DE206704C - - Google Patents
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- DE206704C DE206704C DENDAT206704D DE206704DA DE206704C DE 206704 C DE206704 C DE 206704C DE NDAT206704 D DENDAT206704 D DE NDAT206704D DE 206704D A DE206704D A DE 206704DA DE 206704 C DE206704 C DE 206704C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
- F42B19/12—Propulsion specially adapted for torpedoes
- F42B19/14—Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors
- F42B19/20—Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors characterised by the composition of propulsive gas; Manufacture or heating thereof in torpedoes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- M 206704 KLASSE 46^. GRUPPE
- THEODOR SCHTCHERBAKOFF in MOSKAU.
Es sind Verfahren zur Erzeugung eines Gasdampfgemisches bekannt geworden, bei
denen die Mischung des Wasserdampfes nicht nur mit dem zugleich mit Druckluft in einen
Gasdampfkessel eingeführten Brennstoff während der Verbrennung des Brennstoffluftgemisches,
sondern auch mit dem zur Kraftmaschine strömenden Gasdampfgemisch erfolgt. Die Erzeugung des in den Verbrennungsraum
einzuführenden Wasserdampfes erfolgte hierbei durch Mischung von Wasser mit der erhitzten' bzw. zu erhitzenden Luft.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung eines zur Erzeugung eines derartigen
Gasdampfgemisches dienenden Kessels und zeichnet sich dadurch aus, daß der den Verbrennungsraum
in bekannter Weise umgebende Dampfkessel mit einem Dampfsammler in Verbindung steht, welcher die den Verbrennungs-
- 20 raum mit der Kraftmaschine verbindende Leitung als Heizmantel umgibt. Diese Anordnung
ermöglicht, die Temperatur der Verbrennungsgase in dem Gasdampfkessel nicht nur zur Erzeugung des dem fertigen Gasdampfgemisch
in der Leitung zuzumischenden Wasserdampfes zu verwenden, sondern auch zur Bildung des Wasserdampfes, der in den
Verbrennungsraum selbst eingeführt werden soll, so daß an der Eintrittsstelle des Verbrennungsraumes
Druckluft, Brennstoff und Wasserdampf in voneinander unabhängigen Kanälen zugeführt werden können.
Durch diese unabhängige Zuleitung der drei das Gasdampf gemisch bildenden Aggregate
wird erreicht, daß der Durchtrittsquerschnitt der drei Zuführungsleitungen unabhängig voneinander
geregelt werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
-
Fig. χ ist die Gesamtanordnung im Längsschnitt,
Fig. 2 das Arbeitsdiagramm,
Fig. 3 ein Längsschnitt des die Injektoren tragenden Stutzens des Gasdampfkessels,
Fig. 4 eine Vorderansicht zu Fig. 3.
Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen Einzelheiten zu dem Stutzen nach Fig. 3.
Das Arbeitsverfahren gemäß der Erfindung gestaltet sich nach dem aus Fig..2 ersichtlichen
Diagramm in folgender Weise:
Zwischen den Kurvenpunkten 0 -1 wird die reine atmosphärische Luft isothermisch
und teils adiabatisch durch einen Kompressor bis 5 oder mehr Atmosphären komprimiert
und durch Rohrleitungen zugleich mit den Brennstoffen in das Flammrohr oder in den
Feuerraum eines Gasdampfkessels geleitet, wo die Entzündung des Gemisches erfolgt.
Die beim Verbrennen der Heizstoffe erzeugte Wärme wird teils zum Erwärmen der Verbrennungsprodukte,
teils zum Verdampfen des Wassers im Gasdampfkessel und teils zur
Überhitzung des aus dem letzteren in das Gasgemisch der Verbrennungsprodukte eingeleiteten
Dampfes verbraucht.
Die Verbrennung des Heizstoffes, die Verdampfung des Wassers, die Zusetzung von
Dampf zu den Verbrennungsprodukten und die Vergrößerung ihres Volumens bzw. die isothermische Expansion bei einer Temperatur
von höher als 300 ° C. vollziehen sich zwischen den Punkten 1-2 (Fig. 2) der Kurve.
Zwischen den Punkten 2-3 (Fig. 2) findet eine adiabatische Expansion des Gasdämpfgemisches
in kalorischen Kraftmaschinen statt, ' die zur Arbeit mit einem bis zu einer Temperatur
von 300 bis 500 ° C. und höher erwärmten Gas- und Dampfgemisch eingerichtet sind.
