung der die Ziffern tragenden Anzeige- und Einstelltrommeln
von Zeitanzeigesystem und Wecksignalauslösevorrichtung gesehen, daß die zur Darstellung
gelangenden Zahlen durchgehend auf derselben Höhe erscheinen und zwischen der Stunden-
und Minutendarstellung der Uhrzeit einerseits und derjenigen der Weckzeit andererseits
ein die Darstellungen der verschiedenen Zeitwerte deutlich trennender Abstand gewahrt
ist.
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Eine andere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung wird in einer
solchen Einstellung der Anzeige und der Einstelltro eln gesehen, daß die zur Darstellung
gelangenden Zahlen um einen einheitlichen, von der Horizontalen abweichenden Winkel
nach oben gerichtet sind.
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Die Anordnung nach der Erfindung erMöglicht eine übersichtliche Darstellung
der Anzeigen von Uhr- und Weckzeit bei gleichzeitig gegebener Möglichkeit zu einer
zweckmäßigen konstruktiven Ausbildung der Uhrzeitanzeige und der Wecksignalauslösevorrichtung.
Eine die Darstellungen gegeneinander abhebende Stufung der Ziffernhöhen ist auf
Grund der unterschiedlichen Betätigungs- bzw. Einstellwege möglich. Durch die besondere
Art der 24-Stundenanzeige wird die räumliche Ausdehnung des Uhrzeitanzeigeteiles
verringert, ohne die Deutlichkeit der Anzeige zu beeinträchtigen; dasselbe gilt
für die Auftrennung der Minutenanzeige in Einer- und Zehnerninuten, durch welche
die Wendetrommelanordnung der 24-Stundenanzeige zweckmäßig ergänst wird. Durch die
gewählte Art der Anordnung der Einstelltroneln wird die Einstellung und Ablesbarkeit
der Weckzeit erheblich verbessert0 Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Merkmale
wird eine günstige und zweckmäßige Gesamtanordnung der Digitaluhr nit Weckeinrichtung
sowohl in räumlicher als auch in technischer Hinsicht erzielt0 In den beigegebenen
Zeichnungen wird die Erfindung im einzelnen dargestellt.
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Es zeigen: Figur 1 eine Vorderansicht des Uhrwerks ohne Gehäuse der
Digitaluhr mit Weckeinrichtung nach der Erfindung.
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Figur 2 eine Ansicht von unten auf das Uhrwerk der Digitaluhr nach
der Erfindung.
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Figur 3 eine Detaildarstellung der Wecksignalauslösevorrichtung der
Digitaluhr nach der Erfindung.
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Figur 4 eine Vorderansicht der Digitaluhr nach der Erfindung.
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In den Figuren 1 und 2 ist ein U-förmiges Winkelteil 1 ersichtlich,
zwischen dessen Schenkeln 2 und 3 die Zeitanzeigetrommeln 4 - 6 eingebracht sind,
wobei i die Einer-Minutenanzeigetrommel, 5 die Zehner-Minutenanzeigetrommel und
6 die Stunden-Anzeigetrommel bedeuten.
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Die Anzeige der Minuten ist also getrennt nach Zehnern und Einem auf
zwei verschiedenen Troneln angeordnet, wobei die Zehner-Minutenanzeigetrommel von
der Einer-Minutenanzeigetrommel nach jeder vollen Umdrehung der letzteren jeweils
um einen Dekadenschritt weitergestellt wird0 Die Zehner-Minutenznzeigetro ~el ist
peripherietangierend nit der Einer-Minutenanzeigetronel, exzentrisch zu dieser,
angeordnet.
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Diese an und für ich bekannte Anerdnung erlaubt bei geringen Aufwand
und günstigen räumlichen Verhältnissen eine einfache und zweckmäßige Anzeige der
6o-Minuteneinheiten durch Zahlentrommeln.
