DE2103705A1 - Flussigkeitsgedampfte Auspuffan Ordnung - Google Patents

Flussigkeitsgedampfte Auspuffan Ordnung

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DE2103705A1 DE19712103705 DE2103705A DE2103705A1 DE 2103705 A1 DE2103705 A1 DE 2103705A1 DE 19712103705 DE19712103705 DE 19712103705 DE 2103705 A DE2103705 A DE 2103705A DE 2103705 A1 DE2103705 A1 DE 2103705A1
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Description

Donaldson Company, Inc., Minneapolis (Minnesota), 14oo West 9M-th Street j V.St.A.
"Flüssigkeitsgedämpfte Auspuffanordnung"
Die Erfindung betrifft eine flüssigkeitsgedämpfte Auspuffanordnung für eine Verbrennungskraftmaschine, mit einer Auspuffleitung, die mit dem Auspuffausgang der Verbrennungskraftmaschine und mit einem Schalldämpfer verbunden ist.
Die Auspuffanordnung von Verbrennungskraftmaschinen ist der Ausgangspunkt des meisten Lärms 3 der von diesen Maschinen erzeugt wird. Außerdem ist die Auspuffanordnung Auslaß der Auspuffgase und anderer Verbrennungspröd&kte. Durch die Anzahl der Verbrennungskraftmaschinen, m die täglich betrieben werden, wird das Geräusch zu einer starken Belästigung. Außerdem beginnen die Auspuffgase und die sonstigen
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Verbrennungsprodukte die Luft derartig zu verschmutzen, daß Schritte unternommen werden, in bestimmten Fällen andersartige Motorentypen _ als Kraftquellen einzusetzen»
Es sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, unbrennbare Teilchen aus Verbrennungsgasen auszuwaschen oder bestimmte Abfallprodukte aus den Auspuffgasen zu entfernen. Ein Beispiel einer bekannten Vorrichtung gibt die US-Patentschrift 2 763 982» Hier wird beschrieben, Wasser oder andere geeignete Flüssigkeiten in die vor Motor kommende Auspuffleitung einzusprühen, um unbrennbare Teilchen in Auspuffgas zu entfernen. Kurze Zeit nach dem Einsprühen des Wassers in die Auspuffleitung wird das Wasser aus der Auspuffleitung durch einen Zentrifugalabscheider entfernt. Das Wasser wird einfach in der Auspuffleitung lange genug gehalten, um die unbrennbaren Teilchen zu befeuchten oder.herauszuwaschen. Die unbrennbaren Teilchen werden dann unmittelbar entfernt.
Ein Beispiel für eine jüngere Vorrichtung dieser Art ist angegeben in der US-Patentschrift 3 282 o'*7. Bei dieser Vorrichtung strömen die Auspuffgase einfach durch eine Kammer, in der eine Reinigungsflüssigkeit als ein vorhangartiger Nebel durch Sprühen nach unten ausgebildet ist. Dsr Sprühvorhang reinigt die Auspuffgase, indem alle löslichen Gase und ein Teil der festen Teile daraus entfernt werden. Bei dieser Vorrichtung, ist die Sprührichtung senkrecht zu der Bewegung der Auspuff gase ·, die Sprühvorrichtung arbeitst demnach ähnlich wie ein Filter, um verschiedene Teilchen zu entfernen.
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Durch die vorliegende Erfindung sollen die bekannten Vorrichtunpen in ihrer Wirkungsweise verbessert und die-Auspuffgase besser gereinigt werden.
Dazu wird vorgeschlagen, die flüssifrkeitsgedämpfte Auspuffanordnung mit einem Vorrat an Flüssigkeit zu versehen, der relativ zum Auspuffgas gekühlt gehalten ist, und mit Vorrichtungen auszustatten l die den Flüssigkeitsvorrat und die Auspuffleitung miteinander verbinden und während des Maschinenlaufs einen im wesentlichen kontinuierlichen Strom aus Flüssigkeitströpfchen in den Auspuffgasstrom einleiten, wobei der Schalldämpfer an die Auspuffleitung stromabwärts vom Flüssigkeitseinleitungspunkt gesehen angeschlossen ist«
Mit einer derartig gekennzeichneten Auspuffanordnung werden die oben fenannten Aufgaben gelöst. Außerdem wird erreicht, daß die Auspuffanordnung die Auspuffgase stark abkühlt und wenigstens einen Teil der Festkörper aus den Auspuffgasen entfernt.
