DE2066056C2 - Verfahren und Anordnung zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie aus der laufenden Produktion - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie aus der laufenden ProduktionInfo
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- DE2066056C2 DE2066056C2 DE19702066056 DE2066056A DE2066056C2 DE 2066056 C2 DE2066056 C2 DE 2066056C2 DE 19702066056 DE19702066056 DE 19702066056 DE 2066056 A DE2066056 A DE 2066056A DE 2066056 C2 DE2066056 C2 DE 2066056C2
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- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden
Industrie wie Filterstäbe oder dergleichen aus der laufenden Produktion für die Prüfung einer
Komponente der aus mehreren Komponenten, und zwar aus einer Hauptkomponente und mindestens einer
Zusatzkomponente zum Behandeln der Hauptkomponente, hergestellten Artikel, wobei die Komponenten
zusammengeführt und zu einem Strang geformt werden, von dem Stäbe vorgegebener Länge abgeschnitten und
entlang einer Förderbahn zur Weiterverarbeitung abgefördert werden.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Anordnung an einer Maschine zur Probenentnahme von stabförmigen
Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie wie Filterstäbe oder dergleichen aus der laufenden Produktion für
die Prüfung einrr Komponente der auf dieser Maschine aus mehreren Komponenten, und zwar aus einer
Hauptkomponente und mindestens einer Zusatzkomponente zum Benandeln der Hauptkomponente, hergestellten
Artikel, mit Mitteln zum Zuführen der Hauptkomponente sowie Mitteln zum Zuführen der
Zusatzkomponente, die eine Auftragsvorrichtung zum Aufbringen der Zusatzkomponente auf die Hauptkomponente
einschließen, einer Vorrichtung zum Formen der mit der Zusatzkomponente versehenen Hauptkomponente
zu einem Strang, Schneidmittel zum Zerschneiden des Stranges in Stäbe vorgegebener Länge und
einem die Stäbe abfördernden Förderer.
Das Ausgangsmaterial für die Zigarettenfilterhersteilung,
das in Ballen angelieferte Filtertau, ist in seinem Aufbau sehr ungleichmäßig, d. h. es hat eine unterschiedliche
Dichte bzw. weist pro Längeneinheit eine unterschiedliche Massenverteilung auf, die äußerlich in
der Weise in Erscheinung tritt, daß einem Filtertauabschnitt
mit starker Kräuselung ein weniger oder sehr mäßig gekräuselter Abschnitt folgt oder umgekehrt:
diesem Unterschied der Kräuselung ist die Massenverteilung verhältnisgleich. Ohne besondere Maßnahmen
gingen diese Unregelmäßigkeiten auch in die aus dem Filtertau erzeugten Filterstäbe ein und damit auch in die
Filterstopfen der Filterzigaretten und würde bedeuten,
daß die Zigaretten für den Raucher einen sehr unterschiedlichen Zugwiderstand haben.
Um dem vorzubeugen und das Filtertau zu vergleichmäßigen, ist es bekannt, das Filtertau zu strecken und
auf diese Weise seine Dichte im Sinne einer Homogenisierung zu verändern. Bei einer bekannten
Filterherstellmaschine (DD-Patentschrift 61 974) wird der Filterstr'ng durch ein Prüfmittel überwacht und die «J
Änderungen seiner Dichte gemessen und in Abhängigkeit von den gewonnenen Meßwerten durch Steuermittel
das Strecken des Filtertaus gesteuert, der Strekkungsgrad des letzteren also bestimmt. Hierbei wird die
Dichte des unumhüllten Filterstranges entweder durch Messen seines auf eine Längeneinheit bezogenen
Luftwiderstandes (Zugwiderstandes) ermittelt oder auf dem Wege über seine auf eine Längeneinheit bezogene
Durchlässigkeit für Beta-Strahlen.
Das Messen des Zu^'viderstandes, gleichgültig, ob >"
dabei die Messung am Strang oder am einzelnen Filterstab vorgenommen "/ird, erfordert lufttechnisch
gesehen sehr präzise arbeitende Apparaturen, die bei geringfügigen maschinellen Fehlern, z. B. kleinen
Undichtigkeiten, fehlerhafte Meßergebnisse liefern, was «
eine Fehlsteuerung der die Strangkomponenten zuführenden und bemessenden Mittel zur Folge haben kann.
Die Ermittlung der Dichte des Filterstranges durch Prüfen seiner Strahlungsdurchlässigkeit bietet den
Vorzug, daß damit sehr reaktionsschnelle Regelungen zur Bemessung der Strängkomponente gebaut werden
können, erfordert wegen der Radioaktivität der Strahlungsquelle aber besondere Sicherheitsvorkehrungen
und entsprechende Vorsicht von Seiten des Bedienungspersonals der Maschine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Mengenstrom des Fil'.ectaus durch Probenentnahme
von nicht mit der Zusatzkomponente versehenen Filterstäben zu überwachen, wobei gewährleistet
werden soll, daß nur ordnungsgemäß mit der Zusatzkomponer.te versehene Filterstäbe zur Weiterverarbeitung
gelangen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß für eine Probenentnahme ein erstes Signal
zum Unterbrechen der Zufuhr der Zusatzkomponente zur Hauptkomponente abgegeben wird, woraufhin
Filterstäbe an einer ersten Stelle von ihrer Förderbahn abgelenkt und somit der Weiterverarbeitung entzogen
werden, daß verzögert zum ersten Signal ein zweites Signal abgegeben wird zum Ablenken von nicht mit der
Zusatzkomponente versehenen Filterstäben von der Förderbahn an einer zweiten Stelle, woraufhin eine
Gruppe von nicht mit der Zusatzkomponente versehenen Filterstäben an der zweiten Stelle als Probe
entnommen wird, und daß anschließend ein drittes Signal zum Wiederbeginn der Zufuhr der Zusatzkomponente
zur Hauptkomponente und verzögert zum dritten Signal ein viertes Signal zum Beenden des Ablenkens
der Filterstäbe von der Förderbahr, -n der ersten Stelle
abgegeben werden.
Da die zwischen der Unterbrechung der Zufuhr der Zusatzkomponente und dem Beginn der Probenentnahme
und die nach der Probenentnahme und dem Wirks-.Tiwerden der Wiederzufuhr der Zusatzkomponente
produzierten, nicht ordnungsgemäß mit der Zusatzkomponente versehenen Filterstäbe gemäß der
Erfindung ausgesondert werden, gelangen vor und nach einer Probenentnahme nur ordnungsgemäß mit der
Zusatzkomponente versehene Filterstäbe zur Weiterverarbeitung. Durch das Vorsehen von Aussonderungsstellen und das erfindungsgemäße Steuern des Aussonderns
wird gewährleistet, daß die jeweils entnommene Probe ausschließlich nicht mit der Zusatzkomponente
versehene Filterstäbe enthält. Die Probe kann zur Bestimmung der Menge Filtertau in den einzelnen
Filterstäben gewogen werden. Um die Prüfung zu vereinfachen, wird vorgeschlagen, eine Gruppe definierter
Zahl nicht mit der Zusatzkomponente versehener Filterstäbe an der zweiten Stelle von der Förderbahn
abzulenken, wozu ein in Abhängigkeit vom Maschinentakt zum zweiten Signal verzögertes fünftes Signal zum
Beenden des Ablenkens der Filterstäbe an dsr zweiten Stelle abgegeben wird. Eine Verrinfachung der
Probenentnahme wird nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung dadurch erreicht, daß nach Abgabe
des ersten Signals die weiteren Signale sebsttätig abgegeben werden.
