DE206158C - - Google Patents
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- DE206158C DE206158C DENDAT206158D DE206158DA DE206158C DE 206158 C DE206158 C DE 206158C DE NDAT206158 D DENDAT206158 D DE NDAT206158D DE 206158D A DE206158D A DE 206158DA DE 206158 C DE206158 C DE 206158C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B51/00—Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
- B65B51/04—Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
206158-KLASSE 81 c. GRUPPE
NIKOLAUS PFEIFFER in WÜRZBURG.
Sackfalt- und Schließvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschließen von
Säcken mittels Drahtösen. Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Ausführung
der Vorrichtung gesehen, die das Falten des Sackhalses und das Schließen der Drahtöse in
einfacher Weise gestattet.
Die Drahtöse wird in die Vorrichtung eingesetzt, das obere Ende des Sackes durch Bewegung
eines Hebels zusammengefaltet und der Verschlußbügel der Öse hierdurch geschlossen,
wobei gleichzeitig ein Zusammendrücken der federnden Öse stattfindet, um das Einhängen des Verschlußbügels zu ermögliehen.
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsformen dargestellt, von denen die eine als kleiner
zangenartiger Handapparat ausgebildet ist, bei welchem der Sack schon etwas vorgefaltet
werden muß, während die andere das ganze Falten des Sackes selbsttätig ausführt, so daß
der Sack nur an zwei gegenüberliegenden Stellen seiner Öffnung in die Vorrichtung eingehängt
zu werden braucht.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2
die Verschlußöse in geöffneter und geschlossener Stellung. Die Fig. 3 und 4 zeigen die erste
Ausführuugsform. Fig. S ist eine linke Seitenansicht
und Fig. 6 eine Ansicht von oben der zweiten Ausführungsform in derjenigen
Stellung, in welcher der Sack eingehängt wird. Fig. 7 zeigt dieselbe Ausführungsform
von unten gesehen in der Schlußlage, und Fig. 8 ist eine Ansicht von der rechten Seite.
Die Verschlußöse besteht aus einem U-förmigen Drahtstück a, welches bei b. einen mittels
des Stiftes c angelenkten Verschlußbügel d besitzt. Dieser Bügel greift in der Schlußlage
über einen am anderen Ende der Öse sitzenden drehbaren Hebel e, welcher zum
Wiederöffnen des Verschlusses dient.
Diese Öse, welche jedoch nicht Gegenstand des Patentes ist, wird nun in die in den Fig. 3
und 4 dargestellte Vorrichtung eingelegt. Zu diesem Zweck wird die geöffnete Öse in eine
Aussparung f, f1 des gabelförmigen Körpers g1, g2 der Vorrichtung eingelegt und dann der
bei. h1 angelenkte Hebel h aus der Stellung
Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 4 gebracht. An dem Hebel h sitzt mittels Schlitz , und
Stift /ι2 befestigt ein Handgriff k, welcher bei
k1 eine Nase trägt, die hinter eine entsprechende
Aussparung m an dem Gabelteil g1 der
Vorrichtung greifen kann. Außerdem sind an dem Hebel h noch zwei Klauen i befestigt,
mit welchen der Sack umfaßt wird.
Gegenüber diesen Hebeln ist an dem Körper der Vorrichtung ein federndes drehbares
Glied I befestigt, welches den Zweck hat, die Drahtöse etwas zusammenzubiegen, um den
Verschlußbügel bequem einhängen zu können.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Die offene Drahtöse wird in die Aussparungen /; f1 eingeschoben und sodann der Sack in
die Öse mit der Hand etwas vorgefaltet eingelegt ; alsdann bewegt man mittels des Handgriffes
den Hebel k in seine Schlüßlage, die in Fig. 4 dargestellt ist, wobei die beiden
Klauen i den Sack fassen und in die Öse hin-
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eindrücken. Gleichzeitig schließt sich dabei der Verschlußbügel d der Öse, der durch den
Hebel k mitgenommen wird.
Bei dieser Drehbewegung hängt man die Nase k1 des Hebels k in die Aussparung m ein,
so daß der Hebel k wie ein einarmiger Hebel auf den Hebel h mit großer Übersetzung einwirkt
und das Schließen der Öse bewirkt. Dabei stößt der Hebel gegen das Glied I, das sich
ίο nach innen bewegt und dabei die federnde
Drahtöse in der Seitenrichtung etwas zusammendrückt, so daß der Verschlußbügel d sich
leicht einhängen kann. Die Vorrichtung wird alsdann wieder geöffnet und der Sack, der
jetzt durch die Öse verschlossen ist, seitlich herausgezogen.
