DE2062932C3 - Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgröße des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgröße des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes

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DE2062932C3
DE2062932C3 DE19702062932 DE2062932A DE2062932C3 DE 2062932 C3 DE2062932 C3 DE 2062932C3 DE 19702062932 DE19702062932 DE 19702062932 DE 2062932 A DE2062932 A DE 2062932A DE 2062932 C3 DE2062932 C3 DE 2062932C3
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DE
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clockwork
light beam
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DE19702062932
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DE2062932B2 (de
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Albert Lotzwil Schaer (Schweiz)
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GREINER ELECTRONICS AG LANGENTHAL BERN (SCHWEIZ)
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GREINER ELECTRONICS AG LANGENTHAL BERN (SCHWEIZ)
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/004Optical measuring and testing apparatus
    • GPHYSICS
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    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/06Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus for escapements

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Description

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Um den Abfallfehler oder eine andere Bewegungsgröße des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes zu ermitteln, hat man die Schattenwirkung eines Teiles des Ankers benutzt, um einen den Bewegungsbereich des Ankers durchsetzenden Lichtstrahl zu modulieren. Der modulierte Lichtstrahl trifft hernach einen lichtelektrischen Aufnehmer, der seinerseits über elektronische Verstärker elektri- μ sehe Meßgrößen liefert, die den Bewegungsablauf des Ankers abbilden. Dieses an sich bekannte Verfahren hat jedoch bisher keine praktische Bedeutung erlangt, da seine Anwendung besonders bei Uhrwerken kleinerer Abmessungen nur mit sehr aufwendigen und schwierig b5 zu justierenden optischen Hilfsmitteln ermöglicht würde.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein Vcrfah-
Ten zur Ermittlung einer Bewegiingsgröße des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes, bei welchem ein Lichtstrahl den Bewegungsbereich des Ankers durchsetzt und vom Letzteren nach Maßgabe der jeweiligen Stellung während seines Bewegungsablaufes moduliert wird. Die oben kurz skizzierten Mangel dieses Verfahrens werden nun erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Lichtstrahl in das Uhrwerk auf der Seite seiner Werkpfatf: einfällt; daß der Lichtstrahl an einer zwischen dem Anker und der Unruh befindlichen Fläche reflektiert wird, die an einem an der Werkplatte befestigten Teil des Uhrwerkes angebracht ist; und daß der reflektierte Lichtstrahl das Uhrwerk auf der Seite seiner Werkplatte verläßt
Zweckmäßige Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Eine beispielsweise Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nachfolgend anhand der Zeichnung noch näher erläutert, in welcher die maßgebenden Bestandteile eines Uhrwerkes üblicher Bauart in perspektivischer Ansicht und in teilweise abgebrochener Darstellung veranschaulicht sind.
Der in der Zeichnung wiedergegebene Teil der Werkplatte 1 ist im Schnitt dargestellt, wobei die Schnittebene durch das Loch 2 führt, in welchem der Lagerstein 3 zur werkplattenseitigen Lagerung der Ankerwelle 4 befestigt ist Der Anker weist wie üblich die beiden je mit einem Hebestein versehenen Ankerarme 5 und 6 sowie die in der Zeichnung nicht näher veranschaulichte Ankergabel auf, die über den Gabelstiel mit den Ankerarmen 5 und 6 verbunden ist Der von der Werkplatte 1 abgewendete Wellenzapfen der Ankerwelle 4 ist wie üblich in einem weiteren Lagerstein 7 gelagert, welch Letzterer in der Ankerbrücke 8 befestigt ist Die Ankerbrücke 8 ist dabei mit ihrem in der Zeichnung nicht mehr veranschaulichten Fuß an der Werkplatte 1 angeschraubt Um die in den Ankerarmen S und 6 sitzenden Hebesteine justieren zu können, sind in der Werkplatte 1 diesen Ankerarmen zugeordnete Montage- und Jastierfccher angebracht In der Zeichnung ist lediglich das dem Ankerarm 5 zugeordnete Montage- bzw. Justierloch 9 gezeigt Ferner zeigt die Zeichnung lediglich einen Teil des Unruhreifs 10 sowie eine der Unruhspeichen 11.
Eine besonders einfache Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nun dann erhalten, wenn man durch das Montage- bzw. Justierloch 9 einen Lichtstrahl 12 von beispielsweise rechteckigem Querschnitt derart einfallen läßt, daß er stets zum einen Teil auf den Ankerarm 5 und zum anderen Teil auf die dem Anker 5 bis 6 zugewendete Oberfläche der Ankerbrücke 8 fällt, an der Letzteren reflektiert wird, und hernach church den Lagerstein 3 hindurch wieder aus dem Uhrwerk austritt Der Querschnitt des auf die Ankerbrücke 8 fallenden Anteils 13 des Lichtstrahles 12 sowie analog der Querschnitt des reflektierten Anteils 14 hängen somit von der jeweiligen Stellung des Ankerarmes 5 ab, sodaß der austretende Lichtstrahl 14 hinsichtlich seines Querschnittes nach Maßgabe des Bewegungsablaufes des Ankers moduliert wird. In der Zeichnung sind die vom Lichtstrahl jeweils beleuchteten Oberflächenteile des Ankerarmes 5, der Ankerbrücke 8, sowie des Lagersteines 3 je eng schraffiert veranschaulicht.
Die in der Zeichnung nicht wiedergegebene Optik zur Erzeugung des einfallenden Lichtstrahles 12 sowie zur Abnahme des reflektierten und modulierten Lichtstrahles 14 kommt offenbar ohne Zuhilfenahme besonderer
Umlenkspiegel aus und kann vergleichsweise einfach ausgebildet ssin. Ferner ist wegen der Reflexion an der Ankerbrücke 8 der innerhalb des Uhrwerkes verlaufende Weg 12,13,14 des Lichtstrahles derart, daß er durch die Speichen If der Unruh 10 nicht beeinflußt werden kann.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es nicht unbedingt erforderlich, daß der reflektierte und modulierte Lichtstrahl H das Uhrwerk durch den Lagerstein 3 hindurch verläßt Es könnte vielmehr in der Werkplatte 1 eine ausschließlich für den Austritt des Lichtstrahls 14 vorgesehene Öffnung angebracht sein. In entsprechender Weise wäre es möglich, den Lichtstrahl 12 nicht durch eine Montagebzw. Justieröffnung 9, sondern durch eine speziell in der Werkplatte 1 hierfür bestimmte Eintrittsöffnung in des Uhrwerk einzuführen. Schließlich müßte die innerhalb des Uhrwerkes durchzuführende Reflexion des Lichtstrahles nicht unbedingt an der Ankerbrücke 8 erfolgen; sie könnte ebensogut an einer zwischen dem Anker S bis 6 und der Unruh 10 bis 11 befindlichen Fläche erfolgen, die an einem anderen an der Werkplatte 1 befestigten
ίο Teil angebracht ist. Bei Anwendung solcher Varianten kann es sodann vorteilhaft sein, die Modulation des Lichtstrahles mit Hilfe des Gabelstiels oder der Ankergabel selbst zu bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgrö-Be des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes, bei welchem ein Lichtstrahl den Bewegungsbereich des Ankers durchsetzt und vom Letzteren nach Maßgabe der jeweiligen Stellung während seines Bewegungsablaufes moduliert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl (12) in das Uhrwerk auf der Seite seiner Werkplatte (1) einfällt; daß der Lichtstrahl (Anteil 13) an einer zwischen dem Anker (S bis 6) und der Unruh (10 bis 11) befindlichen Fläche reflektiert wird, die an einem an der Werkplatte (1) befestigten Teil (8) des Uhrwerkes angebracht ist; und daß der 1 > reflektierte Lichtstrahl (Anteil 14) das Uhrwerk auf der Seite seiner Werkplatte (1) verläßt.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einfallende Lichtstrahl (12) durch eine in der Werkplatte (1) befindliche erste öffnung (9} in das Uhrwerk eintritt und daß der reflektierte Lichtstrahl (14) durch eine zweite in der Werkplatte (1) befindliche Öffnung (2) wieder aus dem Uhrwerk austritt.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche, an welcher der Lichtstrahl (Anteil 13) reflektiert wird, sich auf der dem Anker (5 bis 6) zugewendeten Seilte der Ankerbrücke (8) befindet
4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch jo gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl (Anteil 13) von einem der beiden Ankerarme (5 oder 6) moduliert wird.
5. Verfahren nach Patentanspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genanrue erste öffnung (9), durch welche der Lichtstrahl il2) in das Uhrwerk eintritt, durch eine in der Werkplatte (1) bereits vorhandene Montage- bzw. Justieröffnung gebildet wird.
6. Verfahren nach Patentanspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte zweite öffnung (2), durch welche der reflektierte Lichtstrahl (Anteil 14) aus dem Uhrwerk wieder austritt, durch diejenige öffnung gebildet wird, in welcher der Lagerstein (3) zur werkplattenseitigen lagerung der Ankerwelle (4) befestigt ist, sodaß der reflektierte Lichtstrahl (Anteil 14) durch diesen Lagerstein (3) hindurch das Uhrwerk verläßt.
DE19702062932 1970-05-15 1970-12-21 Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgröße des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes Expired DE2062932C3 (de)

