DE208425C - - Google Patents

Info

Publication number
DE208425C
DE208425C DENDAT208425D DE208425DA DE208425C DE 208425 C DE208425 C DE 208425C DE NDAT208425 D DENDAT208425 D DE NDAT208425D DE 208425D A DE208425D A DE 208425DA DE 208425 C DE208425 C DE 208425C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
cam
piece
feed device
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT208425D
Other languages
English (en)
Publication of DE208425C publication Critical patent/DE208425C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0616Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form by carriages, e.g. for slicing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ENTSCHRIFT
- Jig 208425 KLASSE 66 b. GRUPPE
in ROTTERDAM und CREFELD.
Die Erfindung betrifft eine Vorschubvorrichtung für die Fleischplatte von Aufschnittschneidemaschinen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Vorschubbewegung ;sich auf den letzten Teil des einen Schlittenhubes und auf den ersten Teil des Rückhubes verteilt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf - der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
ίο Fig. ι die Maschine mit dem für die Erfindung in Betracht kommenden Teil in einer Ansicht Von oben.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht. '■■..■,
Fig. 3 und 4 zeigen die Vorschubvorrichtung in einer Ansicht von oben in zwei ande-,ren Stellungen.
Fig. 5 zeigt' eine andere Äusführungsform einer Einzelheit. '
Die auf der Zeichnung dargestellte Maschine ist > im allgemeinen nach Art der bekannten Berkelschen Aufschnittschneidemaschinen gebaut. Durch Drehen der Handkurbel a (Fig. ι und 4) wird mittels der Kurbel b und der Pleuelstange c der Schlitten d auf den Führungen e und f an der Schneide des Messers g vor und zurück bewegt. Auf dem Schlitten d liegt die in der Zeichnung der Deutlichkeit halber nicht dargestellte Fleischplatte, die mit einer halben Mutter in bekannter Weise in die Spindel h eingreift und durch deren Drehung nach jedesmaligem Vorbeigang an dem Messer einen Vorschub um die Dicke der abzuschneidenden Scheibe erhält. Bei den bisher bekannten Aufschnitt-
Schneidemaschinen der beschriebenen Art erfolgt die Drehung der Vorschubspindel h am Ende eines jeden Rückganges des Schlittens^ in die der Handkurbel α benachbarte Endstellung dadurch, daß ein mit einer Schaltklinke verbundener Hebel mit einer Rolle auf eine am Gestell der Maschine angebrachte schiefe Ebene oder Kurvenbahn aufläuft, wodurch die Schaltklinke ein mit der Spindel h fest verbundenes Schaltrad um ein. Stück dreht. Je nachdem man den Hebel so einstellt, daß er früher oder später mit der schiefen Ebene der Kurvenbahn in Berührung kommt, wird der Hub der Schaltklinke größer oder kleiner, wodurch auch die Größe des Vorschubes und somit die Dicke der Scheiben verändert wird.
Bei diesen bekannten Vorschubvorrichtungen findet somit die Vorschubbewegung hur am Ende der vom Messer nach, der Handkurbel hin gerichteten Bewegung des Schiittens statt. Sie muß, wenn die KurVenbahn nicht zu steil werden soll, besonders beim Schneiden von starken Scheiben verhältnismäßig früh vor Beendigung des Schlittenhubes einsetzen. ~ Hieraus folgt, daß der Vorschub unter Umständen schon einsetzt, wenn das Fleischstück die Messerscheibe noch nicht vollständig verlassen hat. Dabei findet dann ein unerwünschtes Anklemmen des Fleischstückes an die ■ Messerfläche statt.
·.- Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird nun gemäß der Erfindung die Vorschubbewegung durch ein am Schlitten drehbares Kur-
venstück eingeleitet, das von einem mit der Antriebsvorrichtung des Schlittens verbundenen Anschlag bewegt wird. Durch die Ausbildung dieses Kurvenstückes hat man es in der Hand, die Vorschubschaltung nicht nur bei der einen Bewegungsrichtung des Schlittens, sondern auch bei der Hinbewegung nach dem Messer zu stattfinden zu lassen. Man kann also die Vorschubbewegung erst ganz
