DE2100543B2 - Foerdervorrichtung fuer erntegut zum beschicken von silos o.dgl. - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer erntegut zum beschicken von silos o.dgl.

Info

Publication number
DE2100543B2
DE2100543B2 DE19712100543 DE2100543A DE2100543B2 DE 2100543 B2 DE2100543 B2 DE 2100543B2 DE 19712100543 DE19712100543 DE 19712100543 DE 2100543 A DE2100543 A DE 2100543A DE 2100543 B2 DE2100543 B2 DE 2100543B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
vertical
horizontal
impeller
side wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712100543
Other languages
English (en)
Other versions
DE2100543A1 (de
DE2100543C3 (de
Inventor
Jean Paul; Mast Aquila David; Lancaster; Pucher Richard Allen; Greiner James Gordon; Leola; Pa. Lyet H (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/002,017 external-priority patent/US3968997A/en
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE2100543A1 publication Critical patent/DE2100543A1/de
Publication of DE2100543B2 publication Critical patent/DE2100543B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2100543C3 publication Critical patent/DE2100543C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/10Loaders for hay or like field crops with blowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/0038Dumpboxes or metering devices for loading or unloading

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fördervonichtung für Erntegut zum Beschicken von Silos od. dgl., mit einem aufwärtsfördernden senkrechten Gebläse und einem vorgeschalteten Gutaufnahmetrog, in dem eine Zuführungseinrichtung angeordnet und über einen abgedeckten Auslaßabschnitt des Troges seitlich außerhalb des Zentrums und unter einem spitzen Winkel an das senkrechte Gebläse angeschlossen ist.
bei einer aus USA.-Patentschrift 3302978 bekannten Vorichtung dieser allgemeinen Bauart ist dem senkrechten Wurfgebläse eine waagerechte Förderschnecke in einem Gutaufnahmetrog vorgeschaltet, an den ein mit Heu oder Silage beladener Wagen zum Entladen herangefahren wird. Diese bekannte Fördervorrichtung erfordert eine beträchtliche Leistung, wenn grünes Erntegut bzw. Futter nach der Zuführung durch die Förderschnecke mit Hilfe des Wurfgebläses auf die gewünschte Auswurf höhe beschleunigt werden muß. Der große Leistungsbedarf ist auch dadurch bedingt, daß zusammenbackendes Fördergut of t erst im Wurfgebläse aufgebrochen wird, wozu man am Auslaßstutzen eine bezüglich der rotierenden Wurfflügel feststehende Gegenschneide vorsieht. Das Zusammenbacken von nassem Fördergut wird darüber hinaus durch die Förderschnecke am Boden des Fördertroges begünstigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fördervorrichtung der eingangs bezeichneten Art dahingehend zu verbessern, daß bei gleicher Leistungsaufnahme ein wesentlich erhöhter Durchsatz bzw. eine größere Förderhöhe und ein gleichmäßiger ruhiger Förderbetrieb erreicht wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gutaufnahmetrog Bestandteil eines waagerechten Gebläses ist, das zur Überführung des Erntegutes in vereinzeltem und schwebendem Zustand einenTangentialauslaß als Förderkanal aufweist, dessen Anschlußöffnung in der Seitenwand des senkrechten Gebläses um einen Bogen von weniger als 180° von dem an eine vertikale Förderleitung angeschlossenen Auslaßstutzen des senkrechten Gebläses entfernt ist. Mit Hilfe des waagerechten Gebläses wird eventuell zusammenhängendes Erntegut auseinandergeiissen und in vereinzeltem Zustand schon mit relativ hoher Geschwindigkeit dem vertikalen Wurfgebläse zugeführt. Die Ausbildung des Gutaufnahmetroges als Gehäuse des waagerechten Gebläses macht es möglich, daß der Erntewagen oder ein anderes beladenes Fahrzeug an beliebiger Stelle in einem erheblichen Bogenbereich des Umfanges des Aufnahme troges herangefahren werden kann. Oft ist es auf Grund des Verlaufes des Bodens oder darauf befindlicher Anlagen neben dem Silo oder in unmittelbarer Nähe von Gebäuden unmöglich, den Futterwagen seitlich an eine bestimmte Stelle der Fördervorrichtung heranzubringen, wie dies bei einem Gutaufnahmetrog mit einer Förderschnecke notwendig ist. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das waagerechte Gebläse das Erntegut schon vereinzelt und an einer Stelle in verhältnismäßig geringem Abstand vom Auslaßstutzen des senkrechten Gebläses in dessen Gehäuse einführt. Dadurch wird die von dem senkrechten Gebläse aufgebrachte Beschleunigungsarbeit optimal genutzt. Die erzielte Erhöhung des Durchsatzes bzw. der Förderhöhe ist darauf zurückzuführen, ίο daß das Erntegut im senkrechten Gebläse nicht erst auf Grund der Fliehkraft am Gehäuscumfang schleift, sondern nach kurzer kraftvoller Beschleunigung auf Grund der Schwungmasse des Vertikalgebläses und nach einem gewissen radial nach außen gerichteten Weg schon in den vertikalen Auslaßstutzen gelangt. Aus der deutschen Patentschrift 1076934 und der niederländischen Patentschrift 294221 ist eine Vorrichtung zum Einblasen mineralischer Fasern in Hohlräume im Mauerwerk od. dgl. bekannt, bei der einem so Vertikalgebläse ein zylindrischer Aufnahmetrog vorgeschaltet ist, in dem eine mit senkrechten Zinken versehene Scheibe oder bei einer anderen Ausführungsform oberhalb eines weitmaschigen Rostes eine Gruppe von rotierenden Rührarmen angeordnet sind. Die Scheibe bzw. die Rührarme haben den Zweck, das in dem als Aufnahmetrog ausgebildeten Vorratsbehälter befindliche Fördergut aufzuwirbeln. Der Saugstutzen des Vertikalgebläses ist an den Vorratsbehälter angeschlossen, um das Fördergut nach dem Strahlprinzip in das Gebläse hineinzusaugen, wobei die als Trägermedium dienende Luft über Bodenöffnungen im Aufnahmetrog bzw. Ansaugstutzen herangeholt wird. Die bekannten Geräte und die damit mögliche Arbeitsweise sind ungeeignet, um daraus Anregungen insbesondere zur Förderung von nassem, klumpigen Silagegut entnehmen zu können.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform des Fördergerätes nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Endansicht des Gerätes nach Fig. l,bei dem das waagerechte Laufrad nach der Linie 2-2 in Fig. 1 geschnitten ist,