Alle Brennstoffe können dabei in jedem physikalischen Zustande ausgenutzt werden. Sind sie flüssig oder gasförmig, so kann man sie unter Druck im zerstäubten Zustande mittels Injektoren in das Flammrohr oder den Feuerraum einführen; feste Brennstoffe werden durch mechanischen Druck in Pulver- oder Staubform hineingeleitet.
Alle Brennstoffe können dabei in jedem physikalischen Zustande ausgenutzt werden. Sind sie flüssig oder gasförmig, so kann man sie unter Druck im zerstäubten Zustande mittels Injektoren in das Flammrohr oder den Feuerraum einführen; feste Brennstoffe werden durch mechanischen Druck in Pulver- oder Staubform hineingeleitet.
Der zur Ausführung des Verfahrens dienende Gasdampfkessel besteht im wesentlichen aus
einem Flammrohr oder einem Feuerraum A, von welchem aus eine Verbindungsleitung A'
zum Motor C führt. In die Verbindungsleitung ist ein Abschlußorgan K zum Absperren
des Gasdampfgemisches, ein Pyrometer P zur Bestimmung der Temperatur des letzteren
und ein weiteres Abschlußorgan k eingebaut, welch letzteres die Zuführung des aus dem
Kessel kommenden .Wasserdampfes zu dem an der Verbrennungsstelle gebildeten Gasgemisch
ermöglicht. An dem Gasdampfkessel ist weiterhin ein Stutzen A2 vorgesehen, in
welchem drei Injektoren a, b, c (s. Fig. 3 bis 6) vorgesehen sind, die in-die Verbrennungskammer
Brennstoff, Luft und eine bestimmte Menge Dampf unter einem Drucke von 5 oder mehr Atmosphären hineinleiten.
Der zur Erzeugung des Wasserdampfes dienende Kessel B umgibt das Flammrohr A
und steht durch einen Stutzen mit einem Dampfsammler B' in Verbindung, welcher die
den Verbrennungsraum A mit der Kraftmaschine C verbindende Leitung A' als Heizmantel
umgibt.
Die Anordnung der Injektoren a, b und c ist zweckmäßig derart, daß dieselben in einer
von dem Stutzen A% getragenen Büchse u
unter einem Winkel von 120 ° gegeneinander
- versetzt untergebracht sind; der eine Inj ektor a
ist durch eine Rohrleitung mit dem Behälter für den flüssigen, gasförmigen oder festen Heizstoff
verbunden, der zweite, b, mit dem Luftbehälter oder dem Kompressor und der dritte, c,
mit dem Dampfsammler. Durch Längsbohrungen der Büchse u ist außerdem ein positiver
und ein negativer isolierter Platinkontakt an die Verbrennungsstelle geführt.
In die öffnungen der Injektoren a, h, c
sind als Nadelventile ausgebildete Stifte a', V, ti
zur Regelung des Brennstoff-, Luft- und Dampfeintritts eingesetzt. Das Verschieben der
Stifte a', b', ti geschieht mit Hilfe von Hebeln e, f, g, die mittels einer mit drei schrägen
Schlitzen ti, f, g' versehenen Hülse 0 eingestellt werden. Dreht man diese Hülse O mit
Hilfe eines Handgriffes χ nach der einen oder der anderen Seite, so werden durch die Ver-Schiebung
der Führungsschlitze die Stifte a', V, ti aus den konischen Öffnungen der Injektoren
heraus- bzw. in dieselben hineingeschoben, wobei die öffnungen vergrößert bzw. verkleinert
werden.
Zwecks besserer Zerstäubung des flüssigen Brennstoffes ist der Injektor α innen mit
einem Gewinde versehen.
Die Inbetriebsetzung des Gasdampfkessels erfolgt entweder auf elektrischem Wege unter
Einführung von Brennmaterial und Luft durch die Injektoren α und b und die -Zuführung
von elektrischem Strom zu den Platinkontakten oder' durch Anwärmen des Brennstoffes
und der Luft mittels einer unter dem Rohr des Injektors b angezündeten Lötlampe, wobei
das bei geöffneten Injektoren α und b entzündete
Feuer durch die ununterbrochene Zufuhr von Brennstoff und Luft unterhalten wird. Wenn bei beiden Arten der Inbetrieb-Setzung
die Rohrmündung der Injektoren in eine solche Glut gerät, daß die Verbindung von Luft und Brennstoff selbständig sich fortsetzen
kann, kann der Induktiönsstrom unterbrochen bzw. die Lötlampe entfernt werden.
Der Kessel ist betriebsfähig, wobei er die erste Zeit mit angewärmten Verbrennungsprodukten
und dann nach Erhöhung des Dampfdruckes mit einem Gemisch von Verbrennungsprodukten
und Dampf arbeitet.
Das auf diese Weise erzeugte und in den Motor eingeführte Gasdampfgemisch kühlt sich
während der Expansion und Arbeitsleistung sehr rasch ab und erfordert daher im Gegensatz
zu den mit innerer Verbrennung arbeitenden Kraftmaschinen keine Abkühlung der Zylinderwandungen
; vielmehr werden letztere mit; einem Dampfmantel oder mit einer für Wärme
undurchdringlichen Schutzhülle zweckmäßig versehen.
Der Motor kann ein- oder mehrzylindrig, hin und her gehend oder umlaufend ausgebildet
sein und als einfach wirkende Zweitaktmaschine arbeiten; während des ersten Taktes
erfolgt die Füllung des Zylinders mit dem Gasdampf gemisch und die Expansion des
letzteren, während des zweiten Taktes das Ausstoßen der Abgase. Die Arbeitsweise kann
jedoch auch die eines zweifach wirkenden Motors sein, indem man das Gemisch auf beiden
Seiten des Zylinders eintreten läßt, wobei man Dampfmaschinen üblicher Bauart, welche bis
- zur Temperatur von höher als 300 ° C. zu arbeiten vermögen, anwenden kann.
Die Regulierung der Arbeit des Gasdampfkessels sowie der mit dem Gasdampfgemisch ' arbeitenden Kraftmaschine geschieht lediglich auf Grund der Angaben des in die Verbindungsleitung A' zwischen Gasdampfkessel und Kraftmaschine eingebauten Pyrometers P. Die Temperaturangaben des Pyrometers zeigen auch die erforderlichen Quantitäten von Heizstoff, Luft und Wasser an, die in den Gasdampfkessel zum Speisen der Kraftmaschine eingeführt werden müssen.
Die Regulierung der Arbeit des Gasdampfkessels sowie der mit dem Gasdampfgemisch ' arbeitenden Kraftmaschine geschieht lediglich auf Grund der Angaben des in die Verbindungsleitung A' zwischen Gasdampfkessel und Kraftmaschine eingebauten Pyrometers P. Die Temperaturangaben des Pyrometers zeigen auch die erforderlichen Quantitäten von Heizstoff, Luft und Wasser an, die in den Gasdampfkessel zum Speisen der Kraftmaschine eingeführt werden müssen.
Durch die Verwendung des Pyrometers werden die bei den bisherigen Verfahren mit
Gasdampfkesseln auftretenden Nachteile beseitigt, welche darin bestehen, daß man bisher
keine Kontrolle über die Zusammensetzung des Gas-, Druckluft- und Wasserdampfgemisches
hatte, so daß man die Wasserzuführung und die Größe der Kühlfläche des Verbrennungsraumes
nicht zu regulieren vermochte.
Die durch den Pyrometer bewirkte Überwachung der Anlage gewährleistet eine Steigerung
des wärmetechnischen Wirkungsgrades.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Erzeugung eines Gasdampfgemisches
mit mehrfacher Dampfbeimischung, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Regelung der Temperatur
im Verbrennungsraum und die Regelung der Temperatur des fertigen Gemisches in
der Zuleitung nach dem Motor durch Zuführung von Wasserdampf aus einem das
Zuleitungsrohr (A') umgebenden und mit dem den Verbrennungsraum (A2) umschließenden
Dampfkessel (B) in Verbindung stehenden Dampfmantel (B1).
2. Vorrichtung zur Erzeugung eines Gasdampfgemisches nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Zuführungsdüsen für Brennstoff, Druckluft und Was- serdampf beherrschenden, parallel zu einander
verlaufenden Nadelventile (a!, b', c') mit den Enden ihrer Spindel unter der
Wirkung von radial angeordneten Hebeln (e, f, g) stehen, welche mittels der in einer
Hülse (0) angeordneten schrägen Schlitze (e',f, g') eine Verschiebung erfahren, wodurch
der Durchgangsquerschnitt der Düsen regelbar wird. -
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206704C true DE206704C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT206704D Active DE206704C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206704C (de) |
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0
- DE DENDAT206704D patent/DE206704C/de active Active
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