DE20806C - Neuerung an dem unter Nr. 937 patentirten Flugaschenräumer - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 937 patentirten Flugaschenräumer

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DE20806C
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Germany
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fly ash
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ash remover
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flame
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Active
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DENDAT20806D
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G. EBERT in Wallhausen (Reg.-Bez. Merseburg.)
Publication of DE20806C publication Critical patent/DE20806C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher versuchten Einrichtungen zum selbstthätigen Entfernen der Flugasche aus den Flammrohren der Dampfkessel mittelst des Zuges tritt in der Regel eine wesentliche Verengung des Rohrquerschnittes ein. Das Patent No. 937 betrifft z. B. die Anbringung eines zuckerhutförmigen Kernes in den Flammrohren, die mit schraubenförmigen Flügeln besetzt sind; um den Querschnitt des eingesetzten Kernes wird daher bei bestehenden Kesseln der Querschnitt des Flammrohres verengt.
Zur Vermeidung dieses Nachtheiles setzt der Patentinhaber eine aus Thon, Eisen oder anderem Material hergestellte, doppelschneckenartige, kurze, Y2 bis 3/4 eines Gewindeganges ausmachende Fläche α in den vorderen Theil des Flammrohres ein, und zwar bei Vorfeuerung möglichst nahe dem Anfang des Flammrohres, wie Fig. ι zeigt; bei Innenfeuerung thunlichst nahe der Feuerbrücke, wie Fig. 2 zeigt.
Diese Fläche ist so dünnwandig wie möglich construirt, so dafs die Verengung des Querschnittes sehr gering ist. Indem die Feuergase diesen kurzen Schneckentheil passiren, werden sie in eine wirbelnde Bewegung versetzt, welche bei nicht zu langen Flammrohren bis an das Ende der letzteren anhält und die Flugasche mit herauswirbelt. Bei längeren und sehr langen Flammrohren empfiehlt sich die Einsetzung eines zweiten bezw. dritten Schneckentheiles, um der wirbelnden Bewegung der Feuergase neuen Impuls zu geben und dadurch die Fortführung der Flugasche aus dem Flammrohre zu sichern.
Es empfiehlt sich aber unter allen Umständen, nur möglichst wenig Einsätze anzuordnen, um die Reibungswiderstände, die sie dem Zuge bieten, möglichst zu verringern.
Durch die Einsätze werden die heifseren Feuergase, welche bei einem gewöhnlichen Flammrohr in dessen oberem Theile hinziehen, mit den weniger heifsen Feuergasen am Boden des Flammrohres gemischt. Diese. Mischung soll eine gleichmäfsigere Geschwindigkeit der sämmtlichen Feuergase und eine Verhinderung der Ablagerung der Flugasche zur Folge haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Verhinderung der Flugaschenablagerung in den Flammrohren der sogenannten Ein- und Zweiflammrohrdampfkessel die Anbringung eines oder mehrerer Einsätze in den Flammrohren, von denen jeder aus einer kurzen, Y2 bis 3/4 eines Schraubenganges ausmachenden Fläche besteht, die aus Eisen, Thon oder sonstigen Materialien herzustellen ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN.· GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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