DE2103152A1 - Rollbalgbefestigung an einem Federbein - Google Patents
Rollbalgbefestigung an einem FederbeinInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16F9/08—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid where gas is in a chamber with a flexible wall
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Description
- Rollbalgbefestigung an einem Federbein Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollbalgbefestigung an einem aus Stoßdämpfer und Gasfeder bestehenden Federbein, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welches einen zwischen dem Stoßdämpfergehäuse und dem Kolbenstangenende befindlichen druckgasgefüllten Federraum aufweist, der von einem mit der Kolbenstange verbundenen topfförmigen Behälter und einem Rollbalg begrenzt ist und durch die Relativbewegung zwischen der Kolbenstange und dem Stoßdämpfergehäuse eine Volumenänderung erfährt, wobei mittels Spannelemente der Rollbalg mit seinem einen Ende am Stoßdämpfergehäuse und mit seinem anderen Ende zwischen dem topfförmigen Behälter und einem Außenführungsrohr befestigt ist.
- Bei Federbeinen ist die Verbindung des topfförmigen Federraumbehälters mit dem Rollbalg und dem Außenführungsrohr mittels einer Schraubmuffe bekannt. Dabei wird durch die von der Schraubmuffe ausgeübte Axialkraft der Rollbalg gegen die Dichtflächen am Behälter und am Außenführungsrohr gepreßt. Eine derartige Verbindung ist sehr teuer in der Herstellung, denn sie erfordert mit hoher Genauigkeit hergestellte Teile. Außerdem muß der topfförmige Behalter mindestens im Bereich der Verbindungsstelle eine relativ große Wandstärke zum Anbringen des Schraubgewindes aufweigen.
- Auch die Schraubmuffe ist aufwendig in der Herstellung und schwer. Ferner erfordert eine solche Verbindung teuere Spezialwerkzeuge für die Montage.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile der bekannten Konstruktion zu vermeiden und eine einfache, leicht montierbare und zugleich sehr betriebssichere Verbindung zwischen dem Federraumbehälter, dem Rollbalg und dem Außenführungsrohr zu schaffen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Aussenführungsrohr einen Bund aufweist, der unter Einwirkung von Spannelementen im Durchmesser veränderlich ist. Wird als Spannelement beispielsweise eine Schlauchschelle angewendet, so erzeugt beim Festziehen deren Radialkraft infolge der Durchmesserveränderung am Bund des Außenführungsrohres eine einwandfreie und zugleich sehr einfache Befestigung der Teile miteinander, die außerdem sehr billig in der Herstellung ist.
- Nach einem Merkmal der Erfindung weist der Bund des Außenführungsrohres zur Durchmesserveränderung mehrere am Umfnag verteilte Unterbrechungen auf. Eine sehr einfache Konstruktion ergibt sich wie die Erfindung zeigt, dadurch, daß die Unterbrechungen am Bund des Außenführungsrohres durch mehrere axial verlaufende Schlitze gebildet wird.
- Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Umfangsschlitze angeordnet, die in die Axialschlitze münden und der Bund durch mehrere in Umfanrichtung verlaufende über schmale Stege mit dem Außenführungsrohr verbundene Zungen gebildet wird. Unter der Einwirkung der Radialkraft des Spannelementes paßt sich dabei der Bund sehr leicht den Gegenflächen der anderen Teile an.
- Dementsprechend sind die Genauigkeitsanforderungen an ein solches Außenführungsrohr sowie an den Federraumbehälter sehr gering, wodurch eine kostensparende Herstellung ermöglicht wird. Gleichzeitig ist eine wirtschaftliche Montage mit sehr einfachem Werkzeug gewährleistet und es wird eine hohe Betriebssicherheit erzielt, denn durch das auf dem Bund aufliegende Spannelement ist beim Festziehen eine Faltenbildung des Rollbalges an der Dichtstelle ausgeschlossen.
