DE209767C - - Google Patents

Info

Publication number
DE209767C
DE209767C DENDAT209767D DE209767DA DE209767C DE 209767 C DE209767 C DE 209767C DE NDAT209767 D DENDAT209767 D DE NDAT209767D DE 209767D A DE209767D A DE 209767DA DE 209767 C DE209767 C DE 209767C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
cones
stalks
grooves
ribs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT209767D
Other languages
English (en)
Publication of DE209767C publication Critical patent/DE209767C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D45/00Harvesting of standing crops
    • A01D45/06Harvesting of standing crops of flax or similar fibrous plants

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209767 KLASSE 45 c. GRUPPE
LOUIS DARRAS in CUTS, Oise
Flachsraufmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Raufen von Flachs, die derart eingerichtet ist, daß man sie leicht an Mähmaschinen beliebiger Art, an einfachen Mähmachinen sowohl wie an solchen mit Bindevorrichtung anbringen kann. Zum Ausraufen werden Raufwalzen benutzt.
Von den bekannten Erntemaschinen mit Raufwalzen unterscheidet sich die vorliegende
ίο durch die besondere Ausbildung der Raufwalzen, die mit Längsrillen oder -rippen versehen sind, die von der Spitze nach dem Ende sich verbreitern.
Die Walzen bestehen, wie schon bekannt, aus einer Anzahl von Kegeln oder Zylindern, die horizontal gelagert sind. Sie sind der Erfindung gemäß mittels Kugelzapfen auf einem Querbalken gestützt, den man auf einem Tragbalken, der sonst die Messer der Mähmaschine trägt, befestigen kann.
Die Kegel oder die Zylinder sind paarweise gekuppelt und erhalten eine Drehbewegung im entgegengesetzten Sinne durch eine Kette, die über die in geeigneter Weise angeordneten Zahnräder gelegt ist und während der Fahrt der Maschine durch die Laufräder derselben selbst angetrieben wird.
Die Nuten oder Rippen' ermöglichen durch ihre Form das ruckweise Abreißen der Flachsstengel. Diese Stengel werden zwischen jedes Paar Kegel oder Zylinder mittels geeigneter Führungsstücke bzw. Vorsprünge geführt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die auf einer gewöhnlichen Mähmaschine angeordnete Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Vorrichtung von vorn,
Fig. 3 eine Ansicht von oben,
Fig. 4 einen Querschnitt längs Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 5 einen Längsschnitt nach Linie B-B der
Fig. 3· Fig. 6 ist ein Querschnitt längs Linie C-C der Fig. 3, und'
Fig. 7 zeigt eine einzelne Raufwalze.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht die Vorrichtung aus einer Anzahl Kegel a, welche in einem geringen Abstand von dem Boden wagerecht gelagert sind.
Die Kegel sind paarweise auf einem Querbalken b (Fig. 2) angeordnet. Dieser Querbalken ist hohl und kann mittels Bolzen auf dem wagerechten Balken c, der sonst die Messer der Mähmaschine trägt, befestigt werden.
Der Balken c ragt in das Innere des Querbalkens b durch eine längliche, in der Rückwand des Querbalkens in geeigneter Weise ausgesparte Öffnung b1 hinein (Fig. 4).
Jeder Kegel« wird von einer Achse ax getragen, die durch die vordere Wand des hohlen Querbalkens b durch eine längliche
Öffnung δέ hindurchgeführt ist und an ihrem Ende einen Kugelzapfen d trägt, der sich auf die innere Seite der Rückwand des Querbalkens stützt (Fig. 3 und 4).
Die Kegel α sind mit in der Längsrichtung verlaufenden Nuten derart versehen, daß die zwischen den Nuten befindlichen Vorsprünge zweier einander gegenüberliegenden Kegel einander gegenüberstehen, wodurch das ruckweise
ίο Raufen der Flachsstengel ermöglicht wird.
Andererseits besitzen die Kegel α keine regelmäßige Neigung, wie z. B. Fig. 7 der Zeichnung erkennen läßt.
Jeder Kegel besitzt einen zylindrischen Teil i, einen kegelstumpf artigen Teil 2 und einen kegeligen Teil 3. Diese Ausbildung der Kegel α ermöglicht das allmähliche Raufen der Hanfstengel entsprechend der Menge der Stengel.
Die in dieser Weise eingerichteten Kegel a werden, wenn die Maschine im Betriebe ist, in der Weise angetrieben, daß der eine von zwei miteinander gekuppelten Kegeln sich in der der Bewegung des anderen Kegels entgegengesetzten Richtung dreht.
Die Drehbewegung der Kegel wird auf folgende Weise erhalten:
Auf jeder Achse a1 der Kegel ist ein Kettenrad e befestigt, welcher im Innern des
hohlens Querbalkens b angeordnet ist. Über die Kettenräder läuft eine Kette ohne Ende/, und zwar abwechselnd auf der oberen und unteren Seite derselben, so daß benachbarte Walzen entgegengesetzte Drehung haben.
Die Kette/ wird durch ein größeres Kettenrad g angetrieben, welches auf einer Welle befestigt ist, die die Bewegung den verschiedenen Organen der Maschine mitteilt, auf welcher die Abreißvorrichtung angebracht ist.