ίο kurz ' vor Beendigung der Bewegung des Schlittens nach der Kurbel hin beginnen lassen und sie nach Umkehr der Bewegungsrichtung des Schlittens noch ein Stück fortsetzen. Infolgedessen braucht auch bei großer Scheibenstärke der Vorschub erst in geringerer Entfernung vor dem Ende der einen Schlittenbewegung zu beginnen, weil sie nach der Umkehr des Schlittens noch fortgesetzt werden kann. Das Kurvenstück läßt sich ohne weiteres so ausbilden, daß diese Verteilung der Vorschubbewegung vor und hinter die Totlage des Schlittens möglich ist.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist an dem Schlitten d um einen Zapfen i ein Kurvenstück k drehbar, mit dem ein als Rolle ausgebildeter Anschlag I zusammenarbeitet, der auf der Pleuelstange c sitzt.
Ein Arm m des Kurvenstückes ist durch eine Zugstange η mit einem Winkelhebel 0 verbunden, an dem eine Schaltklinke -p gelagert ist, die in ein auf der Spindel h sitzendes Schaltrad q eingreift. Das Kurvenstück k hat noch zwei andere Arme r und s.
Ist der Schlitten d nach dem Abschneiden einer Scheibe wieder in die in Fig. 4 dargestellte Lage zurückgegangen, so wird bei der Weiterdrehung der Kurbel α die Kurbel b in der in Fig. 4 durch einen Pfeil bezeichneten Richtung gedreht. Dabei trifft die . Rolle I gegen den Arm r des Kurvenstückes und legt es in die in Fig. 1 dargestellte Lage um. Infolgedessen bewegt die Zugstange η mittels des Winkelhebels 0 die Klinke p in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise nach vorn, wodurch das Schaltrad q und die Spindel h eine Drehung erhalten und die Fleischplatte um ein Stück vorschieben. Diese Bewegung dauert so lange, bis die Rolle in der aus Fig. 1 er- ■ sichtlichen Weise den Arm r des Kurvenstückes verläßt. Dies ist der Fall, nachdem der Schlitten aus der in Fig. 4 dargestellten Lage bis an das Ende seines Hubes gegangen und dann wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückgekehrt ist. Der Vorschub voll-' zieht sich also auf einem kurzen Stück vor der Beendigung des einen Schlittenhubes und auf einem kurzen Stück nach Beginn des anderen Schlittenhubes. ' -
Bei der Weiterdrehung der Kurbel geht der Schlitten an dem Messer vorbei, ohne daß die Rolle I einen Einfluß auf das Kurvenstück ausübt. Erst wenn der Schlitten seinen Hub nach der anderen Seite (Fig. 3) beendet hat und die Rückbewegung eingeleitet ist, trifft die Rolle I gegen den Arm s des Kurvenstückes und legt dieses wiede'r in die Anfangslage um (Fig. 3), wodurch die Klinke φ auf dem Schaltrad q über den Rücken der Zähne zurückgeht. Alsdann geht die Rolle I aus der in Fig. 3 dargestellten Lage in die in Fig. 4 veranschaulichte, ohne das Kurvenstück zu bewegen. Danach wiederholt sich das Spiel von neuem.
Um die Größe des Vorschubes verändern zu können, ist auf der Spindel h lose eine Kurvenscheibe t angeordnet, die durch eine Zugstange μ mit einem Gleitstück ν verbunden ist, auf dem ein Handgriff w drehbar, aber gegen Verschiebung gesichert sitzt. Der Handgriff w kann in eine der Auskerbungen χ einer festen Leiste y eingelegt werden, um das Gleitstück υ in der ihm erteilten Lage. zu sperren. Durch die Verschiebung des Gleitstückes gelangt die Kurvenscheibe t unter die Klinke j> und hebt diese aus den Zähnen des Schaltrades q aus. Infolgedessen kann die Klinke f erst dann in die Zähne q einfallen und den Vorschub bewirken, wenn sie die Kurvenscheibe t verlassen hat und über deren go vordere Kante heruntergefallen ist. Je nach der Stellung der Kurvenscheibe t tritt dies früher oder später ein, und hiernach richtet sich dann die Größe des Vorschubes. Die Einkerbungen χ sind zweckmäßig mit Zahlen versehen, die die Schnittstärke bezeichnen. Durch Einlegen des Hebels w in eine der Einkerbungen erhält die Kurvenscheibe t die Stellung, die der gewünschten Größe des Vorschubes und somit der gewünschten Scheibendicke entspricht. '
Die Rückführung des Kurvenstückes k in seine Anfangslage könnte statt durch die Rolle I auch durch eine Feder erfolgen. In diesem Falle fällt der Arm s fort, und an dem Kurvenstück k wird eine Feder ζ befestigt, die das Kurvenstück nach Freigabe durch die Rolle I in die Anfangslage zurückzieht (Fig. 5).
Die Einleitung des Vorschubes durch ein Kurvenstück der beschriebenen Art hat außer den erwähnten Wirkungen auch noch den Vorteil, daß die Schaltung geräuschloser ist als beim Auflaufen einer Rolle auf eine schiefe Ebene. .

