DE209829C - - Google Patents

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DE209829C
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plate
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00—Electrodes
    • H01M4/02—Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/64—Carriers or collectors
    • H01M4/70—Carriers or collectors characterised by shape or form
    • H01M4/72—Grids
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10—Energy storage using batteries

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
τ- Μ 209829 KLASSE 21 b. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember igoo auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 2. Oktober 1906 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung bildet eine gitterförmige Sammlerplatte nach dem Faure-Typ, deren Stäbe in bekannter Weise schleifenförmig aufgebogen sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen den Schleifen in der Plattenebene liegende spitze Zungen angebracht sind, die in die Füllmasse eingreifen können und sie sicher festhalten. Man erhält so eine Platte, die innen und außen die Füllmasse trägt und an jeder Stelle und nach jeder Richtung der Expansion der Masse entsprechend nachgiebig ist, ohne daß sich die Masse von der Platte ablöst und ohne daß diese selbst sich" aufbeult.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt das ausgestanzte Arbeitsstück, aus welchem die Platte gebildet wird. Fig. 2 zeigt die fertige Platte mit dem Gestell.. Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Fig. 2. Fig. 4 zeigt die mit der Füllmasse angefüllte Platte fertig zum Gebrauch und Fig. 5 einen Schnitt durch dieselbe.
Die Platte 2 wird aus einer weichen Bleiplatte herausgestanzt. Sie hat dann die in Fig. ι dargestellte Form. Aus dieser Figur geht hervor, daß aus der ursprünglichen Bleiplatte Reihen von Öffnungen ausgestanzt sind, so daß Streifen oder Bänder 3 und Spitzen 4 von der Bleiplatte stehenbleiben. Die Bänder 3 sind zueinander in entgegengesetzten Richtungen geneigt und lassen zwischen ihren geöffneten Enden die Spitzen oder Zungen 4 stehen. ^
Das in Fig. 1 gezeigte Arbeitsstück wird dann durch ein Paar Scheiben hindurchgeführt, welche die Streifen oder Bänder 3 in entgegengesetzten Richtungen nach außen halbkreisförmig herausbiegen, so daß Reihen von vorspringenden Schleifen entstehen, die nach jeder Seite der Platte, wie in Fig. 3 gezeigt, hervorstehen. Es ist klar, daß durch Herausbiegen der Bänder 3 die ganze Länge der Arbeitsplatte verkürzt wird, so daß aus diesem Grunde das Arbeitsstück von vornherein etwas länger als die fertige Platte genommen wird.
Jede Reihe von Streifen 3 und Zungen 4 ist von der nächsten durch eine Stange 5 getrennt, die später von dem Gestelle 7 gehalten wird. Die breiten Streifen 5 sind vorteilhaft von Löchern 6 durchsetzt.
Die nächste Stufe in der Bildung der Platten besteht darin, um die eigentliche Sammlerplatte herum den Rahmen 7 zu gießen, der aus hartem Blei besteht Um eine vollständige elektrische und mechanische Verbindung zwischen der harten Masse des Rahmens und
der weichen Bleiplatte herzustellen, sind die äußeren Kanten der letzteren perforiert, so daß, wenn das geschmolzene harte Blei um die durchlochte Platte zur Bildung des Rahmens herumläuft, in die Löcher 6 am Grunde und am Boden und in den Enden der Streifen 5 hineinläuft und somit jeden Querstreifen der weichen Bleiplatte in direkte Verbindung mit dem Rahmen bringt.
ι ο Die Sammlerplatte ist nun so weit hergestellt, daß sie mit der Bleiglättemasse angefüllt werden kann. Ehe man die Füllmasse jedoch in die Platte einbringt, wird zweckmäßig noch eine Schicht von gesponnenem Glase, Haar oder anderem passenden Fasermaterial 8 (Fig. 2) durch die Streifen der Bänder 3 auf jeder Seite der Platte eingelegt. Dann erst wird die Platte mit der Füllmasse, aus reiner Bleiglätte und Wasser bestehend, angefüllt und zum Trocknen aufgestellt. Die Wirkung des gesponnenen Glases oder des Fasermateriales besteht darin, die Kohäsion der Füllmasse an der Platte zu vermehren und ein zufälliges Lösen derselben von ihr zu verhindern.
Das Wesen der neuen Sammlerplatte besteht darin, daß die Füllmasse innen von den Zungen 4 und außen beiderseits von den schleifenförmigen Streifen 3 in der Platte gehalten wird. Da sich die Zungen bis in die Mitte der Füllmasse erstrecken, so wird damit ein sehr guter elektrischer Kontakt erreicht.
Die Platte wird schließlich zwischen zwei horizontalen Flächen gepreßt, so daß sie die in Fig. 4 und 5 dargestellte Form annimmt. Die halbkreisförmig gebogenen Schleifen 4 werden dabei etwas abgeflacht. Die neue Sammlerplatte, welche, wie beschrieben, aus dehnbarem Metall hergestellt wird, und aus einzelnen Schleifen mit dazwischenliegenden Zungen besteht, ist nach jeder Richtung hin und an jedem Teile seiner Oberfläche nachgiebig, so daß die Platte als ein Ganzes durch ungleiche Expansion der Füllmasse o. dgl. nicht zerstört oder auf gebogen oder sonstwie nachteilig verändert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gitterförmige Sammlerplatte, deren Stäbe schleifenförmig aufgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte zwischen den Schleifen (3) in der Plattenebene verlaufende Zungen (4) angeordnet sind, die mitten in die von den Schleifen gehaltene Füllmasse eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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