DE2065896C3 - Vorrichtung zum Erzeugen und Auftragen von Reinigungsschaum - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen und Auftragen von ReinigungsschaumInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen und Auftragen von Reinigungsschaum, die über die
zu behandelnde Fläche bewegbar ist und einen Vorratsbehälter trägt, aus dem aufzuschäumende
Reinigungsflüssigkeit einer Schaumerzeugungseinrichtung zuführbar ist, bei der Schaumerzeugungsscheiben
aus einem elastisch zusammendrückbaren saugfähigen Material, wie beispielsweise Schaumstoff, zwischen
schräg zueinander gestellten, ihre gegenseitige Schräglage periodisch ändernden Preßscheiben fortlaufend in
aufeinanderfolgenden Abschnitten zusammendrückbar angeordnet sind.
Durch die CH-PS 4 43 586 ist eine Schaumerzeugungseinrichtung bekannt, bei der zwischen zwei im
wesentlichen parallel zu der zu behandelnden Fläche liegenden, gegeneinander unverdrehbar angeordneten
Preßscheiben eine Schaumerzeugungsscheibe angeordnet ist. Eine dieser Preßscheiben liegt dabei an einer
zusätzlichen konischen Scheibe an, die durch einen Antriebsmotor zur Drehung angetrieben ist und
dadurch eine periodisch veränderliche Schräglage zwischen den beiden Preßscheiben herstellt, so daß die
Schaumerzeugungsscheibe zur Aufschäumung einer Reinigungsflüssigkeit kontinuierlich in aufeinanderfolgenden
Abschnitten zusammengepreßt wird. Diese bekannte Schaumerzeugungseinrichtung ist dabei Teil
eines verhältnismäßig schweren, nach Art einer Fußbodenscheuermaschine ausgeführten Gerätes, das
motorisch angetrieben wird und wegen seiner schwierigen Handhabbarkeit für die Verwendung im Haushaltsbereich nicht geeignet ist.
Zwar ist durch die GB-PS 10 20 420 auch eine Vorrichtung zum Erzeugen und Auftragen von Reinigungsschaum
bekannt, bei der Schaumerzeugungswalzen aus einem elastisch zusammendrückbaren saugfähigen
Material auf der zu reinigenden Fläche abrollen und dadurch den Schaum auftragen. Bei diesem Gerät
müssen die Schaumerzeugungswalzen zur Schaamerzeugung jedoch in Axialrichtung zusammengepreßt
werden, wozu Preßscheiben an den Stirnenden der Schaumerzeugungswalzen vorgesehen sind, die über
Zugseile vom Handhabungsstiel aus in Axialrichtung der Schaumerzeugungswalzen zusammengezogen werden
können. Für einen wirkungsvollen Einsatz im Haushaltsbereich ist dieses an sich relativ einfache und
leichte Gerät durch die Art und Weise der Schaumerzeugung, die weder eine kontinuierliche noch eine
gleichmäßige Aufschäumung der Reinigungsflüssigkeit zu einem Schaum nahezu trockener Konsistenz zuläßt,
ebenfalls nicht gut geeignet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art, die
einerseits Reinigungsschaum ausreichend trockener Konsistenz erzeugt und andererseits einen einfachen
Antrieb aufweist, so daß ein leicht handhabbares, preiswert herstellbares und für den Haushaltsbereich
gut geeignetes Gerät entsteht.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schaumerzeugungsscheiben und die
Preßscheiben abwechselnd nebeneinander auf einer etwa waagerechten Achse angeordnet sind, daß
wenigstens einzelne Preßscheiben dabei als Antriebsscheiben ausgebildet sind, einen größeren Durchmesser
aufweisen als die Schaumerzeugungsscheiben und diese mitdrehen.
Durch diese Gestaltung übernimmt wenigstens ein Teil der Preßscheiben auch die Antriebsfunktion, so daß
besondere Antriebselemente entfallen können. Weiterhin liegt bei dieser Gestaltung der Scnaumabgabebcreich,
der dem Bereich der größten Zusammendrückung der drehenden Schaumerzeugungsscheiben entspricht,
stets an derselben Stelle der Vorrichtung, wobei durch die wechselweise Anordnung von Schaumerzeugungsscheiben
und Preßscheiben zugleich auch ein sehr trockener Reinigungsschaum hergestellt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung mit Walzenbürsten versehen,
die von Laufrädern antreibbar sind und deren Borstenenden im Bereich der Preßstellen der
Schaumerzeugungsscheiben liegen. Diese Walzenbürsten nehmen dabei den Reinigungsschaum von den
Schdumerzeugungsscheiben ab, bevor diese sich wieder
entspannen und wenigstens einen Teil des Schaumes wieder in sich aufsaugen. Der Porenhohlraum der
Schaumerzeugungsscheiben wird dadurch bei der Entspannung in hohem Maße frei zur Aufnahme von
Luft für die Aufschäumung der Reinigungsflüssigkeit.
Die Preßscheiben können vorteilhaft in Aussparungen der Welle der Walzenbürste geführt sein. Dadurch
ist eine einfache Lagerung der Preßscheiben auf einer geraden Achse möglich.