Fig. 3 eine Teilansicht mit dem nach der Linie 3-3 in Fig. 2 geschnittenen Einlaufgehäuse,
Fig. 4 in Vorderansicht eine lösbare Befestigungsanordnung für das rechte Bodenrad,
Fig. 5 eine Endansicht der Anordnung nach Fig. 4 entsprechend der Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 ein vergrößerter Teilschnitt durch eine Mitnehmerschaufel nach der Linie 6-6 in Fig. 1, Fig. 7 eine Teildraufsicht mit einer bevorzugten Ausführungsform einer Hebelanordnung zur Leistungssteuerung für das waagerechte Laufrad,
Fig. 8 eine Teilansicht des senkrechten Gebläsegehäuses zur Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Übergangsstückes zur anschließenden Förderleitung,
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 10 eine abgebrochen gezeichnete Ansicht der Fördervorrichtung in der Ausführung nach Fig. 9, Fig. 11 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung mit im Gegenuhrzeigersinn drehendem waagerechten Laufrad des waage-
1 UU O**
rechten Gebläses,
Fig. 12 eine Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 11 mit im Schnitt nach der Linie 12-12 inFig. 11 gezeigtem Gutaufnahmetrog,
Fig. 13 eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 11 mit der Blickrichtung von rechts.
Übersicht über erstes Ausführungsbeispiel
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 8 ist ein Gebläse 20 mit vertikalem Laufrad zwischen einer Vorderwand 22 und einer Rückwand 23 eines Rahmens 21 angeordnet. Von der Rückwand 23 geht auf der rechten Seite des Gerätes nach hinten eine Rahmenverlängerung 24 aus, auf der ein waagerechtes Gebläse 25 angeordnet und an einen Förderkanal 26 angeschlossen ist, der sich durch die Rückwand 23 erstreckt und das vom waagerechten Laufrad 107 beförderte Material durch eine Anschlußöffnung 72 in der Wand des waagerechten Gebläses 25 abgibt.
Der Rahmen 21 ist an beiden Seiten mit abnehmbaren Rädern 29 und 30 versehen, auf denen die Vorrichtung beweglich abgestützt ist. An der Vorderwand 22 ist eine Deichsel 28 schwenkbar befestigt, so daß das Gerät an einen Traktor oder einen Lastwagen angehängt werden kann. Das Laufrad 33 des Gebläses 20 wird über die Zapfwelle 34 angetrieben. Das Laufrad 107 ist über Riemen und Riemenscheiben mit den Wellen 36 und 37 gekuppelt. Eine Schaltvorrichtung 38 bewegt den Riementrieb zwischen seiner ein- und ausgeschalteten Lage, so daß das Laufrad 107 bei eingeschaltetem Gebläse 20 angehalten werden kann. Das dem senkrechten Gebläse 20 von dem waagerechten Gebläse 25 zugeführte Material wird durch den Auslaßstutzen 27 in die senkrechte Förderleitung abgegeben.
Rahmen: Der Rahmen 21 besteht aus der Vorderwand 22 und der Rückwand 23, deren Unterseiten über Anschlußstücke 40 verbunden sind, die an die Bodenabschnitte von Flanschen 41 und 42 rechtwinklig zu den Wänden angeschweißt sind und sich um diese erstrecken. Das Gebläsegehäuse 31 ist mit den Wänden 22, 23 verbunden und besitzt vordere sich vom Flansch 41 nach oben erstreckende Stützen 43 und rückwärtige, sich vom Flansch 42 nach oben erstreckende Stützen 44, welche die vorderen und hinleren Wände des Gebläsegehäuses 31 umfassen und auf dem Rahmen haltern. Die Deichsel 28 ist mittels Zapfen 45 an beiden Enden der Vorderwand 22 schwenkbar befestigt. Die die Deichsel bildenden Arme 47 und 48 laufen nach vorn an einer Anschlußöse 46 zur Befestigung am Traktor zusammen.
Entsprechend Fig. 1 umfaßt die Rahmenverlängerung 24 zwei Träger 50, 49, von denen der Träger 50 zur Rückwand 23 schräg steht und nach hinten in Richtung auf den Träger 49 konvergiert, der unter einem rechten Winkel zur Rückwand 23 steht. Zwischen den beiden Trägern erstrecken sich senkrechte Querstücke 51 und 52 (Fig. 1) und ein waagerechtes Querstück 53 (Fig. T), das in einem Abstand unterhalb des Arbeitsbodens 82 angeordnet ist.
Gebläse: Das Gebläsegehäuse 31 besteht aus einer kreisförmigen Vorderwand 60 und einer kreisförmigen Rückwand 61, die über eine Umfangswand 62 verbunden sind. Diese Umfangswand enthält bei Blickrichtung von hinten im vierten Quadranten eine Öffnung 63. Von dieser öffnung ist der Auslaßstutzen 27 nach oben als Anschluß des Gebläses an die vertikale Förderleitung 73 gerichtet, die auf einer.i Ringflansch 67 befestigt ist. Der Auslaßstutzen 27 entsprechend Fig. 2 besitzt ein bezüglich der Förderrichtung des Gebläses vorderes Seitenteil 64 und ein hinteres Seitenteil 65. Diese Bauteile sind so gestaltet, daß sie sich mit ihren unteren Enden an das Gehäuse anschließen und von der Rechteckform allmählich in eine Zylinderform an dem Ringflansch 67 übergehen. An den Vorder- und Rückwänden des Gebläses und des Auslaßstutzens sind Absteifungen bzw. Verkleidungsplatten 66 befestigt.
