DE208511C - - Google Patents

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DE208511C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 208511 KLASSE 63 e. GRUPPE
SILVIO MARVASI in ROM.
einlaufenden Stützfedern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung, bringt eine Neuerung an federnden Rädern für Fahrzeuge aller Art, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei denen zwischen dem inneren und äußeren Reifen zum letzteren tangential verlaufende Federn vorhanden sind.
Die Erfindung besteht in der Vereinigung von Einzelheiten, die für sich bereits bekannt sind. ■
ίο Es ist nämlich bei Rädern mit zwischen dem inneren und äußerenReifen eingelegten Federn bekannt, auf der Felge. Klemmstücke zu befestigen, die einerseits zum Halten der von Querbolzen festgelegten und rechtwinklig abgebogenen Federenden dienen, während ihre Rückfläche andererseits dazu dient, die benachbarte Feder etwa in der Mitte zu unterstützen, so daß diese sich hier durchbiegt. Andererseits ist es bekannt, an der Lauffläche des Reifens Bügel anzuordnen und diese mit der Felge gelenkig zu verbinden, wobei am Innenumfang des äußeren Reifens zwischen den Bügeln Metallplättchen angebracht sind, um zwecks besseren Gleitens den Federenden eine kontinuierliche Fläche zu bieten.
Durch die Vereinigung dieser bekannten Mittel wird eine besonders günstige Federung erzielt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar ist ,.
Fig. ι teils Seitenansicht, teils Schnitt mit ... weggenommenem Ledermantel.
Fig. 2 enthält zwei halbe Querschnitte, und zwar ist der linke Teil ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1 und der rechte Teil ein Schnitt nach Linie C-D in Fig. 1. Bei dem rechtsseitigen Schnitt sind die Stahlbandfedern weggelassen.
Mit den Speichen ist in irgendeiner Weise die Stahlfelge 1 verbunden, während der Laufkranz des Rades durch einen Außenring 7 gebildet wird. In dem Zwischenraum zwischen der Felge 1 und dem Außenring 7 sind die Stahlbandfedern 2 angeordnet, die dem Rade die erforderliche Elastizität verleihen. Die Felge ι ist von U-förmigemQuerschnitt. Durch die beiden Seitenflansche 3 sind, auf dem Umfange gleichmäßig verteilt, Stehbolzen 4 gezogen. Unter die Bolzen 4 sind die verstärkten Köpfe der Stahlbandfedern 2 geschoben, welche so ausgebildet sind, daß sie mit Sicherheit zwischen dem Stehbolzen und dem Umfange der Felge festgehalten werden. Auf den Innenflächen der Seitenflansche der Felge sind profilierte Stützbacken 5 mittels Schrauben angebracht. Diese Stützbacken 5 halten einerseits den Kopf der anliegenden Stahlbandfeder 2 fest und dienen mit ihrer Rückseite der nächstfolgenden Stahlbandfeder als Auflager. Der äußere Mantel des Rades besteht aus einem Gummiringe 7, der mit einem inneren Lederring 9 durch Aluminiumplatten 8 verbunden ist, um ein Wandern zu verhüten. Der Lederring 9 trägt am Umfange gleichmäßig verteilt ebenso viel Stahlbügel 10, als Stehbolzen 4 vorhanden sind. Die Bügel io sind mittels Niete 11 an den Platten 8 befestigt. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Bügeln ίο sind auf der Innenfläche des Lederringes 9 je zwei Platten 12 vermittels Niete 13 befestigt, die mit den Bügeln Io eine Unterlage für die Enden der Stahlbandfedern 2 bilden. Der Lederring wird somit vor Abnutzung durch das Gleiten der Stahlbandfedern geschützt.
Felge und Außenmantel sind miteinander durch Laschen 14 verbunden, die je zur Hälfte auf jeder Seite der Felge angeordnet sind, wobei die Laschen der einen Hälfte denen der anderen Hälfte entgegengesetzt gerichtet sind. Es sind doppelt so viel Laschen als Stehbolzen 4 vorhanden. Sie sind an die Bügel 10 mittels Zapfen 15 angelenkt und an den in den Seitenflanschen der Felge 1 befestigten Zapfen 16 mittels.Kulissen 17 geführt.
Gegen Staub und sonstige Verunreinigungen ist der Reifen in folgender Weise geschützt: An der Felge 1 sind auf irgendeine Weise zwei Bronzeringe 18 befestigt. An diesen werden zwei Lederdecken 19 mittels Niete 20 befestigt. Die Decken 19 reichen bis zum Gummiring 7 und sind mit den Bügeln 10 vermittels der Schrauben 21 verbunden, welche in die Nocken 22 der Bügel 10 eingeschraubt sind. Die beiden Decken 19 verschließen seitlich vollständig den Raum, in dem sich die Federn befinden, und schützen daher die Federn und die übrigen Teile vor Verunreinigungen. Die Decken sind leicht abnehmbar, so daß Reparaturen oder Auswechselungen abgenutzter Teile leicht vorgenommen werden können.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Federnder Radreifen mit am Außenumfang des Felgengrundes befestigten, schräg gestellten und unter den Innenumfang des Laufkranzes tangential einlaufenden Stützfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn auf der Felge mit ihren ab-; gebogenen Enden einerseits durch pilzförmige Klemrnstücke (5), andererseits durch Querbolzen (4), unter welche die Federenden fassen, gehalten werden, wobei die Klemmstücke (5) gleichzeitig als Widerlager ■ für die Mitten der benachbarten Federn dienen, während die freien Federenden auf am Laufreifen innen befestigten Platten (10, 12) gleiten, von denen die letzteren (12) mit der Felge durch Kulissen tragende Laschen (14) verbunden sind, zum Zwecke, durch die Vereinigung dieser an sich bekannten Mittel die Elastizität des Reifens zu erhöhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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