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Die 24-Stundeneinheiten umfassende Stundenanzeigetrommel 6 besitzt
Neben-Anzeigetrommeln 8, 9 und lo, die auf zur Achse 7 der Stundenanzeigetronel
6 parallelen Achsen in dieser drehbar gelagert sind und bei der Drehbewegung der
Stundenanzeigetrommel 6 durch einen in den Kulissennantel 11 enthaltenen Anschlag
um jeweils eine Schritteilung weitergestellt werden. 11s besonders vorteilhaft für
die räumliche Gestaltung hat sich eine Anordnung wen 8 Nebentrommeln nit je 3 Anzeigeeinheiten
für die 24-Stundenanzeige erwiesen. Die Nebenanzeigetrommeln 8 - 10 werden zweckmäßig
als Dreikantsäulen ausgebildet, wodurch sich eine günstige und großflächige Anzeige
ergibt, Die Ausbildung der Nebentrommeln als Dreikantsäulen und deren Achteranordnung
längs der Peripherie der Trägertrommel hat den Vorteil, daß mit dieser Ausbildung
die günstigste Raumausnutzung erreichbar ist.
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Durch die Zusammenfassung der 24-Stundenanzeigeeinheiten auf 8 verstellbaren,
je 3 Anzeigeeinheiten anfassende Nebentro leln, von denen bei einer Jeden Weiterstellung
der Stundenanzeigetrommel 6 um eine Anzeigeeinheit jeweils eine Nebentrommel un
1/3 verdreht wird, genügt zur Anzeige eine Trommel nit etwas sehr als 1/3 des Durchmessers
einer Stundenanzeigetrommel nit linearer Anzeige, Bei kleiner Außendurchnesser der
Stundentrommel wird eine ausreichende Ziffernhöhe der Stundenzahlen 00 - 23 erreichbar.
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Erfindungsgenäß wird nun für die 24-Stundenanzeigetrommel 6 und die
Einer-Minutenanzeigetrommel 4 ungefähr derselbe Durchmesser gewählt.
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Hierdurch ergeben sich Vorteile hinsichtlich der räumlichen Ausdehnung
der Anzeigevorrichtung und hinsichtlich der Ablesbarkeit der Anzeige.
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Auf der Traverse 12 dos U-iörxigen Winkelteiles 1 ist rit den Pfeilern
13 und den Schrauben 14 ein weiteres U-förmiges Winkelteil 15 gehaltert, dessen
Schenkel mit 16 und 17 bezeichnet sind.
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Die Achse 7 der 24-Stundenanzeigetronel 6 ist zwischen den Schenkeln
2 und 16* die Achse 18 der Zehner-Minutenanzeigetrommel 5 zwischen den Schenkeln
16 und 17 und die Achse der Einer-Minutenanzeigetrommel 4 zwischen den Schenkeln
3 und 17 gelagert. Alle drei Trommeln 4, 5 und 6 sind gegenüber ihren Naben mit
einer ihren Anzeigeschritten entsprechenden Rastfolge rastend verstellbar0 Der die
Verstellung der Nebentrorneln 8, 9 und lo bewirkende Kulissenmantel 11 ist über
die an ihn angeformte Buchse 20 auf der feststehend angeordneten Achse 7 der Stundenanzeigetrommel
6 unverdrehbar fixiert.
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Der als Platine ausgebildete Schenkel 3 des Winkelteiles 1 trägt auf
Pfeilern 21 den Antriebssynchronnotor 22, welcher über sein Ritzel 23 und nachgeordnete
Getriebeteile 24 bis 29 über eine Art Zählrollenschaltwerk 30 den Antrieb der drehbar
gelagerten Welle 19 und über deren Nabe der Einer-Minutenanzeigetrommel 4 vornimmt.
Durch das Zählrollenschaltwerk 30 wird eine schrittweise Weitorbewegung der Einer-Minutenanzeigetrommel
4 bewirkt1 so daß mit jeder vollen Minute das vorne im Gehäuse 101 in einer Sichtblende
104 sichtbare Anzeigebild wechselt.
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Bei jeder vollen Umdrehung der Einer-Minutenanzeigetrommel 4 wird
die ZeEner-Minutenanzeigetrosuel 5 um eine Anzeigeeinheit weitergestellt.