Die Anordnung, die insbesondere zum Ausüben des vorgenannten Verfahrens geeignet ist, ist dadurch
gekennzeichnet, daß für eine Probenentnahme ?in erster Signalgeber vorgesehen ist, der mit einem
Stellglied zum Desaktivieren der Auftragvorrichtung für die Zusatzkomponente und mit einem Stellglied zum
Aktivieren eines ersten Entnahmemittels verbunden ist. daß ein zweiter Signalgeber, der verzögert zur
Signalabgabe aes ersten Signalgebers ein Signal abgebend ausgebildet ist. mit einem Stellglied zum
Aktivieren eines zweiten Entnahmemittels verbunden ist, wobei die Verzögerung der Signalabgabe derart
gemessen ist, daß das Entnahmemittel nicht mit der Zusatzkomponente versehene Artikel als Probe aus der
Produktion entnimmt, daß ein dritter Signalgeber, der verzögert zur Sigralabgabe des zweiten Signalgebers
ein Signal abgebend ausgebildet ist, mit einem Stellglied zum Aktivieren der Auftragvorrichtung für die ZusaizkomDonente
verbunden ist. und daß das Stellglied des
ersten Entnahmemittels /um Desaktivieren mit einem vierten Signalgeber verbunden ist. der verzögert zur
Signalabgabe des dritten Signalgebers ein Signal abgebend ausgebildet ist.
Zur Probenentnahme einer definierten Zahl nicht mit der Zusatzkomponente versehener Artikel ist zum
Desaktivieren des zweiten Entnahmemittels ein Signalgeber vorgesehen, der als im Maschinentakt antreibbarer
Zähler ausgebildet und vom zweiten Signalgeber aktivierbar ist.
Zweckmäßigerweise ist das zweite Entnahmcmittel stromaufwärts des ersten Entnahinemittels angeordnet.
Für die Anordnung der Entnahmemittel eignet sich besonders der die Artikel abführende Förderer, wobei
die Entnahmemittel als pneumatische Mittel zum Entfernen der Artikel von dem Förderer ausgebildet
sind. Hierbei bietet sich di; Ablegertrommel einer Filterstrangmaschine an, wobei als pneumatische Mittel
gesteuerte, die Fiiterstabe aus Aufnahmen der Ablegertrommel blasende Düsen vorgesehen sind. Zur Automation
der Probenentnahme ist der erste Signalgeber über eine Steueranordnung mit den übrigen Signalgebern
verbunden, die als Verzögerungsglieder ausgebildet sind.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen im folgenden nähererläutert.
Es zeigt
Fig. I die schematische Gesamtdarstellung einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Filterherstellmaschine
mit Mehrkomponentenregelung im Aufriß,
F i g. 2 Teile des Entnahmemittels und der Wiegeeinrichtung sowie letzterer zugeordnete Elemente der
Regelanordnung der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild der Regelanordnung der Maschine sowie einer Steuerung zum Anfahren und
Stillsetzen derselben,
Stellgliedes der Regelanordnung und
Fig.5 Teile des Entnahmemittels, die Wiegeeinrichtung
sowie das Prinzipschaltbild der zugehörigen Regelanordnung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Filterherstellmaschine mit Regelung nur einer Komponente.
Die Filterherstellmaschine besteht gemäß Fig. 1 im
wesentlichen aus Mitteln zum Zuführen und Aufbereiten der zum Erzeugen eines Filterstranges erforderlichen
Komponenten, und zwar einer Hauptkomponente in Form eines Filtertaus und einer Zusatzkomponente in
Form eines Weichmachers, z. B. Triazetin. einer Vorrichtung zum Formen der miteinander vereinigten
Komponenten zu eimern Filterstrang und zum Umhüllen
des letzteren mit einem Umhüllstreifen, Schneidmitteln zum Zerschneiden des umhüllten Filterstranges in
Filterstäbe und Fördermittel zum Abführen der Fiiterstabe. 5
Die mit den übrigen Maschinensektionen baulich zu einer Einheit verbundenen Zufuhr- und Aufbereitungsmittel umfassen bezüglich der Hauptkomponente einen
Vorratsbehälter 1 mit einem Fiitertauballen 2, einer Blasdüse 3 mit Gegenplatte 4, zu der das Filtertau 5 von *
dem Ballen 2 verläuft und von weicher es mit Hilfe der Blasluft zu einer Bahn ausgebreitet wird, einer
Umlenkrolle 6. einer weiteren Blasdüse 7 mit Gegenplatte 8, welche die gleiche Funktion wie die Blasdüse 3
und Gegenplatte 4 haben, und eine diesen nachgeordne- "
te Streckvorrichtung 9. Die Streckvorrichtung 9 wird von zwei mit Abstand zueinander angeordneten
Fördertrommelpaaren 11, 12 gebildet, von denen die
Fördertrommeln des einen Paares 12 mit konstanter Drehzahl angetrieben werden und die Fördertrommeln
des anderen Paares 11 hinsichtlich ihrer Drehzahl regelbar sind. Zu seinem Antrieb ist das Fördertrommelpaar
12 über einen Riementrieb, bestehend aus einer Zahnriemenscheibe 13. einem Zahnriemen 14 und einer
Zahnriemenscheibe 15, mit einem Hauptantriebsmotor 16 der Maschine verbunden. Der Antrieb des zweiten
Fördertrommelpaares 11 ist vom Antrieb des ersten abgeleitet: die Kraftübertragung wird von einer
Zahnriemenscheibe 17, einem Zahnriemen 18. einer Zahnriemenscheibe 19 und einem stufenlos regelbaren
Getriebe 21 gebildet. Zur Veränderung der Drehzahl des Fördertrommelpaares 12 der Streckvorrichtung 9
ist das Getriebe 21 hinsichtlich seines Übersetzungsverhältnisses verstellbar: zur Verstellung des Übersetzungsverhältnisses
ist ein Elektromotor 22 vorgesehen, der mit einer Antriebswelle 23 des Getriebes 21
verbunden is;. Die Streckvorrichtung 9 ist I eil eines der
Hauptkomponente Filtertau zugeordneten Stellgliedes der noch zu beschreibenden Regelanordnung, zu
welchem auch die von einem Stelltrieb 91 gebildetete Steueranordnung gehört.
