DE210523C - - Google Patents

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DE210523C
DE210523C DENDAT210523D DE210523DC DE210523C DE 210523 C DE210523 C DE 210523C DE NDAT210523 D DENDAT210523 D DE NDAT210523D DE 210523D C DE210523D C DE 210523DC DE 210523 C DE210523 C DE 210523C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 210523-KLASSE 42 m. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1907 ab.
Addiermaschinen, in welchen der zu addierende Posten auf Postenrädern durch Anschlagen von Tasten sichtbar gemacht wird, welche auf ein in senkrechter und wagerechter Richtung verstellbares Einstellorgan einwirken, das zunächst dem dem höchsten Zahlenwert des Postens entsprechenden Postenrade gegenüber eingestellt wird und sich dann schrittweise selbsttätig weiter verschiebt, sind bekannt.
ίο Nach vorliegender Erfindung ist ein gelenkiger Einstellarm vorgesehen, der durch seitliche Verschiebung einer Einstellplatte vor diejenige Zahnstange eingestellt wird, die das dem höchsten Zahlenwert des zu addierenden Postens entsprechende Postenrad antreibt. Durch Anschlagen der dem höchsten Zahlenwert des Postens entsprechenden Taste hebt der Einstellarm die Zahnstange zur Drehung des Postenrades an, worauf die Zahnstange in angehobener· Stellung gesperrt wird und der Einstellarm sich in bekannter Weise selbsttätig vor die nächste Zahnstange einstellt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alle Zahlen des zu addierenden Postens auf den Postenrädern sichtbar gemacht worden sind. Zur Übertragung der so auf den Postenrädern sichtbar gemachten Posten auf die Addierräder wird der die Zahnstangen und Postenräder tragende Wagen vorgezogen, wobei die Sperrung der Zahnstangen aufgehoben wird und die Zähne der letzteren mit den Addierrädern in Eingriff treten und letztere durch ihr Eigengewicht beim Sinken derart drehen, daß, wenn die Zahnstangen ihre Tiefstellungen einnehmen, der Posten von den Postenrädern auf die Addierräder übertragen ist und die Postenräder wieder auf Null eingestellt sind.
Durch diese Einrichtung wird gegenüber den bekannten Maschinen dieser Art der Vorteil größerer Einfachheit und eine dadurch bedingte größere Betriebssicherheit und größere Übersichtlichkeit erzielt, ganz abgesehen von den dadurch bedeutend verminderten Herstellungskosten.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι den Grundriß der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine mit im Schnitt dar- · gestellter Grundplatte, Fig. 3 einen Längsschnitt der Maschine, Fig. 4 die Unteransicht der Maschine, Fig. 5 einen Aufriß des vorderen Teiles der Maschine mit teilweise im Schnitt dargestellter Tastaturplatte, Fig. 6 den Grundriß des vorderen Endes der Grundplatte und des Einstellmechanismus zur Betätigung des Einstellarmes, durch den die Zahnstangen betätigt werden, unter Fortlassung eines Teiles der diesen Mechanismus teilweise bildenden Einstellplatte, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6, Fig. 8 einen Grundriß des vorderen Endes der Grundplatte ohne Einstellmechanismus, Fig. 9 einen Längsschnitt nach Linie IX-IX der Fig. 6, Fig. 10 einen Aufriß des mittleren Teiles der Maschine, teils Schnitt
und teils Ansicht, in größerem Maßstabe, Fig. ii einen wagerechten Schnitt nach Linie XI-XI der Fig. io, Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII-XII der Fig. 1, den mittleren Teil der Maschine teils im Aufriß und teils im Querschnitt darstellend, Fig. 13 einen wagerechten Schnitt nach Linie XIII-XIII der Fig. 12, Fig. 14 bis 17 schematische Ansichten zur Darstellung der verschiedenen Stellungen des Einstellmechanismus zum Einstellen der Zahnstangen, in der Ruhelage und während des Arbeitsvorganges, Fig. 18 einen Querschnitt des vorderen Endes der Grundplatte der Maschine nach Linie XVni-XVm der Fig. 1, in welchem der den Hauptauslösehebel kontrollierende Sperrmechanismus im Aufriß dargestellt ist, Fig. 19 eine Seitenansicht und Fig. 20 eine Vorderansicht des Wagens mit im Schnitt dargestellter Grundplatte, Fig. 21 und 22 Einzelansichten des Übertragungsmechanismus und der damit zusammen arbeitenden Teile in verschiedenen Stellungen.
Die hohle Grundplatte 1 der Maschine ist
mit einem Flansch 2 versehen, der am vorderen Maschinenende Schlitze 3 und 4 aufweist (Fig. 5), welche zur Aufnahme gewisser, im nachstehenden noch eingehender zu beschrei-' bender Tastenhebel dienen. Im vorderen Ende der Grundplatte 1 ist ein Querschlitz 5 vorgesehen (Fig. 3, 4 und 8), und.in quer zur Grundplatte ι verlaufenden Reihen sind die Anschlagstifte 6 sowie eine Vertiefung 6' angeordnet, wie aus Fig. 6, 8 und 9 ersichtlich.
Die Pfosten 8 sind paarweise am hinteren Ende der Grundplatte angeordnet und auf der Unterseite der letzteren befestigt (Fig. 4, 10 und 20). Diese Pfosten tragen untere Rollen 9 und obere Rollen 10, welche paarweise angeordnet sind und in Ebenen parallel zur Längsrichtung der Maschine umlaufen. Die unteren RoI-len 9 dienen als Stützen für den hin und her gehenden Wagen 14 und außerdem, ebenso wie die oberen Rollen 10 eines jeden Rollenpaares, als Führung dieses Wagens. Die senkrechten Seitenpfosten i« des Wagens sind an ihrem oberen Ende je mit einem Ausschnitt 12 zur Aufnahme der Verbindungsstange 13 versehen (Fig. 19 und 20). Am unteren Ende sind die Seitenpfosten 11 geflanscht und auf dem Verbindungsstück 15 des Wagens 14 befestigt, welcher mit nach rückwärts vorspringenden Armen 16 ausgestattet ist (Fig. 3, 10 und 19). Diese Arme spielen zwischen den hinteren Rollenpaaren 9, 10, während die seitlich über die Seitenpfosten 11 vorstehenden Enden des Verbindungsstückes 15 zwischen den vorderen Rollenpaaren 9,10 geführt werden (Fig. 20). Die Führungspfosten 17 sind gleichfalls -auf dem Verbindungsstück 15 des Wagens 14 befestigt und mit senkrechten Schlitzen 18 versehen. Letztere dienen zur Aufnahme der Verbindungsstange 13, die an den betreffenden Stellen abgeflacht ist und mit den dabei entstandenen Schultern die Führungspfosten 17 in der richtigen Entfernung voneinander hält (Fig. 10). Jeder der Führungspfosten 17 trägt einen Stift 19, der mit einer Rolle 20 ausgestattet ist (Fig. 3). Die Seitenpfosten 11 des Wagens sind mit nach vorn gerichteten wagerechten Armen 21 versehen. Jedes der Postenräder 23 trägt auf seinem Umfange die Zahlen »1 bis 9« sowie ein »o«-Zeichen. An der einen Seite der Postenräder 23 sind Stifte 24 angeordnet, deren Anzahl sich mit der Anzahl der auf dem Umfange der Postenräder angeordneten Zahlen deckt. Alle Postenräder, von welchen eine beliebige Anzahl Verwendung finden kann, sind lose auf der in den Armen 21 gelagerten Stützwelle 25 angeordnet (Fig. 10).
