DE207429C - - Google Patents

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DE207429C
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gas
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gas generator
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steam generating
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/72Other features
    • C10J3/74Construction of shells or jackets
    • C10J3/76Water jackets; Steam boiler-jackets

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 207429 KLASSE 24 e. GRUPPE
JOHANN GOTTLIEB LEBERECHT BORMANN in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Gasgenerator, bei welchem die Luft von oben zutritt und die fertigen Gase in der Nähe eines den unteren Teil des Generatorschachtes dicht 5 oberhalb des Rostes ringförmig umgebenden Dampferzeugungsbehälters abgeführt wird, der mit einer Dampfabscheidungsvorrichtung in Verbindung steht. Bei bisher bekannten Generatoren dieser Art kam es häufig vor, daß
ίο die Abzugskanäle für das fertige Gas sich verstopften, da der den unteren Teil des Generatorschachtes umgebende Wasserbehälter nicht imstande war, die in der Nähe der Eintrittsöffnungen der Gasabführungskanäle befindliche Feuerungsschicht in gehöriger Weise abzukühlen. Die Asche des Brennstoffes wurde infolgedessen flüssig und verstopfte die Austrittsöffnungen für das Gas, die unmittelbar an der heißesten Stelle in den Schacht mündeten.
Nach vorliegender Erfindung sollen diese Übelstände dadurch vermieden werden, daß der den Schacht umgebende Dampferzeugungsbehälter oberhalb der Gasentnahmestelle in Form eines Ringwulstes nach dem Schachtinnern zu vorspringt und dadurch dicht oberhalb des Rostes eine Einschnürung des Schachtes bildet.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes ist in der Zeichnung in Fig. 1 in zwei Querschnitten durch je eine Hälfte des Generators, in Fig. 2 in einem Längsschnitt nach Linie A-A und in Fig. 3 in einem solchen nach Linie B-B der Fig. 1 dargestellt.
Der Generator α besitzt oben einen Fülltrichter b und unten einen Rost d. Die obere Öffnung c dient zur Einführung der erforderlichen Verbrennungsluft. Unmittelbar unter dem Rost ist das kastenförmige weite Rohr w angeordnet, welches durch eine Rohrleitung v, k mit dem Dampfsammeiraum eines Dampfkessels *" in Verbindung steht. Das senkrecht geführte Rohr w mündet oben zwischen den Stäben des Rostes d und ist mit seinem unteren Ende in den mit Wasser gefüllten Aschenfall e eingetaucht, so daß es unter Wasserverschluß steht.
Der Abzugskanal f für die im Generator erzeugten brennbaren Gase hat die Form eines den unteren Teil des Generatorschachtes ringförmig umgebenden Schlitzes. Er wird gebildet durch die beiden übereinander liegenden Hälften des Dampferzeugungsbehälters g, die ihn als ringförmigen Schlitz zwischen sich frei lassen, der nach außen zunächst ansteigt und dann senkrecht abfällt und in den Sammelraum h übergeht.
Die beiden Ringhälften des Behälters g sind durch kurze Rührstücke ζ, ζ miteinander und außerdem mit dem Dampfkessel * verbunden. Die obere Ringhälfte ragt in Form eines Ringwulstes nach dem Schachtinnern zu vor. Sie springt dabei gegen die untere Ringhälfte vor und überdeckt den ringförmigen Einlaßschlitz
für den Gasabzugskanal. Die nach dem Schachtinnern zu gerichtete Wandung der oberen Ringhälfte des Behälters g tritt nach oben allmählich in schräger Richtung Zurück, um zu verhindern, daß die an diesen Wandungen entstehenden Dampf blasen sich festsetzen können. Dadurch soll die Explosionsgefahr des Behälters herabgesetzt und die Kühlwirkung an dem nach dem Schachtinnern ίο zu gerichteten Teil desselben verbessert werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gasgenerator mit Luftzutritt von oben, bei welchem die Gase in unmittelbarer Nähe eines den unteren Teil des Schachtes ringförmig umgebenden, mit der Dampfabscheidungsvorrichtung in Verbindung stehenden Dampferzeugungsbehälters abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter oberhalb der Gasentnahmestelle in Form eines Ringwulstes nach dem Schachtinnern zu vorspringt.
  2. 2. Gasgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampferzeugungsbehälter aus zwei übereinander angeordneten Ringhälften besteht, die die Abzugsleitung für das fertige Gas in Form eines den Schacht umgebenden ringförmigen Schlitzes zwischen sich frei lassen und miteinander durch Verbindungskanäle kommunizieren.
  3. 3. Gasgenerator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Ringwulst die ringförmige Eintrittsöffnung des Gasableitungskanals nach innen überragt, derart, daß der letztere einen zunächst nach außen ansteigenden Durchgang bildet. . ·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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