DE205589C - - Google Patents

Info

Publication number
DE205589C
DE205589C DENDAT205589D DE205589DA DE205589C DE 205589 C DE205589 C DE 205589C DE NDAT205589 D DENDAT205589 D DE NDAT205589D DE 205589D A DE205589D A DE 205589DA DE 205589 C DE205589 C DE 205589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hexagon
gear
driver
shaft
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT205589D
Other languages
English (en)
Publication of DE205589C publication Critical patent/DE205589C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/08Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
    • F16D11/10Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

3{a\*0z(i cjjc μ Wa fet ι [a \ η Is.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
·- M 205589 KLASSE AIh. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1906 ab.
Um bei Zahnräder - Wechselgetrieben das lästige, mit Schlägen und häufigem Bruch der Zähne verbundene Ein- und Ausschalten der auf der Vorgelegewelle angeordneten Zahnräder zu erleichtern, sind verschiedene Ausführungsformen von auf der Vorgelegewelle achsial verschiebbaren Mitnehmern zum Kuppeln derselben mit ihren Rädern angewendet worden. Jedoch hatte die Sicherheit dieser ίο Kupplungsvorrichtung bisher immer noch zu wünschen übriggelassen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nunmehr eine solche Kupplungsvorrichtung, die den genannten Mangel dadurch beseitigen soll, daß die auf der Vorgelegewelle achsial verschiebbaren Mitnehmerhülsen die Achse vollständig umschließen und auf ihren Außenflächen zu Vielkanten ausgebildet sind, die in die entsprechend ausgehöhlten Radnaben der um die Vorgelegewelle angeordneten Zahnräder eingesetzt" werden können. Hierdurch wird die Drehkraft der Vorgelegewelle jedesmal durch die gesamte Innenwand der Radnabe aufgenommen und dadurch die äußerste Sicherheit der Kraftübertragung erzielt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt derselben,
Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörende Steuervorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt nach I-I von Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach II-II von Fig. 2.
Die Hauptwelle α ist durch Zahngetriebe 1 mit der Vorgelegewelle b verbunden. Gleichachsig mit der Welle b sind die zu Hülsen ausgebildeten Zahnräder 2, 3, 4, 5 und 6 in den Lagern 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 ange40
45
ordnet. An ihrer Innenfläche sind die Zahnradhülsen auf die Länge der äußeren Verzahnung zu regelmäßigen Sechskanten ausgebildet. Mit der Zahnradhülse 2 steht durch ein aus der Zeichnung nicht ersichtliches Zwischenzahnrad das Zahnrad 17, welches fest auf der Welle c sitzt, in Verbindung. Ebenfalls fest auf der Welle c sitzen die Zahnräder 18, 19, 20 und 21., welche mit den Zahnradhülsen 3, 4, 5 und 6 in dauerndem Eingriff stehen. Die Welle c lagert in den Lagern 22. Auf der Welle b sitzen die Mitnehmer 23, 24 und 25. Sie sind nicht um die Welle b drehbar, wohl aber längs derselben verschiebbar, was z. B. durch aus der Zeichnung nicht ersichtliche Nuten in der Wellet und in dieselben passende Vorsprünge an den Mitnehmern 23, 24 und 25 geschehen kann. Die Mitnehmer 23, 24 und 25 besitzen an ihrem Umfange Ringnuten 26, 27 und 28. Der Mitnehmer 23 besitzt rechts von der Ringnut 26 (Fig. 1) ein regelmäßiges Sechskant 29, der Mitnehmer 24 rechts und links von der Ringnut 27 die regelmäßigen Sechskante30 und 31, der Mitnehmer 25 rechts und links von der Ringnut 28 die regelmäßigen Sechskante 32 und 33. In die Ringnuten 26, 27 und 28 greifen mit ihren oberen gabelförmigen Enden die Stangen 34, 35 und 36, welche an ihren unteren Enden mit den Vierkantstangen 37, 38 und 39 fest verbunden sind. Die Vierkantstangen 37, 38 und 39 greifen mit ihren seitlich runden Enden in die in den Hülsen 43 und 44 angebrachten Führungen 40, 41 und 42. Auf den Vierkantstangen 37, 38 und 39 sind die Gabeln 45, 46 und 47 befestigt, deren Querschnitt aus Fig. 4 ersichtlich ist. In die. auf der Stange 38 befestigte Gabel 46 greift der aus Fig. 2 ersichtliche Zapfen 48,
55
60
70
welcher am Hebel 49 befestigt ist, der auf einer Achse 50 festsitzt. Auf der Achse 50 sind auch die Hebel 51 und 52 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert, die mit den beiden Stangen 53 und 54 verbunden sind, die in den Lagern 55 und 56 geführt sind. Auf der Achse 50 sitzt der Handhebel 58; die Achse 50 ist in den Lagern 57 drehbar und verschiebbar gelagert.
Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Darstellung dreht sich die Welle c mit der dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 3 und 18 entsprechenden Geschwindigkeit, da der Mitnehmer 24 mit dem Sechskant 30 in das Sechskant der Zahnradhülse 3 eingeschoben ist, wobei der mit der Welle b sich drehende Mitnehmer 24 die Zahnradhülse 3 mitnimmt.
Soll sich nun die Welle c mit einer anderen Geschwindigkeit drehen, z. B. mit der dem
Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 4 und 19 entsprechenden, so muß der Mitnehmer 24 (Fig. 1) so weit nach rechts verschoben werden, bis das Sechskant 30 aus dem Sechskant der Zahnradhülse 3 herausgetreten und das
Sechskant 31 in das Sechskant der Zahnradhülse 4 hineingeschoben ist. Diese Bewegung kann bewirkt werden, indem die Achse 50 (Fig. 2) durch den Handhebel 58 um ihre Längsachse gedreht wird, wobei der Hebel 49
die Drehung- mitmacht und mit dem an ihm angebrachten, in die Gabel 46 greifenden Zap-. fen 48 die Vierkantstange 38 nach rechts (Fig. 1) verschiebt. Der auf der Vierkantstange 38 .fest aufgesetzte Arm 35, der mit
seinem oberen gabelförmigen Ende in die Ringnut 2J des Mitnehmers 24 greift, macht die Verschiebung der Vierkantstange 38 ebenfalls mit und verschiebt den Mitnehmer 24 nach rechts. Die Drehung der Achse 50
(Fig. 2) um deren Längsachse dauert so lange, bis das Sechskant 30 (Fig. 1) aus dem Sechskant der Zahnradhülse 3 herausgetreten und das Sechskant 31 in das Sechskant der Zahnradhülse 4 hineingeschoben ist, worauf die Triebwelle c sich mit der dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 4 und 19 entsprechenden Geschwindigkeit dreht.
Will man nun die Triebwelle c in umgekehrtem Sinne als oben beschrieben in Drehung versetzen, so muß der Mitnehmer 24 (Fig. 1) wieder nach links verschoben werden, und zwar so weit, bis das Sechskant 31 aus dem Sechskant der Zahnradhülse 4 herausgetreten ist. Alsdann muß noch der Mitnehmer 23 mit dem Sechskant 29 nach rechts verschoben werden, bis das Sechskant 29 im Sechskant der Zahnradhülse 2 steckt. Zur Erzielung dieser Bewegungen wird die Achse 50 (Fig. 2) wieder so verdreht, daß der Hebel 49 mit dem Stift 48 die Gabel 46 mit der Vierkantstange 38 nach links (Fig. 1) verschiebt, bis die Gabel 46 auf gleicher Höhe mit den Gabeln 45 und 47 steht, in welcher Stellung dann das Sechskant 31 des Mitnehmers 24 aus dem Sechskant der Zahnradhülse 4 herausgezogen ist. Dann wird die Achse 50 (Fig. 2) in den Lagern 57 nach links verschoben, -wobei der Hebel 49 mit dem Stift 48 durch die Öffnungen der Gabeln 46 und 47 hindurchgeht. Hat die Verschiebung so weit stattgefunden, daß der Stift 48 in die Öffnung der Gabel 45 eingreift, so hat die Verschiebung der Achse 50 aufzuhören, und es hat nunmehr noch eine Verdrehung derselben stattzufinden in dem Sinne, daß die Gabel 45 mit der Vierkant-Stange 37 (Fig. 1) nach rechts verschoben wird, wobei der mit der Vierkantwelle 37 fest verbundene Arm 34 den Mitnehmer 23 mit dem Sechskant 29 in das Sechskant der Zahnradhülse 2 führt. Durch ein aus der Zeichnung nicht ersichtliches Zwischenzahnrad zwischen der Zahnradhülse 2 und dem Zahnrad 17 wird eine Drehung der Triebwelle c in entgegengesetztem Sinne, wie oben angegeben, bewirkt. Bei der Verschiebung der Achse 50 (Fig. 2) werden auch die Hebel 51 und 52 mit den Stangen 53 und 54 verschoben. Die Stange 53, die vorher durch die Öffnungen der Gabeln 45 und 47 reichte, tritt dabei aus diesen Öffnungen heraus, während die Stange 54 dem Hebel 49 bei der Verschiebung nachfolgt, in die Öffnungen der Gabeln 46 und 47 eintritt und diese vor Verschiebung sichert, wobei vermieden wird, daß aus Zufälligkeiten, wie Schlägen, Stößen, Erschütterungen o. dgl., ein anderer als der gewünschte Mitnehmer eingeschaltet wird.
Statt der hier an den Mitnehmern, und an den Zahnradhülsen angewendeten regelmäßigen Sechskante könnte auch ein beliebiges anderes regelmäßiges Vielkant angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kupplungsvorrichtung für Zahnräder-Wechselgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Vorgelegewelle (b) verschiebbaren, aber nicht drehbaren Mitnehmerhülsen (23,24,25) auf ihren Außenflächen als Vielkante ausgebildet sind und in die mit entsprechenden Umhüllungsformen versehenen Radnaben der in Lagern (10 bis 16) drehbar angeordneten Zahnräder (2 bis 6) eingerückt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205589D Active DE205589C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE205589C true DE205589C (de)