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CH726770A CH523536A (de) 1970-05-15 1970-05-15 Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgrösse des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes

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Publication Number Publication Date
DE2062932A1 DE2062932A1 (de) 1971-11-25
DE2062932B2 DE2062932B2 (de) 1979-04-19
DE2062932C3 true DE2062932C3 (de) 1979-12-06

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DE19702062932 Expired DE2062932C3 (de) 1970-05-15 1970-12-21 Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgröße des Ankers eines eine Unruh und eine Hemmung aufweisenden Uhrwerkes

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JP (1) JPS514788B1 (de)
CH (2) CH726770A4 (de)
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FR (1) FR2090041B1 (de)
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JPS5134762A (ja) * 1974-09-17 1976-03-24 Seiko Instr & Electronics Tenpushikitokeinohodo aruiha katafurisokuteihoho
WO2000019281A1 (fr) * 1998-09-24 2000-04-06 Precimeca S.A. Appareil et procede pour positionner le rouage d'un mouvement de montre muni d'un mecanisme de calendrier
FR2785999B1 (fr) * 1998-11-13 2001-02-09 Precimeca Sa Appareil et procede pour positionner le rouage d'un mouvement de montre muni d'un mecanisme de calendrier

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CH523536A (de) 1971-11-30
FR2090041B1 (de) 1974-04-26
CH726770A4 (de) 1971-11-30
DE2062932B2 (de) 1979-04-19
GB1337624A (en) 1973-11-14
FR2090041A1 (de) 1972-01-14
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