Entsprechend Fig. 2 ist das Seitenteil 64 bezüglich der (senkrechten) Tangentialebene an das Gebläse um einen kleinen Winkel A nach außen versetzt. Die Öffnung 63 erstreckt sich über einen Boden B, wobei die Hinterkante der Öffnung von der Spitze oder von dem Teilkreis der Schaufeln 68 des Laufrades 33 einen Abstand C aufweist.
In Fig. 8 ist eine bevorzugte Ausführung des Auslaßstutzens 27 dargestellt, bei der das vordere Seitenteil 76 in der senkrechten Tangentialebene an dem Gehäuse 32 anliegt. Das rückwärtige Seitenteil 77 vervollständigt den Auslaßstutzen. Die Seitenteile bilden zusammen einen Übergang zwischen der Umfangswand 62 und dem Ringflansch 67. Beiderseits des Gebläses und der Seitenteile sind Absteifungsteile 78 vorgesehen. Die Hinterkante 74 besitzt von den Schaufeln 68 des Gebläses die Entfernung C. Im Unterschied zum Auslaßstutzen nach Fig. 2 erstreckt sich die Öffnung 63 über einen Bogen D, der größer ist als der Bogen B in Fig. 2. Der Abstand C entspricht dem mehrfachen Wert eines üblichen Abstanaes zwischen einer Schaufel und einer feststehenden Gegenschneide, während der Bogen D in der Größenordnung von zwei Drittel eines Quadranten liegt.
Der größere Abstand zwischen dem Teilkreis der Schaufeln 68 und der Gegenschneide 74 trägt wesentlich zur Geräuschverminderung des Gebläses bei. Der bisher übliche Abscherblock kann entfallen, da das waagerechte Gebläse bereits dafür sorgt, daß keine größeren Materialstücke oder Zusammenballungen mehr in das senkrechte Gebläse gelangen und dort zerkleinert werden müssen.
Das Laufrad 33 besteht aus mehreren Schaufeln 68, die auf einer Nabe 68α der Welle 69 befestigt sind. Die Welle 69 ist in Lagern 70 und 71 drehbar gehalten, die ihrerseits an den Flanschen 41 bzw. 42 befestigt sind. Das Laufrad 33 rotiert entsprechend Fig. 2 in Richtung des Pfeiles E, d. h. mit der Blickrichtung von hinten im Uhrzeigersinn. In der Be-Schreibung enthaltende Hinweise auf »Quadranten« des Gebläses beziehen sich stets auf eine Betrachtung des Gebläses von der Rückseite aus. Die Anschlußöffnung 72 befindet sich im dritten Quadranten, die Öffnung 63 im vierten Quadranten.
Waagerechtes Gebläse: Das waagerechte Gebläse umfaßt einen Aufnahmetrog 80 mit zylindrischen Seitenwänden 81, einem kreisförmigen Boden 82 und einem konischen Bauteil 83, das oberhalb der Seitenwand 81 diese nach beiden Seiten überdeckend nach Art eines Trichters angeordnet ist. Das Laufrad 107 ist auf der Welle 37 befestigt und besteht aus einei Rotorplatte 108 mit radial überstehenden Schaufeln 109. Die Rotorplatte 108 ist sechseckig. Die Schauf ein haben von der Seitenwand 81 entsprechend Fig. 2
eine Entfernung F und sind jeweils an den sechs Ekken der Rotorplatte mit Hilfe von Schrauben odei Nieten 112 befestigt. Die inneren Enden der Schaufeln stehen diametral zueinander in einem beträchtli-
i 2
■fest*- .;-'
Zi υ υ ο **
chen Abstand G. Die Schaufeln haben ein etwa Z-förmiges Profil mit einem nach oben gerichteten Steg 111 an ihrer Rückseite und einen nach unten gerichteten Steg 110 an ihrer Vorderseite. Das in Richtung des Pfeiles H drehende Laufrad schleudert mittels der Schaufeln das Erntegut in den Förderkanal 26. Das Erntegut fällt auf die Oberseite der Rotorplatte und wird von dort nach außen in den Weg der Schaufeln 109 gezogen, die es durch den Förderkanal 26 schwebend in einem innerhalb des mitgerissenen Luftstromes vereinzelten Zustand an das senkrechte Gebläse weitergeben.
An der Unterseite der Rotorplatte 108 sind Abstreifer 114 vorgesehen, von denen gemäß Fig. 1 sich drei Stück jeweils vom Umfang der Rotorplatte seitlich am Drehmittelpunkt vorbei bis zum Anschlag oder zur Verbindung mit einem weiteren Abstreifer erstrecken. Die Abstreifer bilden eine dreieckförmige Anordnung und halten den Abstand zwischen Rotorplatte 108 und Boden 82 von Materialsammlungen frei.
Die Seitenwand des Gutaufnahmetroges erstreckt sich vom Boden 82 nach oben und schafft somit eine Zuführungsöffnung oberhalb des Laufrades 107, durch die das Material direkt auf die schnell drehende Rotorplatte herabfällt.
Seitlich von der Mitte des waagerechten Laufrades verläuft quer über den Gutaufnahmetrog und längs der Gebläseabgabeseite ein Ablenkblech 88, dessen unterer Abschnitt sich auf gleicher Höhe wie die Oberkante der Seitenwand 81 befindet. Entsprechend Fig. 1 ist der Weg der Schaufeln 109 von dem Ablenkblech 88 teilweise überdeckt. Die niedrige Höhe J zwischen der Unterkante des Ablenkbleches 88 und dem Boden 82 sorgt dafür, daß keine größeren Materialzusammenbaüungen in das senkrechte Gebläse gelangen, sondern erst in kleinere Stücke zerschlagen werden.