Die Zahnstangen 29 stimmen der Zahl nach mit den Postenrädern überein und tragen auf ihrer Vorderseite Zähne 30, geeignet, mit den Stiften 24 der Postenräder 23 in Eingriff zu treten. Auf der Rückseite einer jeden Zahnstange 29 sind Sperrzähne 32 vorgesehen, und jede Zahnstange ist an ihrem oberen Ende mit einem Führungsstift 33 versehen, der in dem Schlitz 18 des zugehörigen Führungspfostens 17 spielt und eine Rolle 34 trägt (Fig. 10). Jede Zahnstange 29 weist einen Schlitz 35 (Fig. 3) auf, der sich von ihrem unteren Ende nach aufwärts erstreckt und den Führungsstift 19 des zugehörigen Führungspfostens 17 aufnimmt. Die Zahnstangen werden am besten zur Aufnahme der Führungsrolle 20 bei 36 ausgespart (Fig. 3). Außerdem weist jede Zahnstange an ihrem unteren Ende und an ihrer Vorderseite einen Ausschnitt 37 (Fig. 3 und 10) zur Aufnahme eines Fingers 65 auf, durch welchen die Zahnstange angehoben wird, um die Postenräder 23 zu betätigen.
Die gekrümmte Sperrstange 38 (Fig. 1, 2,12 und 13) ist auf der Grundplatte 1 der Maschine vor den Zahnstangen 29 angeordnet und mit so vielen senkrechten Zähnen 39 versehen, wie Zahnstangen vorhanden sind.
Der schwingende Einstellarm 40 ist so angeordnet, daß er die Sperrstange 38 der Länge nach bestreichen kann, und ist auf seiner Unterseite mit einem Ausschnitt 41 für die Sperrstangenzähne 39 versehen (Fig. 3). Der Einstellarm 40 ist an dem gegabelten Kopf 42 der schwingenden Welle 43 gelagert, so daß er sowohl in senkrechter als auch wagerechter Ebene geschwungen werden kann. Die Welle 43 ist in dem auf der Grundplatte 1 angeordneten Bock 44 gelagert (Fig. 1, 3 und 5) und mit einer Torsionsfeder 45 versehen, deren eines Ende an der Welle und deren anderes Ende an der Grundplatte ι befestigt ist. Diese Feder dient dazu, den Einstellarm 40 immer selbsttätig nach der Einerseite der Maschine zurückzuführen. Der Arm 46 ist an dem unteren Ende der Welle 43
unterhalb der Grundplatte ι befestigt (Fig. 3, 4 und 18) und dient zum Drehen der Welle 43, um das freie Ende des Einstellarmes 40 von der Einerseite der Maschine zu entfernen.
Die Platte 47 dient zum Einstellen des Armes 40 und ist gleitend auf der Grundplatte 1 in der Nähe des Schlitzes 5 und der Anschlagstifte 6 angeordnet (Fig. 1, 2, 3, 5, 7 und 9). Diese Platte kann quer zur Maschine verstellt werden, wobei sie von den Bügeln 48 (Fig. 2) geführt wird. Die Unterseite der Einstellplatte 47 trägt
. einen durch den Schlitz 5 tretenden Ansatz 49, gegen welchen sich das vordere Ende des Armes 46 legt (Fig. 3, 4 und 18), welcher, wie· schon im vorstehenden erwähnt, zum Einstellen des Armes 40 durch Drehung der Welle 43 dient. Die mit dem Ansatz 49 verbundene Feder 50 dient zur Zurückführung der Einstellplatte 47 in ihre Anfangsstellung (Fig. 4). ■
Auf der Platte 47 sind die Einstellknöpfe 51 angeordnet und tragen die Zahlen 1 bis 9. Diese Knöpfe werden mittels der Blattfedern 52 angehoben (Fig. 6, 7 und 9), durch welche sie mit der Einstellplatte 47 verbunden sind. Wenn nun irgendeiner dieser Knöpfe niedergedrückt und die Einstellplatte 47 dabei quer zur Maschine "verschoben wird, so wird der niedergedrückte Knopf so eingestellt, daß er entweder mit einem der Anschlagstifte 6 oder mit der Vertiefung 6' in Berührung tritt, je nachdem ein Anschlägstift oder die Vertiefung für die Begrenzung seiner Bewegung bestimmt ist. Die Größe der Bewegung der Einstellplatte hängt aus diesem Grunde davon ab, welcher der Knöpfe 51 angeschlagen wird.
Da der die Zahl »8« tragende Knopf bei der Verschiebung der Platte 47 eine größere Entfernung zurücklegen muß wie irgendein anderer Knopf, ist für ihn eine schlitzartige Vertiefung 6' vorgesehen, in welche ein an der diesen Knopf tragenden Blattfeder 52 vorgesehener Stift (Fig. 9) ■ eintritt, wenn der Knopf »8« niedergedrückt wird. Der Stift schlägt gegen das. Ende dieser Vertiefung und begrenzt so die Bewegung der Platte 47. Diese Einrichtung ist aus dem Grunde nötig, weil die Bewegung in diesem Falle so groß ist, daß, wenn man einen Anschlagstift verwenden wollte, dieser. so angeordnet werden müßte, daß er mit der nächsten, vor dem Einstellknopf »8« liegenden Blattfeder in Berührung treten und so die Bewegung der Platte 47 verhindern würde, wenn die vordere der beiden Blattfedern niedergedrückt werden würde. Die Anschlägstifte 6 und die Vertiefung 6' entsprechen den zugehörigen Einstellknöpfen und sind derart angeordnet, daß, wenn einer der letzteren niedergedrückt wird, die Bewegung der Einstellplatte 47 derart bemessen wird, daß der mit ihr verbundene Arm 46 den Einstellarm 40 derart verstellt, daß sein freies Ende sich vor derjenigen Zahnstange 29 einstellt, die ihrer Nummer nach der Nummer des niedergedrückten Einstellknopfes entspricht. Die Größe dieser Bewegung wird von der Einerseite der Maschine aus gerechnet. Hieraus erhellt, daß die nach dem Anschlage von den Blattfedern 52 stets in ihre Anfangsstellung zurückgeführten Anschlagknöpfe sich gewöhnlich außerhalb des Bereiches der Anschlagstifte 6 befinden, ausgenommen natürlich, wenn sie angeschlagen sind. Abweichend von den übrigen Einstellknöpfen 51 ist der mit »9« bezeichnete Knopf angebracht, welcher in bezug auf die Platte 47 nicht beweglich angeordnet, sondern starr mit dieser verbunden ist Und deshalb keiner Blattfeder und eines für letztere bestimmten Anschlagstiftes bedarf, weil die dem mit »9« bezeichneten Knopf entsprechende Bewegung der Platte 47 durch ihren Anschlag 49 begrenzt wird, der sich in seiner Endstellung gegen das Ende des Schlitzes 5 legt.
