DE205426C - - Google Patents

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DE205426C
DE205426C DENDAT205426D DE205426DA DE205426C DE 205426 C DE205426 C DE 205426C DE NDAT205426 D DENDAT205426 D DE NDAT205426D DE 205426D A DE205426D A DE 205426DA DE 205426 C DE205426 C DE 205426C
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Germany
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gas
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containers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205426 KLASSE 26 d. GRUPPE
GEORGE WILTON in LONDON. Gaswäscher.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1907 ab.
Es sind Gaswäscher, insbesondere solche, die bei der Darstellung von Leuchtgas aus Steinkohle Verwendung finden sollen, bekannt, bei denen jeder einzelne Behälter aus aufeinandergesetzten Kammern gebildet ist, deren oberste an die Waschflüssigkeitszuleitung und die Gasableitung und deren unterste an die Flüssigkeitsableitunig und die Gaszuleitung angeschlossen ist. Bei dem Gaswäscher nach
ίο der Erfindung, der in der Hauptsache nach demselben Prinzip aufgebaut ist, stehen die genannten Behälter gruppenweise nebeneinander und sind so an die Gas- und Wasserleitungen angeschlossen, daß jeder Behälter eine Einheit der Leistungsfähigkeit des ganzen Gaswäschers darstellt und die Leistung des Waschers durch Anschaltung eines oder mehrerer weiterer Behälter ununterbrochen auf ihrer Höhe erhalten oder noch mehr gesteigert werden kann, ohne daß deshalb die Verbindung zwischen den schon in Betrieb befindlichen Behältern und den Gaszu- und -ableitungen geändert werden müßte.
Für trockne Gasreiniger sind ähnliche Einrichtungen schon bekannt. Bei dem Gaswascher der vorstehend gekennzeichneten Art sind aber die in einer Richtung an den Behältern entlang geführten Zu- und Ableitungen . für Gas aus Rohrstücken von der Breite eines jeden einzelnen. Behälters derart zusammengesetzt, daß weitere, je aus einem Behälter und einem Rohr stück bestehende Einheiten an beiden Seiten des Waschers angeschaltet werden . können. Bei dem Gaswäscher nach der Erfindüng sind auf die Überdeckung, die in den einzelnen Kammern eines jeden Behälters vorgesehen und unten gezackt ist, zum· Anprallen von Gasblasen ein oder mehrere Bleche aufgelegt. Diese Bleche sind zu umgestülpten Trögen oder Mulden ausgebildet, die an ihren Rändern gezackt oder durchlöchert· sind und gleich oder weniger tief als die Überdeckung oder unter sich verschieden tief in die Flüssigkeit eintauchen. ■ .
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform eines Gaswäschers nach der Erfindung sind beispielsweise einzelne Abteilungen angeordnet.
Fig. ϊ zeigt die Draufsicht des gesamten Gaswäschers und Fig. 2 die Stirnansicht einer einzelnen Abteilung mit teilweisem Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1. .'Die.Fig. 3 und 4 zeigen Ansichten der Überdeckungen zum Zerteilen der Gasblasen in größerem Maßstabe. . ■ . , χ
Soll eine solche Gaswaschanlage zum Waschen von etwa 170 000 cbm Gas innerhalb 24 Stunden bestimmt sein, ■ so wird der Gaswascher in sieben hintereinander angeordnete Abteilungen α, α, α geteilt, die eine in sich geschlossen« Anlage bilden. Die .Abteilungen sind oben und unten an die Gashauptleitungen b und c angeschlossen, von welchen Rohrstutzen mit Absperrventilen d bzw. e für Gas nach jeder Abteilung abzweigen. Die Hauptleitungen b, c sind in der Nähe der Abteilungen \rorzugsweise aus Rohrstücken von annähernd der Breite einer jeden Abteilung α zusammengesetzt, wodurch eine jede Abteilung zusammen mit den Rohrstücken b und c und dem zugehörigen Ventilanschluß d und e eine Einheit einer aus solchen Abteilungen zusam-
mengestellten Anlage bildet, wodurch die Leistungsfähigkeit der letzteren nach Erfordernis vergrößert werden und dennoch die Anlage immer ein vollständig abgeschlossenes
■5 Ganzes bilden kann, gleichviel, ob sie nur aus einer oder vielen Abteilungen zusammengestellt ist. Jede Abteilung α des Gaswäschers besteht aus einer Gruppe übereinanderliegender Kammern / (Fig. 2), die je mit einer oder mehreren länglichen Überdeckungen g ausgerüstet sind. Bei einem rechteckigen Gaswäscher liegen diese Überdeckungen· vorzugsweise in der Längsrichtung der einzelnen Kammern und verdecken eine entsprechend gestaltete Durchbrechung h im Kammerboden. Eine Einfassung oder Wand i rund um die Durchbrechung erstreckt sich in bekannter Weise nach oben bis nahe an die Überdeckung g (Fig. 4). An der Eintrittsstelle der Flüssigkeit in die Kammern ist an und hinter der Überdeckung g ein aufrechter Flansch ; (Fig. 3) vorgesehen, der den Raum zwischen der Überdeckung g und der Stirnwand der Kammer / abschließt, während oben am Flansch / ein sich etwas nach abwärts erstreckender Ansatz k vorgesehen ist, der auf dem Rand einer Öffnung / in der Seitenwand der Kammer auf ruht; diese Öffnung, die ein Abheben und Herausziehen der Überdeckung ermöglicht, wird für gewöhnlich durch eine Platte m geschlossen gehalten. Durch die Anordnung der aufrechten Flanschen j hinter der Überdeckung g wird die Waschflüssigkeit gezwungen, zunächst an der einen und dann an der anderen Seite weiterzuströmen. Sind in jeder Kammer zwei Überdeckungen g vorgesehen (Fig. 1), so sind die Flanschen / so angeordnet, daß die Flüssigkeit zunächst an der Seite der ersten Überdeckung entlang, zwisehen beiden Überdeckungen zurück und dann an der Außenseite der zweiten Überdeckung entlang zur Austrittsstelle strömt, von der sie durch geeignete, nach abwärts ragende Rohre η in die nächst tiefere Kammer übertritt. Auf diese Weise strömt die Waschflüssigkeit durch jede einzelne Abteilung der Anlage von oben nach unten-hindurch.