Als weiteres Ziel wird erreicht» einen verbesserten, flüssigkeits Redämp ft en Auspuff su schaffen» der die Wellenlänge des Auspuffgeräuschspektrurns verringert und ausreichend den Schall absorbiert, so daß ein stromabwärts zum Flüssigkeits- einleitungspunkt angebrachter Schalldämpfer den Auspufflärm bei gegebener Schalldänpfergröße wirkungsvoller reduzieren kann. Zusammengefaßt ergibt sich demnach eine Vorrichtung und
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ein Verfahren, um Tröpfchen einer Flüssigkeit, z.B. Wasser, in das Auspuffrohr einer Verbrennungskraftmaschine einzuspritzen, die Mischung aus Auspuffgasen und Flüssigkeitströpfchen durch einen Schalldämpfer zu schicken, die Flüssigkeit aus den Auspuffgasen " zu entfernen, zu kühlen und wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Die Flüssigkeitströpfchen, die mit den Auspuffgasen gemischt sind, verringern das Auspuffgeräusch stark, kühlen die Auspuffgase und entfernen wesentliche Mengen fester Teilchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der mit einer Verbrennungskraftmaschine verbundenen Auspuffanordnung;
Fig. 2 eine vergrößerte Teildarstellung des Injektors, der in der Ausführungsform der Fig. 1 benutzt wird, wobei Teile weggebrochen und im Schnitt dargestellt sind;
.Fig. 3 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausfuhrungsform der Auspuff anordnung ·,
Fig. 4 eine vergrößerte Teildarstellung eines Axialschnitts des Injektors der Ausfuhrungsform der Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer weiteren AusfÜhrungsform der Auspuffanordnung;
und* 7 ZWei weitere Ausföfcrungsformen· der Auspuffanordnung*
In den Figuren 1 und 2 ist eine Verbrennungskraftmaschine allgemein mit Io bezeichnet - als Block dargestellt, da die be-
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sondere Konstruktion der Maschine Io nicht Teil dieser Erfindung ist. Die Verbrennungsprodukte j zu denen heiße Gase, Feststoffe u.dgl. gehören, werden aus der Verbrennungskraftmaschine Io durch einen Auspuffkanal 11 abgeführt. Eine Auspuffleitung 12 in Verbindung mit dem Auspuffkanal 11 endet an einem Eingang eines Schalldämpfers 13. Eine zweite Strecke der Auspuff leitung 14· reicht von einem Ausgang des Schalldämpfers 13 zu einem Eingang 19 eines speziellen Kühlers 2o. Der Kühler 2o besitzt einen unteren flüssigkeitsgefüllten Teil 21 mit einem Einsatz 22 darin } der die Flüssigkeit in bekannter Weise kühlt. Ein Gebläse 23 ist dargestellt, das Luft über den Einsatz 22 bläst, um die Flüssigkeit in Kühler 2o zu kühlen und um ein thermisches Gleichgewicht herzustellen. Falls jedoch die Verbrennungskraftmaschine Io dazu benutzt wird, ein Fahrzeug anzutreiben } kann der Kühler 2o durch den normalerweise hindurchstreichenden Luftstrom gekühlt werden. Ein oben liegender Teil des Kühlers 2o bildet einen Kessel 25, in den die Auspuffgase von der Eintrittsöffnung 19 aus hineingedrückt werden. Der Kessel 25 enthält eine Vielzahl von Prallblechen 26 und besitzt eine Austrittsöffnung 27.