Hinter der Einstellplatte 47 ist die mit Flanschen 54 ausgestattete Tastaturplatte 53 angeordnet (Fig. 3); sie wird von Armen 55 getragen, die drehbar von den Pfosten 56 unterstützt sind und in senkrechter Ebene geschwungen werden können (Fig. 1). Die hinteren Enden der Arme 55 reichen bis in die Nähe des die Postenräder 23 tragenden Wagens 14. Direkt vor dem Wagen sind die Pfosten 57 (Fig. 1, 2, 10, 12 und 13) mit Führungen 58 (Fig. 12 und 13) angeordnet, in welchen die senkrecht verschiebbare Gleitschiene 59 geführt wird. Diese erstreckt sich quer über die Maschine und ist mit einem Längsschlitz 60 ausgestattet (Fig. 3 und 10). Die Enden der Arme 55 sind mit Hilfe der Stifte 61 lose mit der Gleitschiene 59 verbunden (Fig. 13), so daß beim Niederdrücken der. Tastaturplatte und ihrer Arme die Gleitschiene 59 angehoben wird. Auf der Gleitschiene 59 ist ein leicht verschiebbarer Gleitschuh 62 angeordnet, in dessen Öffnung 63 ein Stift 40' des Einstellarmes 40 eingreift (Fig. 3,10 und 13). Der Gleitschuh 62 wird in einfachster Weise mittels der Zungen 64 auf der Schiene 59 geführt und trägt auf seiner Rückseite einen Finger 65, der mit irgendeiner der Zahnstangen 29 in Eingriff treten kann. Auf diesem Finger sitzt ein Flügel 66, der die hohe Kante der Zahnstangen so erfaßt, daß der Finger 65 nicht aus ihnen austreten kann, bevor sie betätigt wurden. Auf der zwischen den Tastaturarmen 55 angeordneten Querstange 67 sind mehrere Anschlagstifte 68, die bei 69 abgeschrägt sind, vorgesehen (Fig. I, 10, 12 und 13).
An dem vorderen Ende des Einstellarmes 40 ist eine unter der Einwirkung einer Feder 72 stehende Klinke 70 bei 71 so gelagert, daß, wenn der Arm 40 gesenkt wird und die Tastaturplatte ruht, die Klinke 70 mit den Zähnen 39 der Sperrstange 38 in Eingriff tritt, und mit den Anschlagstiften 68 der Querstange 67 in Berührung tritt, wenn
die Tastaturplatte 53 niedergedrückt und die Querstahge 67 angehoben wird.
Jede der Anschlagtasten 74 ist mit einer Spindel 75 versehen (Fig. 3 und 5), welche lose in der Tastaturplatte 53 sitzt und am unteren Ende in einem Lappen 76 der Flansche 54 geführt wird. Zwischen den Längsflanschen der Tastaturplatte 53 sind quer zur letzteren Arme 77 drehbar aufgehängt und mit seitlichen Vorsprüngen 78 versehen, welche während des Niederganges der Tasten 74 die unteren Enden der Arme 77 in der Längsrichtung der Tastaturplatte verstellen. Die Arme 77 stehen unter der Kontrolle der an der Tastaturplatte 53 befestigten Federn 79, die gegen die Vorsprünge 78 drücken. Unterhalb der Tastaturplatte 53 sind die Pfosten 80 angeordnet, welche mit Anschlägen 81 ausgestattet sind, die mit der Anzahl der schwingenden Arme 77 übereinstimmen (Fig. 2, 3 und 5). Diese Anschläge sind in verschiedenen Entfernungen von der Grundplatte 1 an den Pfosten 80 angeordnet, damit die verschiedenen Arme 77 verschiedene Strecken zurücklegen müssen, bevor sie mit diesen Anschlägen in Berührung treten können. Der Zweck dieser Einrichtung ist der, daß die. Tastaturplatte 53 nur um eine sehr kleine Strecke niedergedrückt zu werden braucht, wenn eine »0« oder die Zahl »1« angeschlagen wird, diese Strecke sich aber nach und nach vergrößert, wenn die Zahlen »2« bis »9« angeschlagen werden. Hierdurch wird erreicht, daß die Gleitschiene 59 in jedem Einzelfalle die Zahnstangen 29 einer bestimmten Taste entsprechend anhebt und so die Postenräder den Bewegungen der Zahnstangen entsprechend mehr oder weniger gedreht werden können.
Zum Addieren wird die Einstellplatte 47 so eingestellt, daß das freie Ende des Einstellarmes 40 sich vor derjenigen Zahnstange 29 einstellt, die dem höchsten Zahlenwert des zu addierenden Postens entspricht (Fig. 14). Wird nun die Tastaturplatte 53 niedergedrückt, so heben sich die hinteren Enden der Tastaturarme 55 und nehmen die Querstange 67 mit hoch, auf welcher die Anschlagstifte 68 angeordnet sind. Gleichzeitig wird aber auch die Gleitschiene 59 mittels der Stifte 61 angehoben, welche eine Verlängerung der Tastatur arme 55 bilden (Fig. 13). Bewegt sich nun die Querstange 67 mit ihren Anschlagstiften 68 aufwärts, so wird auch der Einstellarm 40 und die Klinke 70 mitgenommen, welche direkt neben dem Arm 40 liegt und parallel zu diesem ver läuft (Fig. ι und 12 bis 17). Hierbei verläßt die Klinke 70 den sie bisher haltenden Zahn 39 der Sperrstange 38. Da nun vor dem Ansteigen der hinteren Enden der Tastaturarme 55 und der durch letztere angehobenen Querstange 67.