Zum Zuführen des Weichmachers und Aufbringen desselben auf das Filieriau 5 ist der Streckvorrichtung 9
eine Besprühvorrichtung 24 nachgeordnet. Die Besprühvorrichtung 24 weist einen Behälter 25 mit dem
Weichmacher 26, eine Entnahmetrommel 27 zum Entnehmen des Weichmachers 26 aus dem Behälter 25
und eine Bürstentrommel 28 zum Abnehmen des Weichmachers 26 von der Entnahmetrommel 27 und
nach oben Schleudern gegen das gestreckte Filtertau 5 auf. Der Antrieb der Bürstentrommel 28 ist vom Antrieb
des Fördertrommelpaares 12 abgeleitet und erfolgt über eine Zahnriemenscheibe 29, einen Zahnriemen 31, eine
Zahnriemenscheibe 32 und eine Magnetkupplung 33. Als Antrieb für die EntnahüictrofüiTic! 27 dient ein
Gleichstrommotor 30 in Verbindung mit einem Steuergerät 34, das im einzelnen im Zusammenhang mit
F i g. 4 noch erläutert wird, und ein aus Kettenrädern 35, 36 und einer Kette 37 bestehender Kettentrieb. Die
Besprühvorrichtung 24 und die aus dem Gleichstrommotor 30 sowie dem Steuergerät 34 bestehende
Steueranordnung bilden das der Zusatzkomponente Weichmacher zugeordnete, zweite Stellglied der Regelanordnung
der Maschine. Für den Weitertransport des mit dem Weichmacher 26 versehenen Filtertaus 5 von
der Besprühvorrichtung 24 zu einem Einlauftrichter 38 einer Strangform- und Umhüllungsvorrichtung 39 ist ein
Fördertrommelpaar 41 angeordnet, dessen Antrieb "om Hauptantriebsmotor 16 über einen aus Zahnriemenscheibe
42, Zahnriemen 43 und Zahnriemenscheibe 44 bestehenden Riementrieb erfolgt
Die Strangform- und Umhüllungsvorrichtung 39 umfaßt wie üblich neben dem Einlauftrichter 38 ein
Formatwerkzeug 40. eine Umhüllstreifenbobine 45, Förder-. Umlenk- und FührungsroBen sowie eine
Beleimvorrichtung 47 einschließende Zuführmittel für
einen Umhüllstreifen 46, ein Formatband 48, welches über Umlenkrollen 49,5i, 52 geführt und von einer über
Zahnriemenscheiben 54,55 und Zahnriemen 56 mit dem Hauptantriebsmotor 16 verbundenen Trommel 53
angetrieben ist Dem Formatwerkzeug 40 ist eine Plättvorrichtung 57 zum Pressen und Beheizen der
Strangnaht nachgeordnet Hinter einer Piättvorrichtung
57 schließt sich in Forderrichtung eines Filterstranges 50 zunächst ein üblicher Schneidapparat 58 an, der den
Filterstrang 50 in Filterstäbe 60 vorgegebener Länge
zerschneidet, und dann ein Förderer in Form einer Ablegertrommel 59, welche die aus dem Schneidapparat
58 kommenden Filierstäbe 60 übernimmt und sie an einen nicht dargestellten Abförderer übergibt, der sie
beispielsweise einem Speicher oder einem Schragenfül- ί
ler zuführt.
Die Regelanordnung der Maschine zum Regeln sowohf der Hauptkomponente in Form des Filtertaus 5,
als auch der Zusatzkomponente in Form des Weichmachers 26. umfaßt im \s esentlichen ein Entnahmemittel 70
zum Entnehmen von Filtersiäben 60 aus der laufenden Produktion und eine Wiegeeinrichtung 73 als Meßwertgeber,
ein aus Streckvorrichtung 9 und einer Steueranordnung bestehendes Stellglied für das Filtertau 5, ein
aus llespruhvorrichtung 24 und einer Steueranordnung r>
bestehendes Stellglied für den Weichmacher 26 sowie einer Regel- und Steuereinheit 89.
Das an der Ablegertrommel 59 placierte Entnahmemittei
70 besteht aus zwei Blasdüsen 62, 63 (Fig. 2), welche die Filterstäbe 60 aus Saugmulden 61 der als
Saugfördertrommel gestalteten Ablegertrommel 59 blasen, aus zwei Magnetventilen 64, 65 sowie letzteren
zugeordnete, noch zu beschreibende Zähler 132, 134 (Fig. 3). Die Blasdüse 62 ist durch Rohrleitung 66 mit
dem Magnetventil 64, die Blasdüse 63 mittels Rohrlei- 2r>
tung 67 mit dem Magnetventil 65 verbunden. Die Ventile 64, 65 liegen ihrerseits über eine sich gabelnde
Rohrleitung 68 an der Druckseite eines Gebläses 69, dessen Saugseite über Rohrleitung 71 mit einem
Steuerring 72 der Ablegertrommel 59 und damit mit so deren Saugmulden 61 verbunden ist.
Die ebenfalls an der Ablegertrommel 59 angeordnete Wiegeeinrichtung 73 weist zwei elektronische Waagen
74, 75 auf, die als Präzisionswaagen ausgebildet sind und je einen Wiegebehälter 76 bzw. 77 besitzen. Die J>
Waagen 74, 75 sind mit einem der Anordnung der Blasdüse;; 52, 63 entsprechenden Abstand zueinander
auf einem Schlitten 78 angeordnet, der auf einem Träger 79 hin- und herverschiebbar ruht. Als Antrieb für den
Schlitten 78 ist ein Stellmotor 81 und ein aus Spindel 82
und Mutter 83 bestehendes Getriebe vorgesehen, von denen die Spindel 82 mit dem stationären Stellmotor 81
und die Mutter 83 mit dem ortsveränderlichen Schlitten 78 bewegungstechnisch eine Einheit bilden. Zwischen
den beiden Waagen 74, 75 ist auf dem Schlitten 78 ein '"·
Sammelbehälter 84 für ausgeworfene Filterstäbe 60 placiert.
Der Schlitten 78 dient gleichzeitig als Träger für zwei
Betätigungselemente in Form eines auf seinem einen Ende angebrachten Schaltlineals 85 und eines an seinem '"
anderen Ende auf der Spindelmutter 83 befestigten Schaltlineals 86 zum Betätigen der an der Bewegungsbahn des Schlittens 78 angeordneten Endschalter «7 und
88 zur Steuerung der Magnetventile 64, 65 des Entnahmemittels 70.
Das dem Filtertau 5 zugeordnete Stellglied umfaßt außer der beschriebenen Streckvorrichtung 9 eine
Steueranordnung in Form des Stelltriebes 91. Der Stelltrieb 91 besteht gemäß F i g. 1 aus dem bereits
erwähnten Elektromotor 22, der Antriebswelle 23, ω
einem bekannten, elektrischen Vergleichsglied 92, einem in die Steuertransmission zwischen Vergleichsglied 92 und Elektromotor 22 eingefügten Verstärker 90
mit eingebauten, bekannten Umpolmitteln, z. B. gepolten
Relais, sowie einem auf der Antriebswelle 23 "
angeordneten Istwertgeber, einer Kodierscheibe 93.
Das dem Weichmacher 26 zugeordnete Stellglied schließt außer der besprochenen Besprühvorrichtung 24
eine Steueranordnung ein, welche von einem Gleichstrommotor 30 und einem Steuergerät 34 gebildet wird.
Das Steuergerät 34 basiert hinsichtlich seines Aufbaus auf dem Prinzip der Semiduktorsteuerung: sein
bekannter, prinzipieller Aufbau ergibt sich aus Fig. 4. Es besteht im wesentlichen aus einem Tachodynamo
34a, einem Gleichrichter 34b, einem Halbleiterstellglied 34c, einem Impulssteuergerät 34d sowie einem Verstärker
34e.
Die Regel- und Steuereinheit 89 ist über eine elektrische Leitung 94 mit dem Vergleichsglied 92 des
Stelltricbes 91. über Leitung 95 sowohl mit der Magnetkupplung 33, und zwar direkt, als auch indirekt,
nämlich über ein Schütz 96. mit dem Steuergerät 34. über Leitung 97 ebenfalls mit dem Steuergerät 34, über
ein zwei Leitungen 98a. 9Sb aufweisendes Kabel 98 mit dem Hauptantriebsmotor 16. über das drei Leitungen
umfassende Kabel 99 mit einem Schaltpult 101, das einen Taster 102 zum Langsamfahren der Filterherstellmaschine,
einen Taster 103 zum Schnellfahren der Maschine, einen Taster 104 zum Stillsetzen sowie einen
Taster 105 zum Entnehmen von Proben aufweist, verbunden (F ig. 1,2).