Family

ID=467826

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT205589D Active DE205589C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE205589C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2639000C2 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise
DE2952512C2 (de) Schalteinrichtung für ein Vorgelegegetriebe
DE3150885C2 (de)
DE1911206A1 (de) Schalteinrichtung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe
DE3228790A1 (de) Mechanismus fuer ein manuell schaltbares getriebe
DE2128172C3 (de)
DE19701767A1 (de) Vorlegegetriebe
DE205589C (de)
DE3048770A1 (de) Zahnradwechselgetriebe
DE2917774C2 (de) Rückwärtsgang-Schalteinrichtung
DE2750275C2 (de) Schalteinrichtung für mehrgängige Wechselgetriebe
DE596491C (de) Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE559326C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen
DE3741294A1 (de) Uebersetzungsgetriebe
DE705774C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE482397C (de) Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE650386C (de) Wechselgetriebe, insbesondere fuer Fahrraeder u. dgl.
DE636726C (de) Zahnraederwendegetriebe fuer gleichachsige Wellen
AT35027B (de) Wechsel- und Wendegetriebe.
DE620731C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Zugmaschinen
WO2005043010A1 (de) Schalteinrichtung für ein mehrstufiges schaltgetriebe
DE621734C (de) Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE195215C (de)
DE588118C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE557479C (de) Umschaltbares Zahnraedergetriebe, insbesondere mit Pfeilverzahnung