und der Gleitschiene 59 der Finger 65 des Gleitschuhes 62 in dem Ausschnitt 37 der Zahnstange 29 saß (Fig. 3, 10 und 13), so wird auch letztere gezwungen, mit anzusteigen. Beim Ansteigen der Querstange 67, wobei, wie im vorstehenden schon erwähnt, der Einstellarm 40 und die Klinke 70 mitgenommen werden, legt sich der Flügel 66 des Fingers oberhalb des Ausschnittes 37 seitlich gegen die anzuhebende Zahnstange 29, wie in Fig. 10 punktiert angedeutet. Hierdurch wird verhindert, daß der Gleitschuh 62 auf der Gleitschiene 59 unter der Einwirkung der Torsionsfeder 45 nach der Einerseite der Maschine bewegt wird, nachdem die Klinke 70 genügend von der Querstange 67 angehoben wurde, um außer Berührung mit dem Zahn 39 der Sperrstange 38 zu treten, mit der sie bis zu diesem Augenblick in Berührung stand. Die ansteigende Bewegung der Gleitschiene 59 hält unter der Einwirkung der Tastaturplatte 53 und Arme 55 an, bis der Gleitschuh 62 die nötige Höhe zum Anheben der Zahnstange 29 erreicht hat, mit welcher er in Verbindung steht (Fig. 15). Die so angehobene Zahnstange wird in ihrer angehobenen Stellung von einem der Sperrarme 82 festgehalten, der mit seinem Sperrzahn 83 in die Sperrzähne 32 der Zahnstange 29 eingreift (Fig. 2, 3 und 10). Die Arme 82 werden in ihrer Vorwärtsbewegung durch einen Anschlag 84 begrenzt, der an dem Gestell 85 befestigt ist. Letzteres ist oben mit Schlitzen versehen, welche die bei 86 drehbar gelagerten Arme 82 führen, die mit Hilfe der. Federn 87 so beeinflußt werden, daß die Sperrfinger 83 stetig vorwärts gedrückt werden (Fig. 10). Jeder Arm 82 trägt am unteren Ende einen nach rückwärts gerichteten Sporn 88.
Wird nun die Tastaturplatte 53 freigegeben, so sinken natürlich die hinteren Enden der Arme 55, die Querstange 67 und die Klinke 70, wobei sich auch das freie Ende des Fingers 65 in dem Ausschnitt 37 der angehobenen und nunmehr festgehaltenen Zahnstange 29 senkt. Ferner gleitet auch der Flügel 66 des Fingers 65 auf der Zahnstangenseite nieder, bis er unter Einwirkung der Torsionsfeder 45 durch den Ausschnitt 37 tritt (Fig. 16). Hierdurch wird der Finger 65 des Gleitschuhes 62 nach der Einerseite der Maschine bewegt und somit der nächsten Zahnstange genähert. Da nun der Einstellarm 40 an dieser Bewegung teilnimmt, so nimmt er auch die Klinke 70 mit, und beide Teile setzen ihre Bewegung fort, bis die Klinke 70 mit dem nächsten, nach der Einerseite der Maschine zu liegenden Anschlagstift 68 in Berührung tritt, wodurch die seitliche Bewegung des Armes 40 und des Gleitschuhes 62 begrenzt wird (Fig. 16). Die Klinke 70 bleibt mit dem Anschlagstift 68 in Berührung, bis der Arm 40 und die Klinke 70 genügend mit der Querstange 67 gesunken sind, daß die Klinke 70 auf einen der Zähne 39 der Sperrstange 38 stößt, wie in Fig. 17 dargestellt. Sinkt nun die Querstange 67
noch tiefer, so wird die Klinke 70 von dem sie jetzt unterstützenden Zahn 39 hochgehalten, bis die Spitze des Anschlagstiftes 68 die Unterkaftte der Klinke 70 passieren kann. Während die Querstange 67 sinkt, um es der Klinke 70 zu gestatten, sich in der angegebenen Weise von dem Stift 68 zu befreien, bewegt sich der ' Arm 40 unabhängig von der Klinke 70 abwärts, welche Bewegung dadurch ermöglicht wird, daß die Klinke 70 bei 71 drehbar am Arm 40 befestigt ist, woraus sich wiederum ergibt, daß letzterer nicht das Sinken des Gleitschuhes 62 beeinträchtigt, im Gegenteil, es dem Gleitschuh dadurch ermöglicht, daß sich sein Finger 65 bis zu der Horizontalebene senkt, in welcher der Ausschnitt 37 der nächsten Zahnstange 29 liegt. Sobald sich die Klinke 70 von dem Stift 68 freigemacht hat, welcher sie bis dahin an einer Seitenbewegung verhinderte, bewegt sie sich mit dem mit ihr verbundenen Arm 40 nach der Einerseite der Maschine zu, bis der Finger 65 des Gleitschuhes 62 in den Ausschnitt 37 der . nach dieser Richtung zunächstliegenden Zahnstange 29 eintritt und der Flügel 66 sich,, gegen die Seite dieser Zahnstange oberhalb des Ausschnittes 37 legt. Während der Bewegung des Armes 40 auf der Querstange 67 trat der Stift 68 durch den Ausschnitt 41 des Armes 40 (Fig. 3), und die Klinke 70 glitt unter der Einwirkung ihrer Feder 72 (Fig. 1, 3 und 10) auf der geneigten Seite des Zahnes 39 abwärts. Der Arm 40 und die Klinke 70 setzen ihre seitliche Bewegung so lange fort, bis letztere die steile Flanke des nächsten Zahnes 39 erreicht hat.
Alle Teile sind nun wieder in der Arbeitsstellung angelangt, und sobald der von dieser Zahnstange 29 zu übertragende Zahlenwert auf der Tastaturplatte 53 angeschlagen wird, führen sie den im vorstehenden beschriebenen Arbeits-
gang wieder aus. <
Während der Vorwärtsbewegung des Wagens 14 durch die im nachstehenden noch näher zu beschreibenden Mittel werden die Sperrfinger 83 aus den Sperrzähnen 32 der Zahnstangen 29 zurückgezogen, so daß letztere vermöge ihres Eigengewichtes niedersinken können, während ihre Zähne 30 mit den Stiften 148 der im nachstehenden noch näher zu beschreibenden Addierräder 147 in Eingriff treten (Fig. 21). Die Folge hiervon ist, daß die Addierräder 147 in genau demselben Maße gedreht werden, in welchem vorhin die Zahnstangen 29 angehoben wurden, so daß die Addierräder genau die Summe aller vorhin auf die Postenräder 23 übertragener Posten angeben. Während der Vorwärtsbewegung des Wagens 14 mit den Zahnstangen 29 werden die Postenräder 23 in ihre Anfangsstellung zurückgeführt, so daß neue Posten in der vorhin beschriebenen Weise hinzugezählt werden können.