Gemäß Fig. I ist die Regel- und Steuereinheit 89
ferner mittels elektrischer Leitungen 106,107,108 an die
Wiegeeinrichtung 73 und mittels Leitungen 109, 111 an die Stellmagnete der Magnetventile 64 und 65 des
Entnahmemittels 70 angeschlossen.
Der Aufbau der Regel- und Steuereinheit 89 ist in bezug auf ihre einzelnen Bauelemente und hinsichtlich
der Steuer- und regeltechnischen Verbindungen derselben aus dem Prinzipschaltbild der Fig. 2 und 3
ersichtlich. Der zur Regelanordnung gehörige Teil der Regel- und Steuereinheit 89 besteht, aufgegliedert nach
einzelnen Steuerzweigen, ausfolgenden Elementen. Der
Steuerzweig der Magnetkupplung 33 und des dem Steuergerät 34 zugeordneten Schützes % weist einen
Verstärker 112, einen Speicher 113 sowie zwei ODER-Glieder 114, 115 auf; der eine Steuerzweig des
Stellmotors 81 umfaßt Schütz 116, Verstärker 117, Speicher 118, Schaltuhr 119 als Zeitgeber bzw. Auslöser
für die Regelvorgänge sowie den Endschalter 87, sein anderer Steuerzweig Schütz 121, Verstärker 122,
Speicher 123 und Endschalter 88; der Steuerzweig des Magnetventils 64 schließt ein Verstärker 124, ODER-Glied
125, Speicher 126, ODER-Glieder 127, 128 sowie Verzögerungsglied 129. außerdem Speicher 131, Zähler
132 sowie Taster 105; der Steuerzweig des Magnetventils 65 enthält Verstärker 133, Zähler 134, Speicher 135
und Verzögerungsglied 136; den Zählern 132 und 135, die T21I des Entnahmemittels sind, ist ein Taktgeber 137
zugeordnet, der sie auf den Maschinentakt synchronisiert. Von den beiden von der Wiegeeinrichtung 73
ausgehenden Steuerzweigen schließt gemäß F i g. 2 der eine einen Differenzbildner 138, eine Vergleichsstelle
139 s»wie einen Sollwertgeber 141, der andere eine
Verglleichsstelle 142 und einen Sollwertgeber 143 ein.
Der zur Steuerung für das Anfahren, Schneüfahren und Stillsetzen der Filterherstellmaschine gehörige Teil
der Steuer- und Regeleinheit 89 umfaßt außer bereits erwähnten Steuerzweigen und Elementen der Regelanordnung
die beiden Steuerzweige des Hauptantriebsmotors 16, von denen der eine Schütz 144, Verstärker
145, Speicher 146, ODER-Glied 147 und die Taster 102,
104, der andere Steueranzweig Schütz 148, Verstärker
149, Verzögerungsglied 151, Speicher 152, ODER-Glied
153, Verzögerungsglied 154 sowie Taster 103 einschließt
Arbeitsweise der Regelanordnung nach den Pig. I
bis4:
Angenommen sei, daß die Filterherstellmaschine normal in Betrieb ist, also im Schnellgang fährt, und die
Besprühvorrichtung 24 und Streckvorrichtung 9 arbeiten; in diesem Zustand befindet sich der Schlitten 78 in
der in F i g. 2 dargestellten Position.
Der die Regelung der Hauptkomponente Filtertau und der Zusatzkomponente Weichmacher auslösende
Zeitgeber, die Schaltuhr 1J9, gibt in Abständen von bestimmter Dauer, z. B. jede halbe Stunde, ein Signal an
den Speicher 118 ab. Jedes dieser Signale setzt den Speicher 118, so daß unter Vermittlung von Verstärker
117 und Schütz 116 der Stellmotor 8J eingeschaltet wird,
der den Schlitten 78 auf dem Träger 79 in Richtung des Pfeiles 155 bewegt und damit den Wiegebehälter 76 der
Waage 74 in Position unter die Blasdüse 62 bringt. Bei Erreichen dieser Position betätigt das Schaltlineal 85
den Endschalter 87, der den Speicher SlS löscht,
wodurch der Stellmotor 81 ausgeschaltet und somit Schlitten 78 stillgesetzt wird, und den Speicher 131 setzt,
wodurch über ODER-Glied 125 und Verstärker 124 Magnetventil 64 im Sinne öffnen betätigt und Blasdüse
62 mit Druckluft beaufschlagt wird, welche die an ihr von der Ablegertrommel 59 vorbeibewegten, aus mit
Weichmacher 26 behandeltem Filtertau 5 gefertigten Filterstäbe 60 aus den Saugmulden 61 in den
Wiegebehälter 76 bläst; die jeweilige Blasdauer der Blasdüse 62 und damit die Anzahl der dem Wiegebehälter
76 zugeführten, zu wiegenden Filterstäbe 60 wird von dem in Abhängigkeit vom Taktgeber 46 im
Maschinentakt angetriebenen Zähler 132 bestimmt, der gleichzeitig mit der Blasdüse 62 von dem Endschalter 87
unter Vermittlung des Speichers 131 zur Wirkung gebracht wurde. Sobald der entsprechend der jeweils zu
wiegenden Zahl Filterstäbe 60 eingestellte Zähler 132 seinen Sollwert erreicht bzw. die vorgegebene Anzahl
Filterstäbe abgezählt hat, löscht er erstens den Speicher 131, wodurch Magnetventil 64 umgeschaltet und
Blasdüse 62 wirkungslos wird und das vom Speicher 131 an ihn gegebene Signal gelöscht wird, so daß er sich
selbsttätig auf Null (Ausgangsstellung) zurückstellt; zweitens setzt der Zähler 132 im selben Zeitpunkt, in
dem er den Speicher 131 löscht, den Speicher 123, wodurch über Verstärker 122 und Schütz 121 der
Stellmotor 81 jetzt in entgegengesetztem Drehsinn eingeschaltet und über Spindel 82 und Spindelmutter 83
der Schlitten 79 in Richtung des Pfeiles 156 bewegt wird. Während der geschilderten Vorgänge werden die von
der Maschine hergestellten anderen, d.h. von dem Entnahmemittel 70 nicht zum Wiegen entnommenen,
Filterstäbe 60 von der Ablegertrommel 59 dem nicht dargestellten Abförderer zugeführt.
