DE207864C - - Google Patents

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DE207864C
DE207864C DENDAT207864D DE207864DA DE207864C DE 207864 C DE207864 C DE 207864C DE NDAT207864 D DENDAT207864 D DE NDAT207864D DE 207864D A DE207864D A DE 207864DA DE 207864 C DE207864 C DE 207864C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00—Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/02—Casting compound ingots of two or more different metals in the molten state, i.e. integrally cast

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' ΛΙ207864 KLASSE 31 c. GRUPPE
HEINRICH REMY, G.m.b.H. in HAGEN i.W.
einer anderen Art.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein neues Verfahren, durch welches der Guß von Blöcken, die aus Schichten verschiedener Metalle oder Legierungen bestehen sollen, bedeutend vereinfacht wird.
Das Neue besteht darin, daß man die Öffnung im Gußblock des einen Metalls, welche zur Aufnahme der Innenschicht aus dem zweiten Metall dienen soll, durch Einstecken
ίο. eines Stabes, der in ständiger Bewegung gehalten wird, bildet, wobei dieser Stab, sobald sich zwischen dem einerseits an der Wandung der Gußform und andererseits an dem Stabe erstarrtem Gießgut kein flüssiges Metall mehr befindet, herausgezogen wird. Es ist hierbei gleichgültig, ob der Stab gedreht oder in senkrechter oder wagerechter Ebene hin und her geschwungen wird. Bei der ersten Bewegungsart würde man nur runde und bei
der letzteren langgestreckte Öffnungen erhalten.
Durch dieses neue Verfahren wird der Vorteil erreicht, daß die innere Wandung des gebildeten Hohlblocks zum Zwecke des Ausgießens weniger erstarrt erhalten werden kann, als es bisher nach den bekannten Verfahren möglich war, so daß ein bedeutend besseres Verschweißen beider Metalle eintritt. Außerdem verbleibt die Wandung der durch das Bewegen . des Stabes gebildeten Öffnung rauh und zerrissen, so daß beiden Metallen sehr günstige Gelegenheit zum Ineinandergreifen geboten wird. ,
Das Verfahren ist auf der Zeichnung schematisch erläutert.
Es besteht darin, daß man das Metall oder die Legierung, welche die Schale des Blockes bilden soll, in die Gußform α gießt (Fig. 1), einen darin stehenden, dem gewünschten Blockquerschnitt entsprechenden, runden oder kantigen Stab b in Drehung oder in senkrechte oder in seitliche Bewegung versetzt, den Stab b, sobald sich zwischen dem einerseits an der Wandung der Gußform α und andererseits an dem Stab, b erstarrten Metall kein flüssiges Metall mehr befindet (Fig. 2), mit dem anhaftenden erstarrten Metall herausnimmt (Fig. 3) und den so entstandenen Hohlblock mit dem Metall oder der Legierung, welche den Kern des Blockes bilden soll, ausgießt (Fig. 4). Da die innere Wandung des Hohlblockes sich noch in einem teigigen Zustand befindet, so erfolgt ein inniges Verschweißen der beiden Metalle oder Legierungen.
Soll ein Block aus mehr als zwei verschiedenartigen Metallen oder Legierungen bestehen, so wiederholt man den Vorgang mit dem zuletzt eingegossenen Metall oder der Legierung in. entsprechender Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Gießen von Blöcken aus zwei oder mehr Metallen oder Legierungen durch Eingießen flüssigen Metalls einer Art in einen Hohlraum erstarrten Metalls, einer anderen Art, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß man mit Hilfe eines in ' Wandung sich noch in einem teigigen Zu-
    Bewegung versetzten Stabes den flüssigen j stand befindet, ein anderes Metall gießt. Kern eines Blockes abkühlt, bei genügend j 2. Ausführungsart des Verfahrens nach
    weit vorgeschrittener Abkühlung den Stab \ Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ίο
    mit anhaftendem Metall entfernt und in j für Blöcke aus mehr als zwei Metallen
    den so gebildeten Hohlblock, dessen innere | der Vorgang beliebig oft wiederholt wird.
    ,Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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DE (1) DE207864C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846601C (de) * 1941-05-27 1952-08-14 Hoerder Huettenunion Ag Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern mit verschiedenen Werkstoffzonen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846601C (de) * 1941-05-27 1952-08-14 Hoerder Huettenunion Ag Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern mit verschiedenen Werkstoffzonen

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