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Dies geschieht dadurch, indem die Trommel 5 über einen mit der Tro
-el 4 beweglichen Anschlag angestoßen und durch das gegenüber der auf der nicht
verdrehbaren Achse 18 feststehend angeerdneten Nabe eine Verstellung eruöglichende
Rastwerk schließlich in eine neue Anzeigeposition geführt und. in dieser fixiert
wird.
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In ähnlicher Weise wird die Stundenanzeigetrommel 6 nach jeder vollen
Umdrehung der Zehner-Minutenanzeigetrommel 5 5 über einen mit letzterer beweglichen
Anschlag angestoßen und nach einer gewissen Mitführung von dem gegemüber der feststehenden
Nabe eine Weiterstellung ermöglichenden Rastwerk in die neue Anzeigestellung übergeführt
und in dieser festgestellt.
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Der Antriebssynchronmotor 22 ist auf der Platine 31 angeordnet, welche
zusammen nit den Schenkel 3 das Lagergestelle für einen Teil der Getriebeglieder
24 bis 29 bildet Auf den als Platine ausgebildeten Schenkel 3 sind ferner Pfeiler
32 aufgebracht, welche 2 Platinen 33 und 34 tragen, wobei der Abstand zwischen diesen
beides Platinen durch Rohhilsen 35 sichergestellt wird.
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Zwischen den Platinen 33 und 34 ist die eigentliche Wecksignalauslösevorrichtung
untergebracht, die aus der Minuten-Einstelltrommel 36, der Stunden-Einstelltrommel
37, sowie der Jeweils zugeerdneten Minutenauslösescheibe 38 und der Stundenauslösescheibe
29 besteht. Die Teile 36 bis 39 sind auf einer lagerwelle 4e drehbar gelagert.
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In der Figur 3 ist diese Wecksignalauslösevorrichtung im einzelnen
detailliert dargestellt.
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In den Platinen 33 und 34 sind Trägerbuchsen 41 und 42 durch Vernieten
gehaltert. In Bohrungen dieser Buchsen sind die Zapfen 43 und 44 der Wellen 40 gelagert.
Die Buchsen 41 und 42 sind so weit aufgebohrt, daß in diese die die Lagerung der
Einstelltrommeln 36 und 37 und der Lagerwelle 40 bewirkenden Naben 45 und 46 hineinragen
können. An ihrer Stirnfläche sind die Trägerbuchsen 41 und 42 mit Nietansätzen 47
und 48 versehen, auf welchen Isolierscheiben 49 und 5e durch Vernieten gehal tert
sind.
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In Inneren der Einstelltrommeln 36 und 37 sind an der Peripherie der
jeweiligen Bodenwand 53,54 Rastzähne 56 ringsum angeordnet, die mit Kuppen 57 der
Bolsen 55 zusammenarbeiten. Die Isolierscheiben 49 und 5.
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sind verhältnisiäßig dünn, so daß diese axial verschwenkbar and und
somit vermittels der Kuppen 57 eine federnde Rastung auf die Rastzähne 56 ausüben.
Die Teilung der Rastzähne 56 innerhalb der Einstelltrommeln 36 und 37 ist so gewählt,
daß jeder Schritt Jeweils einer Anzeigeeinheit der betreffenden Einstelltremmel
36,37 entspricht. So sind beispielsweise bei der Stunden-Einstelltrommel 37 für
die 24 Anzeigeein@eiten innerhalb der Trommel 24 Rastungen 56 vorgesehen. Dadurch
wird eine exakte Einstellung der Einstelltrommel 37 ermöglicht, indem diese nämlich
bei jedem Einstellwert fest einrastet. Ähnliches gilt für die Minuten-Einstelltrommel
36, die für die 60 Minuten 60 Anzeigeeinheiten entlang ihrer Peripherie, entweder
in Form von Zahlen oder mit Rücksicht auf deren Abbildungsgröße in Fern von sich
abwechselnden Zahlen und Strichen aufweist0
Für jede Anzeigeeinheit
ist auch hier eine Rastung vorg.sehen, die Einstelltrommel 36 kann also 6c Raststellungen
einnehmen.