Diese Welle wird selbst durch die Laufräder h der Maschine angetrieben. Die Kette / befindet sich im Innern des hohlen Balkens b, so daß sie während des Arbeitens der Vorrichtung geschützt ist und dadurch stets eine ungestörte Wirkungsweise gewährleistet.
Wenn die Vorrichtung in Tätigkeit ist, so werden die Hanfstengel zwischen die paarweise gekuppelten Kegel mittels Vorsprünge i geleitet, die auf dem oberen Teil des Querbalkens b befestigt sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der die Kegel α tragende Querbalken b wird auf dem Tragbalken c der beispielsweise angenommenen Mähmaschine gelagert. Die Treibkette f legt man über den Triebling e, der durch die Räder der Maschine angetrieben werden kann.
Setzt man alsdann die Maschine in Gang, so werden die Kegel α durch die Kette / gedreht und erhalten eine solche Drehbewegung, daß einige sich von oben nach unten bzw. von' links nach rechts und die übrigen Kegel sich in umgekehrter Richtung drehen, wie oben bereits ausgeführt ist.
Die durch die Vorsprünge i verteilten Hanfstengel werden durch dieselben in Form von Büscheln zwischen je zwei Kegel α geführt.
Bei der Bewegung bzw. Drehung der Kegel ■ werden die Hanf Stengelbüschel vom Erdboden angehoben und gelangen beim Fortschreiten der Maschine mehr und mehr zwischen die Kegel.
Das Büschel wird dabei mehr und mehr zusammengedrängt, ein Teil der Stengel wird beim Hindurchlaufen durch den zwischen den' Kegeln 3 der Walzen befindlichen Raum gerauft. Die anderen zu raufenden Stengel gelangen alsdann zwischen die kegelstumpf f ör migen Teile 2 der Walzen, und eine gewisse Menge der Hanfstengel wird noch emporgehoben.
Endlich gelangen die übrigen Hanfstengel zwischen die zylindrischen Teile 1 der Kegel a und werden beim Drehen der letzteren gerauft. Es ist klar, daß entsprechend der Kegelform die Stengel gemäß den verschiedenen Neigungen mehr und mehr zusammengedrängt werden, was den Kegeln ermöglicht, einen Teil der das Büschel bildenden Stengel go allmählich zu raufen. '.
Ferner werden die Stengel mit Hilfe der auf den Kegeln α befindlichen Nuten durch eine Reihe von aufeinanderfolgenden Rucken gerauft. 95 '
Die Nuten sind derart eingerichtet, daß sich die vorspringenden Teile, welche sich zwischen den Nuten befinden, einander gegenüberstellen, so daß die Flachsstengel durch die vorspringenden Teile erfaßt und zusammengedrängt werden. Die Vorsprünge ziehen die Stengel bei der Drehbewegung der Kegel a empor und führen sie in den Hohlraum, alsdann zwischen die nächsten sich einander gegenüberstellenden Vorsprünge usw.
Um zu vermeiden, daß sich eine Unkrautpflanze, deren Stengel einen größeren Durchmesser besitzt als die gewöhnlichen Flachsstengel, zwischen zwei Kegeln festklemmt, sind die Kegelpaare derart gelagert, daß sich die Kegel selbsttätig voneinander entfernen können. .
Diese Verschiebung der Kegel wird dadurch möglich gemacht, daß die Öffnungen δ2, durch die die Achsen a1 der Kegel α hindurchgeführt sind, länglich gestaltet und die Enden dieser Achsen mit Kugelzapfen d versehen sind;
Die Kegel α werden in ihre Anfangsstellung nach dem Raufen der Unkrautpflanze durch Schraubenfedern d3 zurückgeführt, die in den Öffnungen b2 des Querhauptes b in geeigneter Weise angebracht sind (Fig. 6).
Die durch die Kegel a gerauften Hanfstengel werden durch die bei den bekannten Mähmaschinen üblichen Vorrichtungen aufgenommen.
Es ist klar, daß die oben beschriebene Vorrichtung auf allen Arten von Mähmaschinen mit und ohne Bindevorrichtung angeordnet werden kann.
Ferner können die Kegel α durch Zylinder, ίο kegelstumpfförmige Walzen, die mit Längsnuten versehen sind, ersetzt und diese Kegel durch in beliebiger Weise eingerichtete geeignete Triebwerke angetrieben werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Flachsraufmaschine, deren mitein- : ander gekuppelte kegelförmige oder zylindrische Raufwalzen sich gegeneinander drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Raufwalzeii mit von der Spitze der Walzen nach dem hinteren Ende sich verbreiternden Rillen oder Rippen- versehen sind, um ein ruckweises Abreißen der Flachsstengel zu erreichen.
  2. 2. Flachsraufmaschme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Rillen bzw. Rippen am vorderen Teil der Walzen größer ist als am hinteren Teil.
  3. 3. Flachsraufmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Raufwalzen als Kugelzapfen ausgebildet ist, um ein Ausweichen der Walzen zu ermöglichen, während sie durch Federn, die in einem gewissen Abstande von den Kugelzapfen die Walzen belasten, inihre Anfangslage zurückgeführt werden.
  4. 4. Flachsrauf maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Raufwalzen in einem Lagerkörper angeordnet sind, der auf den Mähmaschinen an Stelle des Messerbalkens befestigt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209767D Active DE209767C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE209767C true DE209767C (de)

Family

ID=471707

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT209767D Active DE209767C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE209767C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1256467B (de) Heuwerbungsmaschine
EP0504639A1 (de) Maiserntegerät
DE1507391B2 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
DE1757228A1 (de) Rolle fuer Ackergeraete
DE2303528C3 (de) Maishäcksler
DE1800497C3 (de) Heuwerbungsmaschine
DE209767C (de)
DE2922887C2 (de) Heuwerbungsmaschine
DE2930744C3 (de) Rübenerntemaschine
DE1281204B (de) Foerdergeraet fuer Selbstladewagen
DE2651206A1 (de) Einrichtung zum saeubern von gegenstaenden, insbesondere von wurzelfruechten
DE2065379C3 (de) Heuwerbungsmaschine
DE740741C (de) Erntemaschine fuer Kartoffeln oder Ruebenkraut mit ueber einem Foerderband angeordnetem Mitnehmerband
DE2255687C3 (de) Reinigungs- und Fördervorrichtung für Wurzelfrüchte an Wurzelfruchterntemaschinen
DE2943026A1 (de) Mit einer kartoffelzermalmeinrichtung versehene kartoffelrodemaschine
DE652455C (de) Getreideablegevorrichtung fuer Grasmaeher mit einem hinter dem Schneidwerk angebrachten, die Halme in annaehernd aufrechter Lage haltenden Sammelbehaelter
DE3519889C2 (de)
DE1482074C (de) Heuwender
DE823058C (de) Ruebenhack- und Verhackmaschine
DE83884C (de)
DE2834494C2 (de) Rübenerntemaschine
AT235069B (de) Maiserntemaschine
DE368767C (de) Kartoffelerntemaschine mit einem quer zur Fahrrichtung sich drehenden Wurfrad
DE958606C (de) Maschine zum Aufsammeln von Erntegut vom Feld
DE2245823B2 (de) Erntemaschine