DE2103163B2 - Verfahren zur Herstellung von Estern, Äthern oder Alkoholen des Dodecatriens oder Hexadecatetraens bzw. deren methylsubstituierten Derivaten und einige dieser Ester - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Estern, Äthern oder Alkoholen des Dodecatriens oder Hexadecatetraens bzw. deren methylsubstituierten Derivaten und einige dieser EsterInfo
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Description
mit einer Verbindung der Formel:
R3
R3 Rj Rj
I 1 Il
oder einer Verbindung der Formel:
R3 R3
R3 R3
CH2=C-C-CH2-CH2-CH-C=CH2
X
in welchen die Reste R3 gleich oder voneinander
verschieden sein können und für Wasserstoff oder eine Methylgruppe stehen und X eine Hydroxy-,
Alkoxy-, Aryloxy oder Acyloxygruppe steht, in Anwesenheit eines anorganischen oder organischen
Säuresalzes von Rhodium oder eines Rhodiumkomplexes umsetzt
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei Temperaturen
zwischen 50 - 250° C durchführt
3.1 -Acetoxy-2-{2-butenyl)-3,7-octadiea
4.1 -Acetoxy-2-{2-butenyl)-2I7-octadien.
Es sind Verfahren zur Herstellung von Dimeren der Butadiene und Derivate derselben bekannt So ist es
z. ti. bekannt geradekettige Octatriene aus Butadienen als Dimeres derselben unter Verwendung von
Palladiumacetat und Triphenylphosphin als Katalysator herzustellen. Weiterhin ist es bekannt, Butadiene in
Anwesenheit dieser Katalysatoren mit aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen, wie Alkoholen,
Phenolen, Carbonsäuren und primären oder sekundären Aminen, unter Bildung von Derivaten der Butadiendimeren umzusetzen, die eine solche Struktur aufweisen,
daß sich eine aktiven Wasserstoff enthaltende Verbindung an das Kohlenstoffatom in 1- oder 3-Stellung eines
geradekettigen Butadiendinieren addiert Ein Verfahren zur selektiven Herstellung von Derivaten der Oligomeren des Butadienens, die Trimeren oder Tetrameren ist
nicht bekannt Da diese Verbindungen mindestens 12
R3 R3
Kohlenstoffatome umfassen und mindestens 3 Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen aufweisen, sind sie
als Rohmeterialien zur Herstellung synthetischer trocknender öle, ungesättigter Alkydharze oder oberflächenaktiver Mittel vielseitig verwendbar.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Estern, Äthem oder Alkoholen des Dodecatriens oder
Hexadecatetraens bzw. deren methylsubstituierten Derivate gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist daß
man ein 1,3-Dien, ausgewählt aus der Gruppe:
13-Butadien, Isopren,
23-Dimethylbutadien, Piperylen,
13.7-Octatrien,
2,6-Dimethyl-13,7-Octatrien und
2,7-Dimethyl-13,7-Octatrien
mit einer Verbindung der Formel:
R3 R
I I
oder einer Verbindung der Formel:
Rj R3 Rj
Rj
CHj=C-C-CH2-CH2-CH-C = CH2
X
in welchen die Reste R) gleich oder voneinander
verschieden sein können unf für Wasserstoff oder eine
Methylgruppe stehen und X eine Hydroxy-, Alkoxy-, Aryloxy- oder Acyloxygruppe steht, in Abwesenheit
eines anorganischen oder organischen Säuresalzes von Rhodium oder eines Rhodiumkomplexes umsetzt.
Bevorzugt verwendete 1,3-konjugierte Dienverbin-
düngen sind 13-Butadien, Isopren und 13,7-Octatricn,
insbesondere 13-Butadien.
Die Verbindungen der Formeln (2) oder (3), (hinfort auch nur kurz »Alkadienylverbindungen« genannt), sind
Ester, Äther und Alkohole von Octadien, d. h. mit funktionellen Gruppen in I-Stellung substituierte
2.7-Octadienderivate oder in 3-Stellung substituierte
1,7-Octadienderivate. Die Ester und Äther können leicht
nach üblichen Verfahren durch Umsetzung von Butadienen mit Carbonsäuren, Alkoholen oder Phenolen erhalten werden. So liefert z. B, die Reaktion von
1,3-Butadien mit Carbonsäuren, wie Essigsäure, Propionsäure, n-Buttersäure oder Benzoesäure, in Anwesenheit eines Katalysators aus Palladiumacetat und
Triphenylphosphin l-Acyloxy-V-octadien und/oder
S-Acyloxy-lJ-octadien. Durch Verwendung von Alkoholen, wie Methanol, Äthanol, Allylalkohol, oder
Phenolen, wie Phenol oder Kresol anstelle von Carbonsäuren, erhält man 2,7-Octadien und/oder
1,7-Octadien mit einer in 1- oder 3-StelIung gebundenen
Alkoxy- oder Phenoxygruppe. Weiterhin liefert die Verwendung von Isopren anstelle von 13-Butadien in
diesen Reaktionen denselben Ester oder Äther, der jedoch zwei Methylgnippen als Seitenkette aufweist In
diesem Fall sind die beiden Methylgruppen an Kohlenstoffatome in 2- und 6-Steuung oder 2- und
7-Stellung gebum&n. Die Verwendung anderer Butadiene als i ,3-Butadien oder isopren ergibt die entsprechenden Ester oder Äther. Die Alkohole werden durch
Hydrolyse der in oben beschriebener Weise hergestellten Acyloxyalkadiene erhalten. Typische Beispiele
solcher Verbindungen mit einer Alkadienylgruppe sind
l-Acetoxy^-octadien,
1 -Methoxy^Z-octadien,
1 -Phenoxy-2^-octadien,
1 -Hydroxy^-octadien,
3-Acetoxy-1,7-octadien,
3-Methoxy-1,7 -Tctadien,
3-Phenoxy-l ,7-octadien, und
3-Hydroxy-l ,7-octadien,
die Derivate von Dimeren von U*-Butadien sind.
Weiterhin bevorzugt werden Derivate von Dimeren des Isoprens, insbesondere 1 - Acetoxy-2,7-octadien.
