DE210548C - - Google Patents
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- DE210548C DE210548C DENDAT210548D DE210548DA DE210548C DE 210548 C DE210548 C DE 210548C DE NDAT210548 D DENDAT210548 D DE NDAT210548D DE 210548D A DE210548D A DE 210548DA DE 210548 C DE210548 C DE 210548C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
- H02K27/06—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
210548 KLASSE 21 d. GRUPPE
Repulsionsmotor mit zwei Bürstenpaaren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1907 ab.
Bekanntlich ist aus verschiedenen Gründen angezeigt, einen Repulsionsmotor mit sehr
kleinen Verschiebungen der Bürsten aus der neutralen Zone arbeiten zu lassen, im besonderen
mit Rücksicht auf einen günstigen Leistungsfaktor. Bei solchen Bürstenstellungen
neigt aber der Motor sehr zum Feuern wegen der dabei entstehenden Feldverteilung. Diese
ergibt sich an Hand der schematischen Fig. ι a
ίο und ib.
In Fig. ι a trennt der Kreis die Rotorwicklung und die Statorwicklung eines Repulsionsmotors.
Die Statorwicklung nimmt hier beispielsweise etwa zwei Drittel des Umfanges ein,
die augenblicklichen Stromrichtungen in der Stator- und Rotorwicklung sind in bekannter
Weise durch Kreuz und Punkt angedeutet; b b stellt das kurzgeschlossene Bürstenpaar
dar, das der Voraussetzung nach nur um einen kleinen Winkel aus der Mittellinie y y verschoben
sein soll.
Bei der dargestellten Stromverteilung im Stator und Rotor erhält man die dadurch
entstehende Feldverteilung nach Fig. ib, wo die Ordinaten die Feldstärke in der Abwicklung
des Luftspaltes bedeuten. Die kurzgeschlossenen Bürsten sind hier wieder durch b b angegeben. Die Bürsten befinden sich im
Feldmaximum. Man erhält die Feldform in bekannter Weise, indem man die Felder der
entgegengesetzten magnetomotorischen Kräfte in den Zonen α α und β β der Fig. 1 a algebraisch
addiert. Diese Feldverteilung ist ersichtlich sehr ungünstig, ganz abgesehen von
dem Bürstenfeuer, da durch die hohe Induktion an einzelnen Stellen des Rotorumfanges
die Eisenverluste sehr große werden, auch wird durch die Feldspitze ein umgekehrtes
Drehmoment erzeugt.
Um diese Übelstände zu mildern, hat man die bekannte Anordnung von zwei Bürstensätzen
derart verwendet, daß der eine b1 b1
nach Fig. 2 a fest in der Achse der Statorwicklung steht, während das bewegliche Bürstenpaar
b2 b2 um einen gewissen Winkel zu
dem ersteren geneigt ist. Je eine Bürste des einen Paares ist mit einer des anderen leitend
verbunden. Die so erzielbare Feldverteilung ist in Fig. 2 b in ähnlicher Weise wie in
Fig. ib dargestellt. Infolge der breiteren neutralen
Zone zwischen den beiden Bürstenpaaren ist die Ausbildung einer scharfen Spitze
in der Feldverteilung vermieden, und man hat ersichtlich die vorerwähnten Übelstände
auf ein geringeres Maß zurückgeführt.
Eine viel vollkommenere Feld verteilung'erhält
man aber bei der neuen Anordnung der Bürstenpaare nach den Fig. 3 a und 3 b.
Ordnet man nämlich die festen Bürsten δχ S1
so an, daß ihre Verbindungslinie gleichzeitig die Begrenzung der Statorwicklung bildet, und
stellt nun die beweglichen Bürsten δ2 δ2 in
einen gewissen Winkel dazu, so ergibt sich eine Feldverteilung nach Fig. 3 b. Denn man
überzeugt sich leicht, daß die Feldspitzen in den Fig. 1 b und 2 b ihren Grund darin haben,
daß innerhalb der wicklungsfreien Zone des Stators der Rotor Strom verschiedener Richtung
führt. Das ist ersichtlich bei der neuen Bürstenanordnung nicht mehr der Fall, und
daraus ergibt sich die vorteilhafte Feldform nach Fig. 3 b. (Die Darstellung der Feldform
in den drei Figuren ist auf gleiche Belastungszustände bezogen.)
Im allgemeinen werden bei der beschriebenen Einrichtung, wenn, wie üblich, der Stator
auf zwei Drittel seines Umfanges mit Wicklung versehen ist, die festen Bürsten bx B1 um
etwa 30 ° gegen die Mittelachse y y verschoben sein, während die beweglichen Bürsten
b2 b2 je nach der einzustellenden Geschwindigkeit
eine mehr oder weniger breite, nur in einem Sinne wirksame magnetomotorische Zone
auf dem Rotor abgrenzen.
Claims (1)
- PateNT-ANSPRUcH :Repulsionsmotor mit zwei Bürstenpaaren, von denen eines unbeweglich, das andere beliebig einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Bürstenpaar in der Begrenzungslinie der Statorwicklung liegt, zu dem Zwecke, eine einzige magnetomotorisch wirksame Stromzöne zu erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210548C true DE210548C (de) |
Family
ID=472426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210548D Active DE210548C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210548C (de) |
-
0
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