Wahlweise kann die die Schaumerzeugungs- und Preßscheiben tragende Achse jedoch auch gekrümmt
hi ausgebildet sein, wodurch eine zusätzliche Führung der
Preßscheiben ohne Einbuße an Leistungsfähigkeit entfallen kann.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert,
auf der zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemä-Qen
Vorrichtung schematisch dargestellt sind. Es zeigt
Fig. I einen Querschnitt gemäß der Linie I-I der
Fig.2 durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig.2 eine Draufsicht auf einen Teil der in Fig. I
dargestellten Vorrichtung, teilweise im Schnitt und
Fig.3 eine Draufsicht teilweise im Schnitt einer
weiteren Ausfühnjngsform.
Bei beiden dargestellten Ausführungsformen einer Vorrichtung 10 zum Aufschäumen einer Reinigungsflüssigkeit
13 sind eine Mehrzahl von aus saugfähigem Material bestehenden, zylindrisch ausgebildeten
Schaumerzeugungsscheiben auf einer horizontalen Achse abwechselnd mit PreBscheiben angeordnet,
welche die Schaumerzeugungsscheiben beim Umlauf mitnehmen und dadurch bereichsweise in axialer
Richtung zusammendrücken.
Gemäß Fig. I und 2 sind dazu die Schaumerzeugungsscheiben 14 auf einer geraden, in einem Gehäuse
11 horizontal angeordneten Achse 15 wechselweise mit
in geneigter Stellung etwa V-förmig zueinandei stehend gelagerten Paaren von Preßscheiben 16 angeordnet.
Die Preßscheiben rollen auf dem zu behandelnden Gut ab und wirken gleichzeitig als Antriebsscheiben, die
dabei die Schaumerzeugungsscheiben 14 mitnehmen, wodurch diese im Bereich des kleinsten Abstandes der
Antriebs- und Preßscheibenpaare zusammengedrückt werden und wobei die zugeführte Reinigungsflüssigkeit
13 in Schaum umgewandelt wird, der von einer Walzenbürste 17 abgenommen wird. Die Walzenbürste
17 ist mit Bürstenbüscheln besetzt, welche in die' Zwischenräume zwischen zwei Antriebs- und Preßscheiben
16 eingreifen und den sich hier sammelnden Reinigungsschaum abnehmen, um ihn in das zu
behandelnde Gut einzuarbeiten. Die Antriebs- und Preßscheiben 16 sind hierbei in Aussparungen der Welle
ίο 18 der Walzenbürste 17 geführt, und sie sind zum
Durchtritt des Schaumes noch mit Durchbrüchen 20 versehen.
Die Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung, die von der
Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 2 dadurch abweicht, daß zwischen den Schaumerzeugungsscheiben
21 nur jeweils eine Preßscheibe 22 vorgesehen ist, von denen einzelne als Antriebsscheiben 22' mit erheblich
größerem Durchmesser als die Schaumerzeugungsscheiben 2> ausgebildet sind. Damit bei dieser
Ausführungsform ebenfalls eine bere:. isweise Zusammcnprcssung
in Axiairichiung einiriu. ■ ind die die
Schaumerzeugungsscheiben 21 und die Antriebs- oder Preßscheiben 22, 22' aufnehmenden Achsen 23 gekrümmt
ausgebildet, wobei der konkave Krümmungsbereich einer Walzenbürste 24 zugewandt ist, die zur
Aufnahme des erzeugten Schaumes und dessen Einarbeitung in das zu behandelnde Gut vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Erzeugen und Auftragen von
Reinigungsschaum, die über die zu behandelnde Fläche bewegbar ist und einen Vorratsbehälter trägt,
aus dem aufzuschäumende Reinigungsflüssigkeit einer Schaumerzeugungseinrichtung zuführbar ist,
bei der Schaumerzeugungsscheiben aus einem elastisch zusammendrückbaren saugfähigen Material,
wie beispielsweise Schaumstoff, zwischen schräg zueinander gestellten, ihre gegenseitige
Schräglage periodisch ändernden Preßscheiben fortlaufend in aufeinanderfolgenden Abschnitten
zusammendrückbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumerzeugungsscheiben
(14, 21) und die Preßscheiben (16, 22, 22') abwechselnd nebeneinander auf einer etwa waagerechten
Achse (15, 23) angeordnet sind, daß wenigstens einzelne Preßscheiben (16,22,22') dabei
als Antriebsscheiben ausgebildet sind, einen größeren Durchmesser aufweisen als die Schaumerzeugungsscheiben
(14, 21) und diese mitdrehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Walzenbürsten (17, 24), die von Laufrädern
antreibbar sind und deren Borstenenden im Bereich der Preßstellen der Schaumerzeugungsscheiben (14,
21) liegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßscheiben (16) in Aussparungen
(19) der Welle (18) der Walzenbürste (17) geführt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diedie Sehn jmerzeugungs- und
Preßscheiben (21 bzw. 22, 22') tragende Achse (23) gekrümmt ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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| DE2065896A1 DE2065896A1 (de) | 1976-10-14 |
| DE2065896B2 DE2065896B2 (de) | 1978-03-09 |
| DE2065896C3 true DE2065896C3 (de) | 1978-11-02 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN113367614B (zh) * | 2021-07-06 | 2023-01-03 | 亚洲富士长林电梯(新余)有限公司 | 一种干式自清洁电梯 |
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1970
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2065896A1 (de) | 1976-10-14 |
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