Das erfindungsgemäße Verfahren verwendet Rhodiumverbindungen als Katalysatoren, die anorganische
oder organische Säuresalze oder organische Komplexe des Rhodiums sein können. Solche Rhodiumverbindungen umfassen Salze des Rhodiums mit anorganischen
Säuren, wie Rhodiumchlorid, Rhodiumbromid und Rhodiumnitrat, Carbonsäuresalze von Rhodium, wie
Rhodiumacetat und Rhodiumpropionat, Chelatverbindungen von Rhodium, wie Rhodiumacetyfacetonat,
ίΤ-Allyl-artige Komplexe von Rhodium, wie nr-Allyf-rhodiumchlorid, und andere Rhodiumkomplexe, wie Tetrakis-(äthylen)-dichlordirhodium [Rh(C2Hi)2CFJ2, Bis-(cycloocta-l^-dien)-dich]orrhodium [Rh(CgHt2)Cl]2. Besonders bevorzugt wird Rhodiumchlorid, RhCl3 · 3 H2O
und Rhodiumbromid. Diese Rhodiumverbindungen können dem Reaktionssystem direkt zugegeben werden, ihre Verwendung in einer Lösung aus Alkohol
erleichtert jedoch die Reaktion und liefert bessere Ergebnisse. Zu diesem Zweck werden primäre Alkohole, wie Methanol, Äthanol und Isopropanol besonders
bevorzugt
Die erfindungsgemäße Reaktion liefert bei Verwendung einer Verbindung der Formel (2) mit einer
Substituentengruppe in 1-Stellung hauptsächlich eine geradekettige Verbindung mit einer Struktur, in welcher
das Kohlenstoffatom in 8-Stellung des 1-substituierten
Alkadiene an das endständige Kohlenstoffatom der Kohlenstoffkette einer 13-konjugierten Dienverbindung gebunden ist, und eine Verbindung mit einer
Struktur, in welcher das Kohlenstoffatom in 2-Stellung des 1-substituierten Alkadiens an das endständige
Kohlenstoffatom der Kohlenstoffkette einer 13-konjugierten Dienverbindung gebunden ist Die erstgenannten Verbindungen werden im folgenden als »Verbindungen normaler Struktur« und die letzteren als »Verbindungen mit Isostruktur« bezeichnet Die obige Reaktion
zwischen 13-Butadien und l-Acetoxy-2,7-octadien verläuft z.B. wie folgt:
—* CH3COO-CH2-CH = CH-CH2-CH2-CH=CH-CH2-CH2CH = Ch-CH3
(Verbindung mit normaler Struktur)
+
CH3COO-CH2-CH-CH = CH-CH2-CHj-CH = CH2
CH2-CH = CH-CH3
(Verbindung mit Isostruktur)
CH2-CH = CH-CHj
(Verbindung mit Isostruktur)
Bei Verwendung einer Verbindung der Formel (3) mit einer Substituentengruppe in 3-Stellung liefert weiterhin im wesentlichen eine Verbindung mit einer solchen
Struktur, daß das Kohlenstoffatom in 7-Stellung eines eo 3-substituierten Alkadiens an das Kohlenstoffatom in
!-Stellung einer 13-konjugierten Dienverbindung gebunden ist, sowie möglicherweise noch eine Verbindung
mit einer Struktur, in welcher das Kohlenstoffatom in 1 - oder 2-Stellung eines 3-substituierten Alkadiens an das tn
Kohlenstoffatom in !-Stellung einer 1,3-konjugierten Dienverbindung gebunden ist.
konjugierten Dien normalerweise eine Bindung zwischen dem Kohlenstoffatom in 2-Stellung des n-tx-Olefins und dem konjugierten Dien bewirkt, war es
erfindungsgemäß überraschend festzustellen, daß durch Verwendung von 1-substituiertem n-Octadien oder
3-substituiertem n-Octadien im erfindungsgemäßen Verfahren ein konjugiertes Dien an die endständigen
Kohlenstoffatome einer Kette oder an die die innere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung bildenden
Kohlenstoffatome gebunden wird.
Das neue Verfahren kann z. B. so erfolgen, daß man eine 13-konjugierte Dienverbindung, wie 13-Butadien,
eine Alkadienyl-Verbindung, wie l-Acetoxy^J-octadien, und einen Katalysator, wie Rhodiumchlorid, in
einen Reaktor, z, B. einen Autoklav, gibt und unter Rühren für die Dauer von 10 Minuten oder mehr bis to
Stunden oder mehr, vorzugsweise in einer inerten s Umgebung, auf eine Temperatur zwischen 50-250° C,
vorzugsweise 70 - 200° C, erhitzt
Die 13-knnjugierte Dienverbindung und die alkadienylgruppenhaltige Verbindung werden normalerweise
in einem Verhältnis von 0,1—10 Mol Dienverbindung pro Mol Alkadienylverbindung in einen Reaktor
eingeführt Die als Katalysator verwendete Rhodiumverbindung wird in einer Menge eingesetzt, die 10-4 bis
10-4 Mol pro Mol alkadienylgruppenhaltiger Verbindungentspricht
Bei der Durchführung der Reaktion können die Reaktionsteilnehmer direkt oder in Lösung in einem
Lösungsmittel verwendet werden. Solche Lösungsmittel umfassen z.B. Alkohole, wie Äthanol, organische
Säuren, wie Essigsäure, Kohlenwasserstoffe, wie Benzo!,
Ketone, wie Aceton, und andere verrchiedenartige
Lösungsmittel, die gegenüber der Reaktion inert sind, wie Methylendichlorid, Tetrahydrofuran und Acetonitril. Weiterhin können amidartige aprotische polare
Lösungsmittel verwendet werden, wie Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Pyrrolidon, N-Methylpyrrolidon und Tetramethylharnstoff. Zur Erzielung besserer
Ergebnisse der Reaktionen kann weiterhin ein Polymerisationsinhibitor, wie tert-Butylbrenzkatechin oder
Phenothiazin, oder eine Titanverbindung, wie Tetrabutoxytitan und Titantetrachlorid, zugefügt werden. Wo
das 1-substituierte Alkadien der Formel (2) als alkadienylgruppenhaltige Verbindung verwendet wird,
bringt die Zugabe einer dreiwertigen Phosphorverbindung, wie Triphenylphosphin, Tri-n-butylphosphin,
Triisopropylphosphin, Tricyclohexylphosphin, Phenyldichlorphosphin, Phosphortrichlorid und Triphenylphosphit eine Erhöhung des Verhältnisses von Verbindung ml: normaler Struktur zu Verbindung mit
Isostruktur, d.h. die Produktion der erstgenannten
Die erfindungsgemäß hergestellten neuen Verbindungen sind vielseitig verwendbare zur Herstellung
organischer Zwischenprodukte. So liefert z.B. die Hydrolyse der Ester ungesättigte höhere Alkohole und
eine Hydrierungshydrolyse gesättigte höhere Alkohole. Diese Verbindungen können über andere Reaktionen in
oberflächenaktive Mittel umgewandelt werden. Die erfindungsgemäßen neuen Verbindungen sind weiterhin
direkt als Rohmaterialien geeignet, aus welcher verschiedene harzartige Verbindungen, wie synthetische trocknende öle oder modifizierte Alkydharze,
hergestellt werden können.