Eine Flüssigkeitsleitung 3o steht mit dem flüssigkeitsgefüllten Teil 21 des Kühlers 2o und einer Flüssigkeitspumpe 31 in Verbindung. Die Flüssigkeit wjird. unter Druck durch die Pumpe 31 durch eine Flüssigkeitsleitung 32 mit Ventil 33 zu einem Flüssigkeitsinjektor 34- der Auspuffleitung 12 gedrückt. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Flü'ssigkeitsinjp.ktor 34 eine Düse (siehe Fig. 2), die einen relativ kontinuierlichen Flüssigksitströpfchen-Strom in die Auspuff leitung 12 einsprüht. Das Ventil 33 ist vorgesehen,, um handbetrieben oder automatisch Flüssigkeit unter Druck zu der Injektionsvorrichtung 34 zu liefern, wenn die Maschine Io arbeitet. ■-■■■ ' ' ■ .■■·■"_..'/"
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Die Pumpe 31 kann durch eine separate. Vorrichtung oder durch die Maschine Io betrieben werden.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 und 2 dargestellton Ausführungsform der Vorrichtung ist wie folgt: Auspuffgase gelangen von der Maschine Io durch den Auspuffkanal 11 und durch die Auspuffleitung 12 bis zum Injektor 34. Am Injektor 34 werden Flüssigkeitströpfchen eingesprüht und in den Auspuffgasen in einem im wesentlichen kontinuierlichen Strom verteilt; die Mischung aus Auspuffgasen und Flüssigkeitströpfchen gelangt durch den Schalldämpfer 13 und die Auspuffleitung 14 zum Kessel 25. Im Kessel 25 bremsen die Prallbleche 26 die Auspuffgase ausreichend, so daß sich die Flüssigkeit aus den Auspuffgasen niederschlagen kann und in den flüssigkeitsgefüllten Teil 21 des Kühlers 2o gelangt. Im Kühler 2o wird die Flüssigkeit durch den Einsatz 22 gekühlt und durch die Pumpe 31 wieder in den Kreislauf zurückgeführt*
Eines der wesentlichen Ziele der vorliegenden Vorrichtung ist» eine Dämpfung des Auspufflärms hervorzurufen. Durch grundlegende Experimente wurde herausgefunden, daß das Injizieren von Flüssigkeitstropfchen in das Auspuffsystem und das Mischen dieser Tröpfchen mit den Auspuffgasen diese Funktion auf drei Arten' -'"_■'■ unterstützt. -■ '
(1) Die Flüssigkeit kühlt die Auspuffgase auf eine Temperatur in
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die Nähe der Umgebungstemperatur ab, so daß die Wellenlänge des Schalles geringer wird:
pj - Wellenlänge Ccm) c = Schallgeschwindigkeit (cm/sec)
f = Frequenz (Hertz)
Ein Motor, der mit einer bestimmten Laufgeschwindigkeit betrieben wird, erzeugt eine Eigenfrequenz. Wird die Temperatur erniedrigt, so wird die Schallgeschwindigkeit verkleinert. Dies führt dazu, daß die Wellenlänge sich ebenfalls verkleinert, da die Frequenz durch die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine und die Zündfrequenz ■hervorgerufen wird:
c = 33 16oVt/(273 0K) cm/sec T = absolute Temperatur in 0K 0K = Grad Kelvin
Typische Wellenlängen für Auspuffgas von hundert Hertz liegen etwa bei 600 cm; das erfordert 15o cm lange Schalldämpferkammern (IA Wellenlänge), um den Schall zu dämpfen. Die Kühlung des Auspuffgases auf Umgebungstemperatur verringert die Wellenlänge auf ungefähr 3oo cm, so daß nur noch 75 cm lange Kammern erforder-
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CGPY ■
lieh sind. Damit wird eine wirkungsvollere Dämpfung durch den Schalldämpfer für niedrigere Frequenzen erreicht.
(2) Die Wassermasse, die in Tropfenform im Auspuffsystem verteilt wird, ergibt einen Absorptionseffekt für hochfrequenten Schall.
(3) Die Kühlung der Auspuffgase verringert ihre Geschwindigkeit und die Auslaßgeschwxndigkeit am Ende des Auspuffsystems zur Atmosphäre, so daß der erzeugte Schall, der durch das Gas, das mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre entweicht, erzeugt wird, verringert wird. Die Geschwindigkeit verringert sich direkt proportional zur absoluten Temperatur des Gases:
Tk
Vk = Vh · ~-
ih
V,; V-, - Geschwindigkeit der Gase mit niedriger
Temperatur (1IV) bzw. mit hoher Temperatur
<V
T in 0K
Mit der vorliegenden Vorrichtung mögen sich noch weitere Vorteile und/oder Effekte ergeben; es wird jedoch angenommen, daß die drei oben genannten die wichtigsten sind. Die Experimente zeigen weiterhin, daß bei Einspritzen von X Litern Flüssigkeit pro Minute in das Auspuffsystem der Zahlenwert des O,OC29fachen des Produktes aus Leistung der Maschine in PS multipliziert mit der Querschnittsfläche des Auspuffrohres in cm » d.h. 0,0029 ? PS 'cm2
X sein soll. Unter diesen Verhältnissen ergibt sich ein guter
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Ausgleich zwischen Schalldämpfung und Rückstau des Auspuffsystems. Es wurde herausgefunden, daß bei weniger als der Hälfte dieser Rate sich keine maximale Dämpfung ergibt und daß bei einer wesentlich größeren Rate sich ein übergroßer Rückstau ergibt, der wiederum die Dämpfung verringert.
Es soll angemerkt werden, daß das in Fig. 1 dargestellte System einen Ausgang 27 vom Kessel 25 besitzt, der eine wesentlich größere Querschnittsfläche als die Querschnittsfläche der Ausgangsleitungen 12 und Ik besitzt. Die Geschwindigkeit der Auspuffgase und Flüssigkeitströpfchen durch den Schalldämpfer 13 wird praktisch nicht verringert, so daß hierin nur eine geringe oder gar keine Abscheidung der Tropfen und Auspuffgase auftritt. In einigen Fällen, insbesondere wenn die Maschine Io bei sehr geringen Geschwindigkeiten oder im Leerlauf läuft, kann eine geringe Abscheidung im Schalldämpfer auftreten. Aus diesem Grunde kann es vorteilhaft sein, eine Leitung zum Abziehen der Flüssigkeit aus dem Schalldämpfer in den flüssigkeitsgefüllten Teil 21 des Kühlers 2o vorzusehen. Wenn die Mischung aus Auspuffgasen und Flüssigkeitstropfen in den Kessel 25 eintritt, verringert die wesentlich größere Querschnittsfläche die Geschwindigkeit der Gase und läßt damit die Feuchtigkextstropfen sich an den Prallblechen 26 sammeln oder aus den Auspuffgasen ausscheiden. Die vergrößerte Querschnittsfläche der Austrittsleitung 27 läßt diese Leitung wie einen Abzug und nicht so sehr wie eine unter Druck stehende Austrittsöffnung arbeiten,
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Die Fig. 3 und 4 stellen eine zweite Aus führungs form der ' ,. ; . ■ flüssigkeitsgedämpften Auspuffanordnung gemäß der Erfindung dar. Hierbei besitzt eine Verbrennungskraftmaschine loa einen Auspuffkanal 11a, mit dem eine Auspuffleitung 12a in Verbindung steht. Die Auspuffleitung 12a steht weiterhin in Verbindung mit dem Eingang eines Auspuffdämpfers 13a, dessen Ausgang durch eine Auspuffleitung 14a mit einem Abscheider 4o verbunden ist. Der Abscheider 4o kann einer der gebräuchlichen Abscheider sein, beispielsweise ein Zentrifugalabscheider, der die Flüssigkeitstropfen aus den Auspuffgasen abscheidet. Bei dem Abscheider treten' Auspuffgase durch einen Auslaß 41 in die «Atmosphäre aus und die Flüssigkeit durch eine Leitung 42 in den Wärmeaustauscher 43 hinein. Der Wärmeaustauscher .43 dient als Vorrat für kühle Flüssigkeit, die . durch eine Leitung 44 und ein Ventil 45 an einen Injektor 46 geliefert wird. In dieser Ausführungsform ist der Injektor 46 eine Venturi-Düse, die die Flüssigkeit von der Leitung 44 ansaugt und sie mit den Auspuffgasen mischt, so daß keine Pumpe erforderlich ist. Dabei sei angemerkt, daß der Abscheider 4o und Wärme-austauscher 43 weggelassen werden können und der Kühler 2o der ersten Ausführungsform an ihre Stelle gesetzt werden kann oder umgekehrt. Die vorliegende Vorrichtung ist für Stationärmotore geeignet, wo ein Kühler und Luft, die sich normalerweise durch ihn hindurchbewegt, nicht verfügbar sind.
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In Fig. 5 ist eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Auspuffanordnung dargestellt. Hierbei ist eine Verbrennungskraftmaschine lob mit einem Auspuffkanal 11b durch eine Auspuffleitung 12b mit einem Schalldämpfer 13b verbunden. Der Schalldämpfer 13b ist durch eine Ausganrsleitung 14b mit einem Abscheider 4ob verbunden. Die Auspuffgase kommen aus dem Abscheider 4ob durch einen Auslaß 41b heraus, und die abgeschiedene Flüssigkeit läuft durch eine Leitung 42b zu einem Wärmeaustauscher 4 3b, der in diesem Fallrein Kühler oder ein Kühler mit Gebläse 23b ist. Falls diese besondere Ausführungsform in Fahrzeugen benutzt wird, wird für den Kühler nicht unbedingt das Gebläse 23b für Kühlzwecke benötigt. Der Wärmeaustauscher oder Kühler 43b liefert die Flüssigkeit durch eine Flüssigkeitsleitung 3ob, Pumpe 31b, Leitung 32b und Ventil 3 3b zu einem Injektor 34b. Da bei dieser Ausführung eine Pumpe 31b vorgesehen ist, wird vorausgesetzt, daß der Injektor 34b dem entspricht, der in Fig. 2 dargestellt ist. Es kann jedoch auch die Pumpe 31b weggelassen werden: der Injektor 34b kann dann dem in Fig. 4 dargestellten ähneln. Ein Flüssigkeitstank 5o ist mit der Flüssigkeitsleitung 3ob durch eine Leitung 51 verbunden und dienet dazu, die'Flüssigkeit zu ergänzen, die durch den Auslaß 41b aufgrund der Sättigung des Auspuffgases (nicht verdampft) verlorengeht. Der Flüssigkeitsspiegel wird dadurch in der vorgeschriebenen Höhe gehalten.
Fig. 6 stellt eine vierte Ausführungsform 'der erfindungsgemäßen ". . Auspuff anordnung dar, die der Aus führungs form der Fig. 3 gleicht.
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Allerdings ist der Injektor 34c ähnlich dem Injektor, der in Fig. 2 dargestellt ist; außerdem ist eine Pumpe 31c vorhanden, um Flüssigkeit dorthin zu drücken. Diese besondere Ausführungsform, in Verbindung mit Fig. 3 beschrieben, ist zum Gebrauch bei stationärem- Einbau, wo ein konstanter Luftstrom und ein Kühler nicht verfügbar sind, geeignet.
Eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Auspuffanordnung ist in Fig. 7 dargestellt; diese Ausführungsform ähnelt der der Fig. 6. Allerdings ist hier der Wärmeaustauscher 4-3c weggelassen und dafür ein Kühlturm 4-3d eingesetzt. Diese besondere Ausführungsform ist für große Kraftwerke gedacht, bei denen ein Kühlturn gut außerhalb der eigentlichen Anlage aufgebaut sein kann. Der Kühlturm 43d hat dieselbe Funktion wie der Kühler 4-3b in der Aus führungs form gemäß Fig. 5 und der Wärmeaustauscher 1+3 c in der Aus führungs form gemäß Fig. 6. In der Ausführungsform gemäß Fig. 7 ist die benutzte Flüssigkeit normalerweise Wasser-· es ist daher einfach, das vom Kühlturm durch Verdampfung verlorene Wasser und das durch den Auslaß 4-lc abgeflossene Wasser zu ergänzen. Ein einfaches Schwimmerventil (nicht dargestellt) kann mit einer Wasserleitung verbunden werden, die mit der städtischen oder einer anderen Wasserversorgung in . Verbindung steht, so daß der Wasserspiegel innerhalb des Kühlturmes *f3d in gewünschter Höhe gehalten werden kann.
In allen Ausführungsformen kann die benutzte Flüssigkeit einfach Wasser sein, da es die billigste und verbreitetste Flüssigkeit ist.
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In Sonderfällen können Additive oder andere Flüssigkeiten benutzt werden. Beispielsweise besteht die Gefahr bei Fahrzeugen, die in kälteren Ländern während der Wintermonate benutzt werden, daß das Wasser im System bei Nichtgebrauch des Fahrzeuges gefriert. In solchen Fällen kann es notwendig sein, wenigstens eine gewisse Menge an Gefrierschutzmittel der Flüssigkeit beizufügen. Andere Additive, die als Katalysatoren wirken, können benutzt werden, um die Verunreinigungen zu verringern.
