DE2105491C3 - Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen Beraubung während des Be- und Entladevorganges - Google Patents
Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen Beraubung während des Be- und EntladevorgangesInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
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Description
genau korrespondieren müssen und beide Doppeltü-
30 τεη nach außen aufschlagen. Die Scharniere der
Fahrzeug-Doppeltür können z. B. mit einer waage-
Die Erfindung betrifft einen kraftwagen für die rechten Achse ausgeführt sein, während die Scharnier-Beförderung
von Wertgegenstände··, Geld usw. mit achsen der Gebäude-Doppeltür dazu senkrecht steeiner
besonders eingebauten Sicherung zum Schutz hen. Der Schacht hätte in diesem Fall also einen
gegen Beraubung während des Be- und Entladevor- 35 rechteckigen oder quadratischen Querschnitt. Bei
ganges. entsprechender Materialauswahl und Dimensionie-Nach dem Stand der Technik sind zwar gepanzerte rung des Schachtes kann die Wertgegenstandsüber-Fahrzeuge
mit Abwehrmöglichkeiten, desgleichen gäbe auch mit Waffengewalt nicht von außen beeinauch
bewaffnete Boten hinlänglich bekannt, doch flußt werden. Im angekuppelten Zustand sollte der
werden seit Jahrzehnten immer wieder Geld- und 4° Abstand zwischen Fahrzeug und Gebäude ungefähr
Wertsachentransporte während des Be- und Entla- 10 cm betragen.
dens mit Erfolg beraubt. So ist beispielsweise ein Die erzielbaren Vorteile bestehen nicht nur darin,
Geld- und Wertsachentransportfahrzeug mit einer ge- daß eine Beraubung während des Be- und Entlade-
panzerten, schlauchartigen Verbindung zwischen Vorganges vermieden wird, sondern daß außerdem das
Fahrzeug und Gebäude in der französischen F'atent- 45 Begleitpersonal keiner unnötigen Gefahr ausgesetzt
schrift 2 033 659 beschrieben worden, doch weist ist,
diese Vorrichtung den Nachteil auf, daß die Kupp- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand
lung dieser Schläuche manuell, d.h. also von außen, der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
erfolgen muß und offensichtlich auch kein enges F ig. 1 eine Kupplung im Schnitt, wobei das Fang-Kuppeln mit starren Verbindungsgliedern vorgesehen 50 trichtergehäuse in die Gebäude-Außenwand 2 eingeist, so daß sich der Bote nach wie vor beim Bc- und lassen worden ist,
erfolgen muß und offensichtlich auch kein enges F ig. 1 eine Kupplung im Schnitt, wobei das Fang-Kuppeln mit starren Verbindungsgliedern vorgesehen 50 trichtergehäuse in die Gebäude-Außenwand 2 eingeist, so daß sich der Bote nach wie vor beim Bc- und lassen worden ist,
Entladen auf seine Bewaffnung und Schnelligkeit Fig. 2 einen Querschnitt des Kupplungsdornes
verlassen muß. nach Fig. 1.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Fig. 3 ein stirnseitig an ein Gebäude gekuppeltes
den Be- und Entladevorgang so auszuführen, daß die 55 Fahrzeug,
Beteiligten weder das Fahrzeug noch das Gebäude F i g. 4 ein seitlich an ein Gebäude gekuppeltes
verlassen müssen. Fahrzeug und
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Fig. 5 ein Beispiel für die Anordnung der
löst, daß ein Kupplungsdorn oder mehrere Kupp- Schachttüren in Verbindung mit der Kuppeleinrich-
lungsdorne 4 an einer beliebigen Stelle außen am 60 tung.
Kraftwagen angeordnet ist bzw. sind, wobei jeder Die Wirkungsweise der Sicherung gegen Berau-Kupplungsdorn
in ein in die Außenseite eines Ge- bung ist folgende: Das Fangtrichtergehäuse ist in
bäudcs 2 und/oder einer Gebäudedecke und/oder in die Gebäude-Außenwand eingelassen. In dem Fangeine
Fahrbahn vor einem Gebäude eingelassenes trichtergehäuse 1 befinden sich federbelastete Rast-Fangtrichtergehäuse
einrastet und die daduich er- 65 stifte 3, welche beim Einfahren des Kupplungsdorfolgte
Verriegelung nur vom Inneren des Kraftwa- nes 4 selbsttätig einrasten und den Kupplungsdorn 4,
gens und/oder des Gebäudes ausgelöst werden kann welcher mit dem Fahrzeug verbunden ist, halten. Zur
In weiterer Ausbildung des Anmeldungsgegenstan- Stoßdämpfung kann man das Fangtrichtergehäuse 1
in einem Gummi-Block S haltern. Eis ist für die brachte Führungswülste für die Räder, F i g. 5 zeigt
Funktion gleichgültig, ob man das Fangtrichterge- die Fahrzeug-Rückseite mit zwei Kupplungsdornen 4
häusel in die Mauer eines Gebäudes einbaut — und der nach außen aufschlagbaren Doppeltür 13
oder umgekehrt in das Fahrzeug. Entsprechend dem und hierzu korrespondierend die Fangtricbterge-
Stand der Technik kann die Entriegelung der Kupp- 5 häusel und die Doppeltür 14 an einer Gebäude-
lung hydraulisch, pneumatisch, elektrisch oder me- Außenwand.