0,13 g (0,5 Millimol) RhCI3 · 3 H JO, in 0,92 g (20
Millimol) Äthanol gelöst, und 33,6 g (0,2 MoI) 1-Acetoxy-2,7-octadien wurden in eirsn lOO-ccm-Autoklav
gegeben. Es wurden 21,6 g (0,4 Mo!) 13-Butadien
zugefügt und die Mischung wurde 4 Stunden auf 110° C erhitzt Nach beendeter Reaktion wurde der Autoklav
von nicht umgesetztem 13-Butadieri befreit und ergab
44,9 g Reaktionsprodukt das desülliert und durch Gas-chromatographie untersucht wurde; es bestand
hauptsächlich aus 2 Komponenten, nämlich Komponente A mit einem Kp.2mm77—860C und Komponente B mit
einem Κρ.^πιθβ- 101°C.
Die IR-Analyse der Komponente B zeigte die Absorption von C=O der Acetoxygruppe bei
1730 cm-' und die Absorption der Ätherbindung bei 1220 cm-' und keine Absorption, die auf die Anwesenheit einer endständigen Vinylgruppe hinwies, sowie eine
Absorption, die die Anwesenheit von innerem Olefin anzeigte. Das IR-Spektrum einer hydrierten und
anschließend hydrolysierten Komponente B war identisch mit dem von n-1-DodecanoL Dara-js wurde
geschlossen, daß die Komponente B eine geradekettige Verbindung mit einer endständigen Acetoxygruppe ist
■hre Massenanalyse zeigte Absorptionen bei M/e
43(CH3CO), 61 (CH3(CO)OH2), 113 (CHj(CO)OCH2CH = CHCH2),
167(CH3(CO)OCH2CH = CHCH2CH2CH = CHCh2)
162 (CHCH = CHCH2CH2CH = CHCH2CH2CH = CHCh3).
Im Hinblick darauf, daß die IR-Analyse keine endständige Vinylgruppe zeigt, wurde für die Komponente B
eine Struktur der folgenden Formel angenommen:
Il
ο
Eine weitere Analyse der Komponente B durch magnetische Kernresonanz (NMR) unter Verwendung
von TMS als Standard zeigte Absorptionen bei
δ 16 (endständige Methylgruppe CHj-),
d 1,9 (Methyl der Acetoxygruppe, CH3(CO)O -),
0 2,1 (Methylen,-CH2-),
δ 4,45 (Dublette; Methylen, gebunden an die
6 5,4 (vinylischer Wasserstoff, = CH-).
Aus diesen Tatsachen wurde geschlossen, daß Komponente B durch die obige Formel dargestellt werden
kann, d.h. l-Acetoxy-2,6,10-dodecatrien (Verbindung mit normaler Struktur). Die Analyse durch Gas-chromatographie wies Lie Momponente B als Mischung der cis-
und trars-Isomeren von l-Acetoxy-^lO-dodecatrien
Mi aus.
Die Massenanalyse der Komponente A nach der Hydrolyse zeigte keine Absorption von M/e
87 (CH3(CO)OCH2CH2),
statt dessen eine Absorption bei
73 (CH3(CO)OCH2) und
143 (CH^COpCH^HfCH^CHj),
was nahelegte, daß eine ButylgruDpe als Seitenkette
enthalten war. Die weitere Analyse durch NMR zeigte Absorptionen bei
δ 0,9 (endständiges Methyl, CHj-),
δ 13 (Methylen, -CH2-).
δ 1,96 (Methyl der Acetoxygruppe,
CH1(CO)O-) und
6 3,9(Dublette; Methylen, an die Acetoxygruppe
gebunden, CH j(C0)O - CH2 - CH -).
Da die Absorption bei 6 3,9 ein Düblet war, war nur ein
Wasserstoffatom das an an die Acetoxymethylgruppe gebundene Kohlenstoffatom gebunden, was die Bindung
der ßutylgruppe an dieses Kohlenstoffatom als Seitenkette anzeigte. Daraus wurde geschlossen, daß die
Komponente A eine Verbindung mit einer solchen Struktur war, die eine Acetoxygruppe in I-Stellung und
pin in ^-^tpllnncr ophiinrtpnpc RutaHipn aufweist
Die Komponente A wurde durch Gas-chromatogra-CH3CO-CH2CHCH
= CHCH2Ch2CH = C
CH2CH = CHCH3
Jf)
Eine Massenanalyse der Komponente A-2 zeigte eine _'i
Absorption bei M/e
180 (CH3(CO)OCH2QCH2Ch = CHCHj)CHCH2CH)
und keine Absorption bei M/e 1S7 mit Eliminierung der
Butylgruppe, was nahelegte, daß Doppelbindungen an den Kohlenstoffatomen vorliegen, an welchen eine
Seitenkette gebunden war. Die NMR-Analyse zeigte weiterhin Absorptionen bei
<5 1.6 (endständiges Methyl. CHj-),
δ 1,9 (Methyl der Acetoxygruppe, CHj(CO)O -),
δ 2,1 (Methylen, -CH2-),
phie sofort in weitere zwei Komponenten A-I und A-2 getrennt. Die Massenanalyse der Komponente A-I
zeigte Absorptionen bei M/e
167(CH3(CO)OCH2CHCH-CHCH2CH2Ch=CH2)
125 (CHj(CO)OCH2CHCH ·= CHCH);
ihre NMR-Analyse zeigte Absorptionen bei
<51,5 (endständiges Methyl, CHj-),
(5 1,9 (Methyl der Acetoxygruppe, CHj(CO)O -),
δ 2,1 (Methylen, -CH2-)und
ö 3,9 (Dublette; Methylen, an die Acetoxygruppe
gebunden, CHXCO)O -CH2-CH).
Somit ist die Komponente A-I vermutlich I Acetoxy-2-(2-butenyl)-3,7-octadien
(Verbindung mit Isostruktur) der Fnrmel:
δ 2jö (Methylen zwischen zwei benachbarten
Doppelbindungen, =C-CH2 -C = ) und
δ 4;5 (S'nglette: Methylen, an die Acetoxygruppe
gebunden, CH3(CO)O-CH2-C = ).
Doppelbindungen, =C-CH2 -C = ) und
δ 4;5 (S'nglette: Methylen, an die Acetoxygruppe
gebunden, CH3(CO)O-CH2-C = ).
Da die Absorption bei <5 4,5 ein Singlet war, wurde
geschlossen, daß kein Wasserstoffatom an das an die Acetoxymethylgruppe gebundene Kohlenstoffatom gebunden
war, und im Hinblick auf die Absorption bei δ 2,6 wurde geschlossen, daß die Komponente A-2 1-Acetoxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien
(Verbindung mit Isostruktur) der folgenden Formel war:
CH3CO-CH2-C = CHCH2CH2Ch2CH = CH2
O CH2CH = CHCH3
Die Reaktionsmischung bestand aus
21,0 g l-Acetoxy-2,6,10-dodecatrien,
14,4 g l-Acetoxy-2-(2-butenyI)-3,7-octadien und
1 - Acetoxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien und
6,1 g nicht umgesetztem 1-Acetoxy-2,7-octadien,
14,4 g l-Acetoxy-2-(2-butenyI)-3,7-octadien und
1 - Acetoxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien und
6,1 g nicht umgesetztem 1-Acetoxy-2,7-octadien,
was eine 81,8%ige Umwandlung des 1-Acetoxy^J-octadiens,
eine 97,6%ige Selektivität der Reaktionsprodukte und ein Verhältnis von Verbindung mit normaler
50 Struktur zu Verbindung mit Isostruktur von 1,46
anzeigte.
Beispiel 1 wurde zur Umsetzung von 1,3-Butadien mit
l-Acetoxy-2,7-octadien über 0,13 g RhCl3 · 3 H2O in
einer Lösung aus 0,92 g Äthanol wiederholt, wot λ
verschiedene Zusätze zugefügt wurden. Reaktionsbedingungen und Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
1 genannt:
Versuch
1 2
| Mol 1.3-Butadien | 0,4 | 0,1 | 0.2 | 0,2 | 0.4 | 0,2 | 0,4 |
| Mol l-Acetoxy^J-octadien | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0.2 |
| Zusatz | Ti(OC4H„)4 | TiCl4 | Pheno- | ||||
| thiazin | |||||||
| 1-Butylbrenzkatechin; mg | 20 | 20 | 20 | 20 | 34 | 190 | 34 |
| Reaktionstemperatur; C | 110 | 120 | 80 | 140 | 110 | 120 | 110 |
| Reaktionszeit: Std. | 2 | 5 | 5 | 0,25 | 1 | 1 | 1 |
ίο
| Versuch | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |
| 1 | 31,0 | 54,7 | 78,3 | 84,7 | 42,3 | 66,5 | |
| Umwandlung*); % | 87.2 | 78,0 | 100 | 83,7 | 81,3 | 100 | 72,0 |
| Selektivität**); % | 72.7 | 2,26 | 1,50 | 1,38 | 1,48 | 1,56 | 1,79 |
| n/iso-Verhältnis***) | 1.77 | ||||||
*l - lmw;indlung von l-Acetoxy^J-octadien.
·*) Selektivität der Reaktionsprodukte in Verbindungen mit normaler Struktur und Verbindungen mit Isostruklur.
***) = Verhältnis von hergestellten Verbindungen mit normaler Struktur zu solchen mit Isostruktur.
***) = Verhältnis von hergestellten Verbindungen mit normaler Struktur zu solchen mit Isostruktur.
Beispiel 1 wurde zur Umsetzung von 5,4 g (0,1 Mol) Butadien mit 16,8 g (0,1 Mol) Mol l-Acetoxy^y-octadien,
beide in Lösung in unterschiedlichen Lösungsmit-
Äthanol wiederholt. Die folgende Tabelle 2 zeigt Reaktionsbedingungen und Ergebnisse. Die entsprechenden
Mengen an Katalysator, 1,3-Butadien und l-Acetoxy-2,7-octadien in Versuch 1 waren um das
teln, in Anwesenheit von 0,065 g (0,25 Millimol) 20 Zweifache höher als die in den anderen Versuchen
RhCI) · 3 H2O in einer Lösung aus 0,46 g (10 Millimol) verwendeten Mengen.
| Tabelle 2 | g | Reaktions- | zeit | Umwandlung | Selektivität | n/lso-Verhiiltnis |
| Vers. Lösungsmittel | 12 | temp. | Std. | |||
| 16,8 | C | 1,5 | % | % | ||
| 16,8 | 120 | 2 | 83,7 | 96,0 | 1,44 | |
| 1 Essigsäure | 16.8 | 120 | 4 | 57,1 | 98,3 | 2,35 |
| 2 \ceton | 16,8 | 110 | 2 | 23,2 | 100 | 1,52 |
| 3 Aceton | 16,8 | 120 | 2 | 88,7 | 64,7 | 1,84 |
| 4 Benzol | 16,8 | 120 | 2 | 83,0 | 74,4 | 1,63 |
| 5 Methylenbichlorid | 16.8 | 120 | 2 | 84,3 | 92,8 | 1,37 |
| 6 Tetrahydrofuran | 16,8 | 120 | 3 | 69,0 | 80,4 | 1,66 |
| 7 Acetonitril | 120 | 3 | 35,4 | 88,7 | 2,61 | |
| 8 Dimethylformamid | 120 | Beispiel 4 | 39,4 | 96,7 | 2,94 | |
| 9 Dimethylacetamid | ||||||
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von Äthanol als Lösungsmittel wiederholt, wobei verschiedene Phosphorverbindungen
zum Reaktionssystem zugegeben wurden. Reaktionsbedingungen und Ergebnisse sind in
Tabelle 3 genannt:
Versuch
12 3 4
| MoI 1,3-Butadien | 0,1 | 0,1 |
| Mol l-Acetoxy^J-octadien | 0,1 | 0,1 |
| g RhCl ■ 3 H2O als Katalys. | 0,065 | 0,065 |
| Phosphorverbindung | Pin-C4H9), | '(- |
| Millimo! | 0,18 | 0,25 |
| Äthanol als Lös. m.; g | 16,8. | 16,8 |
| Reaktionstemp.; C | 120 | 120 |
| Reaktionszeit; std. | 8 | 6 |
| Umwandlung; % | 51,7 | 28,3 |
| Selektivität; % | 71,4 | 82r3 |
| n/iso-Verhältnis ■ | 3.03 | 10,7 |
| 0,1 | 0,2 |
| 0,1 | 0,2 |
| 0,065 | 0,052 |
P--
0,27
16,8
120
57,8
79,3
2,43
0,2
0,92
120
6,5
51,7
100
2,44
Wie aus Tabelle 3 ersichtlich, ergibt die Zugabe von Phosphorverbindungen ;.'im Reaktionssystem erhöhte n/iso-Verhältnisse.
Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei verschiedene andere Rhodiumverbindungen als RhCb · 3 H2O als
Katalysator verwendet wurden. Reaktionsbedingungen und Ergebnisse sind in Tabelle 4 genannt. Die
Katalysatoren waren dabei wie folgt:
A = RhBr.,
B = Rh(NO,),
C = [(Rh(OC O C Hj)2I2
D = [RhiCjH.hCl],
K = Rh
Cl
| Beispiel | Versuch | 2 | 3 | 4 | 5 | b | |
| 1 | 0,1 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 | ||
| Mol 1,3-Butadien | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | |
| Mol l-Acetoxy^J-octadien | 0,1 | B | C | D | D | E | |
| Katalysator | A | 0,5 | 0,2 | 0,025 | 0,025 | 0,05 | |
| Millimol | 0,25 | Äthanol | Äthanol | Essigsäure | Trichlor- | - | |
| Lösungsmittel | Äthanol | methan | |||||
| 16,8 | 16,8 | 1,0 | 0,8 | - | |||
| g | 16,8 | 120 | 120 | 120 | 120 | 120 | |
| Reaktionstemp.; C | 120 | 3 | 3 | 3 | 3 | 5 | |
| Reaktionszeit; Std. | 6 | 30,8 | 15 | 10 | 8 | 5 | |
| Umwandlung; % | 53,8 | 54,2 | 30 | etwa 100 | etwa 100 | etwa 100 | |
| Selektivität; % | 66,8 | ||||||
| 6 | |||||||
0,13 g (0,5 Millimol) RhCl3 · 3 H2O in einer Lösung
aus 0,92 g (20 Millimol) Äthanol wurden zusammen mit 16,8 g (0,1 Mol) l-Acetoxy-2,7-octadien in einen
100-ccm-Autoklav gegeben. Dazu wurden 13,6 g (0,2 Mol) Isopren gegeben. Nach 3stündigem Erhitzen auf
1200C erhielt man 30,2 g Reaktionsprodukt, das nach
Abdestillieren des nicht umgesetzten Isoprens aus 8,2 g
Acetoxytridecatrienen und 8,3 g 1 -Acetoxy-2,7-octadien bestand. Ähnlich dem in den vorhergehenden Beispielen
hergestellten Acetoxydodecatrien bestanden diese Reaktionsprodukte auch aus Verbindungen mit norma- so
ler Struktur und solchen mit Isostruktur in einem Verhältnis von 2,45.
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von 1-Methoxy-2,7-octadien
anstelle des 1 - Acetoxy-2,7-octadiens wiederholt
0,13 g (0,5 Millimol) RhQ3 · 3H2O in einer Lösung
aus 032 g Äthanol wurden zusammen mit 28,0 g (0,2
Mol) l-Methoxy-2,7-octadien in einen 100-ccm-Auto- μ
klav gegeben. Es wurden etwa 11 g (0,2 MoI)
13-Butadien zugefügt und zur Reaktion 1,5 Stunden auf
1200C erhitzt Nach beendeter Reaktion wurde der
Autoklav von nicht umgesetztem 13-Butadien befreit und ergab 36,2 g Reakucnsprodukt Dieses wurde rar
Erzielung von 13,2 g nicht umgesetztem l-Methoiy-2,7-octadien
destilliert, und man erhielt 153 g einer Fraktion mit einem Kp.o,oi2mm55-64°C. Analysen
ten, daß diese Fraktion eine isomere Mischung aus l-Methoxy^AlO-dodecatrienen, l-Methoxy-2-(2-butenyl)-3,7-octadien
und l-Methoxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien mit einem n/iso-Verhältnis von 1,5 war. Entsprechend
wurde die Umwandlung von l-Methoxy^J-octadien
als 53% und die Selektivität des Methoxydodecatriens für die Summe aus Verbindungen mit normaler
und Isostruktur als 77% berechnet
In Beispiel 7 wurde anstelle von l-Methoxy^J-octadien
l-Phenoxy-2,7-octadien verwendet
_ 0,13 g RhCl3 · 3 H2O in einer Lösung aus 1,84 g Äthanol wurden zusammen mit. 20,2 g (0,1 Mol) l-Phenoxy-2,7-octadien in einen 100-ccm-Autoklav gegeben. Es wurden etwa 11 g 13-Butadien zugefügt und zur Reaktion Z$ Stunden auf 1200C erhitzt Nach beendeter Reaktion wurde nicht umgesetztes 13-Butadien aus dem Autoklav entfernt, und man erhielt 30,2 g Reaktionsprodukt, das mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und einer Behandlung mit Aktivkohle unterworfen wurde. Das Filtrat wurde destilliert und ergab 3,5 g nicht umgesetztes 1-Phenoxy-2,7-octadien sowie 9,1 g einer Fraktion mit einer Fraktionierungstemperatur von 113 —143°C/ 1,5 nun Hg. Laut Analyse der Fraktion wie in Beispiel 7 war sie eine isomere Mischung aus l-Phenoxy-^e.lO-dodecatrien, l-Phenoxy-2-(2-butenyl)-3>7-octadien und l-Phenoxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien mit einem n/iso-
_ 0,13 g RhCl3 · 3 H2O in einer Lösung aus 1,84 g Äthanol wurden zusammen mit. 20,2 g (0,1 Mol) l-Phenoxy-2,7-octadien in einen 100-ccm-Autoklav gegeben. Es wurden etwa 11 g 13-Butadien zugefügt und zur Reaktion Z$ Stunden auf 1200C erhitzt Nach beendeter Reaktion wurde nicht umgesetztes 13-Butadien aus dem Autoklav entfernt, und man erhielt 30,2 g Reaktionsprodukt, das mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und einer Behandlung mit Aktivkohle unterworfen wurde. Das Filtrat wurde destilliert und ergab 3,5 g nicht umgesetztes 1-Phenoxy-2,7-octadien sowie 9,1 g einer Fraktion mit einer Fraktionierungstemperatur von 113 —143°C/ 1,5 nun Hg. Laut Analyse der Fraktion wie in Beispiel 7 war sie eine isomere Mischung aus l-Phenoxy-^e.lO-dodecatrien, l-Phenoxy-2-(2-butenyl)-3>7-octadien und l-Phenoxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien mit einem n/iso-
Verhältnis von 1,0. Die Umwandlung von 1-Phenoxy-2,7-octadien
betrug 83%, die Selektivität von Phenoxydodecatrinen 45%.
Im Verfahren von Beispiel 7 wurde l-Methoxy^J-octadien
durch 1-Hydroxy-2,7-octadien ersetzt.
