DE206936C - - Google Patents

Info

Publication number
DE206936C
DE206936C DENDAT206936D DE206936DA DE206936C DE 206936 C DE206936 C DE 206936C DE NDAT206936 D DENDAT206936 D DE NDAT206936D DE 206936D A DE206936D A DE 206936DA DE 206936 C DE206936 C DE 206936C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
housing
lid
lock
rear end
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT206936D
Other languages
English (en)
Publication of DE206936C publication Critical patent/DE206936C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/66—Breech housings or frames; Receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 206936 ~ KLASSE 72h. GRUPPE
PAUL MAUSER in OBERNDORF A.N.
Die Erfindung bezieht sich auf Feuerwaffen, deren kastenartiges (behufs Zugänglichkeit des Schlosses nach oben offenes) Schloßgehäuse durch einen solchen abnehmbaren Deckel verschlossen ist, der an seinem vorderen Ende unter Gehäuseschultern greift und an seinem hinteren Ende durch eine federnde Klinke gehalten wird. · Eine derartige Anordnung des Gehäusedeckels ist auch bei den neuerdings
ίο geschaffenen Rückstoßladern des Systems Mauser getroffen, bei welchen das Verschlußstück in seiner zurückgegangenen Lage zwischen den nach auswärts geschwungenen Verriegelungshebeln zu stehen kommt, so daß nach Abheben des Deckels das Schloß und die erwähnten Verriegelungs- oder Abstützhebel in einfachster Weise nach oben entfernt werden können.
Durch die Erfindung soll nun in erster Linie die Deckelbefestigung möglichst einfach und leicht lösbar gemacht werden, um ein rasches Abnehmen und Wiederaufsetzen des Deckels zu ermöglichen. Zu diesem Behufe ist die Anordnung so getroffen, daß die den Deckel an seinem hinteren Ende haltende federnde Klinke ein querbeweglich im hinteren Deckelende angeordneter Schieber ist, dessen die Verriegelung des Deckels bewirkende Nasen in eine Quernut einer Schulter der Gehäuserückwand eingreifen und zum Auslösen des Deckels durch entsprechende Durchbrechungen der Nut heraustreten können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines solchen abnehmbaren Deckels veranschaulicht, und zwar ist die Konstruktion Fig. ι bis 5 für ein Gewehr bestimmt, während die Fig. 6 bis 9 eine Pistole betreffen. Insbesondere zeigen: Fig. 1 und 2 den hinteren Teil des Schloßgehäuses mit dem Deckel, verriegelt, im Längsschnitt und in der Oberansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 3 veranschaulicht die Stellung der Teile bei entriegeltem Deckel. Fig. 4 ist eine Seitenansicht. Fig. 5 zeigt den Deckel in der Endansicht.
Fig: 6 ist ein vertikaler Querschnitt durch die Rückwand des Pistolenschloßkastens mit dem Deckel in der Endansicht. Fig. 7 und 8 zeigen den Schloßkasten in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und in der Oberansicht mit verriegeltem Deckel, und Fig. 9 ist eine Oberansicht mit dem Schieber in der Entriegelungslage.
Was zunächst die für Gewehre bestimmte Ausführungsform Fig. 1 bis 5 anbelangt, so ist hierbei der Schloßkasten g, welcher die Kammer k und die Verriegelungshebel h in sich aufnimmt, zweckmäßigerweise mit seiner rückwärtigen Wand aus einem Stück bestehend und nach unten und oben offen ausgebildet. Zum Verschluß der oberen Öffnung dient der im wesentlichen flache, zur Gewichtserleichterung ausgesparte Deckel d, welcher in seinem vorderen Teil U-förmig ausgeschnitten und mit Führungen zum Aufsetzen des Laderahmens versehen ist; die durch diesen Ausschnitt d1 gebildeten Lappen oder Schenkel d2 des Deckelendes greifen unter zungenartige Erhöhungen c an der Oberkante des Schloßgehäuses. - ,
Im hinteren, entsprechend verstärkten Ende ist nun der querbewegliche, unter der Wir-
70
kung einer Feder f stehende, mit einem Griffknopf e1 ausgerüstete Schieber e vorgesehen, welcher durch Eingriff seiner Nasen e2 in eine erhöhte Schulter oder einen Aufsatz der Gehäuserückwand die Verriegelung herstellt. Für die Riegelnasen e2 des Schiebers e sind zu diesem Behufe in der bezüglichen Schulter g1 entsprechende Quernuten g2 vorgesehen, von denen eine oder beide Nuten nach , oben
ίο Durchbrechungen besitzen, um einen freien Austritt der Riegelnasen beim Abnehmen des Deckels zu ermöglichen. Zwecks Abnehmens ist es erforderlich, daß der Schieber gegen den Druck der Feder/ nach auswärts in die Lage Fig. 3 gezogen wird, in welcher die am äußeren Schieberende befindliche Nase völlig aus der Quernut herausgetreten ist, während die andere' innere Nase korrespondierend mitder Durchbrechung steht. In dieser Lage kann der Deckel unter Aufklappen seines hinteren Endes völlig von dem. Schloßkasten abgenommen werden; beim Wiederaufsetzen federt der Schieber mit seinen Nasen in die Verriegelungslage zurück, wodurch der Deckel dann gegen Ablösen gesichert ist.
Es sei noch erwähnt, daß der Deckel zweclanäßigerweise an seiner Unterseite mit Längsansätzen oder Rippen ds versehen ist, welche sich innen an die Seitenwände des Schloßkastens legen und hierdurch Widerlager gegen dessen Zusammendrücken bilden. Hierbei sind für diese Rippen, um die Bündigkeit derselben mit der Innenwandung des Schloßkastens zu erzielen, in der Seiten wandung besondere Längsnuten ga vorgesehen.
Die für Pistolen bestimmte Ausführungsform Fig. 6 bis 9 weist im wesentlichen die gleiche Bauart auf wie die eben beschriebene, jedoch ist der Deckel hierbei an seinem vorderen Ende einfach glatt abgeschnitten, also ohne Ausschnitt oder Brücke, wobei der Deckel außerdem gegen seitliche Verschiebung dadurch gesichert ist, daß seitlich überstehende Schultern d° in entsprechende Ausschnitte c° der klauenartigen Erhöhungen c des Schloßkastens eintreten.. Die Konstruktion und Wirkungsweise des Schiebers e ist genau die gleiche wie vorher angegeben. In beiden Fällen ist noch, was das hintere Ende des Deckels anbelangt, die Ausführung zweckmäßig so getroffen, daß der Deckel mit Vorsprüngen d* seitlich um die Schulter oder den Aufsatz g1 der Gehäuserückwand herumgreift, wodurch der Deckel· dann noch weiter gegen jede seitliche Lageänderung gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Abnehmbarer Deckel für das Schloßgehäuse von Feuerwaffen, insbesondere von Rückstoßladern des Systems Mauser, bei welchem der Gehäusedeckel in seiner . Schließlage durch. Eingriff seines vorderen Endes unter Gehäuseschultern, an seinem hinteren Ende durch eine federnde Klinke festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese federnde Klinke ein querbeweglich im hinteren Deckelende angeordneter Schieber fe) ist, dessen die Verriegelung des Deckels bewirkende Nasen'. in eine Quer-' nut einer Schulter der Gehäuserückwand eingreifen und zum Auslösen des Deckels durch entsprechende Durchbrechungen der Nut heraustreten können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT206936D Active DE206936C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE206936C true DE206936C (de)

Family

ID=469071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT206936D Active DE206936C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE206936C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2845121C3 (de) Magazinhalter für Pistolen
DE29621713U1 (de) Schubladenförmige Halterung für ein Festplattenlaufwerk
DE202011104615U1 (de) Verschluss für Sterilcontainer
DE102006009895B3 (de) Steckmagazin einer Handfeuerwaffe
DE202008004309U1 (de) Schublade mit Schubladenunterteilung
DE102014013818A1 (de) Filtersystem und Filterelement
DE301605C (de)
DE1553419A1 (de) Kombinationsschloss mit Schluessel- und Stellknopfbetaetigung,insbesondere fuer Gepaeckstuecke
DE202011002579U1 (de) Verschluss für eine Repetierwaffe
EP2133646A2 (de) Verschluss für ein Repetiergewehr und Lauf für einen derartigen Verschluss
DE1653947C3 (de) Verbindungshebel zwischen dem Haspenoberteil und Haspenunterteil eines Haspenschlosses
EP2333478B1 (de) Spannvorrichtung für ein Schloss eines Gewehrs
DE102011100038A1 (de) Werkzeugkasten
AT520335B1 (de) Selbstladepistole mit Zerlegmechanismus
DE3701598C2 (de)
DE200870C (de)
DE229419C (de) Rückstosslader mit festem Lauf und nach Art von Klappen mittels Kurvensteurung ein- und auswärts schwingbaren Verriegelungs-Stützhebeln
DE257798C (de)
DE102018110790A1 (de) Wanneneinrichtung mit Rohreinheit
DE2800987C2 (de) Verschlußvorrichtung für einen im Waffenkörper vorgesehenen Durchgangsschlitz eines Kammerstengels automatischer Handfeuerwaffen
AT63264B (de) Vorholvorrichtung für Selbstladerhandfeuerwaffen mit beweglichem Lauf.
DE217261C (de)
DE685721C (de) Magazinhalter fuer Pistolen
DE300691C (de)
DE653253C (de) Selbstladewaffe mit gleitendem Lauf