DE208919C - - Google Patents

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DE208919C
DE208919C DENDAT208919D DE208919DA DE208919C DE 208919 C DE208919 C DE 208919C DE NDAT208919 D DENDAT208919 D DE NDAT208919D DE 208919D A DE208919D A DE 208919DA DE 208919 C DE208919 C DE 208919C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B17/00Furnaces of a kind not covered by any of groups F27B1/00 - F27B15/00
    • F27B17/0016Chamber type furnaces
    • F27B17/0041Chamber type furnaces specially adapted for burning bricks or pottery
    • F27B17/005Chamber type furnaces specially adapted for burning bricks or pottery with cylindrical chambers
    • F27B17/0058Chamber type furnaces specially adapted for burning bricks or pottery with cylindrical chambers with superposed cylindrical chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

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KAISERLICHES
Gelöseilt,
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 208919 -KLASSE 80 c. GRUPPE
WENZL ULLRICH in EYTHRA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine zweietagige Kammerofenanlage für Porzellan und Steingut, bei welcher die Abhitze nach dem Brand in einem Ofen nutzbar gemacht wird für den Brand in einem anderen Ofen.
In der Zeichnung sind Fig. ι und 2 Querschnitte, Fig. 3 ein Längsschnitt und Fig. 4 ein Grundrißschnitt.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, befinden sich mehrere Kammerofen a, a! unmittelbar hintereinander. Unter beiden öfen führt ein Kanal b entlang, durch den die Gase dem Schornstein zugeführt werden. Ein gleicher Kanal V ist oberhalb der Kammern a, a' vorgesehen. Von der Sohle jeder Brennkammer führen Kanäle d, d' nach den über den Kammern a, a' befindlichen Brennkammern g, g'. Außerdem zweigen von den Kanälen d, d' Kanäle h, ti ab, die in den Schornsteinkanalö einmünden.
Die Kanäle d, d' und h, ti können mit Hilfe der Schieber m und η abgesperrt werden. Durch Anordnung der Schieber m ist die Möglichkeit geboten, die Temperatur in den verschiedenen Stellen der Kammern zu regeln.
Es wird nur nötig sein, dort, wo. sich die hohen Temperaturen bemerkbar machen, die Kanäle d mittels der Schieber m entsprechend zu verengen und an den schwächer beheizten Stellen die Durchgänge entsprechend zu erweitern.
Die Beheizung der Kammerofen erfolgt auf den Rosten/), von wo die Heizgase ihren Weg in aufsteigender Richtung nach den, Brennkammern α oder aJ nehmen. Durch die Kanäle d, d' ziehen sie nach oben, müssen sich nochmals überschlagen und gelangen schließlich durch öffnungen 0, 0' . . . und r, r' . . . (Fig. 1 und 3) in den Hauptkanal b'. Von da können die Gase, wenn Schieber w (Fig. 3) geöffnet, gleich - nach dem unteren Abzugskanal b geleitet werden. Ist in der Kammer a die Hitze schon bis zur Rotglut vorgeschritten, dann wird Schieber k (Fig. 3) sowie auch die Schieber V, I", V" der Kammer a! und die Schieber η der Kammer a! geöffnet und Schieber w und Kanal ν geschlossen. Die Gase müssen nun durch die Kammer a' nach dem unteren Kanal b und wärmen die Kammer a' langsam vor.
Ist nun Kammer α abgebrannt, dann wer-, den die Schieber V, I", V" in Kammer α und die Verbindungskanäle i geöffnet, und die Weißgluthitze strömt der Kammer a! zur weiteren Vorwärmung zu. Der Abzug t in Fig. ι und 2 dient nur zum Kühlen der Kammern g.
Die Kanäle i (Fig. 3 und 4) verbinden je zwei anschließende Kammerofen so miteinander, daß nach dem Brand die Abhitze des vorhergehenden Ofens unmittelbar in den nächstfolgenden Ofen geleitet werden kann. Auch diese Kanäle sind mittels Schieber ζ abstellbar. Wird in dem nächstfolgenden Kammerofen gebrannt, so bleibt der Schieber k geschlossen, und es wird auch der Schieber w, welcher den Kanal ν absperrt, in Schließlage bewegt. Es wird alsdann die Abhitze von a nach vorausgegangenem Ziehen der Schieber ζ
durch die Kanäle i nach der Kammer a'. geleitet.
Die regelbaren Öffnungen r, r' ... in der
Decke des Kanals V gestatten den Abgasen, auf kürzestem Wege dem Abzüge t zuzuströmen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zweistöckige Kammerofenanlage zum Brennen von Porzellan und Steingut, deren ίο Ober- und Unteröfen durch Kanäle in den Ofenseitenwänden in Verbindung stehen, gekennzeichnet durch die Anordnung je eines wagerechten Abzugsammelkanals (b und b') unterhalb der bzw. in den Brennkammern (α, β' ... und g, g' . . .), die (b, b'J durch regelbare, senkrechte Kanäle (v), welche sich zwischen je zwei Kammern (a, al . . .) befinden, verbunden sind.
  2. 2. Kammerofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Kanälen (d, d' . . .), die in bekannter Weise von den Unter- nach den Oberöfen führen, absperrbare Kanäle (h, h! . . .) nach dem Schornsteinkanal (b) abzweigen.
    3; Kammerofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Kanal (V) absperrbare Öffnungen (0, 0' ... und r, r' . ..) befinden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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