DE209538C - - Google Patents
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- DE209538C DE209538C DENDAT209538D DE209538DA DE209538C DE 209538 C DE209538 C DE 209538C DE NDAT209538 D DENDAT209538 D DE NDAT209538D DE 209538D A DE209538D A DE 209538DA DE 209538 C DE209538 C DE 209538C
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- strip
- skin
- strips
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B9/00—Making driving belts or other leather belts or strips
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/20—Processes or apparatus for making leather belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 209538 KLASSE 2Sb. GRUPPE
verbundenen Lederstreifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1907 ab.
Es ist bereits bekannt, Treibriemen aus schmalen Lederstreifen herzustellen, die hochkant
nebeneinander geschichtet und durch Querstifte miteinander verbunden werden. Zu diesem Zwecke wurde die Haut durch einen
Spiralschnitt in einen langen Streifen zerschnitten, und mehrere solche Streifen wurden
hochkant nebeneinander geschichtet. Die Häute besitzen aber an verschiedenen Stellen eine
ίο verschiedene Stärke oder Festigkeit. Die Seiten-
und Rückenteile der Haut pflegen am stärksten zu sein, während der Halsteil und
die Schulter- und Bauchteile eine wesentlich geringere Festigkeit besitzen. Auf diese Festigkeitsunterschiede
ist bisher nicht Rücksicht genommen worden, und die in oben erwähnter Weise hergestellten Riemen weisen infolgedessen
an verschiedenen Stellen verschiedene Festigkeiten auf. Diesen Nachteil zu vermeiden,
ist der Zweck der Erfindung. Sie besteht darin, daß schwächere Teile des einen Lederstreifens
an stärkeren Teilen des anderen liegen. Ein solcher Riemen soll an allen Stellen
eine gleiche Festigkeit besitzen.
Zur Herstellung eines solchen Riemens wird folgendermaßen verfahren: Die Narbe, die für
sich wertvoll ist, für die Güte des Treibriemens aber keine Rolle spielt, wird zuerst als
Ganzes von der Haut abgespalten. Das gleiche geschieht mit dem der Unterseite der Haut
anhängenden Fleisch. Der darnach verbleibende mittlere Teil der Haut wird zweckmäßig
durch einen Spiralschnitt, der in einer Ecke der Haut (bei mehreren Häuten vorzugsweise
in verschiedenen Ecken) beginnt, in einen fortlaufenden Streifen von gleichmäßiger Breite
zerschnitten. Die Breite des so gebildeten Streifens entspricht der Dicke des fertigen
Riemens; um möglichst wenig Abfall beim Zerschneiden der Haut zu erhalten, soll die
äußerste Windung des Schnitts nach Möglichkeit sich den Umrissen der Haut anpassen.
Jeder so aus einer Haut geschnittene Streifen weist sowohl die weichen, schwammigen und
verhältnismäßig schwachen Stellen der Hals- und Schulterteile der Haut als auch die stärkeren,
zähen und faserigen Teile des hinteren Teiles des Rückens und der Seiten auf und
bildet ein zusammenhängendes Band, das ausgestreckt eine Länge von 400 bis 600 Fuß
für jede Haut von mittlerem Gewicht darstellt, dessen Querschnitt überall der gleiche,
dessen Festigkeit aber an verschiedenen Stellen verschieden ist. Diese Unterschiede in der
Festigkeit und Struktur einzelner Teile jedes Streifens sind gemäß der Erfindung in dem
fertigen Riemen folgendermaßen ausgeglichen: Nachdem die passende Zahl von Häuten in
Streifen von gleichmäßiger Breite zerschnitten ist, werden die Streifen hochkant ihrer ganzen
Länge nach derart nebeneinander gelegt, daß die schwächsten Teile. des einen Streifens an
den stärkeren Teilen des anderen Streifens liegen. Hierdurch soll der fertig geschichtete
Riemen als Ganzes eine überall gleichmäßige Festigkeit besitzen. Die nebeneinander gelegten
Streifen werden in bekannter Weise miteinander verbunden. Es empfiehlt sich, zu
diesem Zweck eine Anzahl dünner biegsamer Drahtstifte durch die Streifen hindurchzutreiben.
Die einzelnen Streifen können auch durch Quernähte miteinander verbunden werden,
Zwecks Herstellung eines Riemens von bestimmter Länge wird ein entsprechend langes
Stück von dem so hergestellten geschichteten Band abgeschnitten. Die beiden Enden werden
am besten derart miteinander vereinigt, daß jeder zweite Streifen verkürzt wird, so
daß die Streifenenden ineinandergreifen; dann wird ein Stift oder Bolzen quer durch die ineinandergreifenden
Teile geführt.
Claims (1)
- PATENT1AnSPRUGH:Ledertreibriemen aus hochkant nebeneinander geschichteten und miteinander verbundenen Lederstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß schwächere Teile des einen Streifens an stärkeren Teilen des anderen liegen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209538C true DE209538C (de) |
Family
ID=471499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209538D Active DE209538C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209538C (de) |
-
0
- DE DENDAT209538D patent/DE209538C/de active Active
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