Förderkanal: Der sich in Förderrichtung mit rechteckigem Querschnitt verjüngende Förderkanal 26 besteht aus einer Verlängerung 82 a des Bodens 82, aus Seitenwänden 84, einer Deckwand 85 und einem daran mittels eines Scharniers 87 gehaltenen Decke! 86. Der Förderkanal führt in einem Winkel zum senkrechten Gebläse 20, so daß das Erntegut spitzwinklig in Drehrichtung der Schaufeln 68 eingeführt wird. Der Förderkanal erstreckt sich durch die Rahmenrückwand 23, an der die unter einem Winkel ankommenden Seitenwände 84 mittels Schrauben 89 befestigt sind.
Entsprechend Fig. 1 konvergieren die Seitenwände des Förderkanals 26 in Richtung auf das senkrechte Gebläse, wobei genügend Platz zum Eintritt von Luft und Erntegut bei der Überführung vorhanden bleibt. Die Anschlußöffnung 72 ist vorzugsweise größer als die Öffnung des Ringflansches 67 bzw. der Querschnitt der vertikalen Förderleitung. Im Zusammenhang mit der Luftzufuhr bilden der Deckel 86 und der am Gutaufnahmetrog befestigte und das Ablenkblech 88 abstützende Flansch 90 mit der Wand 81 eine dreieckförmige Öffnung 91, die als Lufteinlaß zum Förderkanal dient. Wenn das Erntegut zu schnell entladen wird, kann der Gutaufnahmetrog zugedeckt und dabei die Luftzufuhr durch die durch Flansch 90, Boden 82 und Seitenwand 81 gebildete Öffnung abgesperrt oder zumindest wesentlich behindert sein. In diesem Zustand sorgt die Öffnung 91 dennoch für eine ausreichende Luftzufuhr zum Gebläse.
Antrieb des waagerechten Gebläses: Das Laufrad 107 wird von der Zapfwelle 34 aus angetrieben, die über eine Nabe 92 mit einem Abscherglied und eine Welle 69 für das vertikale Laufrad mit der Riemenscheibe 93 in Verbindung steht. Ein Riemen 94 überträgt die Leistung auf die getriebene Riemenscheibe 95 auf der Welle 36. Die Welle 36 läuft in Lagern 100 und 101 und treibt die senkrechte Welle 37 über ein Kegelradpaar 102 an. Die senkrechte Welle 37 läuft in Lagern 103 und 104, die an einer waagerechten Getriebekastenwand 53 bzw. am Boden 82 befestigt sind. Der Riemen 94 sitzt nur lose auf den Riemenscheiben 93 und 95 und treibt die Riemenscheibe 95 deshalb erst dann, wenn er durch eine mitlaufende Scheibe 96 unter Spannung gesetzt wird.
Entsprechend Fig. 2 ist die Spannscheibe 96 an einem Hebel 97 gelagert, der seinerseits um einen in der Halterung 99 an der Seitenwand 81 des Gebläses befestigten Zapfen 98 schwenkbar ist. Eine Schalt-
ao stange 117 erstreckt sich parallel zur Seitenwand 61 und ist in einer Lasche 124 verschiebbar gehalten. Die nach oben ragenden Griffenden 117a, 117b der Schaltstange befinden sich am rechten Gehäuseumfang bzw. am Auslaßstutzen 27, damit die Schaltstange von beiden Seiten aus betätigt werden kann. An der Schaltstange 117 ist ein nach unten ragender Ansatz 118 befestigt und gelenkig an den Hebel 119 angeschlossen, der um einen ortsfesten Zapfen 120 schwenkbar ist. Eine Stange 121 ist verstellbar auf einem Ansatz 122 des Hebels 119 befestigt und mit ihrem anderen Ende an einem mittleren Bereich des Hebels 97 mittels eines Hakens 123 angeschlossen. Bei Bewegung der Schaltstange 117 nach links wird die Spannscheibe 96 gegen den Riemen gedrückt, so daß das Laufrad 107 zu rotieren beginnt. Bei Bewegung der Schaltstange nach rechts wird die Riemenspannung aufgehoben, so daß das Laufrad 107 anhält. Der Ansatz 118 und der Hebel 119 können über die zueinander gestreckte Totpunktlage hinüberbewegt werden, so daß die Steuereinrichtung 38 selbsttätig in der Antriebsstellung stehenbleibt.
Fig. 7 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Steuereinrichtung, bei welcher die Schaltstange 130 oberhalb des Annahmetroges und über dem Drehmiltelpunkt des Laufrades 107 angeordnet ist. Die Schaltstange 130 ist L-förmig ausgeführt, wobei sich ein Abschnitt parallel zum senkrechten Gebläse nach unten erstreckt. Dieser Abschnitt ist fest mit dem Schwenkzapfen 132 verbunden, der seinerseits an seinen Enden in Halteteilen 131 drehbar gelagert ist. Die Halteteile 131 sitzen auf dem Flansch 42 der Rückwand 23. Ein fest mit dem Schwenkzapfen 132 verbundener Arm 133 ist über ein Verbindungsglied 134 an einen Kurbelarm 138 eines Lagerzapfens 135 der Spannscheibe 96 angeschlossen. Um die Spannscheibe 96 gegen den Antriebsriemen zu drücken, wird die Schaltstange 130 in Richtung des Pfeiles L vom Ablenkblech 88 weg und in Richtung auf die seitlich neben dem Gutaufnahmetrog 80 stehende Bedienungsperson gezogen. Die Riemenscheibe 96 wire von dem Riemen gelöst, indem man die Schaltstange 130 in die entgegengesetzte Richtung M bewegt. Di< Schaltstange 130 ist somit von verschiedenen Stellet aus zum Ein- und Ausschalten des waagerechtei Laufrades leicht zugänglich. Das Verbirtdungsglie« 134 und der Kurbelarm 138 können über ihre ge meinsame Totpunktlage bewegt werden, so daß di Riemenscheibe 96 in der Antriebsstellung verbleib
609 521 /!
