DE210515C - - Google Patents
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- DE210515C DE210515C DENDAT210515D DE210515DA DE210515C DE 210515 C DE210515 C DE 210515C DE NDAT210515 D DENDAT210515 D DE NDAT210515D DE 210515D A DE210515D A DE 210515DA DE 210515 C DE210515 C DE 210515C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B37/00—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00
- F04B37/10—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use
- F04B37/14—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use to obtain high vacuum
- F04B37/16—Means for nullifying unswept space
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLÜÜ
Es sind Luftpumpen bekannt, bei welchen die hohle Kolbenstange den Ausgleich der
Flüssigkeit zwischen dem als Flüssigkeitsbehälter dienenden oberen Teile des Pumpenstiefels
und der Kolbenoberfläche vermittelt. Bei diesen Pumpen wird die geförderte Luft durch
den Flüssigkeitsbehälter hindurch ausgetrieben, und es tritt der Übelstand auf, daß die Flüssigkeit
hinterher mit Luftteilchen vermengt in
ίο den schädlichen Raum gelangt, aus dem sie
eben alle Luft verdrängen sollen. Andererseits ist auch eine Anordnung bekannt, bei
welcher ein besonderer Flüssigkeitsbehälter nicht vorgesehen ist, wo vielmehr die über
dem Kolben stehende Flüssigkeit bis auf ein gewisses Quantum abfließt und durch ein gesteuertes
Organ wieder unter den Kolben geführt wird. Auch bei dieser Anordnung wird die geförderte Luft durch die im hohlen KoI-
ao ben und über demselben befindliche Flüssig-
' keitsschicht hindurchgetrieben. Der Übelstand, daß die Flüssigkeit von Luftteilchen durch-
' setzt wird, ist also auch hier vorhanden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung an Luftpumpen der letzteren
Art, welche bezweckt, den Durchgang der Luft durch die Flüssigkeit ganz zu vermeiden.
Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß sowohl das im Pumpenboden befindliche Ventil,
welches die nach dem ■ zu entleerenden Behälter führende Öffnung verschließt, sowie
auch die auf der Kolbenoberfläche befindlichen Ventile, welche beim Niedergange des
Kolbens zuerst die angesaugte Luft und schließlich einen Teil der im Pumpenstiefel befindliehen
Flüssigkeit nach oben entweichen lassen, umgeben sind von oben offenen Bechern, und
daß diesen Bechern gegenüber an den entsprechenden Stellen auf der unteren Kolbenseite
bzw. am Deckel des Pumpenstiefels Verdrängerkolben angeordnet sind, wodurch erreicht
wird, daß infolge der Bewegung des Kolbens abwechselnd einmal der untere Becher
und dann die oberen Becher von Flüssigkeit entleert werden, unmittelbar bevor'Luft durch
die betreffenden. Ventile hindurchgeht, daß also ein Durchgang der Luft durch die Flüssigkeit
sowie dessen nachteilige Folgen gänzlich vermieden werden.
Fig. ι und 2"" stellen eine Ausführungsform
in zwei um 900 gegeneinander versetzten vertikalen Schnitten durch die Pumpe dar, Fig. 1
mit Tiefstand, Fig. 2 mit Hochstand des Kolbens. In denselben ist α der Pumpenstiefel
mit den Öffnungen b am oberen Rande; c ist ein den Pumpenstiefel umgebendes Rohr, durch
welches die bei b abfließende Flüssigkeit unter den Stiefelboden gelangt; d sind die Öffnungen
für den Luftaustritt im Deckel der Pumpe (Fig. 1); e ist der Kolben mit den Kanälen/,
Ventilen g und darüber befindlichen Bechern h; Ventil und Becher über demselben im Stiefelboden
sind mit i und k bezeichnet. Die entsprechenden Verdrängerkolben für die Kolbenventilbecher
sind bezeichnet mit I; für den Bodenventilbecher mit m. Diese Verdrängerkolben
werden zweckmäßig an den Seitenflächen mit Nuten versehen, um den Aus-
tritt der Flüssigkeit zu erleichtern, η ist
das unter Federdruck stehende Ventil für den Eintritt der Flüssigkeit, bewegt durch
Hebel o, Gestänge p und Anschlaghebel q.