Die Waschflüssigkeit wird aus der Leitung 0 (Fig. ι und 3) in den obersten Behälter der Kammer durch, den Trichter p zugeleitet; durch die Ventile q kann der Zulauf der Flüssigkeit in irgendeiner Abteilung für sich abgesperrt werden; die Flüssigkeit fließt nach dem Hindurchgang durch sämtliche Kammern aus der untersten Kammer im Ventil s in das Hauptleitungsrohr r ab.
Die an den.Seiten gezackte Überdeckung g ist mit einem abnehmbaren Blech t belegt, das zu einem umgestülpten Trog oder einer Mulde ausgebildet ist, unter einem Winkel nach außen vorsteht und auf der Überdeckung verschoben und für Reinigungszwecke u. dgl. abgestreift werden kann. Diese Bleche sind durch Schrauben, Stifte o. dgl. an der Überdeckung g befestigt. Es können auf die Überdeckung eine oder mehrere Bleche t aufgelegt und dieselben durch Wegnahme ihrer Befestigungsmittel verschoben oder abgenommen werden. Die Bleche t können, bei u durchlöchert und drei oder vier Reihen solcher Löcher an dem in die Flüssigkeit eintauchenden unteren Blechrand vorgesehen sein. Es können die Kopfenden der Überdeckungen g vollständig abgeschlossen oder ebenfalls durchfocht oder gezackt sein; im allgemeinen sind an den Kopfenden dieser Überdeckungen nach unten vorstehende und bis zum Boden der einzelnen Kammern reichende Ansätze vorgesehen, an deren Stelle auch andere Mittel zur Sicherung einer richtigen Lage der Überdeckungen treten können.
Die beschriebene Gaswaschanlage kann in der Weise abgeändert werden, daß die Flüssigkeit durch alle in gemeinsamer Höhe liegende Kammern sämtlicher Abteilungen hin- und darauf durch alle darunterliegende Kammern zurückströmt. Bei dieser abgeänderten Anordnung kann durch geeignete Nebenkanäle nach Bedarf irgendeine Abteilung ausgeschaltet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gaswäscher, bei dem jeder einzelne Behälter aus aufeinandergesetzten Kammern gebildet ist, deren oberste an die Waschflüssigkeitszuleitung und die Gasableitung und deren unterste an die Flüsligkeitsableitung und die Gaszuleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter gruppenweise nebeneinander stehen und so an die Gas- und Wasserleitungen angeschlossen sind, daß jeder Behälter eine Einheit der Leistungsfähigkeit des ganzen Gaswäschers darstellt, und die Leistung des Waschers durch Anschaltung eines oder mehrerer weiterer Behälter ununterbrochen auf ihrer Höhe erhalten oder noch gesteigert werden kann, ohne daß deshalb die Verbindung zwischen den schon in Betrieb befindlichen Behältern und den Gaszu- und -ableitungen geändert werden müßte.
2. Gaswäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Ableitungen für Gas in einer Richtung an den Behältern entlang geführt und aus Rohrstücken von der Breite eines, jeden einzelnen Behälters derart zusammengesetzt sind, daß weitere, je aus einem Behälter und einem Rohrstück bestehende Einheiten an beiden Seiten des Waschers angeschaltet werden können.
3· Gaswäscher nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die in den einzelnen Kammern eines jeden Behälters vorgesehene, unten gezackte Überdeckung (g) zum Anprallen von Gasblasen ein oder mehrere, zu umgestülpten Trögen oder Mulden ausgebildete Bleche (t) aufgelegt sind, die an ihren Rändern gezackt oder durchlöchert sind und gleich oder weniger tief als die Überdeckung oder unter sich verschieden tief in die Flüssigkeit eintauchen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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