In den Pfosten 57 ist quer zur Maschine und vor dem die Postenräder 23 sowie die Zahnstangen 29 tragenden Wagen eine Welle 146 gelagert, auf welcher die Addierräder 147 lose angeordnet sind, die die Zahlen »1« bis »9« und das »o«-Zeichen tragen (Fig. 11). Auf der einen Seite sind die Räder mit Stiften 148 ausgestattet, welche den auf dem Umfange der Addierräder angebrachten Zeichen ihrer Anzahl nach entsprechen, während auf der anderen Seite nur ein Schaltstift 149 sitzt. Die Stifte 148 stehen außer Eingriff mit den Zähnen 30 der Zahnstange 29, wenn Posten addiert werden, können aber mit diesen in Eingriff gebracht werden, wenn, wie schon im vorstehenden erwähnt, der Wagen 14 vorwärts bewegt wird. Vor den Addierrädern 147 ist eine Schutzstange7 150 angeordnet und mit Sperrzähnen 151 versehen, die gewöhnlich zwischen zwei der Stifte 148 der Addierräder 147 eingreifen (Fig. 10), damit ein zufälliges Verstellen derselben ausgeschlossen ist. Die Enden der Schutzstange 150 sind mit geschlitzten Armen 152 ausgestattet, welche über die Welle 146 der Addierräder 147 greifen (Fig. 10) und mit den Seitenpfosten 11 des Wagens in Berührung treten (Fig. 11). Die Schutzstange 150 wird gewöhnlich durch die an den Pfosten 57 befestigten Federn 153 zurückgezogen, welche in der aus Fig. 10 ersichtlichen Weise auf die Arme 152 einwirken.
Zur Ausführung der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Wagens ist in den Pfosten 56 (Fig. i, 2 und 3) eine Welle 154 gelagert, an deren Enden Kurbeln 155 befestigt sind. Letztere sind mittels der Verbindungsstangen 156 an die Zapfen 157 der Seitenpfosten 11 des Wagens 14 angeschlossen, während die Verbindungsstangen 156 außerdem noch mittels der Schienen 158 mit den oberen Enden der Seitenpfosten 11 verbunden sind (Fig. 2). Diese Verbindungsstangen und -schienen dienen dazu, den Wagen 14 vorzuziehen bzw. in seine Anfangsstellung zurückzuführen, wenn die Welle
154 durch den Hebel 123 gedreht wird. Dieser Hebel ist drehbar am Pfosten. 124 (Fig. 1, 2, 3 und 5) in der Nähe einer der Kurbeln 155 angeordnet und trägt auf seiner dieser Kurbel zugekehrten Seite die Zapfen 126 (in Fig. 1 in vollen und in Fig. 3 in punktierten Linien angedeutet), welche einen die benachbarte Kurbel
155 mit der zugehörigen Verbindungsstange 156 verbindenden Zapfen 155' flankieren. Wird nun der Hebel 123 vorwärts bewegt, so legt sich der hintere Zapfen 126 gegen den Zapfen 155', und letzterer wird vorwärts bewegt, um die Welle 154 zu drehen und dadurch die Verbindungsstangen 156 vorwärts zu ziehen, mit dem Resultat, daß der Wagen 14 vorgezogen wird. Wird der Hebel 123 nach rückwärts bewegt, so legt sich der vordere Zapfen 126 gegen den Zapfen 155', wodurch beide Kurbeln 155 und die
mit diesen verbundenen Verbindungsstangen ■ 156 den Wagen 14 nebst den Postenrädern 23 wieder in ihre Anfangsstellung zurückziehen.
Um den Wagen auch durch einfaches Anschlagen einer Taste vorziehen zu können, ist unter der Grundplatte 1 an der Winkelkonsole 177 ein Hebel 176 gelagert, dessen freies Ende durch den Schlitz 4 des vorderen Flansches 2
. der Grundplatte tritt. Das hintere Ende dieses Hebels wird mittels der Feder 178 niedergehalten (Fig. 3 und 4) und ist durch das Verbindungsglied 179 mit dem Arm 180 verbunden, der an die Welle 154 angeschlossen ist. Wird nun das frei vorstehende Ende des Hebels 176 niedergedrückt, so werden der Wagen 14 und alle mit ihm verbundenen Teile so betätigt, als wenn der Hebel 123 betätigt worden wäre.
Der Wagen wird nur dann vorgezogen, nachdem die Zahnstangen 29 zur Betätigung der Räder 23 angehoben wurden, in welcher Stellung die Zahnstangen 29 mittels der Finger 83 erhalten werden, wie schon in vorstehendem erwähnt. Bei der Vorwärtsbewegung des Wagens stoßen die Seitenpfosten 11 gegen die Arme 152, schieben diese vor sich her und entfernen dadurch die Sperrzähne 151 aus den Zähnen 148 der Addierräder 147. Gleichzeitig hiermit treten die Zähne 30 der Zahnstangen 29 in Eingriff mit den Stiften 148 der ausgelösten Addierräder 147.
An dem Gestell 85 ist ein um die Zapfen 161 schwingender Bügel 159 drehbar angeordnet, dessen wagerechter Teil Finger 160 trägt, die zwischen die Pfosten 17 greifen und geeignet sind, mit von diesen getragenen Sperrvorrichtungen in Verbindung zu treten (Fig. 1, 2 und 3). Die unteren Enden des Bügels 159 sind mittels Haken 162 an die Zapfen 157 der Seitenpfosten 11 angelenkt, an welchen auch die Verbindungsstangen 156 angreifen (Fig. 2). Wird der Wagen vorgezogen, so werden auch die Haken 162 vorgezogen, wogegen das obere Bügelende mit den Fingern 160 rückwärts, d. h. von den Führungspfosten 17 fortbewegt wird. Wie aus den Fig. 10, 21 und 22 ersichtlich, sind an den Führungspfosten 17 Sperrklinken 163 drehbar befestigt, welche je einen nach vorwärts gerichteten Finger
164 aufweisen, die gewöhnlich in den Bereich der Schaltstifte 149 der Addierräder 147 hineinragen (Fig. 10 und 21). Außerdem trägt jede dieser Klinken einen aufwärts gerichteten Arm
165 und einen rückwärts gerichteten Arm 166 mit geneigter Endfläche. Über den Klinken 163 sind noch andere, mit den ersteren Sperrklinken zusammen arbeitende Sperrklinken 167 angeordnet, deren obere Arme 168 mit Schultern ausgestattet sind, welche mit den oberen Enden 169 der Arme 165 der unteren Sperrklinken 163 in Verbindung treten können. Die Klinken 167 besitzen außerdem Arme 170, deren Enden gegen die geneigten Enden der Arme 166 drücken (Fig. 10 und 21). Gewöhnlich nehmen diese Teile die in den Fig. 10 und 21 dargestellten Stellungen ein, und die Zahnstangen 29 werden um etwa eine Zahnteilung von ihrer Tiefststellung festgehalten, weil die von den Zahnstangen 29 getragenen Rollen 34 sich gegen die oberen Enden der Klinken 167 legen (Fig. 21). Hierdurch wird erzielt, daß, wenn die Zahnstangen 29 ausgelöst werden, wie gleich eingehender erläutert werden soll, sie um eine weitere Zahnteilung sinken können, damit eine Übertragung von einem Addierrade niedrigeren Zahlenwertes auf ein Addierrad von höherem Zahlenwert ausgeführt werden kann. Jedesmal, wenn eine derartige Übertragung ausgeführt wird, tritt der Schaltstift 149 des Addierrades von niedrigem Zahlenwerte gegen den Finger 164 der Klinke 163, verstellt letztere derart, daß der Finger 164 sich senkt und der obere Arm 165 vorwärts schwingt und die obere Klinke 167 auslöst. Diese Bewegungen der Klinken 163 und 167 finden statt, wenn der Wagen 14 sich in seiner vorderen Stellung befindet. Die Folge der Verschiebung des oberen Endes 168 der Klinke 167 nach vorn ist, daß die Zahnstange, die sich mit dem Addierrade von höherem Zahlenwerte in Eingriff befindet, auf welches die Übertragung gemacht werden soll, um eine Teilung weiter' sinken kann, bis sie ihre tiefste Stellung erreicht hat, wobei das Addierrad um eine einzige Teilung gedreht und die Übertragung von einem Addierrade niedrigeren Zahlenwertes auf ein Addierrad höheren Zahlenwertes ausgeführt wird. Wenn der die Postenräder tragende Wagen 14 in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird, so tritt der untere Arm 170 der Klinke 167 mit dem betreffenden Finger 160 des Bügels 159 in Berührung, der die Klinke 167 in ihre Anfangsstellung zurückführt. Da hierbei der Arm 170 auf lbo der geneigten Endfläche des Klinkenarmes 166 gleitet und letzteren dadurch abwärts drückt, so tritt der - Finger 164 wieder in den Bereich des zugehörigen Schaltstiftes 149 und der Arm 165 der Klinke 163 wieder in Verbindung mit der Schulter der oberen Klinke 167, d. h. es werden alle Teile wiederum in die in Fig. 10 und 21 dargestellte Stellung übergeführt.
Um alle Sperrzähne 151 aus den Addierrädern 147 zu entfernen, so daß letztere auf Null eingestellt werden können, ist folgende Einrichtung getroffen: In den Ständern 57 ist die Kippstange 172 gelagert; sie ist mit Armen 173 versehen, welche mit der Schutzstange 150 in Berührung treten können (Fig. 10). Die Kippstange ist mit einem Griffknopf 174 versehen (Fig. ι und 5), welcher zum Drehen der Kippstange 172 gebraucht wird, wenn . ihre oberen Arme 173 gegen die Schutzsiange 150 drücken sollen. Um die Addierräder 147 auf Null einzustellen, wird die sie tragende Welle 146 mittels des Knopfes 175 (Fig. 1 und 5) entgegengesetzt
zu dem Drehsinne gedreht, in welchem sich die Addierräder während des'Addierens bewegen, bis die Stifte 149 aller Addierräder, mit Ausnahme desjenigen, welches den höchsten Zahlenwert darstellt, mit den Fingern 164 der Klinken zusammenkommen, wodurch alle Addierräder auf Null eingestellt werden. Da für das Addierrad von höchstem Zahlenwerte keine Klinke 163 . und deshalb auch kein Finger 164 vorgesehen ist, so ist an ihrer Stelle an der Kippstange 172 ein Finger 173^ (Fig. 10) vorgesehen, welcher in den Bereich des Schaltstiftes 149 tritt, wenn die Kippwelle 172 gedreht und dadurch der Finger 173^ angehoben wird. Wird nun die Welle 146 richtig gedreht, so stellt sich auch das Addierrad von höchstem Zahlenwerte in ähnlicher Weise richtig ein wie die anderen Addierräder, wenn sein Schaltstift 149 mit dem Finger 173^ in Berührung tritt.
Oft ist es notwendig, Fehler zu korrigieren, welche durch die Betätigung der Postenräder 23 entstanden. Zu diesem Zwecke ist es notwendig, daß die Postenräder zurückgedreht werden, nachdem sie betätigt wurden und bevor der Addierrädermechanismus in Tätigkeit tritt. Zur Ausführung dieser Manipulationen ist folgende Einrichtung getroffen: Unter der Grundplatte 1 der Maschine ist ein Hebel 181 an der Winkelkonsole 182 drehbar gelagert (Fig. 2 und 4), dessen eines Ende durch den Schlitz 3 des Flansches 2 tritt, und dessen anderes Ende mittels der Feder 183 niedergehalten wird. An das hintere Ende dieses Hebels ist ein durch, die Grundplatte 1 hindurchtretender Stoßstift 184 angelenkt. In dem Gestell 85 ist eine Kippwelle 185 gelagert, welche mit ihrem oberen Flansch über die Sporne 88 der Sperrarme 82 greift (Fig. 10).. An einem Ende dieser Welle sitzt ein Arm 186 (Fig. 1 und 2), der auf dem Stoßstift 184 ruht und von letzterem angehoben werden kann, um die Welle 185 zu kippen und dadurch die Finger 83 aus den Sperrzähnen 32 der Zahnstangen 29 zurückziehen zu können. Hieraus ist ersichtlich, daß alle schon angehobenen Zahnstangen und die Postenräder in ihre Anfangsstellung übergeführt werden können, ohne sonstwie die Maschine zu beeinflussen. Es wird mitunter gewünscht, die Summe der addierten Posten auf den Addierrädern zu Vergleichzwecken festzuhalten. Zu diesem Zwecke ist im vorderen Ende der Grundplatte 1 eine Gleitschiene 187 unterhalb des Hebels 176 angeordnet (Fig. 2, 3 und 18) und mit einem Ansatz 188 versehen. Wenn die Gleitschiene verschoben wird, bis der Ansatz 188 unter dem Hebel 176 liegt, kann letzterer nicht betätigt werden. Die Verschiebung dieser Schiene 187 geschieht mit Hilfe des Knopfes 189, dessen abgeschrägtes unteres Ende sich gegen das entsprechend abgeschrägte Ende der Schiene 187 legt (Fig. 18). Die Zurückführung der Schiene 187 erfolgt mit Hilfe einer Feder (Fig. 4). Dadurch, daß man den Hebel 176 sperrt, wird der Wagen 14 nebst den von ihm getragenen Postenrädern 23 gesperrt, so daß er nicht vorgezogen werden kann und infolgedessen die Zahnstangen 29 auch nicht mit den Addierrädern in Eingriff treten können. Hieraus erhellt, daß die Zahnstangen auf ihrer abwärts gerichteten Bewegung die Addierräder 147 unberührt lassen.
Um die Wirkungsweise der Maschine an Hand eines Zahlenbeispieles eingehender zu erläutern, sollen die Posten 345 und 914 zusammengezählt werden. Hierzu drückt der Operateur auf den mit »3« bezeichneten Einstellknopf 51 und verschiebt hierbei gleichzeitig die Einstellplatte 47, bis die Blattfeder 52 dieses Knopfes sich gegen den für diese Feder bestimmten Anschlagstift 6 legt. Hierdurch wird der Arm 46 verstellt und dessen Bewegung auf den Einstellarm 40 übertragen, wobei letzterer über die Sperrstange 38 streicht, bis der den Finger 65 tragende Gleitschuh 62 bis zur dritten oder Hunderter-Zahnstange 29 gelangt ist und in ihren Ausschnitt 37 eintreten kann. Jetzt werden die mit den Zahlen »3«, »4«, »5« versehenen Tasten 74 nacheinander niedergedrückt, soweit es die Anschläge 81 gestatten, gegen welche die schwingenden, von den Tasten 74 beeinflußten Arme yy anschlagen. Beim Niederdrücken der Tastaturplatte 53 werden die hinteren Enden der Arme 55 senkrecht angehoben, und gleichzeitig wird mittels der Finger 61 die Gleitschiene 59 senkrecht verstellt. Da zunächst der Finger 65 des Gleitschuhes 62 in die Hunderter-Zahnstange 29 eingreift, so wird auch diese angehoben, und zwar um drei ihrer Zahnteilungen. In ähnlicher Weise wird die zweite oder Zehner-Zahnstange 29 um vier und die erste oder Einer-Zahnstange 29 um fünf Zahnteilungen oder Zähne angehoben. Diese Zahnstangen 29 stellen ihre zugehörigen Postenräder 23 dementsprechend ein, so daß jetzt auf den Postenrädern, auf welchen vor Beginn dieser Vorgänge nur Nullen sichtbar waren, die Zahlen »3«, »4«, »5 «■ sichtbar sind.
Der nächste Vorgang besteht darin, diese Zahlen »3«, »4«, »5« auf die Addierräder 147 zu übertragen. Dieses wird dadurch erzielt, daß der Operateur den Hebel 123 oder den Hebel 176 betätigt, um die Welle 154 zu drehen. Hierbei werden die Verbindungsstangen 156 und die Schienen 158 vorgezogen, um die Postenräder 23, die Zahnstangen 29 und den Wagen 14 vorzuziehen, damit die Finger 83 der Sperrarme 82 aus den Sperrzähnen 32 der Zahnstangen 29 entfernt werden, welche Finger die Zahnstangen in der angehobenen Stellung festhalten. Beim Vorziehen des Wagens 14 treten die Zähne der angehobenen Zahnstangen mit den Zähnen 148 der Addierräder 147 in Eingriff, und werden dann die Zahnstangen freigegeben, so drehen sie die Addierräder in dem Maße, in welchem
sie vorhin angehoben wurden. Die Folge hiervon ist, daß die Zahlen »3«, »4«, »5« in der richtigen Reihenfolge auf den Hunderter-, Zehner- und Einer-Addierräder 147 erscheinen.
Um nun den Posten 914 zu dem jetzt auf die Addierräder 147 übertragenen Posten 345 zu addieren, werden die betreffenden Teile der Maschine in · derselben Weise betätigt, wie im vorstehenden beschrieben. Der einzige Unterschied besteht in der Betätigung der Tasten 74,. die mit den Zahlen »9«, »1«, »4« versehen sind. Die Hunderter-Zahnstange 29 wird hierbei um neun Zahnteilungen, die Zehner-Zahnstange 29 um eine Zahnteilung und die Einer-Zahnstange 29 um vier Zahnteilungen oder Zähne angehoben. Diese Vorgänge werden von den Postenrädern 23 sichtbar gemacht, und dieser Betrag wird alsdann in der beschriebenen Weise auf die Addierräder 147 übertragen, wenn diese beim Sinken der Zahnstangen 29 gedreht werden. Ist diese Übertragung ausgeführt, so weisen die Addierräder die Zahl 1259 auf, welches die Summe der beiden Posten 345 und 914 darstellt. In Verbindung hiermit sei erwähnt, daß die Übertragung von der Hunderter-Kolonne der Addierräder auf die Tausender-Kolonne der Addierräder mit Hilfe der Sperrklinken 163 und 167 ausgeführt wird, deren Wirkungsweise im vorstehenden völlig erläutert wurde.

Claims (10)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Addiermaschine mit einem in senkrechter und wagerechter Richtung einstellbaren, sich nach der ersten Einstellung selbsttätig weiterschaltenden Einstellorgan, dadurch gekennzeichnet, daß ein in wagerechter und senkrechter Ebene schwingender Einstellarm (40) zunächst durch Niederdrücken von Stellentasten (51) mittels einer Einstellplatte (47) vor diejenige Zahnstange (29) eingestellt wird, die das dem höchsten Zahlenwert des zu addierenden Postens entsprechende Postenrad (23) antreibt und sodann diese Zahnstange durch Anschlagen der dem höchsten Zahlenwert des Postens entsprechenden Ziffertaste (74) zur Drehung des Postenrades (23) anhebt, worauf die Zahnstange (29) gesperrt wird und der Einstellarm (40) sich in bekannter Weise weiterschaltet, bis alle Zahlen des Postens auf den Postenrädern (23) sichtbar gemacht sind, von welchen sie durch Niederlassen der Zahnstangen (29) auf die Addierräder (147) übertragen werden.