In der Kolbenstange ist vertikal drehbar und mit Schlitz versehen der Arm r ange-
■ ordnet; derselbe wird beim Abwärtsgehen des Kolbens durch den Anschlagstift s gestützt,
während er beim Hochgange des Kolbens und
ίο beim Auf treffen auf den Arm g sich entgegen
dem Drucke der Feder t nach unten dreht und, wenn der Arm q ihn freigibt, wieder in
seine Lage zurückkehrt. Durch die Stellschrauben u kann der Arm r- vermittels seines
Schlitzes auf dem Drehpunkte verschoben werden und dadurch die Tiefe und Zeitdauer
der Öffnung des Ventiles η reguliert werden. "Über diesem Ventile befindet sich schließlich
noch eine gewölbte Kappe v, welche den Eintritt der Flüssigkeit in gewünschter Weise
regelt.
Der Ausgleich der Flüssigkeit und die Tätigkeit der Verdrähgerkolben vollzieht sich nun
während des Ganges der Pumpe in folgender Weise: während des Hochganges des Kolbens
ist dieser über die offenen Becher h hinaus mit Flüssigkeit bedeckt. Wenn er sich seinem
höchsten Stande nähert, treten die Verdrängerkolben I allmählich in die Becher ein und
haben mit Abschluß dieser Bewegung alle Flüssigkeit aus denselben verdrängt. Gleichzeitig
ist die über dem Kolben stehende Flüssigkeit bis zur ungefähren Höhe der Becherränder
durch die Öffnung b abgeflossen. Der drehbare Arm r ist inzwischen an dem Anschlaghebel
q vorbeigegangen und liegt gegen den Stift s an. Wenn der Kolben die Bewegung
nach abwärts begonnen hat, wird durch Auftreffen des Armes r auf den Hebel q das Ventil
η für eine durch die Stellschrapbe u zu'
regulierende Dauer geöffnet, und die Flüssigkeit tritt unter dem Einflüsse der vorhandenen
Luftverdünnung in den Stiefel ein, so daß der untere Teil bis über den Rand des Bechers k
hinaus gefüllt ist. Der abwärts gehende Kolben drängt zuerst die Luft durch die Kanäle
f, die Ventile g und die beiden Becher h in den oberen Teil und darauf ebenso die
unten stehende Flüssigkeit. Der Verdrängerkolben m tritt allmählich in den Becher k
ein. Am Ende dieser Bewegung steht über dem Kolben die Flüssigkeit über die wieder
gefüllten Becher h hinaus, der ganze Räum unter dem Kolben ist mit Flüssigkeit gefüllt,
mit Ausnahme des entleerten Bechers k. Durch diesen tritt bei dem jetzt beginnenden Saugehub
die Luft ein, und der oben geschilderte Vorgang wiederholt sich. Damit die während
des Hochganges aus den Kanälen/ abfließende Flüssigkeit nicht etwa über den Rand des
Bechers k treten kann, ist der Verdrängerkolben m etwas versenkt in dem Kolben angeordnet,
und der Becher k greift in diese Versenkung hinein, so daß die zurückbleibende
Flüssigkeit den Rand des Bechers nicht erreicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Luftpumpe, bei welcher die Absperrung von Kolben und Ventilen und die Ausfüllung des schädlichen Raumes durch Flüssigkeit erfolgt, und bei welcher die über dem Kolben stehende Flüssigkeit bis auf ein gewisses Quantum abfließt und durch ein gesteuertes Ventil wieder unter φη Kolben geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Durchgang der Luft bestimmten Ventile gegen die darüber stehende Flüssigkeit durch offene Becher (h, k) abgegrenzt sind, aus welchen die zeitweise darin befindliche Flüssigkeit unmittelbar vor dem Durchgange der Luft durch die in dieselben eintretende Verdrängerkolben (m, I) entfernt wird, so daß ein Durchgang der Luft durch die Flüssigkeit nicht stattfindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210515C true DE210515C (de) |
Family
ID=472395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210515D Active DE210515C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210515C (de) |
-
0
- DE DENDAT210515D patent/DE210515C/de active Active
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