chanisch erfolgen. Bei dem gezeigten Ausführungs- Fig.4 zeigt in Drauf- und Vorderansicht das
beispiel wird die Kupplung dadurch entriegelt, daß Fahrzeug beim seitlichen Ankuppelungsvorgang.
entweder vom Fahrzeuginneren oder vun der Ge- Fangtrichtergehäuse 1 und Kupplungsdom 4 sollten
bäude-Innenseite aus der Kupplungsdom 4 um etwa io hierbei aus- und einschwenkbar gestaltet sein, um
90° gedreht wird und dadurch ausrastet (s. hierzu eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer wäh-
die Schnittfläche 6 in F i g. 2). rend der Fahrt zu vermeiden.
Nicht gezeichnet svnd die verschiedenen Möglich- Nicht gezeichnet ist außerdem die Möglichkeit,
keiten der elektrischen Einrastkontrolle mittels statt der Doppeltüren einen Zylinder in das Fahrzeug
End-Schalter, Kontroll-Leuchten usw. 15 — biw. Gebäude einzubauen und diesen nach dem
F i g. 3 zeigt den Kraftwagen in Seiten- und Drauf- Ankuppeln durchzuschieben, womit der gleiche Zweck
sieht bei stirnseitiger Ankupplung. Das Heranfahren erreicht wird wie bei der Doppeltür-Anordnung.
an das/die Fangtrichtergehäuse 1 ist fahrtechnisch Nicht gezeichnet ist ferner eine Anordnung, bei der
keine Schwierigkeit, kann aber erleichtert werden ein duratiger Zylinder mit einer Kupplungsvorrich-
durch in Fig. 4 dargestellte, auf die Fahrbahn aufge- 20 tung zusammengebaut ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen spielsweise durch Doppeltüren verschließbare öff-Beraubung
während des Be- und Entladevorgan- 5 nung zur Durchgabe von Gegenständen gebildet
ges, dadurch gekennzeichnet, daß ein wird.
Kupplungsdorn (4) oder mehrere Kupplungs- Durch die vorstehend offenbarten Maßnahmen
dorne (4) an einer beliebigen Stelle außen am wird erreicht, daß der gesicherte Kraftwagen auch
Kraftwagen angeordnet ist bzw. sind, wobei jeder durch gewaltsamen Eingriff Dritter weder i_ntführt
Kupplungsdora (4) in ein in die Außenseite eines io noch beraubt werden kann.
Gebäudes (2) und/oder einer Gebäudedecke und/ Die Kupplung kann durch die Fahrzeug-Insassen
oder in eine Fahrbahn vor einem Gebäude einge- zwecks Weiterfahrt vom Fahrzeuginneren aus oder,
lassenes Fangtrichtergehäuse (1) einrastet und die bei entsprechender Bauart, durch Personen im Ge-
dadurch erfolgte Verriegelung nur vom Innern bäude gelöst werden.
des Kraftwagens und/oder des Gebäudes (2) aus- 15 Die Kupplung oder die Kupplungen können sich
gelöst werden kann. vorne, hinten, seitlich und unter Umständen unterm
2. Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen Fahrzeug oder auf dem Dach desselben befinden.
Beraubung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Ausschlaggebend für die Kupplungsancrdnur.'g ist die
zeichnet, daß in unmittelbarer Nähe der Kupp- Anfahrmöglichkeit an das Gebäude, die örtlich
lung (1,4) sowohl am Fahrzeug als auch am Ge- 20 unterschiedlich ist. Als Normalfall ist seitliches oder
bäude und/oder in der Fahrbahn eine schachtar- stirnseitiges Ankuppeln vorgesehen.
tige, beispielsweise durch Doppeltüren (13; 14) Nach erfolgter Ankupplung wird in unmittelbarer
verschließbare Öffnung zur Durchgabe von Ge- Kupplungsnähe zwischen dem Fahrzeug und dem
genständen gebildet wird. Gebäude ein Übergabeschacht für die Durchgabe der
35 Wertgegenstände gebildet. Dieser Übergabeschacht kann z. B. aus einer Fahrzeug-Doppeltür und einer
Gebäude-Doppeltür bestehen, wobei stationärer und
mobiler Schachtteil in der Höhen- und Seitenlage
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712105491 DE2105491C3 (de) | 1971-02-05 | 1971-02-05 | Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen Beraubung während des Be- und Entladevorganges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712105491 DE2105491C3 (de) | 1971-02-05 | 1971-02-05 | Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen Beraubung während des Be- und Entladevorganges |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2105491A1 DE2105491A1 (de) | 1972-08-17 |
| DE2105491B2 DE2105491B2 (de) | 1974-02-28 |
| DE2105491C3 true DE2105491C3 (de) | 1974-09-26 |
Family
ID=5797916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712105491 Expired DE2105491C3 (de) | 1971-02-05 | 1971-02-05 | Kraftwagen mit besonderer Sicherung gegen Beraubung während des Be- und Entladevorganges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2105491C3 (de) |
-
1971
- 1971-02-05 DE DE19712105491 patent/DE2105491C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2105491B2 (de) | 1974-02-28 |
| DE2105491A1 (de) | 1972-08-17 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |