DE2103444A1 - Maschine zum Aufschneiden von ge wirkten und gestrickten Gewebeschlauchen - Google Patents

Maschine zum Aufschneiden von ge wirkten und gestrickten Gewebeschlauchen

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DE2103444A1 DE19712103444 DE2103444A DE2103444A1 DE 2103444 A1 DE2103444 A1 DE 2103444A1 DE 19712103444 DE19712103444 DE 19712103444 DE 2103444 A DE2103444 A DE 2103444A DE 2103444 A1 DE2103444 A1 DE 2103444A1
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Description

Ohrister Ekelund, Hagavägen 1, Kinna, Schweden.
"Maschine zum Aufschneiden von gewirkten und gestickten Gewebe-
schläuchen"
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine der in der Einleitung von Anspruch 1 näher bezeichneten Art«,
Da alle Gewebe, insbesondere Trikotgewebe, empfindlich gegenüber Spannungen sind und jegliche Behandlung daher in so spannungsfreiem Zustand wie nur möglich au erfolgen hat, sind die vorbekannten Maschinen oben genannter Art klar unzulänglich, indem diese derartige Gewebespannungen hervorrufen, dass später Schjvierigkeiten bei der Weiterverarbeitung des Gewebes entstehen.
Um diesen folgenschweren Nachteil zu beheben, ist eine luaschine der bezeichneten Art erfindungsgemäss wie im kenu.-zeicnnenden Teil von Anspruch 1 angegeben ausgestattet.
Durch diese Kombination wird erreicht, dass das Gewebe nach dem Aufschneiden so geringe Spannungen wie überhaupt möglich aufweist. Die3 beruht darauf, dass der Gewebeschlauch mit geringstem möglichen 7/ider3tand auf dem Konus geführt und grad/veise ausgespannt werden kann, indem der Konus mit seiner Spitze nach unten cLrekt über dem Gewebebehälter angeordnet ist und das Schneideorgan aufgrund seiner Verschiebbarkeit gegenüber dem Konus bei jedem Scnlauchdurciimesser leicht den Schlauch genau an der Stelle aufschneiden kann, wo dieser onne ausgedehnt zu sein ausgespannt ist, sowie indem keine Spannungen in das Gewebe bei dessen Ausbreiten eingeführt werden, da das Gewebe vom oberen Bereich de3 Konus in Hichtung dessen mit dem Schneideor^an versehener Seite weggeleitet wird. E3 ist offenbar, dass bedeutende Spannungen im Gewebe entstehen, sofern der Transport in der entgegengesetzten Hichtung erfolgt.
latürlicn wird erstrebt, das Gewebe auch nach dem Aufschneiden ao spannungsfrei wie möglicn zu halten, was in diesem Fall durch Abtransport des aufgeschnittenen Gewebes mittels positiv getriebener falzen erreicnt wird, vou denen die erste in relativ nanem Anschluss au den Zonusoberteil angeordnet ist.
109835/1000 MD
Zwecks richtiger Ausbreitung de3 Gewebes 30II zwischen dem Konus und der ersten Walze für das aufgeschnittene Gewebe ein Ausbreitungsbügel vorgesehen sein, der auch die iSntstenuri^ der sonst bei freiem Transport des Gewebes auftretenden dpa-inungen verhindert.
Hit der erfindungsgemässen faschine lassen sich Gewebeschläuche längs einer Trennaht oder anderen Liarkierung auf de:n Gewebe schnell, mit grosser Präzision und spannungsfrei auf-3ciineiden. Der einen Behälter kontinuierlicn verlassende Gewebe-Schlauch wird grob ausgerichtet, indem die Behälterstützplatte in der einen Richtung gedreht wird. Diese Drehung vird vorzugsweise maschinell bewirkt unter der Steuerung eines Operateurs mittels Pusskontrollen. Die Peinjustierung des Gewebe3Chlauches geschieht durch maschinelles oder manuelles Drehen des Konu3, so dass sich die Trennaht od.dgl. stets dem Schneideorgan genau gegenüber oefindet. Die Zonusdrehung wird im vorliegenden j?all mittels Handkontrollen vom Operateur ausgeführt. Auch eine vollautomaeektische Steuerung des Konus gegenüber der Trermant lässt sich voresenen, beispielsweise mittels einer durch. Pnotozellen gesteuerten Vorrichtung. Hit der erfindungsgemässen «las chine kann man Gewebeschläuche mit einer Geschwindigkeit in der Grössenordnung 50m/min ohne nachteilige Ge webespannungen aufschneiden.
Beachtenswert ist, dass die erfindungsgemäsae llascnine bei gleichen "Vorteilen zum Aufschneiden von nassem und trockenem Gewebe verwendbar ist, unabhängig davon, ob das Gewebe zurechtgelegt ist oder in Unordnuxig liegt. Zu beaenten ist ferner, dass das aufgeschnittene Gewebe nach Ableiten duren die positiv getriebenen V/alzen gebäumt oder getäfelt werden kann. Täfeln ist bezüglich 3pannungsfreineit vorzuziehen.
Die Erfindung ,vird folgend unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Auf dieser zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführung3form der erfiiidun^sgemässen Xaschine in einer SeitenaiiSicnt und
J?ig. 2 dieselbe Maschine in einer perspektivischen Vorderansicht.
4 r
109835/1000
In folgender 3eschreibung wird davon ausgegangen, dass die Aufschneidemaschine in Sang ist, d.h. der Gewebescaüath bereits aufgestreift ist.
Vor einem aaschinenrahmen ist eine Stützplatte 1 für einen Gewebebenälter angeordnet, der beispielsweise ein sogenannter Zentrifugenwagen sein kann und auf einfache Weise auf der Stützplatte festgehalten wird. Das Auffahren des Wagens auf die Platte"wird durch eine geneigte Ebene 2 erleichtert. Ein Antriebsmotor 4 für die drehbare Stützplatte ist im Mascnineiirahinen angeordnet und treibt die Stützplatte unter Vermittlung einer Kette 5. Der Antriebsmotor ,vird vom Operateur siit ülfe von Pedalen 3, 16 bedient, so'dass die Stützplatte mit dem darauf plazierten Zentrif ugeiiwagen in einer Sichtung zwecks Grob justierung des Gewebe Schlauches gedreht werden kann.
Eine Ausspann- und Ausrichtvorrichtung in Form eines beispielsweise aus Bohren hergestellten Konus 5 mit nach unten gerichteter Spitze ist drehbar über der Stützplatte im laaschinenrahmen aufgehängt. Das Drehen des Konus 5 zwecks Feinjustierung des Gewebeschlauches geschieht mit Hilfe eines Steuerrades 17 unter Vermittlung einer Kette 18, einer Stange 19 und einer Kette 20.
Auf der dem jlaschinenrahmen zugewendeten Seite des Konus 5 ist ein Schneideorgan 7» beispielsweise in Form eines rotierenden !-.'essers, auf einem heb- und senkba-ren Arm 3 angeordnet, wodurch das Schneideorganvderart einjustiert werden kann, das3 das aufzuscnneidende Gewebe vor dem Aufschneiden ausgespannt, jedoch nicht ausgedehnt wird. Durch kontinuierliches Grobjustieren der Stützplatte 1 mittels der Pedalen 3 und 15 und Feinjustieren des Konus 5 mittels des Steuerrades 17 gegenüber einer Trennaht oder anderen Markierungen auf dem Gewebe kann der Operateur den passierenden Gewebeschlauch mit grosser Genauigkeit aufschneiden.
über dem Konus befindet sich ein fester Ausbreitungs-Yd£sl 9, der das aufgeschnittene Gewebe eben ausgebreitet und es einer getriebenen Walze 10 zuführt. Von hier .vird
109835/1000 BAD
das Gewebe abtransportiert über eine getriebene '.Valze 11, unter eine angetriebene Vfelze 12, über eine mit entgegengesetzt spiralförmig gedrehten Vorsprüngen versehene, getriebene Ausbreitung3walze 13, über eine getriebene <Yalze 14 so .vie 7/eiter nach unten durch einen Täfelarm 15» um auf einem darunter angeordneten ".Tagen od.dgl. getäfelt zu werden. Der Täfelarm lässt sich durch einen Gewebebaum ersetzen.
3efindet dich kein Gewebe in der Maschine und soll mit dem Aufschneiden eines neuen Ge.vebeschlauches begonnen werden, so wird zunächst ein "iiitläufer" manuell durch das beschriebene «/alzensystem auf angegebene #eise geführt. Am ' ■ Ende de3 "ilitläuf ers" wird das Ende des neuen Gewebesciilaucnes befestigt, 30 dass das Gewebe beim Starten der LTasehiiie vom "TIitläufer" selbsttätig auf richtige .'/eise in das Walzensystem eingeführt wird.
109835/moO

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    (i J Masoliine zum Auf schnei den von gewirkten und gestickten G-ewebesehläuchen längs einer Trennaht od.dgl,, mit einer steuerbar drehbaren Stützplatte für einen Gewebebehälter, einer Vorrichtung zum Ausspannen und Ausrichten des. G-ewebeschlauches, einem sich hieran anschliessenden Schneideorgan some Organen zum Ableiten des aufgeschnittenen G-ewebes zum Aufrollen oder Tafeln, gekennzeichnet durch die Kombination, dass die Ausspann- und Ausrichtvorrichtung aus einem steuerbar drehbaren Konus (6) mit nach unten zur Stützplatte (1) für den G-e web eb ehält er gerichteter Spitze besteht, dass das Schneideorgan (7) entlang dem Konus verschiebbar angeordnet ist, und dass das aufgeschnittene G-earebe zum Abtransport vom oberen Konusbereich in xüchtung der mit dem Schneideorgan versehenen Seite des Konas vorgesehen ist.
  2. 2. liaachine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abtransport des aufgeschnittenen G-ewebes positiv getriebene Walzen (10, 11, 13, H) vorgesehen sind, von denen sich die erste (10) in relativ nahem Anschluss an den oberen Bereich des Konus befindet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen zwischen dem Konus (5) und der ersten Walze (10) angeordneten Bügel (9) zum Ausbreiten des aufgeschnittenen G-ewebea.
    109835/1000
DE2103444A 1970-02-02 1971-01-26 Maschine zum Aufschneiden von Maschenwarenschläuchen Expired DE2103444C3 (de)

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SE01285/70A SE337357B (de) 1970-02-02 1970-02-02

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DE2103444A1 true DE2103444A1 (de) 1971-08-26
DE2103444B2 DE2103444B2 (de) 1979-06-28
DE2103444C3 DE2103444C3 (de) 1982-05-19

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US (1) US3710663A (de)
DE (1) DE2103444C3 (de)
GB (1) GB1302132A (de)
SE (1) SE337357B (de)

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