- Eine sehr einfache Sicherung gegen axiales Verschieben des Spannelementes wird entsprechend der Erfindung dadurch erhalten, daß am freien Ende des Bundes ein Anschlag für das Spannelement durch einen radial nach außen gerichteten Vorsprung gebildet wird.
- Weitere Ausbildungsmöglichkeiten und vorteilhafte Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des Aufbaues und der Wirkungsweise, der im nachfolgenden beispielsweise dargestellten Ausführungsformen. Es zeigt: ' Fig. 1 eine Darstellung des Federbeines im Längsschnitt; Fig. 2 eine Rollbalgbefestigung, wobei das Außenführungsrohr mit Längsschlitzen zur Durchmesserveränderung des Bundes versehen ist und Fig. 3 eine Rollbalgbefestigung mit einem Außenführungsrohr, welches als Bund durch Quer- und Längsschlitze gebildete Zungen aufweist.
- Der Aufbau und die Wirkungsweise von Federbeinen, die aus Schwingungsdämpfer und Gasfeder bestehen, ist hinreichend bekannt. Deshalb wird nachfolgend im wesentlichen die Befestigung zwischen Federaumbehälter, Rollbalg und Außenführungsrohr beschrieben.
- In Fig. 1 wird der Federraum 4 durch den mit der Kolbenstange 2 fest verbundenen topfförmigen Behälter 3 und den Rollbalg 10 begrenzt. Das eine Ende des Rollbalges 10 ist am kolbenstangenaustrittseitigen Ende des Stoßdämpfergehäuses befestigt. An seinem unteren Ende weist der Behälter 3 den im Durchmesser etwas größeren Ansatz 5 auf, wodurch die Schrägfläche 6 gebildet wird.
- Zwischen dem Behälter 3 und dem Bund 8 des Außenführungsrohres 7 ist das andere Ende des Rollbalges 10 angeordnet. Das Spannelement 11 wird durch den am Ende des Bundes 8 befindlichen radial nach außen gerichteten Vorsprung 9 und die der Schrägfläche 6 entsprechende Anschrägung 12 in Achsrichtung fixiert. Durch das Spannelement 11, welches als Schlauchschelle dargestellt ist, werden nach innen gerichtete Radialkräfte auf den Bund 8 ausgeübt.
- In Fig. 2 ist der Bund 8 durch axial verlaufende Schlitze 13 unterteilt. Es werden dabei federnde Lappen gebildet,die unter dem Einfluß der durch das Spannelement 11 aufgebrachten Radialkraft eine Durchmesserverringerung erfahren und somit eine einwandfreie Befestigung von Außenführungsrohr 7, Rollbalg 10 und Behälter 3 ergeben. Die Anschrägung 12 sowie die Vorsprünge 9 verhindern ein Abrutschen des Spannelementes 11 bei der Montage. Bei axialer Belastung des Rollbalges 10 durch den Druck im Federraum 4 wird der Rollbalg 10 außerdem zwischen der auf dem Behälter 3 befindlichen Schrägfläche 6 und der Anschrägung 12 des Außführungsrohres 7 festgeklemmt.
- Entsprechend Fig. 3 wird der Bund 8 durch mehrere in Umfangsrichtung verlaufende Zungen 15 gebildet. Diese Zungen 15 entstehen durch Umfangsschlitze 16, die in die axial verlaufenden Schlitze 13 münden. Jede dieser Zungen ist über einen Steg 14 mit dem Körper des Außenführungsrohres 7 verbunden. Um die Ausbildung des Bundes 8 zu veranschaulichen, ist auf der linken Seite dieser Fig. 3 das Spannelement 11 weggelassen. Unter der Einwirkung der vom Spannelement 11 auf den Bund-8 ausgeübten Kraft ergibt sich infolge der sich in Umfangsrichtung erstreckenden Zungen 15 eine sehr gute Anpassung des Durchmessers vom Bund an den von Bederraumbehälter 7 und Rollbalg 10. Aufgrund dieser sehr guten Durchmesseranpassung sind die Genauigkeitsanforderungen für die Herstellung dieser, den Bund 8 bildenden Zungen 15, äußerst gering.
