DE207478C - Gusseiserner Verdampfer mit Fieldrohren - Google Patents

Gusseiserner Verdampfer mit Fieldrohren

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DE207478C
DE207478C DE1908207478D DE207478DA DE207478C DE 207478 C DE207478 C DE 207478C DE 1908207478 D DE1908207478 D DE 1908207478D DE 207478D A DE207478D A DE 207478DA DE 207478 C DE207478 C DE 207478C
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DE
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evaporator
steam
heating
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cast iron
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SAUERBREY MASCHINENFABRIK G AG
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SAUERBREY MASCHINENFABRIK G AG
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D1/00—Evaporating
    • B01D1/02—Evaporators with heating coils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .Μ 207478 KLASSE 12«. GRUPPE
Gußeiserner Verdampfer mit Fieldrohren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1908 ab.
Die Eindampfung gewisser Laugen, wie Ätznatron-, Ätzkali-, Kalknitrat- und viele andere Laugen, erfolgt im Großbetriebe in gußeisernen Verdampfern. Bei der Eindampfung im Vakuum ist überdies in einem verhältnismäßig kleinen Raum eine möglichst große Heizfläche unterzubringen. Nun bietet aber die Ausführung der üblichen Röhrenheizkörper in Gußeisen nicht allein erhebliche konstruktive Schwierigkeiten, sondern das Material bedingt auch die Anwendung niederen Dampfdruckes, da die üblichen Dampfkammern und namentlich die Rohrboden gegen hohen Druck nicht widerstandsfähig genug sind. Andererseits ist aber die Anwendung hoher Dampfspannungen unerläßlich, weil die Siedetemperaturen der hochkonzentrierten Laugen auch unter Vakuum noch verhältnismäßig hohe sind und Heizdampftemperaturen bis zu 160 ° C.
erfordern.
Gemäß dieser Erfindung soll nun der Einbau großer gußeiserner Heizflächen in kleine Räume bei Anwendung von Dampfspannungen bis zu 10 Atmosphären für die Erhitzung der Flüssigkeit dadurch ermöglicht werden, daß in einem geschlossenen Verdampfkörper Fieldrohre so eingebaut sind, daß diese reihenweise mit Dampfrohren in Verbindung stehen, die ihrerseits wieder an die Heizdampfleitung so anschließen, daß der Dampf nur in die einseitig geschlossenen Heizrohre selbst gelangen kann, wodurch die Rohrboden des Heizkörpers vom Dampfdruck vollständig entlastet nur dem Flüssigkeitsdruck zu widerstehen haben. Um ferner das Strömen des Heizdampfes längs den Heizflächen zu bewirken und das Stehenbleiben in den Heizrohren
zu verhindern, tritt der Heizdampf iri die Fieldrohre nicht unmittelbar ein, sondern er strömt zunächst in die in die Fieldrohre eingesetzten Verteilungsrohre und aus diesen in die Heizrohre, um sie im Rücklauf zu durchziehen.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in beispielsweiser Ausführung für einen zylindrischen Verdampfkörper dar, und zwar in Fig. 1 im Querschnitt, Fig. 2 im teilweisen Längsschnitt und Fig. 3 in Stirnansicht.
Die gußeisernen, einseitig geschlossenen Heizrohre, die Fieldrohre a, sind von beiden Seiten aus in die Böden b, b des zylindrischen Verdampfers so eingebaut, daß sie sich frei ausdehnen können. Sie sind reihenweise miteinander verbunden, und jede Reihe schließt für sich an die Frischdampfleitung an. In die Fieldrohre α sind ferner noch Verteilungsrohre c eingebaut, die reihenweise an Dampfzufuhrrohre d anschließen, denen der Heizdampf aus der Dampfleitung e zuströmt. Der Heizdampf gelangt also vom Dampferzeuger durch die Leitung e, die Dampfzufuhrrohre d und die Verteilungsrohre c an das geschlossene Ende der Fieldrohre a, strömt hier in diese ein und an deren Heizfläche entlang nach ihrem offenen Ende zurück. Hier wird der austretende Dampf nebst dem gebildeten Niederschlags wasser von den Sammelrohren f aufgenommen, die die Frischdampfzufuhrrohre d umschließen. Schließlich nimmt das Ableitungsrohr g das Dampfwassergemisch auf.
Wie leicht ersichtlich, ist der Innenraum, des Verdampfkörpers nur dem Drucke der Verdampfflüssigkeit ausgesetzt; auf seinen beiderseitigen Böden lastet also nicht wie
bei den sonst bekannten Verdampfern mit Fieldrohren der Druck des Heizdampfes; dieser berührt vielmehr nur die Wandungen der mehr oder weniger engen Rohre. Die Rohrboden b, b haben also nicht den vollen Dampfdruck auszuhalten und erfordern demnach auch nicht die großen, durch die Festigkeit des Materials bedingten Materialstärken.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gußeiserner Verdampfer mit Fieldrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig geschlossenen gußeisernen Heizrohre (a) mit außerhalb des Verdampfkörpers angeordneten, an die Heizdampf- leitung (e) angeschlossenen Dampfrohren (d) in Verbindung stehen, wodurch die Rohrboden (b, b) des Verdampfkörpers vollständig vom Dampfdruck entlastet sind.
  2. 2. Verdampfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizdampf in die Fieldrohre (a) nicht unmittelbar, sondern durch in diese eingesetzte Verteilungsrohre (c) eingeführt, wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908207478D 1908-01-04 1908-01-04 Gusseiserner Verdampfer mit Fieldrohren Expired - Lifetime DE207478C (de)

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