2 895
und die Schaltstange 130 nicht ständig festgehalten zu werden braucht.
Befestigung der Bodenräder: Die Räder 29 und 30 sind mittels Lagerachsen 140 und 141 lösbar am Rahmen 21 befestigt. Die Halterung 139 des rechten Rades ist im einzelnen in Fig. 4 und 5 gezeigt. Die Achse 141 erstreckt sich durch einen L-förmigen Bauteil 144 sowie durch den Flansch 42. Der L-förmige Bauteil 144 ist an der Platte 147 befestigt, die an der an der Rückwand 23 befestigten Platte 148 verstellbar gehaltert ist. Eüne L-förmige Platte 143 steht rechtwinklig zum Bauteil 144 und ist mit der Platte 147 sowie mit dem L-förmigen Bauteil 144 fest verbunden. Durch die Bauteile 143 und 144 erstreckt sich ein Bolzen 145 und greift in eine Ausnehmung der Achse 141 ein, um diese Rahmen 21 festzuhalten. Eine Feder 146 (Fig. 5) drückt den Bolzen in die Ausnehmung. Nach Anheben des T-förmigen Bolzens 145 laßt sich die Achse 141 aus der Halterung 139 herausziehen.
Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 Entsprechend Fig. 9 und 10 sind auf einem Rohrrahmen 15Cl ein senkrechtes Gebläse 175 und ein waagerechtes Gebläse 190 angeordnet. Der Rahmen 150 besteht aus zwei zum Boden hin gekrümmten Rohrstücken 151 und 152, die parallel zueinander angeordnet und seitlich durch Rohrstücke 153 und 154 miteinander verbunden sind. Auf der dem Traktor zugekehrten Seite verlaufen gerade Rohrstücke ISS und 156 von den Enden der gekrümmten Rohrstücke 150 nach oben und sind neben der Mittelachse des senkrechten Gebläses durch ein gerades Rohrstück 159 verbunden. Auf der Rückseite dieses Gebläses ragt vom linken Ende des gekrümmten Rohrstückes 152 ein Rohrstück 157 nach oben, während ein kurzes senkrechtes Rohrstück 158 dazu parallel verläuft. Das Gebläse 175 ist zwischen den senkrechten Rohrstükken 155, 156, 157, 158 aufrecht gehalten. Am Rahmen 150 ist auch eine Deichsel 171 schwenkbar befestigt.
Kreisförmige Vorder- und Rückwände 176 und 177 und eine zylindrische Umfangswand 178 bilden zusammen das Gebläsegehäuse. Die Umfangswand 178 enthält eine öffnung 180 zur Abgabe des geförderten Erntegutes. Auf dem Gehäuse ist ein Auslaßstutzen 179 befestigt, der den Anschluß an senkrechte Förderleitungen bildet. Sechs Schaufeln 181 sind auf der Welle 182 befestigt, die in einem Lager 183 drehbar abgestützt ist. Das Lager 183 ist auf dem mittleren Querteil 159 des Rahmens 150 befestigt. Die Welle 182 ist zum Antrieb des durch die Schaufeln IRl gebildeten Lauifrades im Uhrzeigersinn mit der Blickrichtung von Rückwärts entsprechend der Richtung des Pfeiles P an die Zapfwelle 184 angeschlossen. Das waagerechte Gebläse 190 ist auf einem an dem Rahmen 150 befestigten Träger 189 abgestützt und mittels eines Förderkanals 196 an eine Öffnung 185 in der Rückwand 177 angeschlossen. Das waagerechte Gebläse umfaßt einen Gutaufnahmetrog 191 mit einem Boden 192 und einer zylindrischen Seitenwand 193. Von der Oberkante der Seitenwand 193 erstreckt sich ein trichterförmiger Rand 194 nach außen. Das oberhalb des Bodens 192 angeordnete Laufrad 195 besteht aus einer sechseckigen Rotorplatte 203 mit radial von der Mitte des aus in Richtung auf die zylindrische Seitenwand 193 ausgehenden Schaufeln 204. Das Laufrad ist auf der Welle 222 befestigt und rotiert in Richtung des Pfeiles R im Uhrzeigersinn bei Be-
■r
trachtung von oben. Die Welle 222 ist mit der Welle 182 des senkrechten Gebläses über einen Riementriet 210, über eine Zwischenwelle 218 und einen weiterer Riementrieb 220 gekuppelt. Der Riementrieb 21( besteht aus der Scheibe 211 auf der Welle 182, eineir Riemen 213 und einer getriebenen Riemenscheibe 212. Solange der Riemen 213 nicht gespannt ist, wire die Riemenscheibe 212 nicht angetrieben. Erst die aul dem Hebel 215 gelagerte Spannscheibe 214 gibt dem
ίο Riemen 213 eine ausreichende Spannung, um das Laufrad 195 in Drehung zu versetzen. Die Zwischenwelle 218 ist über ein Kegelradgetriebe 217 innerhalb eines an dem senkrechten Rohrstück 157 befestigter Gehäuse 216 an den Riementrieb 210 angeschlossen.
Das untere Ende der Zwischenwelle 218 ist drehbar in der an dem Rohrstück 157 befestigten Platte 219 aufgenommen. Die Riemenscheiben 219 und 224 sind auf den Wellen 218 und 222 befestigt und über den Keilriemen 223 miteinander gekuppelt.