  2. 2. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Postenräder (23) und die sie antreibenden Zahnstangen (29) auf einem in der Längsrichtung der Maschine verschiebbaren Wagen (14) so ange-. ordnet sind, daß die Zahnstangen (29) in der hinteren Wagenstellung nach erfolgter Einstellung der Postenräder (23) von Sperrarmen (82, 83) gesperrt, beim Vorziehen des Wagens (14) dagegen ausgelöst werden, wobei eine Verbindung der Zahnstangen (29) mit den vor dem Wagen (14) angeordneten Addierrädern (147) hergestellt wird, welche beim Sinken der Zahnstangen (29) um so viele Einheiten gedreht werden, als die Postenräder (23) bei der Postenaufnahme von den' Zahnstangen (29) gedreht wurden.
  3. 3. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen (29) durch Niederdrücken einer von zweiarmigen Traghebeln (55) unterstützten Tastaturplatte (53) angehoben werden, indem die den anzuhebenden Zahnstangen (29) zugekehrten Tastenhebelenden mittels einer Querstange (67) den vor den Zahnstangen (29) eingestellten Arm (40) anheben, welcher in einen gleitend auf einer senkrecht auf. und ab geführten Gleitschiene (59) angeordneten, die Zahnstange (29) erfassenden Gleitschuh (62) eingreift.
  4. 4. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellarm (40) mit einer Welle (43) in senkrechter Riehtung schwingbar und in wagerechter Richtung drehbar verbunden ist, deren unteres Ende mittels eines Hilfshebels (46) mit einem Arm (49) einer auf der Grundplatte (1) angeordneten Einstellplatte (47) so verbunden ist, daß, wenn ein den höchsten Zahlenwert eines Postens entsprechender Knopf (51) niedergedrückt wird, dieser beim Eintreffen des Einstellarmes (40) vor der diesem Zahlenwert entsprechenden Zahnstange (29) gegen einen Anschlag (6), ein Nutenende (6') 0. dgl. anschlägt, wobei gleichzeitig eine von dem Einstellarm (40) getragene Falle (70) in eine Sperrstange (38) eingreift, gegen deren senkrechte Zahnschultern sie durch die Einwirkung einer die Einstellplatte (47) in ihre Anfangsstellung zurückziehenden Feder (50) gehalten wird.
  5. 5. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anheben des Einstellarmes (40) der bei seinem Einstellen in den Ausschnitt (37) der Zahnstange (29) eingetretene Finger (65) in dem Ausschnitt (37) ansteigt und der neben ihm angeordnete Flügel (66) sich gegen die Zahnstange (29) legt, bevor die federnd niedergehaltene Falle (70) aus der Sperrstange (38) herausgehoben ist, und nach erfolgter Sperrung der Zahnstange (29) der Flügel (66) samt Finger (65) durch den Ausschnitt der gesperrten Zahnstange (29) in bekannter Weise unter Federwirkung (50) gegen die benachbarte, noch in der tiefsten Stellung verharrende Zahnstange (29) anschlagen und die Falle (70) sich gegen den nächsten
    Anschlagstift (68) der Querstange (67) legt, über den sie hinweggehoben wird, wenn der Einstellarm (40) beim Sinken auf den wagerechten Teil eines Zahnes der Sperrstange (38) aufsetzt und sich beim Eintritt des Fingers (65) in den Ausschnitt (37) der nächsten unangehobenen Zahnstange (29) gegen die senkrechte Schulter des nächsten Sperrstangenzahnes legt, um eine seitliche Verschiebung des Einstellarmes (40) zu verhindern.
  6. 6. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffertasten (74) in einer auf und ab steigenden Tastatur (53) senkrecht gegen Federdruck (79) verschiebbar angeordnet und mit quer zur Maschinenachse schwingenden Armen (77) so verbunden sind, daß sich das untere Ende der letzteren gegen in verschiedenen Höhenlagen angeordnete Anschläge (81) legt, um den Niedergang der Tasten (74) einerseits und das Ansteigen der Zahnstangen (29) anderseits zu regeln.
  7. 7. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung etwa beim Aufgeben der Posten vorkommender Fehler die die Zahnstangen (29) sperrenden· Finger (83) von kippbaren Armen (82) getragen werden, über deren nach rückwärts gerichtete Sporne (88) eine Kippstange (185) greift, die beim Niederdrücken einer Taste (181) gekippt wird, bis die Sperrfmger (83) die Sperrzähne (32) der Zahnstangen (29) freigeben und diese unter ihrem Eigengewicht sinken, ohne die Addierräder (147) zu be-
    ■ emflussen, worauf nach Freigabe der Taste (181) die Sperrfinger (83) mit Hilfe der Federn (87) in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden.
  8. 8. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der- Addierräder (147) auf Null eine Kippstange (172) vorgesehen ist, deren einer Arm (173) sich beim Drehen der Kippstange gegen die Schutzstange (150) legt und die Sperrstifte (151) zurückzieht, während ihr anderer Arm (i73fl) sich gegen den Schaltstift (149) des letzten, dem höchsten Zahlenwert irgendwelcher vorkommender Posten oder Endsummen entsprechenden Addierrades (147) legt, so daß durch Drehung der die Addierräder (147) tragenden Welle (146) alle Addierräder (147) auf Null eingestellt werden.
  9. 9. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übertragen eines Zahlenwertes von dem einen Addierrade (147) auf das dem nächst höheren Zahlenwert entsprechende Addierrad (147) Sperrfinger (160) so angeordnet sind, daß sie beim Vorziehen des Wagens (14) zurückgezogen werden, damit die Schaltstifte (149) derjenigen Addierräder (147), welche die Zehnergrenze überschreiten, die untere (163) von zwei Klinken (163, 167) auslösen, so daß sich die obere (167) dreht, damit eine bei nicht stattfindender Zehnerübertragung auf der oberen Klinke (167) ruhende, mit der Zahnstange (29) der nächst höheren Zahlenstelle verbundene Reibungsrolle (34) sich senken kann und die Zahnstange (29) das Addierrad (147) höherer Ordnung um eine Zahlenteüung weiterschaltet, worauf beim Zurückschieben des Wagens (14) in seine Anfangsstellung die Sperrfinger (160) gegen die obere Sperrklinke (167) drücken und dadurch die untere Klinke (163) wieder in den Bereich des Schaltstiftes (149) überführen.
  10. 10. Addiermaschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten der Endsumme eine Schutz- oder Sperrstange (187) quer zur Maschinenachse durch -Niederdrücken eines Knopfes (189) vorgeschoben wird, bis ihre Schulter (188) sich unter einer den die Zahnstangen (29) und Postenräder (23) tragenden Wagen (14)
    . vorziehenden Taste (176) eingestellt hat, so daß der Wagen (14) nicht vorgezogen werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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