0,065 g RhCl3 ■ 3 H2O in einer Lösung aus 0,46 g
Äthanol, 12,6 g Benzol und 12,6 g (0,1 Mol) 1-Hydroxy-2,7-octadien
wurden in einen 100-ccm-Autoklav gegeben. Etwa 6 g (0,11 Mol) 1,3-Butadien wurden zugefügt
und 7 Stunden auf 1200C erhitzt. Nach beendeter Reaktion wurde das nicht umgesetzte 1,3-Butadien aus
dem Autoklav entfernt. Das Reaktionsprodukt wurde zur Gewinnung von 2,5 g nicht umgesetzten 1 -Hydroxy-
λ -J
-ÜCläUICII
-ÜCläUICII
Fraktion mit einer Fraktionierungstemperatur von 82-91°C/t mm Hg erhielt. Analyse gemäß Beispiel 7
wiesen die Fraktion als isomere Mischung aus l-Hydroxy-2,6,10-dodecatrien, l-Hydroxy-2-(2-butenyl)-2,7-octadien
und l-Hydroxy-2-(2-butenyl)-3,7-octadien mit einem n/iso-Verhältnis von 4,0 aus. Die
Umwandlung von 2,7-Octadienyl-1-ol betrug 80%, die Selektivität von Dodecatrienolen 64%.
Beispiel 10
Beispiel 1 wurde mit 3-Acetoxy-l,7-octadien anstelle
von l-Acetoxy-2,7-octadien wiederholt.
0,13 g RhCI3 · 3 H3O in einer Lösung aus 0,92 g
Äthanol und 33,6 g (0,2 Mol) 3-Acetoxy-l,7-octadien wurden in einen 100-ccm-Autoklav gegeben. Es wurden
10,8 g (0,2 Mol) 1,3-Butadien zugefügt und 3 Stunden au
HO0C erhitzt. Nach beendeter Reaktion wurde nicht
ίο umgesetztes 13-Butadien aus dem Autoklav entfernt,
worauf man 43.7 g Reaktionsprodukt erhielt. Dieses wurde zur Rückgewinnung von 19,6 g nicht-umgesetztem
3-Acetoxy-l,7-octadien destilliert und ergab 11,6 g einer Fraktion mit einer Fraktionierungstemperatur von
r. 67-79°C/0,005mm Hg. Analysen durch Gas-chrDmatographie
und Massenspektrum wiesen die Fraktion als Acetoxydodecatrien aus. Der Destillationsrückstand
Verbindungen. Die Umwandlung von S-Acetoxy-U-octadien
betrug 41,8%, die Selektivität von Acetoxydodecatrien 62,3%.
Beispiel 11
3eispiel 10 wurde mit verschiedenen Lösungsmitteln wiederholt. Reaktionsbedingungen und Ergebnisse sind
in Tabelle 5 genannt.
Versuch
| Mol 1,3-Butadien | Beispiel | 0.2 | 12 | Benzol |
| Mol 3-Acetoxy-l,7-octadien | 0.1 | 16,8 | ||
| RhCl3 · 3H2O; Mol | 0,5 | |||
| Lösungsmittel | Äthanol | |||
| g | 0,92 | |||
| Reaktionstem.; C | 110 | |||
| Reaktionszeit; SId. | 3 | |||
| Umwandlung; % | 46,8 | |||
| Selektivität; % | 59,3 |
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von 1,3,7-n-Octatrien
anstelle von 1,3-Butadien wiederholt
0,13 g (0,5 Millimol) RhCI3 ■ 3 H2O in einer Lösung
aus 032 g Äthanol wurden zusammen mit 16,8 g (0,1
Mol) l-Acetoxy-2,7-octadien in einen 100-ccm-Autoklav
gegeben; es wurden 10,8 g (0,1 Mol) 1,3,7-n-Octatrien
zugefügt und 6 Stunden auf 105-1150C erhitzt Das
Reaktionsprodukt wurde zur Rückgewinnung von 7,2 g nicht umgesetztem l-Acetoxy-2,7-octadien destilliert
und ergab 6,8 g einer Fraktion mit einer Fraktionierungstemperatur von 133— 145°C/1 mm Hg. Laut Analyse
durch Gas-chromatographie und Massenspektrum war die Fraktion eine Mischung der Isomeren von
Acetoxyhexadecatetraen.
Beispiel 13
Beispiel 12 wurde unter Verwendung von 3-Acetoxy-1,7-octadien
anstelle von l-Acetoxy-2,7-octa>Jien
| 2 | Methylen |
| 0,2 | bichlorid |
| 0,1 | 16.8 |
| 0,5 | |
| Äthanol | |
| 0,92 | |
| 110 | |
| 3 | |
| 41.5 | |
| 42,2 | |
60
65
0.2
0.1
0.5
Aceton
0.1
0.5
Aceton
16.8
32,0
80.8
wiederholt Die Reaktion erforderte 8 Stunden. Laut Analyse durch Gas-chromatographie war das Reaktionsprodukt
ein C-6-Tetraen mit einer Acetoxygruppe: die Ausbeute beitrug 6%.
Die folgenden Versuche zeigen, daß die erfindungsgemäßen Produkte zur Herstellung oberflächenaktiver
Mittel geeignet sind.
A. Herstellung eines oberflächenaktiven Mittels
1. Herstellung von Acetoxydodecatrienen
1. Herstellung von Acetoxydodecatrienen
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 wurde Butadien mit l-Acetoxy-2,7-octadien umgesetzt und die Reaktionslösung
zur Bildung einer bei 77 bis 86°C/2 mm Hg siedenden Fraktion (eine hier als iso-ADT bezeichnete
Mischung aus 2-Butenyl-octadien-acetaten) und einer bei 96 bis 10rC/2mmHg siedenden Fraktion (als
n-ADT bezeichnetes 1-Acetoxydodecatrien) destilliert.
Das iso-ADT wurde weiter destilliert, und man erhielt
eine bei 128 bis 130°C/10 mm Hg siedende Fraktion als AusgangsmateriaL
2 MethanolysÄ und Hydrierung von Acetoxydodecatrienen
5 Millimol wurden in 1,2 Mol Methanol gelöst, dazu
wurde 0,2 MoI iso-ADT zugefügt und die Mischung auf einem Wasserbad auf 800C erhitzt Das erhaltene
Methylacetat wurde mit Methanol als azeotrope Mischung abdestilliert Nach der Reaktion wurde das
Produkt destilliert und lieferte 0,19 Mol Isododecatrienol mit einem Siedepunkt von 96 bis 98°C/2 mm Hg.
In einen Autoklav mit einem inneren Volumen von 100 ecm wurdaa 45 g des Isododecatrienols und 1,8 g
Nickel-Diatomeenerde (Ni-Gehalt: 43%) als Katalysator eingeführt und mit Schütteln unter einem Wasserstoffdruck von 50 at bei 100 bis 1100C 2 Stunden, dann 3
Stunden bei 1300C und weitere 6 Stunden bei 150°C
umgesetzt Nach beendeter Reaktion wurde der Katalysator durch Filtrieren abgetrennt und das FtIu al
destilliert; so erhielt man 43 g Isododecanol (Isolaurylalkohol).