Von dem Gutaufnahmetrog 191 geht unter einem Winkel zum senkrechten Gebläse 195 ein Förderkanal 196 aus, über den das vom Laufrad 195 abgeschleuderte Erntegut in die Öffnung 185 zur Weitergabe an das senkrechte Gebläse befördert wird. Der För-
derkanal 196 besteht aus einer Bodenverlängerung 197, Seitenwänden 198, 199 und einer Deckwand 200, die sich auch etwa halb über den Gutaufnahmetrog 191 erstreckt. Oberhalb der Deckwand 200 ist ein abwärts geneigtes Leitblech 201 vorgesehen. Eine
Verlängerung 202 des Leitbleches 202 ist oberhalb des Laufrades 195 auf der Seite der Welle 222 angeordnet, wo die Schaufeln 204 unter der Deckwand 200 heraustreten. Die Schaufeln 204 erstrecken sich von der Mitte des Laufrades 195 in Richtung auf die
Seitenwand 193 und sind über ihre gesamte Länge mit einem senkrechten oberen Steg 206 und mit einem nach unten weisenden Steg 205 versehen, der sich zwischen dem Umfang der Rotorplatte 203 und der Seitenwand 193 befindet.
Ausführungsform nach Fig. 11 bis 13
Bei der Fördervorrichtung nach Fig. 11 bis 13 sind ein senkrechtes Gebläse 226 und ein waagerechtes Geblase 227 auf einem Rahmen 225 angeordnet, der
in der gleichen Weise wie der Rahmen bei der Ausrunrungsform nach Fig. 1 und 2 Vorder- und Rück- *a228- 229 aufweist, die am Boden durch Streben jJU, 231 miteinander verbunden sind. Um die Vorder- und Rückwände 228 und 229 erstrecken sich
Mansche 232 bzw. 233, die auf den oberen Abschnitten horizontal verlaufen und die Lager 253 und 254 abstutzen. Am unteren Ende der Vorderwand 228 ist eine Deichsel 235 schwenkbar befestigt. Am Rahmen 225 sind Räder 236 und 237 auf Achsen 238 und 239
gelagert.
Das Gehäuse des senkrechten Gebläses 226 besteht aus kreisförmigen Vorder- und Rückwänden 245 und und aus einer Umfangswand 247 mit einer öffnung 248 und einem Auslaßstutzen 249 der über einen oberen Ringflansch 249a an einen'senkrechten förderkanal angeschlossen werden kann. Das Laufrad des Geblases umfaßt Schaufeln 251, die auf der in 7w>Tn· «Γ,,254 ab8estützten Welle 252 befestigt sind. Die Welle 252 wird von der an den Traktor angeschlossenen Zapfwelle 255 angetrieben.
wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1,2 ist das waagerechte Gebläse 227 auf einer sich nach hinten erstreckenden Rahmenverlängerung 257 abgestützt,
die an die Rückwand 229 angesetzt ist. Das waagerechte Gebläse umfaßt einen Gutaufnahmetrog 260 mit einem Boden 261 und einer zylindrischen Seitenwand 262. Der Boden 261 erstreckt sich bis zu einer Anschlußöffnung 250 im senkrechten Gebläse und bildet mit senkrechten Wänden 264, 265 einen Förderkanal zwischen dem waagerechten und dem senkrechten Gebläse. Die Wand 264 und die zylindrische Seitenwand 262 sind durch einen Bogen 267 miteinander verbunden. Ein trichterförmiges Leitblech 263 auf der Oberseite der Seitenwand 262 führt das Erntegut dem Laufrad 268 zu. Das Laufrad besteht aus einer Rotorplatte 269 mit sechs an der Oberseite mit Schrauben 271 befestigten Schaufeln 270. Die inneren Enden der Schaufeln 270 stehen unter einem Abstand diametral zueinander. Die Schaufeln sind mit einem nach unten gerichteten Steg 273 versehen, der zwischen den Umfang der Rotorplatte 268 und der Seitenwand 262 umläu '. Ein nach oben gerichteter Steg 274 erstreckt sich über die Länge der Schaufeln. Das Laufrad 268 rotiert im Gegenuhrzeigersinn entsprechend dem Pfeil T in Fig. 11 bei Blickrichtung von oben. Die Wand 265 verläuft tangential an die zylindrische Seitenwand 262, um eine stoßfreie Überführung des Erntegutes aus dem Gutaufnahmetrog in den Förderkanal zu gewährleisten. Bei diesem Ausführungsbeispiel befindet sich die Anschlußöffnung 250 im dritten Quadranten des senkrechten Gebläses bei Blickrichtung von hinten, so daß das Erntegut bis zur Abgabe aus der Öffnung 248 des senkrechten Gebläses eine gewisse Strecke zurücklegt.
Das Laufrad 268 des waagerechten Gebläses 227 ist mit der Zapfwelle 255 über einen Riementrieb 280 auf der Vorderwand 225, eine sich rückwärts, parallel zum Träger 257 erstreckende Welle 281 und eine im Boden 261 (Fig. 12) und dem Träger 257 drehbar gelagerte senkrechte Welle 282 gekuppelt. Die Wellen 281, 282 stehen über ein Kegelradgetriebe 283 in Verbindung. Die Rotorplatte 269 ist mittels eines Klemmstückes 284 mit U-Profil auf der Welle 281 befestigt.
Zusammenfassung:
Die auf Rädern 29, 30 fahrbar abgestützte Fördervorrichtung läßt sich an jede beliebige Stelle bringen, um einen senkrechten Silo, Bunker oder andere Vorratsbehälter mit gehäckseltem Erntegut zu beschikken. Der Auslaßstutzen ist in den Zeichnungen in seiner üblichen Arbeitsstellung dargestellt. Jedoch kann die zylindrische Umfangswand des senkrechten Gebläses so verschwenkt werden, daß der Auslaßstutzen in einem spitzen Winkel zur Horizontalen verläuft, um in verschiedene Höhen und Speicherplätze fördern zu können.
Ein besonderes Merkmal der Vorrichtung besteht in der Anordnung der Anschlußöffnung im dritten Quadranten des senkrechten Gebläses, während sich der Auslaßstutzen im vierten Quadranten befindet.
