DE207496C - - Google Patents
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- DE207496C DE207496C DENDAT207496D DE207496DA DE207496C DE 207496 C DE207496 C DE 207496C DE NDAT207496 D DENDAT207496 D DE NDAT207496D DE 207496D A DE207496D A DE 207496DA DE 207496 C DE207496 C DE 207496C
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- Germany
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- strings
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C1/00—General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
(Sii-i cran ujt bc-z. csa/m/mltnta
("'i 'VL ^ Zv\fc<yL Il-fLVi J C :
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
t 207496 KLASSE 51 b. GRUPPE
FRANZ EYSERBECK in KREUZNACH.
Bei den gebräuchlichen Pianinos mit glatt verlaufender Hinterwand und vorn angebrachtem
Tasten- und Hammerwerk wird der Eisenoder Holzrahmen mit der Saitenbespannung in einer annähernd senkrechten Ebene, ungefähr
parallel der Hinterwand, und ferner der Resonanzboden hinter den Saiten, also zwischen den Saiten und der Hinterwand, angeordnet.
Es hat dies für die Tonbildung aber
ίο den Nachteil, daß die Schallschwingungen des
Resonanzbodens durch das Hebel- und Hammerwerk der Mechanik beeinträchtigt werden.
Bei den Flügeln ist im Gegensatz dazu das Hammerwerk zwischen den Saiten und der
unteren Rückwand des Instrumentes angeordnet, und auch der Resonanzboden befindet
sich im Hohlraum zwischen den Saiten und dem Boden des Instrumentes. Die von dem
Resonanzboden ausgesandten Schallwellen haben deshalb nur die völlig ebene Saitenbespannung
zu durchdringen und können dann frei in den Raum austreten, wodurch der schöne, sogenannte Flügelton verursacht wird.
Um nun diesen Ton nachzuahmen, hat man bereits sogenannte Flügelpianos gebaut. Bei
denselben ist sowohl die Resonanzplatte, als auch. die Mechanik und das Tastenwerk vor
dem Rahmen mit der Saitenbespannung angebracht, der Rahmen mit der Saitenbespannung
und der Resonanzboden jedoch in schräger Lage angeordnet/ Gemäß vorliegender Erfindung ist der Rahmen mit den Saiten
nicht' schräg, sondern wie gewöhnlich ungefähr senkrecht und parallel zu der glatt verlaufenden
Hinterwand des Instrumentes angeordnet;. aber der Resonanzboden befindet sich
zwischen den Saiten und der Mechanik, derart, daß zwischen dem Resonanzboden und
der Hinterwand des Instrumentes ein möglichst gleichmäßig verlaufender Resonanzkasten
gebildet wird, in dem sich die Schallwellen voll entwickeln können. Durch diese Bauart erhält das Instrument auch genau die
äußere Form der bisherigen Pianinos. Infolge der besonderen Anordnung des Rahmens mit
der Saitenbespannung befindet sich ferner auch -der Stimmstock mit den Stimmnägeln auf der
gleichen Seite wie die Tastatur, so daß auch das Stimmen des Instrumentes keine Schwierigkeiten
macht.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt sie einen Querschnitt durch das Klavier ohne Mechanik und Tastenwerk.
■ " ■
Vor der Hinterwand / des Instrumentenkastens ist der eiserne oder hölzerne Rahmen
α für die Saiten angeordnet, der an seinem unteren Ende den nach hinten gerichteten
Steg d besitzt und am Oberende den Stimmstock e mit den nach vorn gerichteten
Stimmnägeln trägt. Die Saitenbespannung wird in bekannter Weise angebracht. Die Spreizen a1 des Rahmens und die seit-
lichen Zargen g des Instrumentes tragen ferner geeignete Querbügel, welche den Resonanzböden
c in einer Ebene vor den Saiten halten. Die Mechanik zum Anschlagen des Instrumentes
und das Tastenwerk sind vor dem Resonanzboden in beliebiger Weise angeordnet.
Infolge dieser Bauart soll das vorliegende Instrument einen mehr flügelartigen Ton
ίο entwickeln, da der von den angeschlagenen
Saiten und dem Resonanzboden erzeugte Ton auf dem Wege durch die Hinterwand des Instrumentes
hindurch das Instrument verläßt undip folglich nicht mehr durch die Mechanik
in seiner Entfaltung gehindert wird.
Claims (2)
1. Pianino mit zwischen dem Resonanzboden und der Hinterwand angeordneter
Saitenbespannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterwand in glatter Ebene und mit dem Resonanzboden im
wesentlichen parallel verläuft, so daß zwischen beiden eine keine scharfen Querschnittsänderungen
aufweisende Resonanzkammer gebildet ist.
2. Pianino nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht oder
nahezu senkrecht angeordnete Rahmen oben den Stimmstock mit nach vorn gerichteten
Stimmnägeln trägt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207496C true DE207496C (de) |
Family
ID=469593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207496D Active DE207496C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207496C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5292410A (en) * | 1990-10-05 | 1994-03-08 | Sweeney Charles T | Method for conversion of cellulosic agricultural wastes improving digestibility of grains for livestock feed |
-
0
- DE DENDAT207496D patent/DE207496C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5292410A (en) * | 1990-10-05 | 1994-03-08 | Sweeney Charles T | Method for conversion of cellulosic agricultural wastes improving digestibility of grains for livestock feed |
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