Sowie der in Pfeilrichtung 156 sich bewegende Schlitten 78 in der in F i g. 2 veranschaulichten Stellung
anlangt betätigt das Schaltlineal 86 den Endschalter 88; dieser löscht erstens Speicher 123, so daß über
Verstärker 122 und Schütz 121 Stellmotor 81 ausgeschaltet und Schlitten 78 stillgesetzt wird, und löscht
gleichzeitig zweitens über ODER-Glied 115 Speicher 113, wodurch das über Verstärker 112 an die
Magnetkupplung 33 und das Schütz 96 gegebene Signal erlischt, so daß die Magnetkupplung 33 die Bürstentrommel
28 von ihrem Antrieb abkuppelt und das Schütz 96 den Gleichstrommotor 30 sowie das ihm
zugeordnete Steuergerät 34 ausschaltet; cöe Besprühvorrichtung
24 ist somit wirkungslos. Gleichzeitig setzt der Endschalter 88 über ODER-Glied 127 den Speicher
126 und mit der durch das Verzögerungsglied 136 bestimmten Verzögerung den Speicher 135. Der
Speicher 126 betätigt unter Vermittlung von ODER-Glied 125 sowie Verstärker 124 den Stellmagneten des
-> Magnetventils 64, welches öffnet, so daß die Blasdüse 62
mit Blasluft beaufschlagt wird und nun solange sämtliche von der Ablegetrommel 59 an ihr vorbeibewegten
Filterstäbc 60 aus deren Saugmulden 61 in den Sammelbehälter 84 bläst, bis Speicher 126 wieder
ίο gelöscht wird.
Der durch die Wirkung des Verzögerungsgliedes 136 verzögert gesetzte Speicher 135 betätigt erstens über
den Verstärker 133 das Magnetventil 65 und zweitens den Zähler 134. Das Magnetventil 65 öffnet, so daß die
ι -, Blasdüse 63 wirksam wird und die von der Ablegertrommel 59 herangeförderten Filterstäbe 60 in den
Wiegebehälter 77 der Waage 75 bläst, und zwar so lange, bis der von dem Speicher 135 gleichzeitig mit dem
Magnetventil 64 betätigte, in seiner Arbeitsweise, irr>
Aufbau und in der Einstellung dem Zähler 132 völlig entsprechende Zähler 134 die an ihm eingestellte
Anzahl Filterstäbe gezählt bzw. seinen Sollwert erreicht hat und den Speicher 135 löscht, wodurch das
Magnetventil 65 über Verstärker 133 umgeschaltet und Blasdüse 63 wirkungslos wird. Gleichzeitig mit dem
Löschen des Speichers 135 setzt der Zähler 134 über ODER-Glied 114 den Speicher 113 und löscht über
Verzögerungsglied 129 und ODER-Glied 128 den Speicher 126. Der Speicher 113 betätigt über Verstärker
jo 112 die Kupplung 33 und das Schütz 96; erstere kuppelt
die Bürstentrommel 28 wieder an ihren Antrieb und letzteres schaltet Gleichstrommotor 30 sowie Steuergerät
34 ein. Die Besprühvorrichtung 24 ist damit wieder in Aktion. Das mit Verzögerung erfolgende Löschen des
J5 Speichers 126 hat das Umschalten des Magnetventils 64
zur Folge, dieses sperrt die Rohrleitung 66 zur Blasdüse 62 und letztere wird wirkungslos. Die erwähnte, von
dem Verzögerungsglied 136 bewirkte Verzögerung ist hierbei so gewählt, daß die Blasdüse 62 erst dann
abgeschaltet wird, wenn aus ordnungsgemäß besprühtem Filtertau 5 gefertigte Filterstäbe 60 bei ihr
angelangt sind und der letzte aus unbesprühtem Filtertau 5 hergestellte Filterstab 60 von ihr in den
Sammelbehälter 84 geblasen wurde.
Gleichzeitig mit den vom Zähler 134 ausgesandten Signalen für die vorerwähnten Vorgänge sendet dieser
über Leitung 108 ein Signal an die beiden Waagen 74,75 der Wiegeeinrichtung 73. In diesem Zeitpunkt liegen
aufgrund der von der Regelanordnung durchgeführten Operationen in dem Wiegebehälter 76 eine bestimmte
Anzahl Filterstäbe 60 aus mit Weichmacher 26 besprühtem Filtertau 5 und in dem Wiegebehälter 77 die
gleiche Anzahl Filterstäbe 60 aus nicht mit Weichmacher 26 besprühtem Filtertau 5. Veranlaßt durch das
besagte, vom Zähler 134 ausgesandte Signal geben die beiden Waagen 74, 75 die von ihnen gemessenen
Gewichte der in ihren Wiegebehältern 76, 77 befindlichen Filterstabgruppen in Form von diesen Gewichten
proportionalen Spannungen ab, welche Istwerte der ermittelten Filterstabgruppengewichte darstellen. Diese
Istwerte werden dem Differenzenbildner 138 zugeführt, welcher einen Differenzwert daraus bildet, der an der
Vergleichsstelle 139 mit dem entsprechend dem Sollgewicht der Filterstabgruppen eingestellten SoIl-
Γ) wert des Sollwertgebers 141 verglichen wird, und der
hierbei sich ergebende Vergleichswert bildet den neuen Sollwert für das Steuergerät 34, der letzterem über
Leitung 97 übermittelt wird, und dieser neue Sollwert ist
Il
für da<> Steuergerät 34 nun so lange Sollwert und
bestimmt die pro Mengeneinhek Filtertau 5 auf dieses aufgebrachte Weichmachermenge, bis die Schaltuhr 119
einen neuen Regelvorgang auslöst und durch die hierbei erfolgende Wägung neuer Filterstabgruppen ein neuer
Sollwert für das Steuergerät 34 gebildet uiid ihm
eingegeben wird. Entsprechend der jeweils ermittelten Differenz aus den Gewichten der beiden Filterstabgruppen
aus besprühtem und nicht besprühtem Filtertau 5, die in besagtem neuen Sollwert zum Ausdruck kommt
und ein Maß der auf das Filtertau 5 effektiv aufgebrachten Weichmachermenge darstelit, wird dann
durch das Steuergerät 34 im Zusammenwirken mit dem Gleichstrommotor 30, welcher nach Maßgabe des
ersteren die Entnahmetrommel 27 der Besprühvorrichtung 24 schneller oder langsamer antreibt, die pro
Mengeneinheit Filtertau auf dieses aufgebrachte Weichmachermenge einerseits entsprechend erhöht, wenn der
im D:fferenzenbildner 138 gebildete Differenzwert beim Vergleich mit dem Sollwert zu klein war, und
andererseits entsprechend vermindert, wenn dieser Differenzwer. gegenüber dem Sollwert zu groß war.