Zusammengefaßt ist vorstehend eine flüssigkeitsgedämpfte Auspuffanordnung für Verbrennungskraftmaschinen beschrieben, durch die der Auspufflärm wesentlich verringert wird und durch die Verbrennungsprodukte, wie Festkörper u.dgl., die durch die Auspuffanordnung entweichen, im wesentlichen entfernt werden. Zusätzlich wird das Auspuffgas stark abgekühlt, so daß u.a. die Feuergefahr verringert ist.
Patentansprüche
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Claims (11)

Patentansprüche; (Hinweis: Entsprechend den beschriebenen Ausführungsformen sind die in den Ansprüchen eingesetzten Bezugszeichen ohne nachgesetzten Buchstaben, z.B. 11, durch Bezugszeichen mit" nachgesetzten Buchstaben, z.B. 11b, zu ersetzen).
1.J Flüssigkeitsgedämpfte Auspuffanordnung für eine Verbrennungskraftmaschine, mit einer Auspuffleitung, die mit dem Auspuffausgang der Verbrennungskraftmaschine und mit einem Schalldämpfer verbunden ist, gekennzeichnet durch einen Vorrat an Flüssigkeit, der relativ zum Auspuffgas gekühlt gehalten ist, und durch Vorrichtungen (3o, 31, 32,33), die den Flüssigkeitsvorrat und die Auspuffleitung (12) untereinander verbinden und während des Maschinenlaufs einen im wesentlichen kontinuierlichen Strom aus Flüssigkeits tröpfchen in den Auspuffgasstrom einleiten, wobei der Schalldämpfer (13) an die Auspuffleitung (12) stromabwärts vom Flüssigkextseinleitungspunkt gesehen angeschlossen ist.
2. Auspuffanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Abscheider (to), der mit den Ausgängen des Schalldämpfers (13) in Verbindung steht und die
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Flüssigkeit aus den Auspuffgasen abscheidet, ferner durch Flüssigkeitsleitungen (42), die den Abscheider mit dem Flüssigkeitsvorrat verbinden, so daß die abgeschiedene Flüssigkeit wieder in den Kreislauf zurückgeführt ist.
3. Auspuffanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zusätzliche Wärmeaustauscher (43) zur Kühlung der abgeschiedenen Flüssigkeit vor der Zurückführung in den Kreislauf, die mit der Flüssigkeitsleitung (42) in Verbindung stehen.
4. ■ Auspuffanordnung nach Anspruch 3 zum Einbau in Fahrzeuge,
die durch eine Verbrennungskraftmaschine angetrieben sind, gekennzeichnet durch Kühler (2o) als Wärmec tauscher.
5. Auspuffanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Kühlflüssigkextsverbrauch von X Litern pro Minute das 0,00 29fache des Produktes aus Leistung der
Maschine in PS und Querschnitt des Auspuffrohres in cm etwa den Zahlenwert X hat.
6. Verfahren zur Verringerung des Auspufflärms bei einer
Verbrennungskraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß Flüssigkeitströpfchen in die Auspuffleitung eingespritzt werden.
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COPY I
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7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt, die Mischung aus Auspuffgasen und Tröpfchen durch einen Schalldämpfer zu schicken.
8. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die weiteren Verfahrensschritte, die Flüssigkeitströpfchen nach Durchgang durch den Schalldämpfer vom Auspuffgas zu separieren und wieder in den Flüssigkeitskreislauf zurückzuführen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt, die abgeschiedene Flüssigkeit vor dem Wiedereinbringen in die Auspuffleitung zu kühlen, um ein Wärmegleichgewicht aufrechtzuerhalten.
10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeitsmenge, die in einer Zeiteinheit eingebracht wird, direkt proportional dem Produkt aus Leistung der Maschine und Querschnittsfläche des Auspuffrohres ist.
11. Verfahren nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahlenwert der eingebrachten Flüssigkeitsmenge in Litern pro Minute ungefähr gleich dem Zahlenwert des Produktes O,OO29PS-cm2, d.h. Maschinenleistung mal Querschnittsfläche des Auspuffrohres, ist.
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Leerseite
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