DE210183C - - Google Patents

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DE210183C
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DE
Germany
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air
piston
buffer
cylinder
expansion
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DENDAT210183D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/02Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
    • F16F9/0209Telescopic
    • F16F9/0236Telescopic characterised by having a hollow piston rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 210183 - KLASSE 47«. GRUPPE
DEMETRIO PAPONE in ROM.
Luftpuffer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Luftpuffer, dessen Einzeleinrichtungen im wesentlichen von anderen Puffern und Stoßdämpfern her bekannt sind und dessen Neuheit in der durch den Zusammenbau dieser bekannten Einrichtungen erzielten Gesamtwirkung zu erblicken ist. Der neue Luftpuffer ist ein solcher, der den zu dämpfenden Stoß in an sich bekannter Weise durch den
ίο Widerstand der Luft gegen Ausdehnung auffängt, die durch Federn bewirkte Rückbewegung des Pufferkolbens aber durch den Widerstand verlangsamt, den die Luft ihrem Zusammendrücken und dem Entweichen durch kleine Querschnitte entgegensetzt.
Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt.
Der Stiel 4 des Pufferkopfes 2 tritt durch die Stirnwände, eines feststehenden Zylinders 3 hindurch, der durch Auf schrauben einer Glocke auf eine Bodenplatte 11 gebildet sein kann. An der vorderen Durchtrittsstelle bildet die Stirnwand eine lange, den Pufferstiel 4 luftdicht umschließende Führung 7. Am hinteren Ende, bei 5, ist der Zylinder 3 etwas weiter ausgedreht. Mit dem Pufferstiel fest verbunden ist ein glockenförmiger Kolben 6, der sich im Ruhezustande an den vorderen Deckel des Zylinders 3 und mit seinem stulpenartig ausgebildeten Rande eng an die Wand des Zylinders 3 anschmiegt, so daß der Kolben 6 einen nahezu luftdichten Abschluß gegen diese Wand bewirkt. Der Kolben ist durch eine Feder 8 oder deren mehrere gegen die hintere Stirnwand il abgestützt.
Zur besseren Führung kann der Pufferkopf 2 mit einer Glocke 1 verschraubt sein, die den Zylinder 3 umschließt und in einem ebenfalls mit der Bodenplatte 11 verschraubten und durch Stiftschrauben 12 gesicherten Zylinder 9 gleitet, der durch Ringe 10 verstärkt sein kann.
Erfolgt ein Stoß auf den Pufferkopf, so muß sich der Kolben 6 von der vorderen Stirnfläche des Zylinders 3 entfernen. Es muß also bei der Plötzlichkeit der Bewegung ein nahezu luftleerer Raum gebildet werden, und der Kolben 6 setzt daher der auf ihn wirkenden Kraft sofort einen Widerstand von etwa einem Atmosphärendruck entgegen. Der manschettenartige, sich an die Wandung des Zylinders 3 anschmiegende Teil des Kolbens 6 sichert hierbei eine gute Abdichtung gegen den Überdruck von außen.
Gegen Ende des Stoßes gelangt der KoI-ben 6 an die Stelle der weiteren Ausbohrung 5 des Zylinders 3, so daß Luft auf seine Vorderseite gelangen kann, wodurch ein heftiger Schlag beim Voreilen des Kolbens nach Aufhören des Stoßes vermieden und ein langsames Rückkehren des Kolbens in seine Anfangslage unter der Wirkung der Feder 8 herbeigeführt wird, da die jetzt vor.dem Kolben befindliche Luft erst allmählich durch die geringe Undichtigkeit entweichen muß, die der nun von innen auf die manschettenartige Kolbenliderung wirkende Überdruck erzeugt.
Die während eines Stoßes von dem Kolben 6 verdrängte Luft entweicht am hinteren Ende des Zylinders 3 an beliebiger Stelle in den
Ringraum zwischen diesem und dem äußeren Zylinder 9 und von dort durch den schmalen Abstand zwischen der Außenwand der Glocke 1 und der Wand des Zylinders 9 ins Freie. Auf demselben Wege wird die Luft nachher wieder eingesaugt. Hierbei lagert sie in dem schmalen und langen Durchgangsspalt, der wie ein Filter wirkt, Staub und andere Unreinigkeiten ab, die beim nächsten Ausströmen wieder ausgeblasen und dadurch am Eintreten in das Innere des Zylinders 3 verhindert werden.
In der Zeichnung sind statt einer starken zwei schwächere Schraubenfedern 8 gezeichnet, wodurch bei gleicher Haltbarkeit eine größere Biegsamkeit erzielt wird.
Für die beschriebene Vorrichtung lassen sich beliebige Pufferköpfe älterer Art verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Luftpuffer, bei dem als Gegenkraft gegen den aufzufangenden Stoß der Widerstand benutzt wird, den die Ausdehnung der Luft oder die Bildung eines nahezu luftleeren Raumes hervorruft, dadurch gekennzeichnet, daß in einem am hinteren Ende (5) mit einer Erweiterung versehenen Zylinder (3) sich ein manschettenartig gestalteter Kolben (6) bewegt, der beim Zusammendrücken des Puffers die Luftverdünnung bewirkt und zur Verlangsamung seiner durch Federn bewirkten Rückkehr in die Ruhelage die vorher durch die Erweiterung (5) eingesaugte Luft zusammendrückt und an seinem zu diesem Zwecke nach der Ausströmungsseite nachgiebigen Umfange entweichen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT210183D Active DE210183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971570C (de) * 1941-02-09 1959-02-19 Mauser Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Pufferung von Stoessen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971570C (de) * 1941-02-09 1959-02-19 Mauser Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Pufferung von Stoessen

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