Der von der Waage 75 der Wiegeeinrichtung 73 jeweils abgegebene Istwert, der ein Maß für das
Istgewicht einer Filterstabgruppe aus nicht mit Weichmacher besprühtem Filtertau 5 darstellt, wird nicht nur
— wie erläutert — dem Differenzenbildner 138 zugeleitet, sondern auch der Vergleichsstelle 142, wo er
mit dem Sollwert des Sollwertgebers 143, der dem gewünschten Sollgewicht einer Filterstabgruppe aus
nidü mit Weichmacher besprühtem Filtertau 5 entspricht,
verglichen wird; der sich hierbei ergebende Vergleichswert bildet den neuen Sollwert für den
Stelltrieb 91, welcher über Leitung 94 dessen Vergleichsglied 92 eingegeben wird. In Abhängigkeit von
diesem neuen Sollwert und dem von der Kodierscheibe 93 in das Vergleichsglied 92 eingegebenen Istwert gibt
das Vergleichsglied 92 ein Signal an den Verstärker 90 ab, welches positiv oder negativ ist, je nachdem, ob der
Istwert den Sollwert oder der Sollwert den Istwert überwiegt, und der Verstärker 90 veranlaßt unter
Vermittlung der ihm zugeordneten Umpolmittel den Elektromotor 22 mit der einen oder anderen Drehrichtung
zu laufen, wobei die eine Drehrichtung das Vergrößern des Übersetzungsverhältnisses des Getriebes
21 zwecks Erhöhung des Streckungsgrades des Filtertaus (bei zu großem von der Waage 75 ermittelten
Filterstabgruppengewicht) und die andere Drehrichtung eine Verkleinerung des besagten Übersetzungsverhältnisses
zwecks Verminderung des Streckungsgrades des Filtertaus (bei zu kleinem von der Waage 75
gemessenen Filterstabgruppengewicht) bedeutet Der Elektromotor 22 ist dann jeweils solange im übersetzungsverhältnisverändernden
Sinn in Aktion, bis der von der Kodierscheibe 93 dem Vergleichsglied 92 zugeführte Istwert mit dem von der Vergleichsstelle 142
kommenden Sollwert übereinstimmt Ist Übereinstimmung erreicht, so erscheint am Ausgang des Vergleichsgliedes 92 kein Signal mehr und der Elektromotor 22
wird ausgeschaltet Auf diese Weise wird somit bei jedem Regelvorgang der Streckungsgrad des Filtertaus
5 und damit die Dichte und das Gewicht pro Längeneinheit des neu zu bildenden Filtertranges in
Abhängigkeit von dem durch die Waage 75 ermittelten Istgewicht einer Filterstabgruppe aus nicht besprühtem
Filtertau 5 variiert. Da dies, wie erläutert, auch mit der
Zusatzkomponente Weichmacher geschieht, wird ein sehr gleichmäßiges Endprodukt in Form homogener,
über ihre ganze Länge gleiche Härte bzw. Festigkeit aufweisender Filterstäbe 60 erzielt.
Die mit der im vorangehenden besprochenen Regelanordnung kombinierte Steuerung, deren Aufgabe
es ist, das beim Stillsetzen der Maschine notwendige Auswerfen des mit dem Weichmacher behandelten
Filtertau- bzw. Strangabschnittes zu automatisieren und von der Besprühvorrichtung den Weichmacher nur
dann auf das Filtertau aufsprühen zu lassen, wenn die Maschine ihren normalen Betriebszustand erreicht hat
bzw. im Schnellgang fährt, arbeitet wie folgt:
Wenn der Taster 102 von der Bedienungsperson der Filterherstellmaschine gedruckt, die Maschine also im Sinne »Langsamfahren« betätigt wird, dann wird durch ύ'.η Taster 102 der Speicher 146 gesetzt und unter Vermittlung von Verstärker 145 und Schütz 144 wird der Hauptantriebsmotor 16 eingeschaltet, der du: Maschine im Langsamgang antreibt. Obwohl die Maschine angetrieben wird, ist die Besprühvorrichtung 24 unwirksam, weil in diesem Zustand durch die Magnetkupplung 33 die Bürstentrommel 28 von ihren Antrieb abgekuppelt ist und außerdem das dem Gleichstrommotor 30 zum Antrieb der Entnahmetrommel 27 zugeordnete Steuergerät 34 unwirksam ist (Speicher 113 ist nicht gesetzt).
Wenn der Taster 102 von der Bedienungsperson der Filterherstellmaschine gedruckt, die Maschine also im Sinne »Langsamfahren« betätigt wird, dann wird durch ύ'.η Taster 102 der Speicher 146 gesetzt und unter Vermittlung von Verstärker 145 und Schütz 144 wird der Hauptantriebsmotor 16 eingeschaltet, der du: Maschine im Langsamgang antreibt. Obwohl die Maschine angetrieben wird, ist die Besprühvorrichtung 24 unwirksam, weil in diesem Zustand durch die Magnetkupplung 33 die Bürstentrommel 28 von ihren Antrieb abgekuppelt ist und außerdem das dem Gleichstrommotor 30 zum Antrieb der Entnahmetrommel 27 zugeordnete Steuergerät 34 unwirksam ist (Speicher 113 ist nicht gesetzt).
Gleichzeitig mit dem Speicher 146 wird von dem Taster 102 über ODER-Glied 127 der Speicher 126
gesetzt, wodurch über ODER-Glied 125 und Verstärker 124 das Magnetventil 64 des Entnahmemittels 70
betätigt wird, welches öffnet; Über Rohrleitung 66 wird Blasdüse 62 mit Druckluft beaufschlagt; Blasdüse 62
bläst nun — solange der Betriebszustand »Langsamfahren« andauert — die von der Ablegertrommel 59 an ihr
vorbeibewegten Filterstäbe 60 in den Sammelbehälter 84.
Beim Langsamfahren der Maschine wird also das Filtertau 5 nicht mit Weichmacher 26 besprüht, und
sämtliche von der Maschine hergestellten Filterstäbe werden — weil aus nicht ordnungsgemäß behandeltem
Filtertau erzeugt — ausgewc-fen.
Wird die Maschine durch Drücken des Tasters 103 auf »Schnellfahren« geschaltet, so löscht der Taster 103
über ODER-Glied 147 den Speicher 146 und setzt sowohl den Speicher 152 als auch über ODER-G! cd 114
den Speicher 113. Das Löschen des Speichers 146 bewirkt, daß der über ihn führende Langsamfahren-Steuerzweig
unwirksam wird (Schütz 144 fällt ab). Da aber gleichzeitig der Speicher 152 gesetzt wurde, wird
der Hauptmotor 16 nicht ausgeschaltet, sondern über Verstärker 149 und Schütz 148 auf die dem Schnellgang
der Maschine entsprechende, höhere Drehzahl umgeschaltet. Der außerdem gesetzte Speicher 113 betätigt
über Verstärker 112 einerseits die Magnetkupplung 33 und andererseits das Schütz 96. Das Schütz 96 setzt das
Steuergerät 34 in Betrieb und letzteres steuert den Gleichstrommotor 30, welcher die Entnahmetrommel
27 mit der vom Steuergerät 34 bestimmten Drehzahl antreibt Die Magnetkupplung 33 kuppelt die Bürstentrommel
28 an ihrem Antrieb und diese besprüht das Filtertau 5 mit dem von der Entnahmetrommel 27
abgenommenen Weichmacher 26. In Abhängigkeit von dem gesetzten Speicher 152 wird mit einer durch das
entsprechend eingestellte Verzögerungsglied 151 vorgegebenen Verzögerung über ODER-Glied 128 der
Speicher 126 gelöscht, wodurch das Magnetventil 64 wieder umgeschaltet und die Rohrleitung 66 abgesperrt
wird, so daß die Blasdüse 62 wirkungslos wird.
Beim Schnellfahren der Maschine wird somit das
Filtertau 5 mit Weichmacher besprüht, weil die Besprühvorrichtung 24 aktiv ist; zu Beginn des
Schnellfahrens ist die Blasdüse 62 stet;, eine Zeitlang
noch in Aktion und werden Filterstäbe ausgeworfen, um mit Sicherheit alle aus nicht ordnungsgemäß besprühtem Filtertau hergestellten Filterstäbe auszuwerfen,
bevor sie von der Ablegertrommel 59 an den nachgeschalteten Abförderer übergeben werden können.
Wenn der Taster 104 zum Stillsetzen betätigt wird,
während die Maschine im Langsamgang fährt, so wird von dem Taster 104 über ODER-Glied 147 der Speicher
146 gelöscht: das Schütz 144 fällt ab und schaltet den Hauptantriebsmotor 16 aus.
