DE210077C - - Google Patents
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- DE210077C DE210077C DENDAT210077D DE210077DA DE210077C DE 210077 C DE210077 C DE 210077C DE NDAT210077 D DENDAT210077 D DE NDAT210077D DE 210077D A DE210077D A DE 210077DA DE 210077 C DE210077 C DE 210077C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
- D03D49/20—Take-up motions; Cloth beams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■M 210077 KLASSE 86 c. GRUPPE
Warenbaumlagerung für Webstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1907 ab.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Warenbaumlagerung für Webstühle. Es sind bereits
Einrichtungen bekannt, bei welchen der Warenbaum auf Zahnstangen gelagert ist und federnd
gegen den Sandbaum gepreßt wird.
Die Neuerung besteht insbesondere darin, daß der Gegendruck gegen das Senken der
Zahnstangen bei Zunahme des Durchmessers des Warenbaumes durch aneinandergepreßte
ίο Reibscheiben erzeugt wird, von welchen die
eine Scheibe als Sperrad ausgebildet ist und durch eine Sperrklinke festgehalten wird.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform;
es zeigen ·
Fig. ι die Reibungsbremse und Fig. 2 eine
Seitenansicht derselben, Fig. 3 die Warenbaumlagerung in der Vorderansicht, Fig. 4
einen Grundriß derselben ohne Warenbaum, Fig. 5 ein Webstuhlgestell mit der Anordnung
der Warenbaumlagerung und Fig. 6 einen Schnitt dnrch Fig. 5.
Die Warenbaumlagerung setzt sich aus den Zahnstangen 9, auf welchen der Warenbaum
lagert, der Reibungsbremse mit Sperrvorrichtung und den beiden Scheiben 2 und 4, die
auf der Welle 3 sitzen, zusammen.
Die an beiden Seiten des Webstuhles angebrachten Zahnstangen, auf welchen der Warenbaum
gelagert ist, greifen die Zahnräder, deren Wellen durch geeignete Reibscheiben gebremst werden, so daß ein gleichmäßiges
Senken des Warenbaumes bei zunehmendem Durchmesser und ein ständiges Anpressen der
aufgewickelten Ware an den Sandbaum ermöglicht wird.
Aus den Fig. 5 und 6 ist die Gesamtanordnung zu erkennen. Der Warenbaum 10
ist mit seinen Wellenden auf den Zahnstangen 9 gelagert. Die Reibscheiben 2 und 4
(Fig. 1), von welchen letztere als Sperrad ausgeführt ist, sind auf eine Welle 3 aufgeschoben.
Die als Sperrad ausgeführte Scheibe 4 sitzt lose auf der Welle und legt sich gegen
einen Bund 5, während die Scheibe 2 mit einer Keilnut versehen ist, welche über einen
an der Welle 3 angebrachten Keil geschoben ist. Diese Scheibe 2 wird von einer mittels
der Mutter 7 angespannten Feder 6 an die Scheibe 4 angepreßt, welche durch den Bund 5
der Welle 3 am Ausweichen gehindert wird. Zur Erhöhung der Reibung der Scheiben 2
und 4 ist zweckmäßig eine Lederscheibe 13 zwischengelegt.
In den Fig. 3 und 4 ist die in Fig. 1 dargestellte Reibungskupplung in einem Rahmen 8
gelagert, in welchem die Zahnstange 9 geführt wird.
Die Sperrklinke 11, welche in das Sperrrad
4 eingreift, ist ebenfalls an dem Webstuhlgestell befestigt und bezweckt die Sperrung
der als Sperrad ausgeführten Scheibe 4.
Der Warenbaum 10 wird mit Hilfe seiner Lagerungseinrichtung in üblicher Weise dicht
an den Sandbaum 14 gebracht, so daß dieser den Warenbaum 10 durch Reibung ebenfalls
zum Drehen bringt, wobei die Webware auf diesen aufgewickelt wird.
Ist nun der vom Warenbaum io auf die Zahnstange 9 ausgeübte Druck größer als der
Reibungswiderstand zwischen den beiden Scheiben 2 und 4, welcher eintritt, wenn sich die
Webware in mehreren Windungen auf den Warenbaum gelegt hat, so senkt sich derselbe
und bewirkt die Drehung der Wellen 3 durch die Zahnstangen 9 und Zahnräder 1. Die
Scheibe 2 schleift dabei an der inneren Fläche der Scheibe 4.
Dieser Vorgang spielt sich so lange ab, bis der auf die Zahnstangen 9 vom Warenbaum
10 wirkende Überdruck sich mit dem Reibungswiderstand der beiden Scheiben 2 und 4
ausgeglichen hat, wobei der Warenbaum 10 entsprechend der aufgewickelten Ware gesunken
ist, wobei er aber stets an den Sandbaum 14 angepreßt bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Warenbaumlagerung für Webstühle, bei welcher der auf Zahnstangen gelagerte Warenbaum gegen den Sandbaum gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruck gegen das Senken der Zahnstangen (9) durch aneinandergepreßte Reibscheiben (2, 4) erzeugt wird, von welchen die eine Scheibe (4) als Sperrad ausgebildet ist und durch eine Sperrklinke (11) festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210077C true DE210077C (de) |
Family
ID=471992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210077D Active DE210077C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210077C (de) |
-
0
- DE DENDAT210077D patent/DE210077C/de active Active
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