DE206193C - - Google Patents

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DE206193C
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barrel
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rollers
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00—Manufacturing butter
    • A01J15/04—Rotating or oscillating churns
    • A01J15/06—Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883 ,. _ . .
2 — die Priorität
Die Erfindung betrifft eine vereinigte Butterund. Knetmaschine mit zwei oder mehr in einem Butterfaß angeordneten, nacheinander in die Knetlage gelangenden Knetwalzen, die von der Welle der mittleren Walze, welche gleichzeitig die Achse . des Butterfasses ist, angetrieben werden. Die Erfindung kennzeichnet sich in der Hauptsache dadurch, daß der Antrieb der Maschine unmittelbar auf die dem Faß und der mittleren Knetwalze gemeinsame Achse verlegt und diese Achse mit einer leicht auslösbaren Kuppelungs- oder Mitnehmer vorrichtung für das Faß versehen ist, so daß die Geschwindigkeit (Größe der Winkeldrehung) der Walzen beim Kneten gleich der des Fasses beim Buttern wird.
Im Vergleich mit den bekannten Butterfässern mit Kneteinrichtung, bei welchen der Antrieb des Fasses stets, also auch beim Buttern, durch ein Vorgelege vermittelt wird, ermöglicht die Erfindung durch eine erhebliche Vereinfachung des Getriebes.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt nach der Linie A -B der Fig. 2 durch eine Maschine mit ovalem Butterfaß,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 4 durch eine Maschine mit tonnenförmigem Butterfaß, welches um eine mit seinen Stirnflächen parallele Achse gedreht wird,
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 3.
Fig. 5 zeigt das in Fig. 3 dargestellte Butterfaß von außen gesehen.
In Fig. ι und 2 ist α das ovale Butterfaß und b, c, d sind die drei Knetwalzen, welche zwischen einem Tragstück e und einer Platte/ angebracht sind. Das Tragstück liegt an der einen Stirnwand des Fasses an und die Bodenplatte ist in eine mittlere Öffnung der vorderen Stirnwand h des Fasses eingesetzt. Die Teile e und f sind einerseits mit einem mittleren Loch oder Lager für die Treibachse i, welche die Walze c trägt, und andererseits mit exzentrisch gelegenen Lagern für die Achsen j und k der Walzen b und d versehen. Die drei Lager in der Scheibe f sind mit Stopfbüchse ausgestattet. I ist das vordere und m das hintere Lager des Rahmens, in welchem das Gefäß vermittels eines hohlen Zapfens η ruht, durch welchen die Antriebs-
achse i hindurchgeführt ist. Die Achse i ist an ihrem Ende mit Gewinde versehen und trägt ein Handrad und ein Kupplun^sorgan o,
■ das mittels des Handrades mit dem Zapfen η ge- und entkuppelt werden kann.
An der Vorderseite des Fasses ist auf der Antriebsachse i ein Zahnrad p angebracht, welches in auf den Achsen j und k befestigte Zahnräder q und r eingreift.
ίο Ferner ist auf der Achse i ein zweites Zahnrad s angebracht und auf der Achse / ein Zwischenzahnrad t drehbar angeordnet, welches einerseits in das Zahnrad s und andererseits in einen an der Platte/ angebrachten Zahnkranz u eingreift.
ν sind Mitnehmer, χ Steuerplatten für die Butter und ζ Türen, die die Zutrittsöffnungen verschließen.
Wenn gebuttert werden soll, wird das Organ 0 und damit die Antriebsachse i mit dem Zapfen η gekuppelt, welcher mit dem Faß α verbunden ist. Wird jetzt die Achse* mittels einer Handkurbel oder durch einen Riemenzug gedreht, so werden sich sämtliche Teile, d. h. das Faß sowie die Knetwalzen, mit der Winkelgeschwindigkeit der Achse i um diese drehen, so daß kein Getriebe in Tätigkeit ist.
Soll geknetet werden, so wird das Organ 0, wie in Fig. 2 dargestellt, entkuppelt. Die Umdrehung der Achse i wird alsdann mit verringerter Geschwindigkeit auf das Faß übertragen werden, und zwar durch das Getriebe s, t und u, während die Walze c ihre ursprüngliche Geschwindigkeit, d. h. die Geschwindigkeit der Achse, beibehält, und die Walzen b und d durch die Getriebe p, q und r
■ mit derselben Geschwindigkeit um ihre Achse gedreht werden wie die Walze c. Außerdem werden die Knetwalzen b, d mit derselben geringen Geschwindigkeit wie das Faß um die Achse i gedreht, wobei während jeder halben Umdrehung der in Fig. 1 dargestellte Knetprozeß eintreten wird, indem abwechselnd die beiden Walzen b und c oder d und c in Tätigkeit treten.
Wenn das Kupplungsorgan 0 und das Handrad abgeschraubt werden, können die Antriebsachse und die Knetwalzen aus dem Faß herausgezogen werden.
Die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der oben beschriebenen dadurch, daß das Faß die an sich bekannte Form einer aufrechtstehenden, gewöhnlichen Tonne hat, die um eine zu ihren Böden parallele mittlere wagerechte Achse drehbar ist. Dabei sind die Knetwalzen nicht unmittelbar herausnehmbar, sondern ein Tragstück e ist, wie in Fig. 4 dargestellt, auf der Tonnenwandung festgeschraubt, und die Tragscheibe/ ist weggelassen, indem die Stopfbüchsen für die Achsen i, j und k in der Tonnenwandung selbst vorgesehen sind. Statt des Handrades und des Kupplungsorganes 0 ist dabei ein an der Treibachse i befestigter Kupplungsarm o1 benutzt, welcher mittels eines am Zahnkranze u o. dgl. befestigten Halteorganes n1 in einer bestimmten Lage festgestellt werden kann. Ferner ist das mittlere Zahnrad s und das Zwischenzahnrad t weggelassen. Statt dessen ist das Zahnrad q mit einem besonderen Zahnrad t1 verbunden, das in den Zahnkranz u eingreift und dadurch dem Faß die langsame Drehung während des Knetens verleiht. Das Getriebe q, t1 ist in diesem Falle als Zwischengetriebe aufzufassen, indem das Zahnrad /> die Wirkung des Zahnrades s ausführt.
Um das Reinigen des Fasses zu erleichtern, kann der eine Endboden y abnehmbar sein, wie in Fig. 3 angedeutet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Butterfaß mit einer aus mehreren Walzen bestehenden Knetvorrichtung, deren mittlere Wälze auf der Faßachse befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb auf der Faßachse angeordnet und diese selbst mit einer auslösbaren Kupp^ lungs- oder Mitnehmervorrichtung für das Faß versehen ist, so daß die Geschwindigkeit (Größe der Winkeldrehung) der Walzen beim Kneten gleich der des Fasses beim Buttern wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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