Befindet sich dagegen die Maschine im Schnellgang und wird der Taster 104 zum Stillsetzen der ersteren
gedrückt dann löscht der Taster 104 sofort über ODER-Glied 115 den Speicher 113 und setzt über
ODER-Glied 127 sofort den Speicher 126; ferner löscht der Taster 104 mit Verzögerung durch das entsprechend
eingestellte Verzögerungsglied 154 über das ODER-Glied 153 den Speicher 152. Durch das Löschen des
Speichern 113 kuppelt die Magnetkupplung 33 die Bürstentrommel 28 von ihrem Antrieb ab und fällt das
Schutz % ab. so daß das hierdurch wirkungslos werdende Steuergerät 34 den Gleichstrommotor 30
ausschaltet und dieser die Entnahmetrommel 27 nicht mehr antreibt: die Besprühvorrichtung 24 ist damit
außer Betrieb. Der gesetzte Speicher 126 betätigt über ODER-Glied 125 und Verstärker 124 das Magnetventil
64 im öffnensinne, wodurch die Blasdüse 62 in Aktion
gebracht wird, welche sämtliche auf der Ablegertrommel 59 ankommenden Filterstäbe 60 in den Sammelbehälter 84 bläst. Das gleichzeitig ausgelöste, durch das
Verzögerungsglied 154 jedoch verzögerte Löschen des Speichers 152 hat zur Folge, daß das Schütz 148 erst
nach einer bestimmten Zeit abfällt und den Hauptantriebsmotor 16 ausschaltet Dadurch wird gewährleistet
daß sämtliche aus mit Weichmacher besprühtem Filtertau noch gefertigten Filterstäbe 60 aus der
Maschine entfernt bzw. von der Blasdüse 62 ausgeworfen werden.
Beim Stillsetzen der Maschine aus dem Langsamgang
heraus wird also nur der Hauptmotor 16. und zwar sofort abgeschaltet Beim Stillsetzen der Maschine aus
dem Schnellgang heraus wird sofort die Besprühvorrichtung 24 ausgeschaltet und die Blasdüse 62 in Aktion
gebracht der Hauptantriebsmotor 16 dagegen erst nach einer vorgegebenen Zeit ausgeschaltet um das Auswerfen sämtlicher noch in der Maschine befindlichen, aus
besprühtem Filtertau erzeugten Filterstäbe 60 zu ermöglichen.
Sollen für irgendwelche Zwecke, beispielsweise für
das Überprüfen des Aussehens der Filterstäbe von Seiten der Bedienungsperson. Filterstäbe 60 aus der
laufenden Produktion entnommen werden, so wird der Taster 105 am Schaltpult 101 gedrückt und dadurch
manuell über ODER-Glied 125 und Verstärker 124 das Magnetventil 64 im öffnensinne betätigt so daß die
Blasdüse 62 mit Druckluft beaufschlagt wird und Filterstäbe 60 als Proben von der Ablegertrommel 59
bläst, und zwar solange, wie der Taster 105 gedrückt wird.
In dem vorangehend erläuterten Ausführungsbeispiel
wurden beide Komponenten — Filtertau und Weichmacher — geregelt. Wenn es gewünscht wird, nur die
Zusatzkomponente, den Weichmacher, zu regeln, dann bleibt die in den Fi g. 1 bis 4 dargestellte Filterherstellmaschine im wesentlichen dieselbe, es entfallen lediglich
einige Baueinheiten, nämlich der Stelltrieb 91 für die Änderung des Streckungsgrades des Filtertaus 5 sowie
die Vergleichsstelle 142, der Sollwertgeber 143 und die
Leitung 94;das Getriebe 21 braucht in diesem Fall keine
verstellbare Obersetzung zu haben. Die Arbeitsweise einer so abgewandelten Maschine und die dieser
angepaßte erfindungsgemäße Regelanordnung bleiben im Prinzip die gleiche wie im Zusammenhang rmt der
Soll nur die Hauptkomponente, da» Filtertau, geregelt
werden, so bleibt auch in dt sem Fall der grundsätzliche Aufbau der erfindungsgemäßen Filterherstellmaschine,
wie er aus Fig. 1 ersichtlich ist derselbe. Da die
Zusatzkomponente, der Weichmacher, nicht geregelt wird, d h. im Betrieb der Maschine wird das Filtertau
gleichmäßig mit Weichmacher besprüht entfällt die Steuerung für die Besprühvorrichtung 24 und entfallen
die zu dieser Steuerung gehörenden Elemente der
erfindungsgemäßen Regelanordnung, ferner kommt die
Waage 74 zum Wiegen der aus mit Weichmacher besprühtem Filtertau erzeugten Filterstäbe in Fortfall:
die Waage 75 braucht außerdem nicht mehr ortsveränderlich zu sein.
F i g. 5 veranschaulicht ein den F i g. 2 und 3 entsprechendes Prinzipschaltbild einer so abgewandelten Regelanordnung zum Regeln nur der Hauptkomponenie Filtertau; in der Darstellung sind für mit
Bauelementen der Ausführungsform nach den F i g. 2
und 3 identisch^ Bauelemente um 200 vermehrte
Bezugszahlen benutzt
An der Filterstäbe 260 transportierenden Ablegertrommel 159 ist als Entnahmemittel eine Blasdüse 262
mit Rohrleitung 266 zum Zuleiten der Druckluft
angeordnet. Zur Steuerung der Druckluft dient ein
Magnetventil 264. welches zwischen Rohrleitung 266 und eine an ein nicht veranschaulichtes Gebläse
angeschlossene Rohrleitung 268 eingefügt ist Der Stellmagnet des Magnetventils 264 ist mit dem Ausgang
eines Verstärkers 324 verbunden, dessen Eingang am Ausgang eines Speichers 326 liegt, mit welchem auch ein
Zähler 332 verbunden ist Der eine Eingang des Speichers 326 ist mit einer Schaltuhr 319 und sein
anderer Eingang mit dem Zähler 332 verbunden. Der
Zähler 332 ist außerdem an einen Taktgeber 337 und an
eine Waage 274 angeschlossen. Die Waage 274 mit Wiegebehälter 276 ist der Blasdüse 262 gegenüberliegend an der Ablegetrommel 259 placiert und ist mit
einer Vergleichsstelle 342 verbunden, die ihrerseits an
so einen Sollwertgeber 343 und über Leitung 294 an das Vergleichsglied eines nicht veranschaulichten, dem
Stelltrieb 91 der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 4 entsprechenden Stell'riebes zum Verändern des Strekkungsgrades des Filtertaus angeschlossen ist.
