DE208430C - - Google Patents

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DE208430C
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burner
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/38Torches, e.g. for brazing or heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

i4it bei,
iöc.:
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M208430 -■ KLASSE Ag. GRUPPE
MESSER & CO. in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Brenner, der mit einem Heizgas und Sauerstoff betrieben wird und sich sowohl durch Auswechseln der Brennermundstücke zum Schweißen und Löten als auch zum Schneiden von Metallen eignet. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Das Heizgas strömt bei u in den Brenner ein und gelangt durch den Abstell- und Regulierhahn b, das Rohr c und den Kanal d in den Kanal k.
Der Sauerstoff strömt dem Brenner bei / zu und gelangt ebenfalls durch den Abstell.- und Regulierhahn b, das Rohr g und Kanal h zur Sauerstoffdüse e. Der bei der Düse e unter hohem Druck ausströmende Sauerstoff reißt bei Verwendung der Schneiddüse i das Heizgas mit in den Kanal k der Düse, mischt sich jedoch nur zum Teil mit dem· Heizgas.
Der Kanal k der Schneiddüse i hat nämlich, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, einen ovalen Querschnitt und die Sauerstoffdüse e mündet in den Kanal nicht in der Richtung der Mittelachse des Kanals, sondern ist versetzt zu dieser angebracht. Es bildet sich daher nur auf der einen Seite der Schneiddüse eine weniger mit Sauerstoff gespeiste Heizflamme, während auf der anderen ein Sauer stoff strahl oder eine Stichflamme mit einem Sauerstoff Überschuß erzeugt wird. Man erzielt dadurch bekannten Brennern gegenüber den Vorteil, daß die Gase aus einem gemeinsamen Kanal des Brennermundstückes austreten, der der entstehenden Schnittfuge entsprechend geformt ist. Die Schnittfuge wird daher schmal und scharfkantig. Der Schnitt ist durch die dem Sauerstoffstrahle oder dem sauerstoffreicheri Heizgas vorangehende Heizflamme kontinuierlich, weil stets ein kleinerer Teil des zu trennenden Metalles auf Oxydationswärme angewärmt wird. Der Heizgasverbrauch ist der denkbar geringste, da sich eine Heizflamme in Form der Schnittfuge nur da bildet, wo sie benötigt wird.
Vor allem wird aber ein sehr einfacher Brenner geschaffen, aus dem das Heizgas und der Sauerstoff, letzterer unter· hohem Druck, nur durch einen Kanal der Schnittstelle zufließt. .
Außerdem kann der Schneidbrenner sofort in einen Lot- oder Schweißbrenner umgewandelt werden,., und zwar durch Herausnehmen der Schneiddüse i, die durch eine Überwurfmutter m und Stift η befestigt ist, und durch Einsetzen des an sich bekannten, injektorartig wirkenden Saugstückes 0 mit dem Mischrohr φ, das mit dem Brennermundstück q verbunden ist (Fig. 3). Die Gleitstücke I werden vorher entfernt. Bei Verwendung eines hochwertigen Heizgases und Sauerstoff, deren Mischungsverhältnis durch einen Abstellhahn b geregelt wird, bildet sich dann an dem Brennermundstück q eine Stichflamme, wie sie durch andere derartige Brenner schon bekannt ist. Durch die Anwendung eines solchen Schweiß- oder Lötbrenners, die nur einen geringen Sauerstoffdruck benötigen, kann man auch den Inhalt eines Sauerstoffzylinders bis auf einen mini-
malen Rest verwenden, der bei einem Schneidbrenner infolge des erforderlichen hohen Drucks stets erübrigt wird.
Auch vermittels dieses Schweißbrennereinsatzes ist man in der Lage, Metalle zu zerschneiden, indem man den Sauerstoff · unter hohem Druck ausströmen läßt, und demselben nur so viel Heizgas zumischt, als eben zur Bildung einer Flamme nötig ist. Da diese Flamme einen Überschuß von Sauerstoff enthält, tritt ein Zerschneiden des zu bearbeitenden Metalles ein. Bei Beginn des Schnitts kann der Zusatz an Heizgas noch verringert werden. .

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gebläsebrenner zum Schneiden von Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizgasstrom und der Sauerstoffstrahl gegen die Schnittstelle durch einen gemeinsamen, im Brennermundstück angeordneten Austrittskanal von ovalem oder länglichem Querschnitt geführt werden, indem die Sauerstoffdüse zur Längsachse des Kanals versetzt einmündet.
  2. 2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den gemeinsamen Düsenkanal für das Heizgasgemisch und · den Sauerstoff enthaltende Brennerkopf auswechselbar mit dem Brennerkörper, verbunden ist und zwecks Verwendung des Brenners zum Schweißen und Löten durch ein Mischrohr für die beiden Gase ersetzt werden kann.
  3. 3. Gebläsebrenner zum Schneiden von Metallen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch nur einen Austrittskanal des Brennermundstückes ein Heizgassauerstoffgemisch mit Sauerstoff-Überschuß unter hohem Druck ,gegen die Schnittstelle geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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