DE207496C - - Google Patents

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DE207496C
DE207496C DENDAT207496D DE207496DA DE207496C DE 207496 C DE207496 C DE 207496C DE NDAT207496 D DENDAT207496 D DE NDAT207496D DE 207496D A DE207496D A DE 207496DA DE 207496 C DE207496 C DE 207496C
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pianino
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

(Sii-i cran ujt bc-z. csa/m/mltnta
("'i 'VL ^ Zv\fc<yL Il-fLVi J C :
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
t 207496 KLASSE 51 b. GRUPPE
FRANZ EYSERBECK in KREUZNACH.
Patentiert im Deutschen Reiche vom U. Juni 1907 ab.
Bei den gebräuchlichen Pianinos mit glatt verlaufender Hinterwand und vorn angebrachtem Tasten- und Hammerwerk wird der Eisenoder Holzrahmen mit der Saitenbespannung in einer annähernd senkrechten Ebene, ungefähr parallel der Hinterwand, und ferner der Resonanzboden hinter den Saiten, also zwischen den Saiten und der Hinterwand, angeordnet. Es hat dies für die Tonbildung aber
ίο den Nachteil, daß die Schallschwingungen des Resonanzbodens durch das Hebel- und Hammerwerk der Mechanik beeinträchtigt werden. Bei den Flügeln ist im Gegensatz dazu das Hammerwerk zwischen den Saiten und der unteren Rückwand des Instrumentes angeordnet, und auch der Resonanzboden befindet sich im Hohlraum zwischen den Saiten und dem Boden des Instrumentes. Die von dem Resonanzboden ausgesandten Schallwellen haben deshalb nur die völlig ebene Saitenbespannung zu durchdringen und können dann frei in den Raum austreten, wodurch der schöne, sogenannte Flügelton verursacht wird. Um nun diesen Ton nachzuahmen, hat man bereits sogenannte Flügelpianos gebaut. Bei denselben ist sowohl die Resonanzplatte, als auch. die Mechanik und das Tastenwerk vor dem Rahmen mit der Saitenbespannung angebracht, der Rahmen mit der Saitenbespannung und der Resonanzboden jedoch in schräger Lage angeordnet/ Gemäß vorliegender Erfindung ist der Rahmen mit den Saiten nicht' schräg, sondern wie gewöhnlich ungefähr senkrecht und parallel zu der glatt verlaufenden Hinterwand des Instrumentes angeordnet;. aber der Resonanzboden befindet sich zwischen den Saiten und der Mechanik, derart, daß zwischen dem Resonanzboden und der Hinterwand des Instrumentes ein möglichst gleichmäßig verlaufender Resonanzkasten gebildet wird, in dem sich die Schallwellen voll entwickeln können. Durch diese Bauart erhält das Instrument auch genau die äußere Form der bisherigen Pianinos. Infolge der besonderen Anordnung des Rahmens mit der Saitenbespannung befindet sich ferner auch -der Stimmstock mit den Stimmnägeln auf der gleichen Seite wie die Tastatur, so daß auch das Stimmen des Instrumentes keine Schwierigkeiten macht.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt sie einen Querschnitt durch das Klavier ohne Mechanik und Tastenwerk. ■ " ■
Vor der Hinterwand / des Instrumentenkastens ist der eiserne oder hölzerne Rahmen α für die Saiten angeordnet, der an seinem unteren Ende den nach hinten gerichteten Steg d besitzt und am Oberende den Stimmstock e mit den nach vorn gerichteten Stimmnägeln trägt. Die Saitenbespannung wird in bekannter Weise angebracht. Die Spreizen a1 des Rahmens und die seit-
lichen Zargen g des Instrumentes tragen ferner geeignete Querbügel, welche den Resonanzböden c in einer Ebene vor den Saiten halten. Die Mechanik zum Anschlagen des Instrumentes und das Tastenwerk sind vor dem Resonanzboden in beliebiger Weise angeordnet.
Infolge dieser Bauart soll das vorliegende Instrument einen mehr flügelartigen Ton
ίο entwickeln, da der von den angeschlagenen Saiten und dem Resonanzboden erzeugte Ton auf dem Wege durch die Hinterwand des Instrumentes hindurch das Instrument verläßt undip folglich nicht mehr durch die Mechanik in seiner Entfaltung gehindert wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Pianino mit zwischen dem Resonanzboden und der Hinterwand angeordneter Saitenbespannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterwand in glatter Ebene und mit dem Resonanzboden im wesentlichen parallel verläuft, so daß zwischen beiden eine keine scharfen Querschnittsänderungen aufweisende Resonanzkammer gebildet ist.
2. Pianino nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht oder nahezu senkrecht angeordnete Rahmen oben den Stimmstock mit nach vorn gerichteten Stimmnägeln trägt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT207496D Active DE207496C (de)

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DE (1) DE207496C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5292410A (en) * 1990-10-05 1994-03-08 Sweeney Charles T Method for conversion of cellulosic agricultural wastes improving digestibility of grains for livestock feed

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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