DE208794C - - Google Patents

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DE208794C
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DE
Germany
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ear
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housing
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ear canal
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/10—Earpieces; Attachments therefor ; Earphones; Monophonic headphones
    • H04R1/1016—Earpieces of the intra-aural type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Headphones And Earphones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen im Ohr zu
tragenden Hörer für Fernsprechapparate und bezweckt, den Durchmesser der Membran zu
. vergrößern und dadurch die Wirkung des Hörers zu erhöhen, ohne das bequeme Tragen desselben im Ohr zu beeinträchtigen.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß die bei Hörern dieser Art gebräuchliche, gegen die Mündung des Gehörganges anzudrückende Erhöhung bzw. die in den Gehörgang einzuführende Verlängerung des Membrandeckels exzentrisch zum Gehäuse angebracht ist, wodurch der Hörer beim Gebrauch derart gedreht werden kann, daß sich ein großer Teil des Gehäuses außerhalb der Ohrmuschel befindet.
Der neue Hörer kann vorteilhaft zum Ersatz der sogenannten Kopfhörer dienen, welche besonders in Fernsprechämtern benutzt werden. Er kann auch, wie dies bei Fernhörern üblich ist, mit der Sekundärwicklung einer Induktionsspule verbunden werden, deren Primärwicklung mit Batterie und Mikrophon verbunden ist. Dadurch wird der neue Hörer besonders für Schwerhörige sehr geeignet, so daß diese in den Stand gesetzt werden, Laute von gewöhnlicher Stärke wahrzunehmen. In diesem Falle wird "zweckmäßig die Batterie in eine Tasche gesteckt, das Mikrophon, einfach oder doppelt wirkend, auf der Brust nach außen gerichtet getragen und der bzw. die Hörer in das eine bzw. beide Ohren eingeführt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Längsschnitt und Fig. 2 ein Grundriß einer Ausführungsform des Hörers. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform. . ' .
Das Gehäuse ist so klein, daß der Apparat im Ohr bequem getragen werden kann. Wenn der Apparat die in der Zeichnung dargestellte Form hat, ist keine besondere Befestigungsvorrichtung erforderlich, weil der Hörer nach dem Einsetzen in das Ohr seine Stellung ohne weiteres beibehält. Die Leitung, eine dünne Schnur, wird zweckmäßig hinter dem Ohr herumgelegt, wie Kneiferschnüre zuweilen getragen werden. Wenn die Erhöhung des Membrandeckels sehr niedrig ist, muß der Apparat etwas gegen das Ohr angedrückt werden, was mit Hilfe der Leitung bewirkt werden kann, falls man sie etwas steif und federnd macht.
Das Gehäuse h besteht zweckmäßig aus hartem Stahl und ist derart magnetisiert, daß sich der eine Pol in dem ringförmigen Teil η befindet, der die Membran m an ihrem Rande trägt. Der andere Magnetpol, welcher auf die Membran wirkt, befindet sich am Ende s des Kernes k der Elektromagnetspule e. Der Kern k ist durch eine Schraube α oder in anderer Weise am Gehäuse h befestigt. In so ausgestalteten Hörern kommt bekanntlich die Elektromagnetwickmng sehr stark zur Wirkung. Dicht an die Membran ist der Deckel I eingeschraubt. Er ist mit einer Verlängerung /, zweckmäßig aus gedrehtem Hart-'
gummi, versehen. Die Leitungen für die Spule e sind durch eine (nicht ersichtliche) öffnung im Gehäuse h geführt.
Durch die Anbringung der Verlängerung f exzentrisch zum Deckel I wird, wie oben angegeben, erzielt, daß der Hörer nach dem Einsetzen in den Gehörgang derart gedreht werden kann, daß er sich zum großen Teil außerhalb der Ohrmuschel befindet. Dies ermöglicht, dem Gehäuse eine solche Form zu geben, daß eine größere Membran benutzt werden kann, wodurch eine erhöhte Wirkung erzielt wird.
Die Verlängerung f hat zweckmäßig die Form eines Röhrchens mit zwei ringförmigen Flanschen oder Rippen. Der Raum zwischen letzteren kann mit Seide, Baumwolle oder anderem geeigneten Stoffe umwickelt werden, so daß ein kleiner Ball gebildet wird, wie durch b mit strichpunktierten Linien angegeben ist. Dieser Ball kann leicht so groß gemacht werden, daß er in das Ohr des Benutzers paßt. Gleichzeitig wird dadurch der in Berührung mit dem Ohre gelangende Teil des Hörers genügend weich, um dieses nicht zu reizen.
Fig. 3 zeigt den Teil b in derselben Weise wie in Fig. 1 ausgebildet, aber durch ein biegsames Röhrchen c mit einem kurzen Stutzen am Deckel verbunden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Im Ohr zu tragender Fernsprechhörer, bei dem der Membrandeckel mit einer gegen die Mündung des Gehörganges anzudrückenden Erhöhung bzw. einer in den Gehörgang einzuführenden Verlange-, rung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Erhöhung oder Verlängerung (f) exzentrisch zum Gehäuse liegt, zum Zweck, den Durchmesser der Membran vergrößern und dadurch die Wirkung des Hörers erhöhen zu können, ohne das bequeme Tragen desselben im Ohr zu beeinträchtigen.
2. Fernsprechhörer nach Anspruch 1, bei dem der Membrandeckel mit einer in den Gehörgang einzuführenden Verlängerung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Verlängerung (f) mit Flanschen oder Rippen versehen ist, zwischen welchen ein Ball (h) aus weichem Stoffe, z. B. Baumwolle, aufgewickelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT208794D Active DE208794C (de)

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DE (1) DE208794C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969733C (de) * 1954-02-24 1958-07-10 Lab Wennebostel Ohrpassstueck mit elastischem Passteil, insbesondere Abhoerbuegel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969733C (de) * 1954-02-24 1958-07-10 Lab Wennebostel Ohrpassstueck mit elastischem Passteil, insbesondere Abhoerbuegel

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