CjH υ CH —
C4H,
CH2OH
Das n-ADT wurde in ähnlicher Weise einer Methanolyse unterworfen und lieferte n-Dodecatrienol
mit einem Siedepunkt von 101 bis 103°C/2 mm Hg, das
weiter zu n-Dodecanol (n-Laurylalkohol) mit einem
Siedepunkt von 134-134°C/2mm Hg wie oben hydriert wurde.
3. Sulfatierung und Äthoxysulfatierung von Dodecanol
Das in Absatz (2) erhaltene Isododecanol und n-Dodecanol wurden unter Verwendung von 1,10 Mol
Chlorsulfonsäure pro Mol Dodecanol bei 30° C sulfatiert
und mit Natriumhydroxid zu Natriumlaurylsulfat neutralisiert Andererseits wurden Isododecanol und
n-Dodecanol mit Äthylenoxid bei 175O±2°C in Anwesenheit von Natriumhydroxid als Katalysator
umgesetzt und wie oben zur Bildung des Natriumsalzes von äthoxyliertem Laurylsulfat weiter sulfatiert und
neutralisiert
B. Oberflachenaktive Eigenschaften von Natriumlaurylsulfat und des Na-Salzes von
äthoxyliertem Laurylsulfat
Die folgenden Tests wurden zur Untersuchung der oberflächenaktiven Eigenschaften von
Natrium-n-laurylsulfatfn-CiiOSOiNa),
Natriumisolaurylsulfat (1-C12OSO2Na),
Na-SaIz von äthoxyliertem n-Laurylsull'at
^-C12O(EO)3SO3Na) und
Na-SaIz von äthoxyliertem Isolaurylsulfat
(J-C12O(EO)3SO3Na),
erhalten gemäß Verfahren von Absatz (A). durchgeführt. Zum Vergleich ihrer oberflächenaktiven Eigen
schaften wurden Natriumlaurylsulfat (k-Ci2OSO3Na)
und Na-SaIz von äthoxyliertem Laurylsulfat (^C12O(EO)3SO3Na), hergestellt gemäß Verfahren
(AH3) unter Verwendung von handelsüblichem n-Laurylalkohol (unter der Bezeichnung »Kalchol 20« im
Handel erhältlich von der Kao Soap Co. Ltd. aus Kokosnußöl hergestelltes Produkt), in derselben Weise
getestet
1. Allgemeine, oberflächenaktive Eigenschaften
Als allgemeine Eigenschaften wurden (a) die Oberflächenspannung, (b) die Permeabilität und (c) die
is Verschäumbarkeit unter Verwendung einer 0,2%igen
und 0,l%igen wäßrigen Lösung aus Natriumlaurylsulfat und Na-SaIz von äthoxyliertem Laurylsulfat, hergestellt
nach den obigen Verfahren, gemessen, wobei die Meßverfahren wie folgt waren:
a. Oberflächenspannung: »Wilhelmy-Verfahren«;
Wilhelmy,Ann.Phys. 199,186(1863)
b. Permeabilität: »Felt Disk Settling method« (Modifikation des Leinwandscheibenverfahrens, Seyferth
et aL American Dyestuff Reptr. 27, 527-532 [1938]), S. Hayaski et al Yukagaku 6,108 (1957)
c Verschäumbarkeit: »Ross-Miles-Verfahren« Oil
and Soap, 18,99(1941).
Tabelle 1
Oberflächenspannung (dyn/cm)
| Probe | Konzentration | 0,1 Gew.-' | % | |
| 0,2 Gew.-% | ||||
| Temperatur | 40 C | 25 C | ||
| 40 | 40 C 25 C | 39,4 | 31,7 | |
| n-C12OSO3Na | 30,7 26,9 | 47,4 | 46,3 | |
| J-C12OSO3Na | 42,0 40,4 | 39,0 | 38,7 | |
| 45 | k-C12OSO3Na | 39,6 40,4 | 40,0 | 41,0 |
| n-C,2O(EO)3SO3Na | 41,0 41,5 | 36,2 | 36,5 | |
| i-C|2O(EO)3SOjNa | 35,4 34,1 | 36,2 | 40,0 | |
| Ic-C12O(EO)3SO3Na | 38,9 40,0 | |||
| 50 | ||||
| Tabelle 2 | ||||
| Permeabilität (Sek.) | ||||
| 55 | Probe | Konzentration | 0,1 Gew.-V. | |
| 0,2 Gew.-·/. | ||||
| Temperatur | 40 C 25 | C | ||
| H) | 40 C 25 C | |||
n-Cl2OSOjNa 11.0 44.3 65.8
i-C,2OSO,Na 41,0 116,8 183,7
k-C,2OSO3Na 15.0 47,5 22,5
n-C12O(EO)3SO.,Na 16.8 53.3 26,8
i-Cl2O(EO),SO,Na 9.8 20.8 27,5
k-C,7O(EO),SO,Na 12.0 28.0 20.3
74.0
<300
73,8
74.5
76.5
53.3
030 136/40
| Tabelle 3 | 21 | 03 163 | 18 | 0,1 Gew.-% | 25X | |
| 17 | Verschäumbarkejt (cm) | 19,0 (16,8) | ||||
| Probe | 4OX | 12,3 (0,8) | ||||
| 18,8 (16,7) | 18,0 (16,8) | |||||
| Konzentration | 12,7 (0,6) | 17,3 (15,3) | ||||
| 0,2 Gew.-% | 19,0 (17,0) | 17,5 (5,3) | ||||
| n-C,2OSO3Na | Temperatur | 18,5 (16,7) | 18,0 (16,P) | |||
| 1-C12OSO3Na | 4OX | 25X | 17,0 (2,5) | |||
| k-Cl2OSO3Na | 19,3 (17,3) | 19,8 (174) | 19,3 (18,7) | |||
| n-C12O(EO)3SO3Na | 18,0 (4,5) | 16,8 (1,9) | ||||
| 1-C12O(EO)3SO3Na | 20,5 (17,8) | 204 (13,3) | ||||
| k-CI2O(EO)3SO3Na | 20,3 (17,8) | 19,0 (16,3) | ||||
| 21,0 (5,7) | 19,8 (2,7) | |||||
| 21,0 (19,0) | 19,3 (17,1) | |||||
2. Waschkraft
Die Waschkraft wurde nach dem derzeitigen Verfahren der Japan Oil Chemists' Society gemessen.
Teststoffe und Waschbedingungen waren wie folgt:
Teststoff
erhältliches Produkt der Dalto Woolen Spinning &
Waving Co.)