Der in bestimmten Zeitabständen von der Schaltuhr
319 gesetzte Speicher 326 betätigt über Verstärker 324 das Magnetventil 264 im Sinne öffnen und die hierdurch
beaufschlagte Blasdüse 262 bläst die von der Ablegertrommel 259 an ihr vorbeibewegten Filterstäbe 260 in
den Wiegebehälter 276 der Waage 274, und zwar solange, bis der Zähler 332 die an ihm eingestellte, zu
wiegende Anzahl Filterstäbe abgezählt hat, Sobald der Zähler 332 diese Anzahl abgezählt hat, löscht er den
Speicher 326, wodurch das Magnetventil 264 umge
schaltet und die Blasdüse 262 außer Wirkung gebracht
wird, und gibt gleichzeitig ein Signal an die Waage 274. Die Waage 274 hat inzwischen die in ihren Wiegebehälter 276 geblasene Filterstaugruppe gewogen und gibt
das ermittelte Gewicht umgesetzt als Signal in Form einer Spannung in die Vergleichsstelle 342 ein. Diese
den Wiege-Istwert verkörpernde Spannung wird in der Vergleichsstelle 342 mit dem Sollwert des Sollwertgebers
343 verglichen und der hieraus resultierende Vergleichswert als neuer Sollwert über Leitung 294 dem
nicht veranschaulichten Vergleichsglied eines Stelltriebes
eingegeben, welcher entsprechend diesem Sollwert die Streckvorrichtung im Sinne einer Erhöhung oder
Verminderung des Streckungsgrades des Filtertaus beeinflußt
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verfahren zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie wie
Filterstp.be oder dergleichen aus der laufenden Produktion für die Prüfung einer Komponente der
aus mehreren Komponenten, und zwar aus einer Hauptkomponente und mindestens einer Zusatzkomponente
zum Behandeln der Hauptkomponente, hergestellten Artikel, wobei die Komponenten ι ο
zusammengeführt und zu einem Strang geformt werden, von dem Stäbe vorgegebener Länge
abgeschnitten und entlang einer Förderbahn zur Weiterverarbeitung abgefördert werden, dadurch
gekennzeichnet, daß für eine Proben- is entnahme ein erstes Signal zum Unterbrechen der
Zufuhr der Zusatzkomponente zur Hauptkomponente abgegeben wird, woraufhin Filterstäbe an
einer ersten Stelle von ihrer Förderbahn abgelenkt und somit der Weiterverarbeitung entzogen werden,
daß verzögert zum ersten Signal ein zweites Signal abgegeben wird zum Ablenken von nicht mit der
Zusatzkomponente versehenen Filterstäben von der Förderbahn an einer zweiten Stelle, woraufhin eine
Gruppe von nicht mit der Zusatzkomponente versehenen Filterstäben an der zweiten Stelle als
Probe entnommen wird, und daß anschließend ein drittes Signal zum Wiederbeginn der Zufuhr der
Zusatzkomponente zur Hauptkomponente und verzögert zum dritten Signal ein viertes Signal zum
Beenden des Ablenkens der Filterstäbe von der Förderbahn an der ersten Stelle abgegeben werden.
Z Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. da3 die zweite Stelle, an der nicht mit der
Zusatzkomponente versehene Filterstäbe von der Förderbahn abgelenkt werden, stromaufwärts der
ersten Stelle, an der Filterstäbe der Weiterverarbeitung entzogen werden, liegt.
3. Verfahren nach Anspruch I und/oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe definierter Zahl
nicht mit der Zusatzkomponente versehener Filterstäbe an der zweiten Stelle von der Förderbahn
angelenkt werden, wozu ein in Abhängigkeit vom Maschinentakt zum zweiten Signal verzögertes
fünftes Signal zum Beenden des Ablenkens der Filterstäbe an der zweiten Stelle abgegeben wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß nach Abgabe des ersten Signals die weiteren Signale selbsttätig abgegeben werden. *>
<>
5. Anordnung an einer Maschine zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden
Industrie wie Filterstäbe oder dergleichen aus der laufenden Produktion für die Prüfung einer
Komponente der auf dieser Maschine aus mehreren 5i Komponenten, und zwar aus einer Hauptkomponen-Iu
und mindestens einer Zusatzkomponente zum Behandeln der Hauptkomponente. hergestellten
Artikel, mit Mitteln zum Zuführen der Hauptkomponente sowie Mitteln zum Zuführen der Zusatzkom- *o
ponente. die eine Auftragvorrichtung zum Aufbringen der Zusatzkomponente auf die Hauptkomponente
einschließen, einer Vorrichtung zum Formen der mit der Zusatzkomponente versehenen Hauptkomponente
zu einem Strang, Schneidmitteln zum Zerschneiden des Stranges in Stäbe vorgegebener
Länge und einem die Stäbe abführenden Förderer, insbesondere zum Ausüben des Verfahrens nach
einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Probenentnahme
ein erster Signalgeber (88) vorgesehen ist der mit einem Stellglied (33) zum Deaktivieren
der Auftragvorrichtung (24) für die Zusatzkomponente (26) und mit einem Stellglied (64) zum
Aktivieren eines ersten Entnahmemittels (62) verbunden
ist, daß ein zweiter Signalgeber (136), der verzögert zur Signalabgabe des ersten Signalgebers
(88) ein Signal abgebend ausgebildet ist, mΛ einem
Stellglied (65) zum Aktivieren eines zweiten Entnahmemittels (63) verbunden ist, wobei die
Verzögerung der Signalabgabe derart bemessen ist, daß das Entnahmemittel (63) nicht mit der
Zusatzkomponente (26) versehene Artikel als Probe aus der Produktion entnimmt, daß ein dritter
Signalgeber (134), der verzögert zur Signalabgabe des zweiten Signalgebers (136) ein Signal abgebend
ausgebildet ist, mit einem Stellglied (33) zum Aktivieren der Auftragvorrichtung (24) für die
Zusatzkomponente (26) verbunden ist, und daß das Stellglied (64) des ersten Entnahmemittels (62) zum
Desaktivieren mit einem vierten Signalgeber (129) verbunden ist, der verzögert zur Signalabgabe des
dritten Signalgebers (134) ein Signal abgebend ausgebildet ist
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß 2um Desaktivieren des zweiten
Entnahmemittels (63) ein Signalgeber vorgesehen ist, der als im Maschinentakt angetriebener Zähler
(134) ausgebildet und vom zweiten Signalgeber (136) aktivierbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet daß das zweite Entnahmemittel
(63) stromaufwärts des ersten Entnahmemittels (62) angeordnet ist
8. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet
daß die Entnahmemittel an dem die Artikel abführenden Förderer (59) angeordnet und als
pneumatisches Mittel (62, 63) zum Entfernen der Artikel von dem Förderer (59) ausgebildet sind.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß als Förderer eine Ablegertrommel (59) dient und als pneumatisches Mittel gesteuerte, die
Artikel aus Aufnahmen (61) der Ablegertrommel (59) blasende Düsen (62,63) vorgesehen sind.
10. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 5 und 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Signalgeber (88) über eine Steueranordnung mit den übrigen Signalgebern
(136, 134. 129) verbunden ist, die als Verzögerungsgiieuer
ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702066056 DE2066056C2 (de) | 1970-04-11 | 1970-04-11 | Verfahren und Anordnung zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie aus der laufenden Produktion |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702066056 DE2066056C2 (de) | 1970-04-11 | 1970-04-11 | Verfahren und Anordnung zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie aus der laufenden Produktion |
| DE2017360A DE2017360C3 (de) | 1970-04-11 | 1970-04-11 | Verfahren und Maschine zum Herstellen von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2066056C2 true DE2066056C2 (de) | 1983-09-08 |
Family
ID=25758959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702066056 Expired DE2066056C2 (de) | 1970-04-11 | 1970-04-11 | Verfahren und Anordnung zur Probenentnahme von stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie aus der laufenden Produktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2066056C2 (de) |
-
1970
- 1970-04-11 DE DE19702066056 patent/DE2066056C2/de not_active Expired
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