Auf diese Weise wird die Verweildauer und die Weglänge des Erntegutes in diesem Gebläse auf ein Mindestmaß reduziert, und dadurch verringern sich wiederum Leistungsverluste des Gebläses, die durch die Reibung des Materials an dem Gehäuseumfang entstehen. Außerdem wird die von dem Gebläse bei einer bestimmten Leistungsaufnahme geförderte Materialmenge erheblich vergrößert.
Dem waagerechten Gebläse sind ebenfalls besondere Vorteile eigen. Auf Grund der offenen Kreisform des Gutaufnahmetroges kann man ein mit Häckselgut beladenes Fahrzeug innerhalb eines Bereiches von 90° bis 100° heranfahren. Der Futterwagen kann auch bequem entweder seitlich oder quer angestellt
'5 werden, so wie es die jeweiligen Platzverhältnisse erfordern.
Das Erntegut wird direkt auf die Rotorplatte des waagerechten Gebläses entladen und dabei von den Schaufeln nach außen geschleudert. Die Kreisform des Gutaufnahmetroges verhindert das Zusammenballen und Brückenbildungen des Erntegutes. Die Schaufeln haben darüber hinaus eine Zuteilwirkung, so daß auch bei gefülltem Gutaufnahmetrog das Laufrad immer nur die seiner Drehzahl entsprechende Menge an das senkrechte Gebläse abgibt. Das Laufrad ist in der Lage, Zusammenballungen u. dgl. des Erntegutes aufzubrechen, so daß das dem senkrechten Gebläse zugeführte Material sich bereits in aufgelokkertem und schwebendem Zustand befindet. In diescm Zustand kann das senkrechte Gebläse das Erntegut optimal aufnehmen und beschleunigen. Größere Zusammenballungen von Erntegut werden durch die Kante des Leitbleches am Eintritt in den Förderkanal gehindert. Übergroße Materialstücke gelangen somit überhaupt nicht in das senkrechte Gebläse hinein, wodurch ein Abscherblock an der Abgabeöffnung des senkrechten Gebläses überflüssig wird und die Schaufeln in einem angemessenen Abstand C von der rückwärtigen Kante dieser Öffnung angeordnet werden können. Auf Grund dieses Abstandes wird wiederum eine bisher vorhandene starke Geräuschquelle beseitigt und ein weiches und gleichmäßiges Betriebsverhalten erreicht.
Ein wichtiges Merkmal der Fördervorrichtung besteht auch darin, daß das waagerechte Gebläse das Erntegut in aufgeteiltem schwebendem Zustand an einer Stelle unmittelbar vor dem Auslaßstutzen an das senkrechte Gebläse abgibt. Auf diese Weise wird die von dem senkrechten Gebläse auszuführende Arbeit weitgehend verringert und die für eine gegebene Leistungsaufnahme vorhandene Fördermenge erhöht Beider Ausführungsform nachFig. 11 bis 13 bcfindei sich die Anschlußöffnung im zweiten Quadranten des senkrechten Gebläses, so daß sich zwar Verweildauei und Reibungskraft des Erntematerials im Gebläse erhöhen, jedoch sämtliche anderen Vorteile der anderer Ausführungen erhalten bleiben. Zusätzlich ergibt sicr hier eine optimal zugängliche Kreisform des Gutauf nahmetroges.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
2

Claims (18)

21 OO Patentansprüche:
1. Fördervorrichtung für Erntegut zum Beschicken von Silos od. dgl., mit einem aufwärtsfördernden senkrechten Gebläse und einem vorgeschalteten Guiaufnahmetrog, in dem eine Zuführungseinrichtung angeordnet und über einen abgedeckten Auslaßabschnitt des Troges seitlich außerhalb des Zentrums und unter einem spitzen Winkel an das senkrechte Gebläse angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gutaufnahmetrog (80) Bestandteil eines waagerechten Gebläses (107) ist, das zur Überführung des Erntegutes in vereinzeltem und schwebendem Zustand einen Tangentialauslaß als Förderkanal (26) aufweist,dessen Anschlußöffnung (72) in der Seitenwand des senkrechten Gebläses (20) um einen Bogen von weniger als 180° von dem an eine vertikale Förderleitung (73) angeschlossenen Auslaßstutzen (27) des senkrechten Gebläses (20) entfernt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Förderkanal (26) an die Seitenwand des senkrechten Gebläses (20) innerhalb eines Quadranten angeschlossen ist, der dem den Auslaßstutzen (27) enthaltenden Quadranten unmittelbar vorangeht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Förderkanal (264,265) in der Seitenwand des senkrechten Gebläses (226) an einer Stelle (250) mündet, die im iweiten Quadranten vor dem Auslaßstutzen (249) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Förderkanal (26) eine von der Füllung des Gutaufnahmetroges unabhängige Lufteinlaßöffnung (91) enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das waagerechte Gebläse (25) ein um eine etwa senkrechte Achse (37) rotierendes Laufrad (101) sowie eine den Gutaufnahmetrog bildende senkrechte zylindrische Gehäuseumfangswamd (81) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das senkrechte Gebläse (20) ein zylindrisches Gehäuse (31) aufweist, und daß der Auslaßstutzen (27) in der Gehäuseumfangswand im nach oben laufenden Bereich des Laufrades angeordnet ist. So