Verschmutzung:
Tetrachlorkohlenstoff 1600 g
Größe:
5 cm χ 10 cm (5 Stücke)
Reflexionsindex des verschmutzten Stoffes:
31%
des Teststoffes nach dem Waschen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 aufgeführt
Tester:
Laund-O-Meter-Typ
Konzentration einer Waschflüssigkeit:
0.1 Gew.-%
Waschtemperatur:
20" C, 40° C
Men« der Waschflüssigkeit:
100 ecm
Waschzeit:
30 min
Kautschukball:
5
Spülzeit:
2 mal 5 min
Die festen Stoffe wurden unter den obigen Bedingungen gwaschen, luftgetrocknet und gebügelt, worauf der
Reflexionsindex mit einem photoelektrischen Photovolt-Reflektometer gemessen wurde. Die Waschwirksamkeit (DW) wurde aus dem Durchschnitt von 5
Stoffen nach der folgenden Formel berechnet:
D-(R^-R0Z(R0-R.)
Dabei ist Rn der Reflexionsindex des Teststoffes vor
dem Verschmutzen, R1 ist der Reflexionsindex des
verschmutzten Stoffes, und Ru ist der Reflexionsindex
| Tabelle 4 | Temperatur | bei 40X |
| Waschkraft (D%) | bei 2OX | 46,5 |
| Probe | 40,0 | 42,0 |
| 38,0 | 43,5 | |
| n-C I2OSO3Na | 49,5 | 46,5 |
| 1-C12OSO3Na | 31,0 | 45,5 |
| k-C12OSO3Na | 26,5 | 47,5 |
| n-C,2O(EO)3SO Na | 41,0 | |
| J-C12O(EO)3SO3Na | 3. Löslichkeit | |
| k-C,2O(EO)3SO3Na | ||
l%ige und 2%ige wäßrige Lösungen der Proben
wurden in ein Testrohr gegeben und allmählich unter Rühren abgekühlt, indem man einen mit einem Ring
versehenen Rührstab im Rohr auf und ab bewegte. Es wurde Temperatur gemessen, bei welcher die Lösung
wolkig wurde. Die Ergebnisse sind in Taibelle 5 aufgeführt
Tabelle 5
Wolkigkeitspunkt ("C)
| Probe | Konzentration | 1% |
| 20% | 4,0 | |
| n-C|2OSO3Na | 13,5 | <0 |
| i-C, ,OSO3Na | 11,5 | 6,5 |
| k-C, ,OSO3Na | 18,5 | <n |
| n-C,2O(EO)3SO,Na | <0 | <0 |
| i-Cl2O(EO),SO,Na | <0 | <0 |
| ^C12O(EO)1SO1Na | <0 |
4. Verschlumbarkeitsbeständigkeit gegenüber öl
Die Wirkung von öl in der Waschflüssigkeit auf die
Verschäumbarkeit des oberflächenaktiven Mittels wurde gemäß »Weeks method« (J. A. O. G 3.31,254 (1954))
bestimmt 200 ecm einer 0,1 %igen wäßrigen Lösung der
Probe wurde in einen Meßmischer gegeben und die Lösung bei hoher Geschwindigkeit 3 Minuten gerührt,
dann 30 Sekunden stehen gelassen, worauf die Schaumhöhe gemessen wurde. Dann wurde eine
bestimmte Menge Olivenöl zur Lösung zugefDgt, der
obige Vorgang wurde wiederholt und die Schaumhöhe erneut gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 und 7
aufgeführt
Tabelle 6
Ölmenge (ml)
Schaumhöhe (cm)
0 12 4
10
Probe
n-CI2OSO3Na
J-C12OSO3Na
k-C,2OSO3Na
17 17 17 16,5 15 14 16 15,5 15,5 15,7 15 14
18 18 18
| Tabelle 7 | Schaumhöhe (cm) | 0,5 | ! | 2 | 4 | 7 | !0 |
| Ölmenge (ml) | 0 | ||||||
| 16,5 | 17 | 15 | 14 | 12 | 9,5 | ||
| 15,5 | IU | 10,7 | 10,2 | 8,5 | 6 | 5,2 | |
| Probe | 12,3 | 13,7 | 13 | 12,5 | 11 | 9,5 | 5,5 |
| n-C12O(EO)3SO3Na | 15 | ||||||
| 1-C12O(EO)3SO3Na | |||||||
| k-C-l2O(EO)3SO3Na | |||||||
Die oberflächenaktiven Eigenschaften von Natriumlaurylsulfat und Ka-SaIz von äthoxyliertem Laurylsulfat
die aus n-Laurylalkohol (ein Derivat von Butadien-trimerem) hergestellt sind, sind im Vergleich gegenüber
einem aus natürlichem Laurylalkohol hergestellten Natriumlaurylsulfat und Na-SaIz .on äthoxyliertem
Laurylsulfat günstiger. Das Na-SaIz von äthoxyliertem
Isolaurylsulfat kann in äquivalenter Weise zum Na-SaIz
von äthoxyliertem Laurylsulfat das aus dem natürlichen Alkohol hergestellt ist verwendet werden. Produkte aus
Isolaurylalkohol haben schaumbrechende Eigenschaften und eignen sich daher als industrielle, oberflächenaktive Mittel, z. B. Faserbehandlungsmittel (zur Entfernung von Fett aus Fasern).
Claims (1)
- Patentansprüche:1, Verfahren zur Herstellung von Estern, Äthem oder Alkoholen des Dodecatriens oder Hexadecatetraens bzw. deren methylsubstituierten Derivate, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 13-Dien, ausgewählt aus der Gruppe:13-Butadien, Isopren,23-Dimethylbutadien, PjperyJen,13,7-Octatrien,2,6-Dimethyl-l A7-Octatnen und2,7-DimethyM,3,7-0ctatrien
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP45007484A JPS4843088B1 (de) | 1970-01-28 | 1970-01-28 | |
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| JP1609270A JPS54883B1 (de) | 1970-02-25 | 1970-02-25 | |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2103163A1 DE2103163A1 (de) | 1971-09-09 |
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| DE2103163C3 DE2103163C3 (de) | 1981-07-02 |
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ID=27454727
Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2077072A5 (de) |
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Families Citing this family (2)
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| DE19915069A1 (de) * | 1999-04-01 | 2000-10-05 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung von Alkapolyenylverbindungen, Verwendung bestimmter Cokatalysatoren und Verwendung der Verfahrensprodukte |
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1971
- 1971-01-23 DE DE2103163A patent/DE2103163C3/de not_active Expired
- 1971-01-28 FR FR7102752A patent/FR2077072A5/fr not_active Expired
- 1971-04-19 GB GB2214971A patent/GB1316725A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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