Die zweite in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung dient dazu,
jegliches Falten des Sackes von Hand zu vermeiden. Zu diesem Zweck sitzt die vorhin beschriebene
Vorrichtung (7) (Fig. 6 und 7) in einer Führung 1,2, welche an dem Handgriff 3
gehalten wird.' Der Hebel 4, der dem Hebel h der ersten Ausführungsform entspricht, dient
zum Schließen der Verschlußöse und greift mit einer Öffnung über den zum Zusammendrücken
der Öse dienenden Hebel 5. Seine Bewegung erfolgt dadurch, daß er gegen den Anschlag 6 eines Hebelgetriebes stößt. Durch
eine Feder wird er stets in geöffneter Lage gehalten.
Verschoben wird die Vorrichtung 7 in ihrer Führung 1, 2 durch den Handhebel 8, der bei 9
mit Stift und Schlitz in den Hebel io-eingreift, der bei 11 drehbar gelagert ist. Dieser
Hebel 10 trägt auch den Anschlag 6 für den . Hebel 4.
Auf der Oberseite befinden sich, wie Fig. 6 zeigt, die beiden Klammern 12 und 13, von
denen die eine fest an dem Ende der Führung i, 2 sitzt, während die andere 13 an der Vorrichtung
7 angebracht ist.
Der Sack wird an zwei gegenüberliegenden Stellen in diese Klammern 12 und 13 eingehängt,
nachdem eine Verschlußöse in die Vorrichtung 7 eingelegt worden ist. Darauf wird
die Vorrichtung mittels des Hebels 8 in ihrer Führung so weit verschoben, bis sie in die in
Fig. 7 dargestellte Lage kommt. Am Ende ihrer Bewegung stößt die Vorrichtung 7 mit
ihrem Hebel 4 gegen den festen Anschlag 6, wodurch der Hebel 4 geschlossen und damit
der Verschlußbügel der Öse eingehängt wird.
■ Gleichzeitig greift dabei der Hebel 4 über den
5r5 Hebel 5, der die Verschlußöse seitlich etwas
zusammendrückt, um das Einhängen ihres Bügels zu ermöglichen.
Die eine Schiene 2 der Führung ist um den Zapfen 14 ausschwenkbar, um den Sack nach
Schließen desselben seitlich entfernen zu können. Zu diesem Zweck trägt sie oben eine
federnde Klammer 15, welche bei 16 über eine
Nase des festen Stückes der Führung greift. Eine Feder 17 sichert dabei die Schlußlage.
Durch Drücken auf die Klammer 15 wird diese geöffnet, und die Schiene 2 kann in die in
Fig. 7 dargestellte punktierte Lage gebracht werden.
Claims (8)
1. Sackfalt- und Schließvorrichtung für
federnde Drahtösen mit angelenktem Verschlußbügel, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit einer zur Aufnahme der Drahtöse
dienenden Aussparung (f, f1) versehen ist, über welche ein Hebel (h) geklappt
wird, welcher -dabei den Verschlußbügel der Öse mitnimmt und in die Öse einhängt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Hebel (h) ein zweiter Hebel (k) mittels Schlitz und Stift angelenkt ist,
der als Handgriff, dient und mit einer Nase (k1) hinter einen Ansatz (m) des festen
Teiles der Vorrichtung greift, so daß beim Schließen der öse dieser zweite Hebel als
einarmiger Hebel mit großer Übersetzung auf den Schlußhebel wirkt und dadurch das
Schließen der Öse erleichtert. go
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Hebel (k) gleichzeitig gegen ein Glied (I) drückt, welches
die Drahtöse seitlich etwas zusammendrückt, so daß der Verschlußbügel sich bequem
einhängen kann.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Schlußhebel (h) zwei Klauen (i) sitzen, welche beim. Schließen
den Sack umfassen und in die Öse unter Faltung desselben eindrücken. " ..
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die ganze Vorrichtung verschiebbar in einer Führung sitzt und eine Klammer (13) zum Festhalten der einen
Seite der Sacköffnung besitzt, während am anderen Ende der Führung gleichfalls eine
Klammer (12) für die andere Sackseite vorgesehen ist, so daß beim Verschieben
der Vorrichtung in der Führung der Sack gefaltet und geschlossen wird.
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verschiebung der Vorrichtung in ihrer Führung ein schubkurbelartiges Getriebe benutzt wird, dessen
einer Hebel als Handgriff dient.
7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn-
zeichnet, daß an diesem Hebelgetriebe ein Anschlag (6) sitzt, gegen den der Schließhebel
(4) der Vorrichtung stößt, so daß er mit der Öse zugleich bei Weiterbewegung der Vorrichtung in der Führung geschlossen
wird.
8. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung für die Vorrichtung seitlich geöffnet werden kann, zum Zweck, den geschlossenen Sack herausnehmen
zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206158C true DE206158C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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|---|---|
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