- der der Montage wird das Ende des Rollbalges 10 von unten her uf den Behälter 3 in die Figuren gezeigte Position gebracht. Anschließend wird das Außenführungsrohr 7 von oben her über den Behälter 3 in die dargestellte Lage geschoben und das Spannelement 11 in die durch den Vorsprung 9 und die Anschrägung 12 gebildete Vertiefung auf den Bund gelegt und festgezogen. Ein axiales Verrutschen des Spannelementes 11 bei der Montage ist dadurch ausgesschlossen Durch die vorliegende Erfindung wird eine sehr einfache Verbindung zwischen dem Behälter 3, dem Rollbag 10 und dem Aussenführungsrohr 7 geschaffen, die eine hohe Betriebssicherheit aufweist. Ein Überziehen des Rollbalges 10 über die Befestigungsstelle am Behälter 3 unter dem im Federraum 4 herrschenden Druck ist nicht möglich, denn eine axial nach unten gerichtete Bewegung des Rollbalges 10 erzeugt eine festere Verbindung durch das Festklemmen des Rollbalges 10 zwischen der Schrägfläche 6 am Behälter 3 und der Anschrägung 12 am Außenführungsrohr 7. Ebenso weist der Rollbalg, bedingt durch die Führung am Außendurchmesser im Außenführungsrohr 7, eine wesentlich längere Lebensdauer bei höherem Druck auf,da dieser nur im Bereich des Rollradius frei verformbar ist.
Claims (5)
- P A T E N T A N S P R Ü C H ERoolbalgbefestigung an einem aus Stoßdämpfer und Gasfeder bestehenden Federbein, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welches einen zwischen dem Stoßdämpfergehäuse und dem Kolbenstangenende befindlichen druckgasgefüllten Federraum aufweist, der von einem mit der Kolbenstange verbundenen topfförmigen Behälter und einem Rollbag begrenzt ist und durch die Relativbewegung zwischen der Kolbenstange und dem Stoßdämpfergehäuse eine Volumenänderung erfährt, wobei der Rollbalg mittels Spannelemente mit seinem einem Ende am Stoßdämpfergehäuse und mit seinem anderen Ende zwischen dem topfförmigen Behälter und einem AuBenführungsrohr befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenführungsrohr (7) einen Bund (8) aufweist, der unter der Einwirkung des Spannelementes (11) im Durchmesser veränderlich ist.
- 2. Rollbalgbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchmesserverä4derung der Bund (8) des Aussenführungsrohres (7) mehrere am Umfang verteilte Unterbrechungen aufweist.
- 3. Rollbalfbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechungen am Bund (8) des Außführungsrohres (7) durch mehrere axial verlaufende Schlitze (13) gebildet werden.
- 4. Rollbalfbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Umfangsschlitze (16) angeordnet sind, die in die Axialschlitze (13) münden, wobei der Bund (8) durch mehrere in Umfangsrichtung verlaufende und über schmale Stege (14) mit dem Außenführungsrohr (7) verbundenen Zungen (15) gebildet wird.
- 5. Rollbalgbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Bundes (8) ein Anschlag für das Spannelement (11) durch radial nach außen gerichtete Vorsprünge (9) gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712103152 DE2103152A1 (de) | 1971-01-23 | 1971-01-23 | Rollbalgbefestigung an einem Federbein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19712103152 DE2103152A1 (de) | 1971-01-23 | 1971-01-23 | Rollbalgbefestigung an einem Federbein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2103152A1 true DE2103152A1 (de) | 1972-07-27 |
Family
ID=5796715
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2103152A1 (de) |
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- 1971-01-23 DE DE19712103152 patent/DE2103152A1/de active Pending
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