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte rohrförmige Förderkanal (26) an die eine Auslaßöffnung enthaltende senkrechte Gehäuse-Umfangswand (81) des waagerechten Gebläses tangential angeschlossen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (195) des waagerechten Gebläses (190) bei Draufsicht im Uhrzeigersinn angetrieben ist, und daß der waagerechte Förderkanal (196) in dem Quadranten an die Seitenwand (177) des senkrechten Gebläses (175) angeschlossen ist, in dem die ansteigende Bewegung des Laufrades (181) beginnt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (268) des waagerechten Gebläses (227) bei Draufsicht im Gegenuhrzeigersinn angetrieben ist. und daß der waagerechte Förderkanal (264) in dem Quadranten an die Seitenwand (246) des senkrechten Gebläses (268) angeschlossen ist, in dem das Laufrad (251) seine Abwartsbevk-egung im wesentlichen beendet hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad des waagerechten Gebläses aus einer ebenen Rotorplatte (108) und aus mehreren an der Rotorplatte befestigten etwa radial gerichteten Schaufeln (109) besteht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Förderkanal (264) zwischen einer im zweiten Quadranten der Seitenwand des senkrechten Gebläses (268) angeordneten Öffnung und einer dazu im wesentlichen gegenüber angeordneten Abgabeöffnung der Umfangswand des waagerechten Gebläses unter einem solchen spitzen Winkel angeschlossen ist, daß das vom waagerechten Gebläse (227) angegebene Erntegut eine der Schaufelbewegung des senkrechten Gebläses an der Einführungsöffnung entsprechende Bewegungskomponente aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Förderkanal (26) zwischen der im dritten Quadranten der Seitenwand des senkrechten Gebläses (20) angeordneten Einführungsöffnung (72) und einer Abgabeöffnung in der senkrechten Umfangsnut (81) des >.vaagerechten Gebläses derart verläuft, daß das vom waagerechten Gebläse abgegebene Erntegut mit einer Bewegungskomponente in das senkrechte Gebläse gelangt, die mit der Schaufelbewegungsrichtung des senkrechten Gebläses an der Einführungsöffnung zusammenfällt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung (72) in der Seitenwand des senkrechten Gebläses (20) in der Nähe von dessen Umfang und innerhalb des dem Auslaßstutzen unmittelbar vorangehenden Quadranten angeordnet ist, so daß die Bogenlänge zwischen Zuführung und Abwurf des Erntegutes im senkrechten Gebläse kleiner als 90° ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß unter der ebenen Rotorplatte
(108) des waagerechten Laufrades (107) Abstreifleisten (114) befestigt sind, die der Bodenplatte (83) des Gutaufnahmetroges unmittelbar gegenüberstehen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifleisten (114) sich über die Breite der Rotorplatte, jedoch außerhalb deren Drehmittelpunktes erstrecken.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Umfang der Rotorplatte und der Gehäuseumfangswand (81) ein Abstand vorgesehen ist, in dem die Schaufeln
(109) angeordnet sind, deren äußeren Enden sich bis in die Nähe der Gehäuseumfangswand erstrekken und deren innere Enden die Rotorplatte nur mit in einer geringen Länge überdecken.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das waagerechte Gebläse über einen durch eine Spannscheibe (96) spannbaren Riementrieb mit einem Antrieb gekuppelt ist, und daß ein die Spannscheibe aufnehmender Lagerzapfen (135) einen Kurbelarm (138) trägt, der mittels eines Verbindungsgliedes (134) und einer Schaltstange (130) über eine Totpunktstellung
21 OO 543
bewegbar ist, in der die Spannscheibe (96) mit dem Treibriemen (94) in Eingriff steht.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung so getroffen ist, daß bei Bewegung der Schaltstange (130) in der Richtung der Vorrichtung die Spannscheibe (96) vom Treibriemen abgehoben wird.
DE19712100543 1970-01-12 1971-01-07 Fördervorrichtung für Erntegut zum Beschicken von Silos o. dgl Expired DE2100543C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US222970A 1970-01-12 1970-01-12
US201770 1970-01-12
US05/002,017 US3968997A (en) 1970-01-12 1970-01-12 Feed material handling apparatus
US222970 1970-01-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2100543A1 DE2100543A1 (de) 1971-07-29
DE2100543B2 true DE2100543B2 (de) 1976-05-20
DE2100543C3 DE2100543C3 (de) 1977-01-13

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
FR2076056A1 (de) 1971-10-15
DE2100543A1 (de) 1971-07-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3112743C2 (de)
DE19603370C2 (de) Erntemaschine
DE102011051833B3 (de) Futtermischwagen
DE2902484C2 (de) Füll- und Entnahmevorrichtung für runde Silos
DE3011232A1 (de) Feldhaecksler
DE2100543C3 (de) Fördervorrichtung für Erntegut zum Beschicken von Silos o. dgl
DE1507256B2 (de) Fördervorrichtung zum pneumatischen Transport von Erntegut
DE69423711T2 (de) Landwirtschaftliche Maschine zur Verteilung von Viehfutter und/oder zum Stroheinstreu
DE3235781C2 (de)
DE2443914A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen und weiterbefoerdern von massenguetern, insbesondere halm- und blattfruechten
DE19704457B4 (de) Entladeeinrichtung für landwirtschaftliche Fahrzeuge
EP0628246B1 (de) Vorrichtung zum Mischen und dosierten Entladen von Viehfutter oder dergleichen
DE3103975A1 (de) Ladewagen fuer landwirtschaftliche erntegueter
DE60301005T2 (de) Verteilmaschine
DE69417380T2 (de) Futter- oder Silageverteilmaschine
DE1431839C3 (de)
DE3332010C2 (de) Vorrichtung zum Aufladen von getrocknetem Futter
DE2218773C3 (de) Landwirtschaftliches Anhängefahrzeug mit einer Beladevorrichtung
CH399049A (de) Ladewagen für pflanzliche Produkte
DE2632817A1 (de) Fuetterungswagen
DE1207694B (de) Ladewagen fuer landwirtschaftliche Gueter
DE2100543A1 (de) Fordergeblase fur Silobeschickung
CH542765A (de) Vorrichtung zum allmählichen Auflösen eines Halm- oder Blattfruchthaufens
DE1507256C (de) Forder vorrichtung zum pneumatischen Transport von Erntegut
AT324216B (de) Aufnahme- und transportgerät für gehäuftes siliergut od.dgl.

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee