DE210204C - - Google Patents

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DE210204C
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pliers
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workpiece support
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/06Lasting machines for wooden soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 210204 KLASSE 71c. GRUPPE
CARL SATTLER in STEGLITZ.
von Holzsohlen-Schuhwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Überhol- und Werkstückauflage-Vorrichtung an Holzsohlenschuhwerk - Nagelmaschinen. Die Vorrichtung besteht aus einer einfachen Werkstückauflage in Verbindung mit einer Klemmvorrichtung, welche Teile in der Höhen- und Seitenlage stellbar an der Nagelmaschine angeordnet sind. Die Klemmvorrichtung kann mittels eines Knie- oder Fußhebeis oder auch selbsttätig geschlossen und geöffnet werden. Das Werkstück wird, nachdem es auf das Widerlager aufgelegt worden ist, durch eine geeignete Drehung in die richtige Lage zur Nagelvorrichtung gebracht .und dabei das vorher in die Klemmvorrichtung eingelegte Oberleder straffgezogen., um nach dem Anziehen auch gleichzeitig in die Nagelnut das Oberleder festlegen zu können.
Auf der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι die Vorrichtung an einer Nagelmaschine in Seitenansicht und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einem Längsschnitt vergrößert.
Die Vorrichtung besteht aus einer Zange a, deren Schenkeldrehpunkt an einer Stütze b befestigt ist. Die Stütze b ist schwenkbar an einem Halter c angeordnet, der in der Höhenlage an der Nagelmaschine verstellbar befestigt ist. In der Stütze b liegt die Werkstückauflage d, die durch eine Feder f beeinflußt wird. Die Zange α zum Festhalten des Oberleders wird durch das Zugorgan g und den Fußhebel h geschlossen und geöffnet.
Die Form der Zange ist für die Sache selbst gleichgültig. Das Werkstück wird auf die Auflage d gelegt, dabei das Oberleder in das Maul der Zange gesteckt und hierin festgeklemmt, so daß bei der Drehung des Werkstücks auf seiner Auflage d in Richtung * ein Straffziehen des Oberleders über dem Leisten erfolgt. Das Werkstück wird so weit gedreht, bis die Nagelnut unter dem Nagelorgan k sich befindet, und dann wird das straffgezogene Oberleder gleich in der richtigen Lage an der Holzsohle befestigt. ·
Der beim Auflegen des Werkstücks auf die Auflage ausgeübte Druck schließt die Zange, wie dies durch die Fig. 2 veranschaulicht ist. Zu diesem Zwecke sind die Druckschenkel der Zange α kulissenartig ausgebildet, und liegt in der Kulisse der Stein I der Werkstückauflage d. Wird hierbei die Auflage d in den Halter b hineingedrückt, so wird das Maul der Zange geschlossen und das Oberleder festgeklemmt.
Auch kann das Schließen und öffnen der Zange, wie dies in Fig. 1 punktiert angedeutet ist, von der Antriebswelle η der Nagelmaschine aus erfolgen, und zwar durch eine Kurvenscheibe η und einen Hebel 0, welcher mittels eines Zugorganes p den Stein I oder die Schenkel der Zange α direkt bewegt.
Die Vorrichtung kann leicht an jeder vorhandenen Nagelmaschine angebracht werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mit einer Zange und einer Nagelvorrichtung ausgerüstete Maschine zur Herstellung von Holzsohlen - Schuhwerk, da-
    durch gekennzeichnet, daß die Zange (a) mit der Werkstückauflage (d) derart verbunden ist, daß beide gemeinsam in wagerechter Ebene geschwenkt (b) und gemeinsam senkrecht auf und nieder verstellt (c) werden können.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückauflage (d) in wagerechter Richtung zum Werkstück hin und vom Werkstück weg verschiebbar geführt ist, von einer Feder ff) gegen das Werkstück gedrückt wird und mit einem Stein oder Anschlag (I) zwischen die Schenkel der Zange (a) greift, so daß. die letztere durch die Verschiebungen der Werkstückauflage (d) geschlossen und ge-. öffnet wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (a) von einer umlaufenden Kurvenscheibe (η) mittels eines Hebels (0) selbsttätig geschlossen und geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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