DE209924C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE209924C DE209924C DENDAT209924D DE209924DA DE209924C DE 209924 C DE209924 C DE 209924C DE NDAT209924 D DENDAT209924 D DE NDAT209924D DE 209924D A DE209924D A DE 209924DA DE 209924 C DE209924 C DE 209924C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mold
- base
- movable
- glass
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 14
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B11/00—Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209924 KLASSE 32«. GRUPPE
Preßform zur Herstellung von Glasringen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1908 ab.
vom 25. August 1906 anerkannt.
Vorliegende Erfindung betrifft Preßformen zur Herstellung mehrerer, nicht miteinander
verbundener Glasringe zum Unterschied von den Formen, in welchen mehrere Ringe verbunden
zu einem zylindrischen Körper erhalten werden, der noch zerteilt werden muß. Bei diesen Preßformen wird die in eine Hohlform
eingebrachte Glasmasse in voneinander gesonderte Ringräume dieser Hohlform eingepreßt
und gleichzeitig die überschüssige Glasmasse aus der Form herausgepreßt. Zur Abtrennung
und Entfernung der überschüssigen Glasmasse ist der Formboden federnd beweglich und wird aus der Anfangsstellung nahe der
oberen Formmündung beim Pressen unter Zusammendrücken der Feder abwärts verschoben.
Die bekannten Preßformen dieser Art haben nun den Nachteil, daß die den beweglichen
Formboden aufwärts drückende Feder innerhalb der Form angeordnet ist, so daß diese
Feder durch die Wirkung der Hitze des eingebrachten Glases sehr bald unbrauchbar
wird.
Diesen Nachteil vermeidet die vorliegende Erfindung, deren Wesen darin besteht, daß
die den Boden bewegende Feder außerhalb der Form angeordnet ist und mit dem Formboden
in geeigneter Weise, z. B. durch einen Arm, verbunden ist, so daß sie von der Hitze
des eingebrachten Glases nicht ungünstig beeinflußt werden kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt und
Fig. 2 einen Grundriß der bekannten Preßform mit der Neuerung.
Der bewegliche Boden b der Form ist in einem Ringe α geführt. Er besteht aus Stahl
und ist von zylindrischer Form? Von oben nach abwärts dringt in die Form ein eben- '40
falls aus Stahl hergestellter Preßstempel c ein, der, ebenso wie der bewegliche Boden b,
genau in die ihn umgebenden Formteile eingepaßt ist.
Um den festen Teil α der Form wird die aus zwei Hälften bestehende Zangenform .d
herumgelegt, an deren Innenrand vier oder mehrere parallele, mit der Musterzeichnung
versehene kreisringförmige Vertiefungen angeordnet sind, die voneinander durch die erhabenen
Reifen f getrennt sind. Es bewegt sich somit in der Zangenform einerseits der
von oben nach ^abwärts gedrückte Preßstempel c, andererseits der bewegliche Boden b,
der beim Herabdrücken des Stempels mit herabgedrückt wird. · ·
Der bewegliche Boden b hat an dem unteren Außenrande eine Einkerbung g, in die der
Haken h1 eines Hebels h vermöge des Gewichtes
des letzteren eingreift, wenn der Boden b in seiner untersten Lage angelangt ist,
um ihn in dieser in üblicher Weise festzuhalten.
Der Boden b wird durch eine starke, seitlich angebrachte Stahlfeder k durch Vermittlung
des gegabelten Armes I aufwärts gedrückt, wobei, die beiden am unteren Rande
ίο des Bodens b befestigten Schildzapfen i, unter
die die Gabel des Armes I greift, zugleich die Aufwärtsbewegung des Bodens begrenzen, indem
sie gegen die feste Eisenplatte ο stoßen, auf der die ganze Form auf ruht. ·
An dem Gabelarm I der Spiralfeder k ist
ein doppelt gebogener Handgriff I1 befestigt, welcher in an sich bekannter Weise dazu
dient, den Druck der Feder durch Abwärtsdrücken des Handgriffes abzuschwächen und
hierdurch ein Emporschnellen des Bodenzylmders nach Wegnahme des Hebelhakens h1 zu
verhindern, sowie überhaupt die Auf- und Abwärtsbewegung des Bodenzylinders zu regeln.
Der feste Teil α der Glasringform ist auf der Eisenplatte 0 aufgebaut, an welcher auch die
Spiralfeder durch einen Arm p befestigt ist. Mit dieser Platte ist durch eiserne Stäbe m
eine zweite, gleichfalls wagerechte Eisenplatte q fest verbunden, auf welcher zwei oder
mehrere Stifte n, nx von verschiedener Dicke angebracht sind, die in zwei oder mehrere
zylindrische Ausnehmungen r, r1 des Bodens b
passen, so daß dieser sich weder drehen noch seitlich verschieben läßt. Der unterhalb der
Mitte des Bodens angebrachte Stift läuft in eine Schraube n2 aus, mit welcher der ganze
Formuntersatz an eine Presse festgeschraubt werden kann. Der bereits oben erwähnte
Hebel h, welcher einen Hakenfortsatz h1 besitzt
und zum Festhalten des Bodens in seiner untersten Stellung bestimmt ist, ist an der
Bodenplatte 0 drehbar befestigt. Erreicht der Boden b bei der Abwärtsbewegung seinen
Tiefstand, so greift der Hakenfortsatz h1 des Hebelarmes h von selbst in die Einkerbung g
des Bodens b und hält diesen fest, was an sich bereits bekannt ist.
Wenn Glasringe erzeugt weixlen sollen, wird zunächst der Formuntersatz · mittels der
Schraube n2 an der Presse festgeschraubt. Der bewegliche Boden ist infolge des durch
die Spiralfeder erzeugten Aufwärtsdruckes in seine Höchststellung emporgehoben. Hierauf
wird die Zangenringform um den festen Boden α des Untersatzes herumgelegt und befestigt.
Die Glasmasse wird nun in den von der Innenwandung der Zangenform und der
oberen Fläche des Bodens begrenzten Raum eingefüllt. Hierauf wird der Preßstempel in
die Form gedrückt. '
Durch diesen Druck wird auch der untere bewegliche Bodenzylinder abwärts gedrückt
und die Glasmasse in die ringförmigen Ausnehmungen eingepreßt.
Wenn nun der Bodenzylinder gänzlich abwärts gedrückt ist, wird er durch den Hebelhaken
h1, der in die Einkerbung g greift, festgehalten. Hierauf wird die Zangenform
geöffnet, und die fertigen Glasringe fallen aus der Form auf den Boden der Platte und werden
mittels einer Metallschaufel mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt, der- zu dem
festen, runden Boden der Form paßt, fortgehoben. Ein etwa zurückgebliebener Glasüberschuß
bleibt auf dem beweglichen Bodenzylinder liegen und wird fortgenommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch.:Preßform zur Herstellung von mehreren nicht zusammenhängenden Glasringen mit federnd aufwärts gedrängtem Formboden, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Formboden (b) durch eine außerhalb der Form (d) angeordnete Feder (k) unter Vermittlung eines Verbindungsstückes, z. B. eines an ihr angebrachten Armes (I), aufwärts gedrängt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209924C true DE209924C (de) |
Family
ID=471855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209924D Active DE209924C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209924C (de) |
-
0
- DE DENDAT209924D patent/DE209924C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT37846B (de) | Sensenhärtepresse. | |
| DE213705C (de) | ||
| DE360236C (de) | Schlagpresse zur Herstellung von Kunststemen und anderen Formlingen | |
| DE184423C (de) | ||
| DE715247C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengladungen, Zuendladungen o. dgl. | |
| DE421176C (de) | Presse zum Pressen von Seifenstuecken u. dgl. mit Vorrichtung zum Zu- und Abfuehren der Presslinge | |
| AT31461B (de) | Preßform zur Herstellung von Glasringen. | |
| DE119047C (de) | ||
| DE188053C (de) | ||
| DE205727C (de) | ||
| DE213793C (de) | ||
| DE523070C (de) | Einrichtung zum beiderseitigen Ein- bzw. Aufpressen des Reibbelages fuer Lamellen von Reibungskupplungen u. dgl. | |
| DE200092C (de) | ||
| DE240830C (de) | ||
| DE431033C (de) | Herstellung von Radreifen o. dgl. | |
| DE182033C (de) | ||
| DE12884C (de) | Neuerungen an Formvorrichtungen für Gasretorten und Tiegel | |
| DE585383C (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Speisefettafeln u. dgl. | |
| DE184789C (de) | ||
| DE230312C (de) | ||
| DE431962C (de) | Quettenvorrichtung zum Biegen, Richten und Haerten von Federblaettern | |
| DE206101C (de) | ||
| DE143171C (de) | ||
| AT94643B (de) | Verfahren zum Pressen von Wolframpulver unter hohem Druck, in besonders dichte Körper oder Ingots. | |
| DE170099C (de) |