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Beide Einstelltrommeln 36 und 37 werden von Hand auf die der erwünschten
Weck- oder Terminzeit entsprechende Position eingestellt. Hierzu sind am Umfang
dieser Trommel seitlich des Ziffernkranzes Verzahnungen 60 und 61 vorgesehen, welche
mit Verzahnungen von entsprechenden, von außen manuell zugänglichen Stellgliedern
in Eingriff stehen.
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Zwischen den Einstelitrommeln 36 und 37 sind nun Auslösescheiben 38
und 39 vorgesehen, welche an ihren Außendurchmessern Verzahnungen 62 und 63 aufweisen
und über geeignete Antriebsglieder mit den Zeitanzeigetrommeln der Zeitanzeigevorrichtung
zwangsläufig gekuppelt sind.
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Hierbei vollführen die beiden Auslösescheiben 38 und 39 jeweils in
einem dem Anzeigebereich ihrer zugeordneten Einstelltrommel entsprechenden Zeitraum
eine volle Umdrehung.
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Das heißt, in Übereinstimmung mit dem Anzeigebereich der Einstelltrommel
36 vollführt die Auslösescheibe 38 in 60 Minuten eine volle Umdrehung, während die
Auslösescheibe 39, die der Stunden-Einstelltrommel 37 zugeordnet ist, in 24 Stunden
eine volle Umdrehung vollführt.
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Die Minutenauslösescheibe 38 ist über entsprechende Getriebeglieder
zwangsläufig mit der Einer-Minutenanzeigetrommel 4 verbunden, während die Stundenauslösescheibe
39 über Getriebeglieder zwangsläufig mit der Stundenanzeigetrommel 6 verbunden ist0
Bei
einer Verstellung der Einer-Minutenanzeigetronel 4 gegenüber den Uhrwerk, was vermittels
des dieser zugeordneten Rastwerkes möglich ist, wird also die Minutenauslösescheibe
38 zwangsläufig mit verstellt, während eine Verstellung der Stundenanzeigetrommel
6 gegen die Rastwirkung des ihr zugeordneten Rantwerkes zur Mitverstellung der Stundenanslösescheibe
39 führt.
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In der Figur 2 ist die Ausbildung und Art der Zuordnung dieser die
Wecksignalauslösevorrichtung mit der Zeitanzeigevorrichtung verbindenden Getriebeglieder
dargestellt. Die Einer-Minutenanzeigetrommel 4 weist seitlich neben den Ziffernfeld
eine Verzahnung 64 und die Stundenanzeigeformel 6 eine Verzahnung 65 auf. Parallel
zu den Achsen der Zeitanzeigevorrichtung und der Wecksignalauslösevorrichtung ist
eine Getriebewelle 66 angeordnet, welche ein Rad 67 trägt, das mit der Verzahnung
65 der Stundenanzeigetrommel 6 in Eingriff steht. Die Getriebewelle 66 ist einerseits
in der Nähe des Rades 67 in einer Aufbiegung 68 der Traverse 12 und andererseits
in der Platine 33 gelagert.
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Dieses Ende der Getriebewelle 66 durchragt die Platine 33 und trägt
dort ein Übertragungsritzel 69. Auf der Getriebewelle 66 ist weiter ein Getrieberohr
70 frei drehbar aufgebracht, das an seinem einen Ende ein mit der Verzahnung 64
der Einer-Minutenanzeigetrommel 4 kämmendes Rad 71 und an entgegengesetzten Ende
eine Ritzelverzahnung 72 aufweist. Parallel zur Lagerwelle 4o der Wecksignalaualögevorrichtung
und parallel zu den Getriebewellen 66 und 70 ist eine weitere Getriebewelle 73 vorgesehen,
die außerhalb der Platinen 33 und 34 vernittels eines Rades 74 nit der Ritzelverzahnung
72 in Eingriff stehet und iest mit einen innerhalb der
Wecksignalauslösevorrichtung
angeordneten Triebkörper 75 verbunden ist, welcher seinerseits mit der Verzahnung
63 der Minutenauslösescheibe 38 in Eingriff steht.
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Zwischen den Platinen 33 und 3« ist auf der Getriebewelle 73 ferner
ein Ritzel 76 freilaufend gelagert, welches mittels einerVerzahnung 77 in Eingriff
mit den Übertragungsritzel 69 und über eine Verzahnung 78 in Eingriff mit der Verzahnung
62 der Stundenauslösescheibe 39 steht.
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Somit wird eine Verstellbewegung der Einer-Minutenanzeigetrommel 4
über die Verzahnung 64 und das Bad 71 auf das Getrieberohr 70 übertragen und von
dort über die Ritzelverzahnung 72 und das Bad 74 auf die Getriebewelle 73 weitergeleitet.
Von dort erfolgt die Übertragung der Bewegung über den Triebkörper 75 auf die Verzahnung
63 der Minutenauslösescheibe 38e Die Einer-Minutenanzeigetrommel 4 und die Minutenauslösescheibe
38 sind also miteinander durch die zugeordneten und beschriebenen Getriebeglieder
formschlüssig gekoppelt, so daß sich jede Verstellung des einen Gliedes auf das
andere auswirkt.
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In Übereinstimmung hiermit wird eine Verstellbewegung der Stundenanzeigetrommel
6 iber deren Verzahnung 65 und das Rad 67 und damit auf die Getriebewelle 66 übertragen
und von dort über das Ritzel 69 und die Verzahnung 77 auf das freilaufende, auf
der Getriebewelle 73 aufgebrachte Ritsel 76 weitergeleitet, von welchem die Weiterleitung
der Bewegung über die Verzahnung 78 auf die Verzahnung 62 der Stundenauslösescheibe
39 erfolgt.
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Minuten- und Stundenauslösescheibe 38 bzw. 39 erfahren als. synchron
mit den betreffenden Anzeigetrommeln eine intenuittierende Antriebsbewegung, wobei
gleichzeitig auf den Auslösescheiben 38 und 39 angeordnete, den Kontaktschluß des
Wecksignalstromkreises dienende Schleifiedern 79, 80 und 81 mit bewegt werden. Die
auf der Hinutenauslösescheibe 38 aufgebrachte Schleiffeder 81 tastet die Bodenwand
der Einstelltrommel 36 ab, während die Bodenwand 53 der Stundeneinstelltrommel 37
von der Schleiffeder 79 abgefühlt wird. Beide Auslösescheiben 38 und 39 sind ihrerseits
durch eine die Kontaktbahn 83 der Stundenauslösescheibe 39 abtastende, auf der Minutenauslosescheibe
38 angeordnete Schleiffeder 80 elektrisch verbunden. Die Auslösescheiben 38, 39
bewegen sich also relativ zueinander und diese Relativbewegung wird durch den aus
den Teilen 80 und 83 gebildeten Schleifkontakt berücksichtigt. Die Scheiben 38 und
39 sind so stets miteinander elektrisch verbunden.
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Hieruu wird auf die Figur 3 der Zeichnungen verwiesen, aus welchen
die entsprechenden Einzelheiten entnehmbar sind.
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Die Einstellung der Einstelltrommeln 36 und 37 bzw. die Anerdnung
von deren Kontakten 52 relativ zu den aufgebrachten Ziffernkränzen, wird so gewählt,
daß die an den Bodenwänden 53 und 54 der Einstelltrommeln 37 und 36 entlanggleitenden
Schleiffedern 79 und 81 die Kontakte 52 beidr Einstelltrommeln 37 und 36 dann berühren,
wenn die jeweilige Uhrzeit den in den Sichtfenstern 1.8 und 1.9 der Sichtblende
1.4, welche die Ziffernkränze der Einstelltrommeln 36 und 37 abdeckt, eingestellten
Wert der Weckzeit entspricht. In diesem Augenblick kommt folgender Wecksignalstromkreis
zustande:
Bolzen 55 der Isolierscheibe i9, Leiterbahn 51 der Isolierscheibe
49, Kontaktniet 52 der Einstelltrommel 37, Schleiffeder 79 der Auslösescheibe 39
Leiterbahn 83 der Auslösescheibe 39, Schleifieder 80 der Auslösescheibe 38, Schleiffeder
81 der Auslösescheibe 38, Kontaktniet 52 der Einstelltrommel 36, Kontaktbahn 51
der Isolierscheibe 50, Bolzen 55 der Einstelltrommel 36.
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Die Anschlußbolzen 55 liegen in Reihe mit dem Wecksignalstromgeber
und dessen Stromquelle. Bei Eintreten der vorbeschriebenen Position der relativ
zueinander beweglichen Teile, wird also der geschilderte Stromkreis geschlossen
und somit der Wecksignalstromgeber bestromt.
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Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind die Abmessungen der Außendurchmesser
der Einstelltrommeln 36 und 37 so gewählt, daß diese mit denjenigen der 24-Stundenanzeigetrommel
6 und der Einer-Minutenanzeige trommel 4 übereinstimmen. Dadurch ergibt sich eine
günstige Ausgestaltung des das Uhrwerk mit Anzeigevorrichtung und der Wecksignalauslösevorrichtung
umgebenden Gehäuses, sowie eine zweckmäßige Abstufung der Ziffernhöhen der Einstelltrommeln
im Verhältnis zu den Ziffern der Stunden- und Minutenanzeigetrommeln.
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Außerdem wird durch diese Dimensionierung der Einstelltrom eln 36
und 37 die Anordnung der die Zeitanzeigetrommeln 4,5 und 6 mit den Auslösescheiben
38 und 39 der Wecksignalauslösevorrichtung verbindenden Getriebeglieder 66, 70,
73 begünstigt.
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Die Figur 4 stellt die Digitaluhr mit Weckeinrichtung nach der Erfindung
im Gehäuse dar. Das Gehäuse lol besteht aus Vorderteil 102 und Rückwandteil 103,
zwischen welchen das Uhrwerk eingebracht ist.
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Das Gehäusevorderteil 102 besitzt eine Öffnung, welche durch eine
Sichtblende 104 und durch eine darüber angeordnete transparente Kunststoffabdeckung
105 geschlossen ist. Durch die Sichtfenster 106, 107 und 108, 109, die jeweils nebeneinander
angeordnet sind, ist die Stellung der die Uhrzeit und die eingestellte Weckzeit
anzeigenden Zahlentrommeln 4 und 5, 6; 36,37 des Uhrwerkes ablesbar.
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Zur Verbesserung der Ablesbarkeit der angezeigten Uhrzeit einerseits
und der eingestellten Weckzeit andererseits, werden entsprechend einer zweckmäßigen
Weiterbildung der Erfindung die Stunden- und Minutenanzeigetroneln 4 und 5, 6 und
die Stunden- und Minuteneinstelltroneln 36,37 unter deutlicher räumlicher Trennung
voneinander angeordnet. Beim Anmeldegegenstand wird dies dadurch erreicht, indem
zwischen dem Zeitanzeigesystem und der Wecksignalauslösevorrichtung das Uhrwerk
angeordnet ist0 Dadurch erscheinen beide Anzeigen äußerlich in den Sichtienstern
der Sichtblende mit deutlicher Trennung.
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Alle Anzeige- und Einstelltroneln tangieren eine gemeinsame Anzeigeebene
in etwa einer Linie, so daß das Gesamtbild der Anzeigen vorteilhaft wirkt. Zweckmäßig
wird die Einstellung aller Tro=seln so vorgenommen, daß die zur Darstellung gelangenden
Ziffern oder Zahlen um einen einheitlichen, von der Horizontalen abweichenden Winkel
nach oben gerichtet sind.
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Damit wird die Ablesbarkeit aller Anzeigen für den in aller Regel
von schräg oben auf die Uhr schauenden Betrachter verbessert. Ebenso wird dadurch
die Lesbarkeit bei einer seitlich erfolgenden Einsicht in das Anzeigefeld erhöht.
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Der erfinderische Zweck wird nur bei Vorliegen sämtlicher Merkmale
des Patentanspruches 1 erfüllt. Schutz in Anspruch 1 wird deshalb nur auf eine Vereinigung
sämtlicher angegebener Merkmale begehrt, - Patentansprüche -