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche: . . .
    i. Vorschubvorrichtung für die Fleischplatte von Aufschnittschneidemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung sich auf den letzten Teil des einen Schlittenhubes und auf den ersten Teil des Rückhubes verteilt.
  2. 2. ■· Vorschubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubschaltung durch ein am Schlitten beweglich gelagertes Kurvenstück mit Hilfe eines an der Antriebsvorrichtung des Schlittens befindlichen Anschlages erfolgt.
  3. 3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück mit einem Arm versehen ist, gegen den der Anschlag der Antriebsvorrichtung behufs Zurückführung des Kurvenstückes in die Anfangslage trifft.
  4. 4. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück durch eine Feder in die Anfangslage zurückgeführt wird.
  5. 5. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Eingriff der Schaltklinke in das Schaltrad zeitweise verhindernde Kurvenscheibe mit einem Gleitstück verbunden ist, das behufs Einstellung der Kurvenscheibe mittels eines Hebels in verschiedene Einkerbungen einer Leiste festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT208425D Active DE208425C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE208425C true DE208425C (de)

Family

ID=470460

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT208425D Active DE208425C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE208425C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT39979B (de) Vorschubvorrichtung, Schlittenantrieb und Schlittenführung von Aufschnittschneidemaschinen.
DE537870C (de) Maschine zum Lochen von Karten
DE629413C (de) Vorrichtung zum Spannen und Verdrillen der Enden einer Drahtbereifung von Packstuecken
DE717325C (de) Maschine zum Beschneiden von Papierstapeln an drei Seiten mit nur einem Messer
DE449061C (de) Bahnen- und Streifenschneidmaschine fuer Leder und aehnliche weiche Stoffe
DE114033C (de)
DE610681C (de) Maschine zum Einwickeln von Warenstuecken verschiedener Laenge
DE143050C (de)
DE163535C (de)
DE669023C (de) Schneidemaschine fuer Papier u. dgl.
DE635666C (de) Stempelmaschine
DE79065C (de) Maschine zum Schneiden von Goldoder anderen Metallfolien
DE182831C (de)
DE629033C (de) Aufschnittschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub und mit einer Anlageplatte zum Ausrichten des zu schneidenden Gutes
DE722932C (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln
DE248762C (de)
DE459225C (de) Vorrichtung zum Formen und Beschneiden der Krempen von Filzhueten
DE547932C (de) Vorrichtung zum Regulieren der zu saegenden Brettdicke an Baumstammsaegen mit auf dem Wagen beweglichem Baumstammtraeger
DE1779C (de) Klemmschaltwerk mit Umsteuerung zur Bewegung der Zuführungswalzen an Häckselschneidemaschinen
AT8580B (de) Zwiebackschneidemaschine.
DE416146C (de) Vorrichtung zum UEbertragen der Ausschlusswerte auf die Giessform von Letterngiess- und Setzmaschinen
DE60219C (de) Maschine zur Herstellung der Züge in Gewehrläufen
DE274017C (de)
DE645932C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zerschneiden der Naehfaeden der nebeneinander zusammenhaengend gehefteten Buchblocks bei Fadenbuchheftmaschinen
DE549845C (de) Fuer den Aufdruck von Preisangaben u. dgl. bestimmter Kartenstreifen mit Drahtklammern im Bereich und mit Einschnitten an den Grenzen der einzelnen Abschnitte und Druckvorrichtung dazu